Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Starke Mitte: Energie und Kraft für Körper und Geist

Eine starke Mitte ist die beste Voraussetzung, um vor Kraft nur zu strotzen – wie du sie stärken kannst, erfährst du hier.

“Hm…”, magst du jetzt vielleicht denken: „Was bedeutet denn eine starke Mitte? Und woran erkenne ich, ob ich meine Mitte vielleicht eher mal stärken sollte?“

Ein Mensch mit einer starken Mitte ruht in sich selbst.

mitte-RuheEr steht mit beiden Füßen fest auf dem Boden (der Erde) und wird weder durch innere (z.B. Krankheit) noch durch äußere Einflüsse (z.B. Stress) so schnell aus der Bahn geworfen. Ein solcher Mensch handelt aus seiner Urkraft heraus und sein Handeln ist mit seinem ganzen Wesen im Einklang.

Wir können auch sagen, dass ein solcher Mensch sich in der Welt und in seinem Körper ganz und gar geborgen fühlt. Er ist zentriert ist und geht konzentriert seinen Aufgaben nach und kann somit für sich selbst als auch für diese Welt Sorge tragen.

Eine starke Körpermitte ist also unser Zentrum, der Ort, wo wir aus uns selbst Kraft (oder Energie, Qi, Prana) schöpfen und gleichzeitig Kraft sammeln können.

Nicht umsonst gilt die Mitte, also der Bauchraum, in den meisten asiatischen Systemen als Zentrum der Energie.

In der indischen Philosophie spricht man vom Manipura-Chakra, was so viel heißt wie „der Juwel in der Stadt“ und sich auf Höhe des Solarplexus etwas oberhalb des Bauchnabels befindet. Im Japanischen steht der Begriff „Hara“ für dieses Zentrum. Und in der chinesischen Tradition verwendet man den Begriff „Dantian“ für dieses wichtige Energiezentrum.

Die Mitte steht in der Traditionellen Chinesischen Medizin für die Organe Magen und Milz, wobei die Milz hierbei eigentlich im Vordergrund steht. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die Milz in der TCM eine ganz andere Bedeutung für den menschlichen Organismus hat als in der westlichen Medizin. Im Sinne der TCM ist die Milz unser wichtigstes Organ. Sie steht  für unsere Basis und unser Zentrum. Unser komplettes Verdauungssystem unterliegt der Milz.

Die Mitte – dein Kraftwerk

mitte-KraftwerkDie Milz oder Mitte –chinesisch betrachtet – wandelt Nahrung um und ist für die gute Verwertung und Verteilung der Nährstoffe verantwortlich. Wir können sie auch mit einem „Kraftwerk“, welches der Energiegewinnung dient, vergleichen. Die Mitte muss alles, was wir aufnehmen, aber auch das, was schon in unserem Körper gelagert ist, verarbeiten. Sie trennt das Brauchbare vom Unbrauchbaren, verteilt, speichert oder scheidet es aus.

Und das bezieht sich nicht nur auf unsere Nahrung, sondern auf alles, was wir sonst noch so von außen aufnehmen, d.h. zu viel geistige Arbeit, langes Arbeiten am PC, zu viel Fernsehen, zu viel Input über Radio, Werbung, Nachrichten, Smartphone, soziale Medien, anstrengende Gespräche, lange Meetings usw.

Im Allgemeinen können wir sagen, dass unsere heutige Lebensweise nicht gerade förderlich für eine starke Mitte ist.

Rund um das Thema Gesundheit dreht sich auch dieser tolle Artikel:

Vier Dinge, die du für deine ganzheitliche Gesundheit tun kannst

Je stärker unsere Mitte ist, umso mehr Energie haben wir

Je stärker unsere Mitte ist umso mehr Energie steht uns zur Verfügung. Energie, die Einfluss auf die Blutbildung, das Immunsystem, die Verdauung und das gute Zusammenspiel aller Organe hat. Letztendlich aber auch auf das Denken, die Konzentration und die Unterscheidung Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.

 Ob du eine schwache Mitte hast, erkennst du also daran:

Du…

  • bist häufig sehr müde (eine bleierne Müdigkeit, die den ganzen Körper erfasst, selbst wenn du lange genug geschlafen hast)
  • fühlst dich morgens nach dem Aufstehen wie „vernebelt“ und brauchst relativ lange, um voll da zu sein
  • hast irgendwie immer zu wenig Energie u./.o. du frierst häufig
  • hast Verdauungsprobleme und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • verspürst häufig Heißhunger auf Süßes
  • grübelst viel und verlierst dich in Gedanken
  • kannst dich häufig nicht gut konzentrieren
  • bist oft krank und hast Infekte, die sehr lange brauchen, bis sie abgeklungen sind
  • bekommst sehr leicht „blaue Flecken“
  • dein Bindegewebe ist schwach

Wenn einige dieser Punkte auf dich zutreffen, dann freut sich deine Mitte bestimmt sehr über mehr Zuwendung!

