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Tabuthema Einsamkeit: All-Ein oder allein?

Kennst du das Gefühl der Einsamkeit? Heute soll es in diesem Artikel um dieses so ungeliebte Gefühl gehen.
Ein-sam: In diesem Wort steckt das Wort EIN. Das Wort All-Ein sagt es noch deutlicher: Alles ist eins. In mir, in dir, in allem.

Sobald du dieses Eins-gefühl fühlst, gibt es keine Einsamkeit mehr für dich. Während ich diesen Artikel schreibe, sitze ich außerhalb von Marbella in einem bequemen Sessel und mein Blick schweift über den Pool, über die Stadt, hinaus aufs Meer. Ich erinnere mich, dass ich schon oft „allein“ im Urlaub war und verschiedene Gefühle auftauchten, die mir Angst machten, mir Schmerzen bereiteten oder mich fast ohnmächtig werden ließen. Vor circa 30 Jahren wollte ich es das erste Mal „wissen“ und buchte drei Tage ein Wellnesshotel im Salzburger Land. Ich erinnere mich, dass ich abends vor lauter Herzklopfen nicht einschlafen konnte und zuerst nicht wusste, woher diese Angst kam. Am nächsten Tag – bei einem Telefonat mit einer Freundin – erkannte ich: Ich fühlte mich unendlich einsam! Mehr war es nicht. „Nur“ Ein-sam-keit!

Einsamkeit kann weh tun, Angst machen oder auch im besten Fall befreien.

Ich floh damals schnell wieder zurück nach Hause, konnte weder das Schwimmbad noch die Sauna in diesem Hotel wirklich genießen. Ich wollte nie wieder all-ein Urlaub machen, das schwor ich mir! In den letzten Jahren jedoch habe ich es immer mehr lieben gelernt, all-ein Urlaub zu machen. Nur ich mit mir! Denn wer könnte besser als ich wissen, was ich mag und was nicht?

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Allein Urlaub zu machen, kann eine Offenbarung für unsere eigenen Bedürfnisse sein

Nötige Schritte von der Einsamkeit zum „All-Eins-Gefühl“

  1. Ich habe begonnen, mich kennenzulernen. „Wer bist du, Eva?“, fragte ich immer wieder. Verschiedene Antworten kamen hoch, die mich alle weiterbrachten. Heute weiß ich, wie ich gerne Urlaub mache, und kann mir das meist genau so erfüllen.
  2. Ich habe viele meiner inneren Kinder integriert. Innere Kinder, die ich gefunden habe, während ich meine Einsamkeit und mein Allein-sein gefühlt habe. Sobald ein neues Kind auftaucht (wie gerade gestern), integriere ich es, heile es, bringe es nach Hause: Diese Arbeit erläutere ich in meinem schonungslos ehrlichen Podcast Nr. 176 –> Teil I, II und III
  3. Ich habe begonnen zu meditieren, denn das kann ich besonders gut allein. Und ich habe begonnen zu schreiben, wie auch gerade jetzt.

Sobald du also erkennst, wer du bist, sobald du Zugang zu deiner Innenwelt gefunden hast, bist du nicht mehr allein oder einsam, sondern genießt die Zeit mit dir!

Allein mit sich selbst sein – warum es für viele so schwer ist

Zu diesem Punkt möchte ich wieder den Begriff „Trauma“ auspacken und erklären, woher Einsamkeitsgefühle, Ängste und das Gefühl, sich selbst zu verlieren, überhaupt kommen. Im Bauch der Mutter fühlen wir uns eins, weil wir eins sind! Über die Nabelschnur verbunden, bekommen wir alles, was wir brauchen, um zufrieden und befriedigt zu sein. Der Geburtsvorgang war und ist für viele von uns ein traumatisches Erleben, wir werden mit unsagbaren Schmerzen durch einen engen Kanal gedrängt, raus aus dem Paradies! Blut und andere Exkrete machen diesen Weg noch zusätzlich „ekelig“ und hart. Draußen in der neuen Welt werden auch heute noch viele Babys mit lauten Worten und grellem Licht empfangen. Die Einheit, die einst selbstverständlich war, ist verschwunden. Angst taucht auf und erstmals das Gefühl, allein zu sein.

