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Stetige Selbstfürsorge und ihre Folgen

Die konsequente Praxis von Selbstfürsorge und Selbstliebe zieht einige spannende Begebenheiten und zwischenmenschliche Begegnungen nach sich, auf die ich heute gerne eingehen möchte – aus Sicht eines Menschen, der lernt und wächst, und in erster Linie aus Sicht einer Frau.

Gleichgesinnte fühlen sich angezogen

selbstfürsorgeMir fällt zum Beispiel auf, dass ich in Momenten, in denen ich in meinem eigenen Lebensrhythmus ruhe, meiner eigenen Spur folge, wie ein Magnet Gleichgesinnte anziehe: Je mehr ich ins Vertrauen gehe, je mehr ich meiner inneren Führung lausche, desto stärker wirken diese magnetischen Kräfte. Stärke hat für mich viel mit Intuition, mit innerer Autorität zu tun – damit, Lösungen aus sich selbst heraus zu finden, ohne sich zu sehr im Außen zu orientieren. Es bedeutet für mich, nicht meiner eigenen unbewussten Selbst-Sabotage zu unterliegen, sondern mich selbst durch Selbstannahme und –zuwendung zu unterstützen.

Wir wachsen, und wir werden klarer

Wenn wir uns kennen und lieben lernen, wenn wir an Sicherheit gewinnen, wachsen wir und werden stärker – die Yogis würden sagen, wir bringen unser elektromagnetisches Feld zum Strahlen. In unserem „inneren Raum der Liebe“, der kontinuierlich und unweigerlich mitwächst, können wir uns selbst und andere – auch in krisenhaften Momenten – emporheben.

Was auch erfolgt, wenn wir an Kraft, Stabilität und Tiefe gewinnen: Wir kommen uns auf die Schliche und erkennen, wann unsere Motivation, unser Aktionismus und das häufige „Für-andere-Tun“ tatsächlich einer freien, liebenden Quelle entspringen oder doch damit zu tun haben, dass wir Schuld-, Scham- und Mangelempfindungen kompensieren wollen.

Machst du wirklich das, was du von Herzen willst?

Insbesondere wir vielbeschäftigten Frauen – oftmals zerrissen zwischen diversen Ansprüchen, Anforderungen und Erwartungen – dürfen uns viel öfter fragen, ob es nicht doch Sinn macht, nur die Dinge zu tun, die wir wirklich mit Liebe und mit dem Herzen machen können. Viele weitere Aufgaben können in andere Hände gegeben werden, und vor allem: Wir dürfen auch um Hilfe bitten. Dinge, die wir nur tun, da wir uns verpflichtet fühlen, laugen uns auf Dauer aus.

Wenn ich ein integres Gefühl habe und sicher bin, dass ich etwas nicht machen kann oder möchte – ohne schlechtes Gewissen – so lösen sich sog. Probleme oft von ganz allein: Plötzlich übernehmen Menschen in unserem Umfeld mehr (Eigen-)Verantwortung oder machen sich von sich aus an die Lösung. Und was ich derweil tun kann: meiner Ausstrahlungs- und Anziehungskraft erlauben, für mich zu arbeiten, anstelle zu grübeln und mich in innere Dramen zu verwickeln – die für uns passenden Dinge kommen zu uns, je klarer und bewusster wir sind.

Überraschung!

überraschungEs gibt noch etwas, das viele von uns auf ihrem Weg zu innerer Freiheit und Wachstum erfahren: Das vertraute Umfeld reagiert mitunter überrascht bis irritiert oder auch mal abweisend. Selbstverständlich ist es für andere nicht immer leicht, mit unserer neu gewonnen Selbstsicherheit umzugehen – wir werden weniger lenk- und manipulierbar, wenn wir mehr in uns ruhen. Wir beunruhigen und konfrontieren andere auch, lassen sie unweigerlich über ihr eigenes Lebensmodell, ihre eigenen Werte stärker nachsinnen und diese ins Wanken bringen.

Das Gegenüber ist derzeit vielleicht gar nicht an Veränderung und Entfaltung interessiert. Ich stelle fest: Es ist wichtig, meinem Umfeld Zeit zu geben, sich an neue (Kommunikations-)Muster meinerseits zu gewöhnen.