Zum Glück ist es relativ leicht, deine Mitte zu stärken

mitte-LebensmittelDa die Milz (die Mitte) die Nahrung in die unterschiedlichen Energien umwandelt, spielt deine Ernährung eine ganz wichtige Rolle:

  • Die wichtigste Mahlzeit ist das Frühstück! Und dieses sollte nach Möglichkeit ein warmes Frühstück sein. (Fast jeder meiner Patienten kennt meine Empfehlung zum Porridge!) Kommt das Frühstück warm in den Magen, so hat dieser mehr Energie zur Verfügung, denn er muss nicht noch das Kalte auf Körpertemperatur erwärmen.
  • Iss regelmäßig und lass ca. 4 Stunden Zeit zum Verdauen zwischen den einzelnen Mahlzeiten.
  • Bewährte Regel: Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann.
  • Kaue gründlich und iss langsam. Außerdem erkenne frühzeitig, wenn du satt bist. Und dann solltest du auch mit dem Essen aufhören! Wenn du dich nach dem Essen müde fühlst, hast du entweder zu viel gegessen oder das Falsche. Das sogenannte Mittagstief ist eigentlich nicht normal, sondern immer ein Hinweis auf eine schwache Milz.
  • Iss nach Möglichkeit mindestens zwei warme Mahlzeiten am Tag! Der Körper kann dadurch Energie sparen :-). Du kannst auch zwischendurch Salat essen, aber dann am besten vorher eine heiße Suppe.
  • Trinke überwiegend warme Getränke. Das kann auch einfach nur warmes Wasser sein, z.B. mit ein oder zwei Scheibchen Ingwer.
  • Iss nach Möglichkeit das Abendessen vor 18 Uhr! Und wenn es später wird, dann sollte es warm, flüssig und ruhig ein wenig scharf gewürzt sein. Also auch hier: entweder Suppe oder richtig gut kauen.
  • Verzichte weitestgehend auf Zucker und Süßstoffe! Ab und zu mal ein Stück Kuchen oder Schokolade mit Genuss ist erlaubt. Denn Genuss ist auch ganz wichtig für eine starke Mitte!
  • Verzichte auf die meisten Milchprodukte! Quark und Joghurt sind kalte Lebensmittel und die Milz mag es warm. Milch und Milchprodukte schleimen und bei einer Milzschwäche ist meist eh schon zu viel Schleim im Körper. Etwas Sahne ist erlaubt.
  • Die Küche, die unsere Vorfahren im Winter hatten, war eigentlich genau auf eine gesunde Milz zugeschneidert. Wir haben es nur verlernt, auf unseren Instinkt zu hören.
  • Hör wieder mehr auf deine innere Stimme. Sie kennt den Weg und weiß auch beim Essen, was gut für dich ist.

Über diese Lebensmittel freut sich die Mitte:

  • Reis, Getreide, Nudeln, Maronen, Nüsse, Fenchel, Schaf, Ziege, Rind, Hirsch, Huhn, Honig, Datteln, Karotten, Kartoffel, Rosenkohl, Kichererbsen, Kürbis, Linsen, Pastinake, Sellerie (Knolle), Süßkartoffel
  • und die ganzen weihnachtlichen Gewürze (Zimt, Anis, Muskat, Kardamom, Nelken, Rosmarin), Rotwein, warmes Wasser.
  • Iss gute gesunde Fette! Und zwar pflanzliche Fette, wie Leinöl, Walnussöl, Hanföl. Diese enthalten viele Omega-3-Fettsäuren. Gesundes Fett macht nicht fett!

Was deine Mitte sonst noch stärkt

mitte-Qi, Gong

  • Natürlich alles, was dich nährt und dir Energie bringt!
  • Yoga, Qigong und Tai Chi bauen natürlich Energie und die Mitte auf. Außerdem bekommst du durch regelmäßiges Üben, ein immer feineres Gefühl für deine Mitte, die ja auch Sitz der Intuition ist.
  • Beschäftige dich mit schönen Dingen, die auch Geist und Seele nähren, z.B. ein gutes Buch lesen, schöne Musik hören, im Wald spazieren gehen oder Meditation.
  • Erinnere dich: die Milz muss auch alles, was wir an geistigem Input aufnehmen verarbeiten. Achte mal darauf, wie viel „Müll“ du dir über Medien, soziale Netzwerke etc. reinziehst und sortiere konsequent aus.
  • Gönn dir zwischendurch mal eine kleine Pause.
  • Sei ab bestimmten Uhrzeiten nicht mehr erreichbar. Sei dann nur noch für dich und deine Liebsten da.
  • Reduziere nach Möglichkeit den Umgang mit PC, Smartphone und Fernseher.
  • Sorge für einen Ausgleich, wenn du tagsüber sehr viel „Kopfarbeit“ machen musst, d.h. bewege dich nach der Arbeit – am besten in der Natur: spazieren gehen, joggen, walken, sonstige Sportarten, Gartenarbeit
  • Verliere dich nicht in unnötigen Grübeleien. Praktiziere Dankbarkeit, indem du z.B. jeden Abend vor dem Schlafen drei Dinge nennst, für die du dankbar bist.

Übung bei zu viel Gedanken-Andrang

  • Hände aufs Herz legen
  • Füße auf dem Boden spüren
  • Atem spüren
  • Bewegung des Atems spüren
  • 10-20-mal langsam und tief Ein- und Ausatmen

Ich wünsche dir viel Freude bei der Umsetzung. Deine Milz wird lächeln und deine Mitte stark werden. Eine starke Mitte beherbergt einen starken Geist. Setz die Empfehlungen einen Monat um und du wirst erstaunt sein, wie viel besser du dich fühlst!

Hier noch einige Buchtipps

Solltest du noch Fragen haben, bin ich gerne für dich da!

Alles Liebe

deine Ramona Wagener

www.naturheilpraxis-ramonawagener.de

Alle Artikel von Ramona Wagener findest du hier.

 

Mit vielen spannenden Menschen kommst du hier in Austausch:

Gefällt mir 41 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (7 Bewertungen: 4,29 von 5)

Diskussion

Hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



* Mit der Eintragung bestätige ich die Informationen zum Datenschutz insbesondere nach §13 DSGVO zur Kenntnis genommen zu haben.

 

 

 

fan