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Gute, tiefe Gespräche auf Augenhöhe

Tiefe Gespräche auf Augenhöhe machen süchtig.

Wenn du sie einmal geführt hast, möchtest du nie mehr seichte Kommunikation betreiben.

Denn im Gespräch auf Augenhöhe können wir unheimlich viel über uns und den anderen lernen. Ehrlich, es ist gar nicht leicht, ein gutes, für beide Seiten befriedigendes Gespräch auf Augenhöhe zu führen:

Ein Gespräch, in welchem beide sich erkannt, aufgehoben,entspannt und gleichzeitig inspiriert fühlen – Kriterien, die für mich ein gelungenes Gespräch auszeichnen.

Sich so auszutauschen, dass die Redeanteile ungefähr gleichgewichtet sind und beide Gesprächspartner sowohl senden als auch empfangen.

Vor nun fast vier Jahren habe ich angefangen, öffentlich zu schreiben – und dies aus verschiedenen Gründen:

gespraeche auf augenhöheZum einen macht es mir Freude, Worte bedacht und mit voller Absicht zu wählen, Sätze zu kreieren und meinen Gedanken eine Form zu geben. Mehr und mehr erlaube ich mir den Gedanken:

Ich habe etwas zu sagen. Etwas, das nicht nur mich interessiert, sondern auch für viele andere interessant sein kann.

So erfüllt es mich über Erstgenanntes hinaus mit Freude und sinnhafter Befriedigung, im Außen Resonanz zu erfahren, anderen Menschen Denkanstöße zu eigener Reflektion zu geben und meinem Bedürfnis nach Dominanz – meinem Wunsch, etwas in der Welt zu bewirken und zu hinterlassen – Ausdruck zu verleihen.

Über diesen Schreib-Kanal kann ich wunderbar und in Ruhe zu Wort kommen, mich geradezu innerlich freischreiben und ausdrücken. A propos zu Wort kommen: Ich komme aus einer Familie voller Individualisten, mit ihre ganz eigene Art haben.

Ich erinnere mich an viele gemeinsame Stunden, z. B. beim gemeinsamen Abendessen, als durchaus liebevoll und doch gleichzeitig wild durcheinander, mitunter auch sprunghaft, kommuniziert wurde und ich selbst mich zurückhielt, lediglich beobachtete.

In der Vergangenheit fand ich mich oft in Situationen wieder, in denen mein Gegenüber mir sein Herz ausschüttete. Das kommt natürlich auch heute noch vor, doch andersartig, in einer anderen Qualität:

Während mir vor vielen Jahren noch viel Schweres, Problembehaftetes und Negatives entgegenschlug, befinden sich heutzutage, da ich mich selbst entwickelt habe und mir eine gesunde Selbstfürsorge zukommen lasse, fast ausschließlich Menschen in meinem Feld, die ähnlich wie ich wohlwollend und bejahend ins Leben blicken. Zeitgenossen, die wenig bis gar nicht lamentieren und nörgeln.

So haben diese Gespräche heute einen gänzlich anderen Geschmack, und ich fühle mich nicht als Teil einer gemeinsam begangenen Klagemauer.

Ich liebe Gespräche, in denen beide sich verletzlich zeigen können und feinfühlig auf den anderen eingehen…

Auch Meinungsverschiedenheiten kann ich heutzutage viel besser ertragen und schlicht als unterschiedliche Perspektiven, als verschiedene Blickwinkel auf das große Ganze, stehen lassen.

Wenn ich jedoch wirklich das Gefühl habe, ich bin im Recht, dann stehe ich auch dazu, mich im Recht zu fühlen – und bringe dies entweder zum Ausdruck oder lasse es neben dem Gedanken meines Gegenübers so stehen.

Im tiefen Austausch mit engen Freundinnen kommen mir heute mit Anfang 40 viel öfter die Tränen als zu Zeiten des jungen Erwachsenenseins.

Vielleicht, da mir die Kostbarkeit des Lebens – all das Fragile, Vergängliche – durchaus bewusst ist und ich sentimentaler werde, je älter ich werde.

Was ich immer noch lernen darf: dem anderen eindeutige Grenzen aufzuzeigen, auch mal auf den Tisch zu hauen, frei nach dem Motto „Jetzt halt aber mal den Sabbel!“, sollte ich mit Input überschüttet werden.

Das Gesagte kann noch so interessant sein:

Redet mein Gegenüber ohne Punkt und Komma, und dies über mehrere Stunden, so ist es an mir, diese Situation zu verändern oder zu beenden.

 

Gespraeche-auf-augenhoeheHier fehlt mir manchmal noch der Mut, gerade wenn ich mein Gegenüber noch nicht so gut kenne, doch sehr schätze. Kopf- und Nackenschmerzen sind mir ein deutliches Warnsignal; besser ist es natürlich, schon vorher die Reißleine zu ziehen. Wirklich zuzuhören – und hierin liegt mein Anspruch – mich in die Welt des anderen einzuschwingen und Teil dieser Welt zu werden, bedarf großer Konzentration und Aktivität. Gerne verschenke ich mich zuhörend, noch nur in dem Maße, in dem es mir und meinem feinsinnigen System zuträglich ist.

In unserer Kultur gilt es als unhöflich, dem anderen ins Wort zu fallen oder die kurze Pause, die nach einem Redebeitrag entsteht, sofort wieder mit Worten zu füllen, anstelle sie auszuhalten. Ich finde jedoch, manchmal bleibt uns nichts anderes übrig, als ins Wort zu fallen, außer sich ganz abzuwenden oder innerlich dicht zu machen und den Wortschwall über sich ergehen zu lassen.

Was auch helfen kann: Einen gänzlich neuen, dem ursprünglichen Kontext nicht entsprechenden Gedanken in den Raum zu werfen. Und was die Unhöflichkeit angeht: Ich würde sagen, hier steht es dann mindestens 1:1.

Gute und tiefe Gespräche zu führen ist in der Tat nicht leicht…

Es kann auch unangenehm sein, wenn dein Gegenüber gar nichts sagt – sprich „Laberköpfe“ können anstrengen, „stumme Fische“ jedoch ebenso, da du hier in der Luft hängst, gar keine Resonanz erfährst.

Ich glaube, meiner Tendenz, eher zuzuhören als zu sprechen, werde ich treu bleiben und bin da insgesamt auch fein mit, da es mir entspricht: Meine Gabe ist es, einen Raum der Wertschätzung und Geborgenheit zu schaffen, in welchen andere sich hineinentspannen dürfen.

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Gleichzeitig finde ich mich gegenwärtig immer öfter in Situationen wieder, in denen beide Gesprächspartner zu Wort kommen und mir Fragen gestellt werden, aus denen wahres Interesse spricht.

Je mehr ich mich zeige und ausdrücke – über Musik, Fotografien, Gedankenblitze und in mir selbst noch Unausgegorenes, je mehr ich von meinem Facettenreichtum, meiner Leidenschaft für Kundalini-Yoga und therapeutische, ätherische Öle zum Ausdruck bringe, umso stärker ziehe ich mir entsprechende Menschen in mein Feld, die ebenso Lust haben, sich von mir anstecken zu lassen. Je mehr ich mich traue, mein inneres Licht scheinen zu lassen und mir auch erlaube, ansteckend und bemerkenswert zu sein, umso eher kommen Menschen auf mich zu, die Fragen haben oder einen Rat wünschen.

So machen mich sowohl wohldosiertes Zuhören als auch Anregungen und Impulse-Geben – beides zu seiner Zeit und in der mir entsprechenden Form – glücklich.

Carolin Stark

seisofrei-lebenskunst.de

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