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STRESS macht DICK

Was hat dein Stress mit deinem Gewicht zu tun?  Warum der Heißhunger kommt und fünf einfach Maßnahmen gegen Streß.

Kämpfst du auch schon lange mit deinem Gewicht und kannst dir nicht erklären, an was es noch liegen könnte? In meinem letzten Artikel vom Februar habe ich dir erklärt warum Fett nicht fett macht. Heute möchte ich dir zeigen, wieso es vielleicht mit deiner Gewichtsabnahme trotzdem nicht klappt, obwohl du dich an alle Ernährungsregeln hältst!

Zuviel Gewicht kann viele Ursachen haben:

  • der tatsächlich am seltenste Grund ist: du isst Zuviel
  • der häufigste Grund ist: du isst das Falsche
  • oft kombiniert mit Essgewohnheiten, die zwar deinem Schweinehund gefallen, aber auf Dauer nie zu einer Gewichtsabnahme führen werden (darum nützt auch jegliche Diät nichts, weil hungern nicht dazu führt, deine Essgewohnheiten zu verändern) Hier findest du meinen Artikel über emotionale Essgewohnheiten.
  • oder: du hast einfach zuviel Stress!! Das führt zu Körpervorgängen, die dich auch nicht abnehmen bzw. sogar zunehmen lassen

Wie geht das?

In jeder Stresssituation werden in deinem Körper die Stresshormone Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet.

Adrenalin ist das Hormon für den akuten Stress, es wird bei Gefahr ausgeschüttet und lässt dich sofort handeln, ohne dass du groß nachdenken musst, z.B. bei einem Unfall oder einem großen Schreck reagierst du in Bruchteilen von Sekunden. Früher war das der Moment, wo der Mensch vor dem Säbelzahntiger stand und entschieden hat, ob er kämpft oder lieber flieht.

Cortisol ist das Hormon was bei anhaltendem Stress gebildet wird bzw. ansteigt. Es sorgt dafür, dass genügend Glukose – also Zucker – vorhanden ist, denn Stress braucht viel Energie.

Diese Stresshormone bewirken, dass weitere Körpervorgänge ausgelöst werden: 

Die Muskeln werden angespannt, der Blutzuckerspiegel steigt an, um zusätzliche Energie freizusetzen, der Puls und die Atmung beschleunigen sich, die stress-heisshungerAufmerksamkeit wird gesteigert, um die Gefahr in der Umgebung bekämpfen zu können oder ihr zumindest zu entkommen. Die Verdauung wird gestoppt, d.h. entweder wird der Darm lahmgelegt oder schnell entleert (es kommt zu Verstopfung oder Durchfall). Nach der stressigen Situation werden diese Körpervorgänge wieder zurückgefahren und der Körper kann entspannen.

Folgt auf die Stresssituation jedoch keine Ruhephase mehr (da wir täglich Stress haben!), gerät das Gleichgewicht von Körper und Seele dauerhaft in Schieflage. Bei einem anhaltenden belastenden Stresszustand entsteht längerfristig ein Cortisolüberschuss und die typischen Folgen sind neben Magen-Darm-Problemen, Verdauungsbeschwerden und Verspannungen, z.B. auch erhöhter Blutdruck, ein hoher Blutzuckerspiegel und Fettbildung.

Zuviel Cortisol führt zu Heißhunger

Bei Stress wird in der Nebennierenrinde Cortisol gebildet und ausgeschüttet. Es versetzt den Körper in Alarmbereitschaft und veranlasst die Fettzellen, schnell Energie für die Muskeln bereitzustellen. Gleichzeitig sorgt das Cortisol dafür, dass der Körper laufend seine Fettdepots wieder auffüllt.

Um den Nachschub sicherzustellen, bevorzugt der gestresste Körper Nahrungsmittel, die schnell viel Energie freisetzen – vor allem schnelle Kohlenhydrate wie Zucker. Wir greifen also in Stresssituationen ganz automatisch zu energiereichen zuckerreichen Nahrungsmitteln. Die ständige Produktion von Cortisol lässt stress-macht-hungrigaußerdem das gefährliche innere Bauchfett anwachsen, auch wenn du nicht mehr isst als sonst. Cortisol begünstigt also Übergewicht und es steigert deinen Appetit, auch weil die Produktion des Glückshormons Serotonin – unser natürlicher  Appetitzügler – unterdrückt wird. 