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Viele Traumata gehen zurück bis zu unserer Geburt

Die so wichtige Zeit, die dann folgt und die alles wieder richten könnte, bleibt in vielen Familien gänzlich ungenutzt. Das Baby wird allein gelassen, soll allein schlafen lernen, soll warten, bis die Zeit für das nächste Essen reif ist, wird nicht mit freundlichen Blicken angeschaut, sondern gemustert oder gar nicht beachtet, weil das Handy wichtiger ist … Trauma und Traumafolgen prägen die ersten Wochen von so vielen Menschen auf dieser Welt. Auch ohne Gewalteinwirkungen von außen werden und wurden viele Babys traumatisiert, man nennt dies „Entwicklungstrauma“.

Die Vergangenheit im Hier und Jetzt heilen

Unser Gehirn kennt keine Vergangenheit und keine Zukunft, es gibt nur das Jetzt! Das können wir uns auch zunutze machen, wenn es um Einsamkeit geht. Mit meiner Arbeit (Die Heilreise des Inneren Kindes) öffne ich die Menschen, damit sie im Heute eine liebevolle Mutter und ein fürsorglicher Vater für ihr inneres Baby werden können, indem sie beginnen, sich nach innen und weniger nach außen zu wenden. Sobald du mit dir selbst in Kontakt kommst, wird Einsamkeit weniger werden.

 

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Was in der Vergangenheit durch die Eltern versäumt oder falsch gemacht wurde, können wir im Hier und Jetzt selbst heilen

Woran du merkst, ob du auf dem richtigen Weg bist

Du wirst zu einem Menschen, der sich verbunden fühlt: mit sich selbst – und mit anderen. Menschen, die frei von Behinderungen durch Trauma leben, sind offen, zugewandt, partnerschaftlich eingestellt und frei. Diese Menschen fließen im Fluss des Lebens dahin, im sogenannten „SES“ – dem „Social Engagement System“, wie es der wunderbare Stephen Porges in seiner Polyvagal-Theorie beschreibt. Einsamkeit ist Trennung, und die gilt es zu heilen. Einsamkeit ist also eine Traumafolge-Erscheinung, wie vieles andere auch. Sobald du nun mit einem weiteren Anteil in dir inkludiert (verschmolzen) bist, steigt die Kompetenz, mit anderen Menschen zu kommunizieren, von selbst! Du wirst offener und kommst schneller in Kontakt mit inneren Kindern und anderen Menschen und fühlst dich eingebunden und verbunden mit der Welt: All-Ein!

Wir selbst sind der Schlüssel für unsere Traumata

Einsamkeit ist also ein Thema, das gerade viele Menschen, die früh traumatisiert wurden, beschäftigt. Wie so oft liegt die Heilung ausschließlich in uns selbst und der Schlüssel zu einem All-Ein sein liegt in unseren Herzen. Dein Herz kennt den Weg und meine Arbeit hilft dir dabei, ihn zu gehen. Ich für mich möchte auf jeden Fall noch viel mehr Verbundenheit mit mir selbst fühlen und noch viel mehr in Schwingung (im Fluss) sein mit dem, was ist. Denn die Fähigkeit, mit anderen Menschen zusammen sein zu können, mit Leichtigkeit Hin- und Herwechseln zu können – vom Geben zum Nehmen und wieder zurück–, ist eine große Aufgabe hier in diesem Leben für alle Menschen, die früh Verletzungen erlebt haben.

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Wir selbst sind der Schlüssel zur Heilung unserer Traumata

All-Ein zu sein ist schön, doch wir Menschen sind soziale Wesen. Deswegen darf aus dem All-Eins-Gefühl auch irgendwann das unbeschwerte Zusammensein mit anderen Wesen folgen, das uns neben der Verbundenheit auch Gefühle der Sicherheit und des Geborgenseins schenkt.

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Alle Tools, LIVE-Coaching und intensive Arbeit an dir selbst kannst du hier mit mir erleben:

Die Selbstliebe Schule: dieselbstliebeschule.de

Ich freue mich, dich wieder zu treffen, um an dem zu arbeiten, das uns alle voneinander trennt.

 

eva nitschinger-the-workHerzlichst,

deine Eva

www.eva-nitschinger.de

 

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