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Tellington TTouch bei Tieren – Heilung für Körper und Seele

Diese sanfte Körperabeit, der TTouch bei Tieren hat sich bewährt, um alte Traumata aufzulösen und Angst, Stress und Schmerz zu lindern. Warum das Körperbewußtsein  durch gesteigertes kinästhetisches Empfinden bei Tieren so heilsam ist:

Linda Tellington-Jones entwickelte vor ca. 40 Jahren den Tellington TTouch. Entstanden ist er nach ihrer Ausbildung bei Moshe Feldenkrais. Dieser liegt zugunde, dass ungewohnte Arten der Berührung und Bewegungen Kopf und Körper zu neuen Entwicklungen anregen.

Es begann mit Pferden, da Linda eine in USA sehr bekannte und erfolgreiche Distanzreiterin und Pferdeausbilderin war. Im Laufe der weiteren Entwicklung zeigte sich, dass die Methode auf Hunde; Katzen, Vögel und andere Haustiere die gleiche wertvolle Auswirkung wie auf Pferde hat. Seit ca. 10 Jahren gibt es die zusätzliche Ausbildung Ttouch4You (TTouch an Menschen), mit beachtlichen Erfolgen.

So wirkt TTouch bei Tieren

TTouch_Hund5_HARRYDie Steigerung der Körperwahrehmung durch die TTouches bewirkt Ruhe und Entspannung. Ein besseres Körperbewusstsein geht einher mit größerem Sich-selbst-Bewusstsein, ergo mehr innerer Ruhe und Souveränität. Ineffektive und/oder ungesunde Bewegungsmuster werden damit auf sehr einfache Weise positiv beeinflusst. Und genau das hat häufig eine bemerkenswert positive gute Auswirkung auf die Gesundheit des Körpers und auch auf das Verhalten.

Die TTouches wirken auf Zell- und Nervensystem durch das Verschieben der Haut über das Bindegewebe in einem Eineinviertelkreis. Auf das Fasziensystem (auch Körpergehirn genannt) haben diese „magic circles“ eine sehr lösende und lockernde Wirkung. Diese bewusste und achtsame Berührung mit sehr tiefgehender Wirkung ist nicht zu vergleichen mit „Kraulen“ oder „Streicheln“. (s.u. Erfahrungsbericht „Afi“, viele weitere Fallstudien bestätigen dies). Es wird jeweils nur ein Eineinviertelkreis, meist im Uhrzeigersinn an einer Stelle gemacht, bevor man einen weiteren Kreis wieder neu ansetzt an der nächsten Stelle.

Studien aus der Neurofeedback-Forschung haben unter Einsatz des “Mind Mirrors“, eine Form des EEG, ergeben, dass während einer TTouch-session alle vier Gehirnwellenfrequenzen – Alpha, Beta, Theta und Delta – in einen ausgewogenen und optimalen Zustand finden. Der Geist ist hellwach und gleichzeitig entspannt, ebenso wie der Körper. Sowohl das Tier als auch der Mensch, der ttoucht, wird nachweislich in diesen oft „flow“ genannten Zustand gebracht. Optimale geistige Aufnahmefähigkeit und ausgeglichene Emotionen sind die Folge.

Bei Tieren verhält es sich ebenso wie bei Menschen: Wird das Wohlgefühl des Körpers und dadurch das Selbstbewusstsein gestärkt, sinkt das Aggressionspotenzial, Angst wird verringert und Lernbereitschaft und gesteigerte Lernfähigkeit entsteht.

Eine Tierärztin und Tellington-Kollegin aus Österreich, Martina Simmerer, die sehr große Erfahrung in vielen Körpertherapie-Bereichen hat (Craniosacral-Therapie, Chiropraktik, Physiotherapie etc.), sagt: „Ich kenne keine Methode, die so leicht zu lernen ist und gleichzeitig so effektiv hilft wie die Tellington-Methode“.

Warum ich Tellington TTouch bei Tieren so sehr schätze …

… weil sie für mich die ideale und optimale Ergänzung zur Tierkommunikation ist. Das, was bei dem telepathischen Kontakt theoretisch bleibt, z.B. der partnerschaftliche, achtsame Umgang, kann mit der Tellington TTouch-Methode in die Tat umgesetzt werden. Mittels des Lernparcours` verdiene ich mir die Aufmerksamkeit und den Respekt der Tiere auf faire Weise.