Die Fähigkeit, Kritik anzunehmen

Ein weiterer interessanter Aspekt ist Kritik: Auf Kritik reagiere ich zum Beispiel nicht mehr wie früher so oft mit sofortigem Von-mir-Weisen, „Zurückschießen“ oder Rechtfertigen, sondern ich kann das Gesagte auch mal so stehen lassen, in Ruhe in mir bewegen. In den meisten Fällen sagt Kritik eher etwas über den Kritisierenden, seine Ängste, sein eigenes Sich-Beschränken oder Kleiner-Machen aus, als über denjenigen, der kritisiert wird – was nicht heißt, dass wir uns Kritik nicht auch näher anschauen sollten. Berührbar und offen blieben – das ist mir nach wie vor sehr wichtig.

A propos „Dinge-so-stehen-Lassen“: Wenn dein Gegenüber die immer gleichen Sätze und Bemerkungen fallen lässt, die weder ihn noch dich erheben („Ich weiß, jetzt hab ich dir wieder ein Ohr abgekaut!“/ Das hat halt mit meiner Kindheit zu tun!“) kannst du auch einfach schweigen und keine Energie in diese Wörter geben. Immer öfter atme ich mich da durch, denke Liebevolles und wechsle das Thema, wenn mir danach ist. Funktioniert immer besser!

Den Schmerz kommen und gehen lassen

Indem man konsequent immer liebevoller mit sich selbst umgeht, kann man auch unangenehme Empfindungen wie Schmerz schneller ziehen lassen:

Insbesondere dir sehr nah stehende Menschen – der Partner, Familienmitglieder, enge Herzensfreunde – können dich mit dem was sie sagen und zeigen, innerlich sehr aufwühlen und auch verletzten. Deine Knöpfe können wunderbar und leicht gedrückt werden, unabhängig davon, wie „bewusst du bereits unterwegs bist“. Bestimmte Bemerkungen können dich immer wieder mit Trauer und Scham erfüllen, dich plötzlich wieder ganz klein fühlen lassen. Und dennoch: Je mehr du in deine eigene Kraft und Größe kommst, umso schneller ziehen diese Gefühle auch wieder von dannen, so meine Erfahrung. Siehe da: Die Jahre mit Yoga- und Meditationspraxis, das stetige Gut-für-sich-Sorgen tragen nun ihr Früchte. Eine für mich sehr erhellende und beglückende Erfahrung!

“Das hab ICH gemacht!”

selbstfürsorgeZu guter Letzt eine Anekdote aus meinem kleinen, privaten Frauen-Kundalini-Yoga-Camp kürzlich im Wendland: Eine Yogini erzählte von ihrem vierjährigen Sohn, der oft wenn er etwas verzapft hatte und daraufhin “Schimpfe bekam”, klar und deutlich entgegnete: „Das hab’ ICH gemacht“, woraufhin seine Mutter nichts wirklich Sinnvolles erwidern konnte. Wie herrlich selbstbewusst, die eigene Verantwortung übernehmend! Von dieser Haltung wollten wir uns nun etwas abschneiden und immer wenn wir uns vorschnell für jeden Pups entschuldigen, „Das hab’ ICH gemacht!“ in den Raum werfen. Das Ganze gestaltete sich sehr spielerisch und lustig, vor allem: erhellend.

Es ist unglaublich, wie schnell wir Frauen ein „Entschuldige bitte“ aussprechen! In den meisten Fällen ist dies schlicht nicht nötig und transportiert ein überflüssiges „sich-klein-machen“. Und nicht nur das: Es kann das Gegenüber auch aggressiv machen, wenn sich jemand ständig entschuldigt.

Es ist und bleibt ein spannender, sich lohnender Weg, immer mehr Mitgefühl, Liebe und Fürsorge zu leben. Eine schöne November-Zeit wünsche ich uns allen,

Carolin Stark

seisofrei-lebenskunst.de

 

 

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Vielleicht inspiriert dich auch folgender Artikel von Carolin:

Echte Kommunikation – Von der Falle, weiter sein zu wollen, als man ist

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