Hast du zu wenig Serotonin im Körper, führt das zu negativen Gefühlen: du fühlst dich unglücklich, ängstlich, gestresst und unzufrieden, hast schlechte Laune, bist müde und anfällig für Migräne. Und es kann zu einem unkontrollierbaren Heißhunger kommen. Und dann beginnt der Teufelskreis: du isst Schokolade, dein Blutzuckerspiegel steigt an, Serotonin wird ausgeschüttet, du fühlst dich wohl und glücklich!

Dann sackt aber dein Blutzuckerspiegel ab (Wirkung von Fabrikzucker) und damit auch das Serotonin, du fühlst dich gestresst, unzufrieden usw. und langst aus Frust und Energiemangel wieder zu etwas Süßem!

Dieses akute Thema Stress hat also auch ganz viel damit zu tun, wie du dich ernährst und wie glücklich du bist, denn bei Stress ist immer auch ein Mangel an Botenstoffen, den sog. Neurotransmittern festzustellen. Diese Botenstoffe sind an der Weiterleitung der Nervenimpulse beteiligt.

Was passiert  in deinem Körper noch in einer Stresssituation? 

Der Vitalstoffbedarf nimmt noch zu, wir bräuchten also in Stresssituationen mehr Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente usw., aber gerade in diesen Situationen geraten wir in ein immer ungesünderes Ernährungs- und Essverhalten. Bei Stress essen wir vitalstoffarme, zuckerreiche Nahrungsmittel (Fast Food), es wird wenig gekaut, irgendwie zwischendurch und nebenbei konsumiert, Soft- und Energydrinks und v.a. Kaffee in großen Mengen stressen den  Körper dann zusätzlich. (Koffein löst nämlich dieselbe Reaktion im Körper aus: es werden Stresshormone ausgeschüttet mit allen negativen Folgen).

Das heißt: je mehr Stress, desto mehr steigt unsere Gier nach Süßem. Stress verändert also auch unsere Essgewohnheiten.

gegen-StreßWenn du abnehmen möchtest, ist es somit auch ein wesentlicher Punkt dein Stressmanagement zu optimieren!

Je mehr Ruhephasen du in deinen (Ess-)Alltag einbaust, umso weniger Heißhungerattacken überfallen dich, dein Körper verbraucht weniger Vitalstoffe, du bildest mehr Serotonin, bist gelassener und glücklicher.

Das sind doch lohnende Gründe um ein paar Maßnahmen gegen Stress auszuprobieren:

Fünf Maßnahmen gegen Stress: 

  • Entspannung ist wichtig um auf Stresssituationen angemessen zu reagieren, z.B. durch Spaziergänge in der Natur, Meditation, Yoga, Tai-Chi, Atemtechniken, Achtsamkeitsübungen, sich regelmäßig massieren lassen, Mittagsschlaf usw.
  • Was lässt dich komplett vom Alltag abschalten? Vielleicht malen, tanzen, singen, musizieren?
  • Rechtzeitig zu Bett gehen! Genügend Schlaf, mind. 7 Stunden, sind eine wichtige Anti-Stressmaßnahme, da der Körper im Schlaf sich nicht nur erholt, sondern auch entgiftet!
  • Reduziere ungesunde Ernährung und nimm genügend Vitalstoffe in natürlicher Form (Gemüse, Obst, Vollkornprodukte usw.) zu dir!
  • Lerne Nein zu sagen, Arbeit zu delegieren oder deinen Zeitplan nicht unrealistisch vollzupacken

Bestimmt fällt dir noch viel mehr ein, um den Druck aus deinem Alltag rauszunehmen. Was hast du für Maßnahmen um Entspannung in deinen Alltag zu bringen? Magst du es mit uns allen teilen, das würde uns sehr freuen.

Wenn du Unterstützung suchst bei einer Umstellung deiner Lebensgewohnheiten, findest du hier mein Beratungsangebot:

http://www.kueche-rosenrot.de/html/einzelberatung.php

Ich wünsche dir einen entspannten März,

♥-lich Alexandra

Holistische Gesundheitsberatung Alexandra Eideloth

http://www.kueche-rosenrot.de/

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