Ich persönlich schätze neben den bereits erwähnten positiven Auswirkungen des TTouch bei Tieren noch ausgesprochen die Möglichkeit der Hilfe zur Selbsthilfe. Wir alle haben immer unsere Hände dabei, und mit diesen können wir auf denkbar einfache Weise einen großen Unterschied im Befinden unserer Tiere (und unserem eigenen) erreichen. Eine Einführung in die Methode kann in ca. zwei Einzelstunden oder einem Kurstag erfolgen und genügend Grundlagen für ein erfolgreiches Anwenden bei den eigenen Tieren schaffen.

ttouch-bei-tieren-wolkenleopardWir können mit ein wenig TTouch-Grundwissen selbst die Wirkung von beispielsweise osteopathischer oder physiotherapeutischer Behandlung verlängern. Und wir können den Stoffwechsel anregen, das Nervenkostüm der Tiere (und dazu noch unser eigenes) unterstützen und der Bonus ist: Jeder einzelne TTouch bei Tieren stärkt die Bindung. Wir brauchen dazu in den meisten Fällen nicht täglich und nicht sehr lange zu ttouchen. Einige Minuten täglich oder auch drei bis vier Mal pro Woche eine Viertelstunde reichen oft aus für eine sichtbare positive Veränderung in Gesundheit und/oder Verhalten.

TTouch bei Tieren gegen Stress

Viele Menschen können sich den Unterschied zwischen TTouchen und Streicheln nicht vorstellen. Ein sehr gutes Beispiel für den großen Unterschied in der Wirkung war vor vielen Jahren meine Schäfermix-Hündin Afi (Afra). Sie war … nun ja, sehr reaktiv. So zeigte sie z.B. ein äußerst explosives Verhalten, wenn es an der Tür klingelte, viele Hundehalter*innen kennen dieses Problem. In einigen Jahren des gemeinsamen Zusammenlebens hatte ich vieles probiert, da ich noch recht unerfahren war. Ratschläge von Hunde-Experten und -trainern, aber auch Versuche, sie durch Streicheln und Kraulen zu besänftigen, prallten an ihr ab.

Dann begegnete mir glücklicherweise die Tellington-Methode. Als Afi die entspannende Wirkung der TTouches kennenlernte und ich sie einige Male pro Woche anwendete, war die Auswirkung verblüffend: Die Anspannung fiel ab von ihr in dieser und anderen Stresssituationen, die Augen wurden wieder weich und sie gewann ihre Fassung zurück, zuverlässig und immer, bis sie schließlich auch im Alltag wesentlich gelassener war. Ganz nebenbei wurde sie dank der Tellington-sessions ein wunderbarer und sehr verlässlicher Reitbegleithund.

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Foto: Leonie Hochrein

Dies ist nur ein Beispiel von mittlerweile sehr vielen. Etliche Pferde und natürlich deren Reiter*innen, viele andere Tiere profitieren seit einigen Jahrzehnten auf sehr wertvolle Weise von den TTouches und dem Lernparcours. Besonders im Lernparours wird durch die TTouches gestärkte Körperwahrnehmung in die Bewegung umgesetzt, so dass eine dauerhafte Speicherung des Gelernten in Kopf und Körper erwirkt wird.

Eine Schilderung der oft sehr verblüffenden Wirkung der Tellington-Körperbandage: Als nach einem Tierkommunikationskurs ein Ehepaar zu mir mit einem Bordercollie aus dem Tierschutz kam, wirkten alle drei sehr müde und erschöpft. Sie hatten seit vier Wochen keine Nacht geschlafen. Ihr Hund Carlos hatte einige traumatische Erlebnisse zu verarbeiten und bellte, jaulte, winselte nächtelang. Trotz vieler Versuche seiner Halter und Hundetrainer*innen, ihn zu beruhigen.

Ich zog Carlos die Körperbandage an, gab sie seinen Haltern gleich mit, und erhielt am nächsten Morgen eine Nachricht auf`s Handy: „Er hat geschlafen!!“. Auch in den folgenden Wochen erhielt ich weitere e-mails, dass er weiterhin gut schlafen konnte, die Bandage wurde allabendlich angelegt.

So einfach kann es sein. Und so unspektakulär.

Die TTouch-Turtles

Ich kann diesen Bericht nicht beenden ohne eine kurze Schilderung meiner zutiefst im Herzen bewegenden Erlebnisse mit den Turtles, den verletzten Meeres-Schildkröten, die ich regelmäßig ttouchte, als ich in Griechenland lebte.

Schildkroeten-TTouch-bei-TierenManche der Turtles sind so schwer verletzt und traumatisiert, dass das Ziel der Wiederauswilderung in weite Ferne rückt. Sie müssen fähig sein, selbständig Nahrung aufzunehmen und sie müssen wieder tauchen lernen. Beides brauchen sie, um im Meer existieren zu können. Diese Fähigkeiten haben sie aufgrund

 

der schweren Verletzungen oft verloren und bei manchen dauert es viele Monate, bis sie zu beidem wieder imstande sind.

Durch TTouchen konnte ich, sehr zur Freude von Pavlo, dem Leiter des Rescue Centers, maßgeblich dazu beitragen, dass gerade die „Sorgenkinder“ um einiges früher als gedacht wieder gesund wurden und ausgewildert werden konnten.

Ausführlich habe ich meine Zeit mit den Turtles auf meiner homepage beschrieben:

https://www.tiergefuehle.de/turtles.html

Let`s stay in TTouch ! 

von Herzen,  Karina

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