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kraft der Worte

Sprich dich aus! Die Kraft der Worte

Was macht Sprache mit uns? Was machen wir mit unserer Sprache?

Sprache beeinflusst unser Handeln, Denken und bestimmt, woran wir uns erinnern und was wir wahrnehmen. Worte sind verknüpft mit Bildern, Vorstellungen und Gefühlen. Worte prägen und berühren uns. Sie können uns aufbauen, motivieren oder tief verletzen. Sie können uns manchmal tage- oder sogar jahrelang beschäftigen.

Führen wir ein Selbstexperiment durch: Welche Gefühle entstehen für dich, wenn du folgende Wörter liest:

Krise, krank, Trauer, Schmerz, Leid, Fehler, Arbeit, Problem, Hass, verloren 

Nun atme tief durch, nimm eine neue Sitzposition ein und beobachte deine Gefühlswelt bei diesen Wörtern:

Freizeit, Sonne, Strand, Glück, Freude, Liebe, Erfolg, reich, Freunde, schön

Die Bewertung wird für jeden von uns unterschiedlich sein. Wie wirkt z.B. das Wort „Arbeit“ auf dich? Empfindest du bei dem Wort „Liebe“ etwas Positives oder Negatives? Wir suchen intuitiv nach eigenen Erfahrungen, sobald wir Wörter aufnehmen.

Nicht nur die Worte der anderen, sondern auch unsere eigenen Worte rufen Wirkungen bei uns hervor. Rutscht uns z.B. ein Schimpfwort heraus, lässt sich wissenschaftlich körperlicher Stress nachweisen. Vermutet wird dahinter ein emotionales Konditionieren aus unserer Kindheit. Noch bevor ein Kind sie aussprechen kann, hat es bereits gelernt, dass bestimmte Wörter Mama und Papa wütend machen.

wood-cube-abc-cube-letters-48898-mediumWörter beeinflussen uns unbewusst. Diese Tatsache nutzt beispielsweise die Politik und auch die Werbung aus. Worte manipulieren uns. Bekommen wir z.B. ein „exotisches Getränk“ angeboten, dann empfinden wir es auch als frisch, fruchtig und außergewöhnlich. Bekommt das gleiche Getränk den Namen „Weihnachtsbowle“, schmeckt es für uns auf einmal winterlich nach gemütlichen Kaminabenden. Denken wir also, wir beherrschen unsere Sprache, so beherrscht unsere Sprache womöglich uns.

Unser Gehirn verknüpft Worte mit Dingen. Metaphern sammeln sich in unserem Gedächtnis an. Sprache verknüpft unsere Emotionen. Jemand ist herzerwärmend, warmherzig oder kühl und zeigt uns die kalte Schulter. Beziehungen können erkalten, einfrieren, oder wir erwärmen uns für jemanden. Wenn eine Mutter ihr Kind in die Arme nimmt, dann fühlt das Kind auch Wärme und Zuneigung. So lernen wir schon früh die Vernetzung von Wort und Gefühl.

Worte erwecken Emotionen, stoßen Gedankengänge an und lösen Handlungen bei uns aus. Beeinflussen wir also unsere Wortwahl, dann lassen sich auf diese Weise auch unsere Gefühle beeinflussen. 

Sage ich mir: „Ich bin am Ende meiner Kräfte“ – oder besser „Ich brauche etwas Ruhe, um meinen Akku wieder aufzuladen“? 

Sage ich mir: „Ich bin total hilflos und überfordert“ – oder besser „Ich suche Halt“?

Sage ich mir: „Ich bin vollkommen im Stress“ – oder besser „Ich bin gerade sehr beschäftigt“?

Und macht es einen Unterschied, ob ich sage: „Ich bin stinksauer!“ – oder „Ich bin gereizt und etwas irritiert.“? 

Natürlich macht es einen Unterschied. Worte haben eine schöpferische Kraft.  Die Kraft der Worte kann die Bedeutung abwerten und sie negativ behaften, genauso jedoch nutzen, um positive Gefühle zu verstärken.  Wenn wir kraftvolle Worte verwenden, dann versprühen wir auch positive Energie. Etwas Interessantes kann aufregend und spannend werden; etwas Schönes kann umwerfend und großartig sein. Diese  bewusste Wortwahl erfordert, dass ich mir meiner Stimmung in jedem Augenblick bewusst bin.

Mein „Tief“ zu überspielen führt unweigerlich zu missverständlichen Aussagen. Denken wir positiv, dann handeln wir auch positiv. Worte geben unserem Gehirn einen Weg vor. Unser Richtungsweiser kann uns demotivieren, uns Energie rauben oder unser Selbstwertgefühl senken. Statt uns mit negativen eine Kraft der WorteWörtern wie: das ist schwer, das verstehe ich nicht, das kann ich nicht … auf erschwerenden Pfad zu begeben, sollten wir uns mit positivem Iput speisen: ich kann, ich schaffe das, das ist machbar, ich lerne das noch, das mache ich gerne, das liegt mir.
Unsere Wörter sind nicht nur eine Aneinanderreihung von Buchstaben, sie sind Bausteine, die uns durchs Leben leiten. Sie ermöglichen uns eine unendliche Kreativität. Sie sind ein Instrument und strahlen etwas aus. Richten wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Sprache, werden wir uns das eine oder andere Mal selbst überraschen. So bestimmen wir unsere Wirklichkeit zunehmend selbst und richten den Fokus auf das, was uns wichtig ist.

Lernen wir unsere Sprache neu kennen, dann lehrt die Sprache uns, uns neu zu erkennen. Und erweitern wir unsere sprachlichen Möglichkeiten, dann erweitert die Sprache die menschlichen Möglichkeiten.

kraft der Worte

In diesem Sinne: Sprich dich aus☺.

 

Mit lieben Grüßen
Gabriele

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