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Tiere als Persönlichkeitstrainer

Wäre es nicht schön, wenn wir uns mit einer fremden Spezies verständigen könnten? Was können wir nur alles spannendes erfahren und lernen? Aber warum an Marsianer oder ferne Galaxien denken, denn eine Spezies, die wir kaum verstehen,  lebt schliesslich mitten unter uns. Die Spezies Tier.  Vielleicht muss man nur die richtige Übersetzung finden und sich einlassen, um deren geheime Botschaften zu verstehen?  Dass Tiere heute in vielen verschiedenen Menschen-Therapien extrem erfolgreich eingesetzt werden, ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass  auch “gesunde” Menschen  einiges ( auch über sich selbst)  von ihnen lernen können, wenn sie ihr Herz dafür öffnen.

Die Vorsitzende des Bundesverbands der Tierkommunikatoren, Karina Heuzeroth arbeitet seit vielen Jahren als “Übersetzerin”  zwischen Mensch und Tier – ihre Geschichten könnten Bücher füllen.  Sie möchte uns hier für  die gefühls-therapeutischen Fähigkeiten von Tieren sensibilisieren.

Auf der Suche nach mehr Informationen über Tierkommunikatoren, (Menschen, die als Übersetzter Tier/Mensch arbeiten) bin ich auf der Website des Bundesverband Tierkommunikation, auf deren Ethik gestossen, die mich ziemlich beeindruckt hat:

Wir leben Respekt, Achtung, Wertschätzung, Geduld und Mitgefühl für alle Lebewesen, einschließlich der Menschen, die sich an uns wenden. Wir lassen Raum für ihre Überzeugungen und Handlungen, auch wenn sie von unseren abweichen. Unser Ziel ist es, zu einer befriedigenden Lösung für alle Beteiligten beitragen zu können, indem wir die Sichtweise der Tiere annehmen, achten und sie ihren Menschen nahe bringen.

Wir möchten dazu beitragen, dass die Menschen selbst sich an ihre natürliche Fähigkeit der Kommunikation und des Austausches mit den Tieren zurückerinnern.  Wir wissen, dass wir dies lediglich nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen können, in Bescheidenheit und Dankbarkeit.

Gastartikel von Karina Heuzeroth, 1. Vorsitzende Bundesverband Tierkommunikation 

Compassioner, der Titel dieses online-Magazins lädt ja geradezu ein, über Tiere zu schreiben.   Sie haben so unglaublich viel Verständnis und Mitgefühl für uns Menschen und unsere Schwächen. Mittels dieses tiefen Verständnisses unterrichten sie uns oft erfolgreich darin, diese beiden Eigenschaften für uns selbst und für unsere Mitmenschen (weiter) zu entwickeln oder sie in uns wieder zu entdecken.

Dank der Liebe, die Tiere ihren Menschen schenken – Liebe, die nicht an Bedingungen geknüpft ist – erinnern sie uns an Nachsicht, Zufriedenheit mit uns selbst und unseren Schwächen. Die doch oft lediglich in  unseren eigenen Gedanken und  Emotionen existieren. Sie bewahren unsere Liebesfähigkeit, für uns selbst und für unsere Mitmenschen.

Das klingt nach sehr guten Coaches für die Selbstliebe, nicht wahr?Tierkommunikation und Körperarbeit

Es mag manchen Leser*in etwas zu weitgehend vorkommen, Tieren gewisse menschliche Fähigkeiten zuzugestehen. Ich sehe dies jedoch nicht als rein humane Kompetenz  an – Tiere  zu vermenschlichen wird ihnen nicht gerecht. Es ist meines Erachtens eher so, dass zum Beispiel die Fähigkeiten Verständnis und Mitgefühl  keine der Menschheit vorbehaltenen Fähigkeiten sind.  In seinem  Buch „Das Gefühlsleben der Tiere“ beschreibt der sehr renommierte Verhaltensbiologe Marc Bekoff, dass Tiere durchaus zu differenziertem Bewusstsein und Denken in der Lage sind – und zu Altruismus. Er führt viele Fallstudien an, die dies unter Beweis stellen.

Nun möchte ich die Tiere an dieser Stelle nicht als „Heilige“ darstellen, das ist definitiv nicht in ihrem Sinne. Natürlich streiten Tiere untereinander, natürlich tragen sie Aggressionspotenzial in sich, auch Menschen gegenüber. Die Gründe dafür sind äußerst vielfältig, es kann durch Schmerz bedingt sein, es kann von Erlebtem, von DURCH-Lebtem verursacht sein, es kann Spiegelung ihrer Menschen oder generell der Menschen in ihrem Umfeld sein – und vieles mehr. Sie sind jedoch in ihren Emotionen in jeder Sekunde ihres Lebens absolut authentisch, sie können gar nicht anders – auch darin liegt eine große Chance und Entwicklungsmöglichkeit für uns. Wenn wir nur bereit sind, von den Tieren lernen zu wollen.

Fast täglich begegne ich dank meiner Tätigkeit als Tierkommunikatorin höchst interessanten Menschen und Tieren, oft sehr lebendigen, manchmal jedoch stockenden Mensch/Tier-Konstellationen, ob in Einzelberatungen am Telefon oder persönlich in Kursen.

Meist ist es herzerwärmend zu spüren, welch enge Bindung besteht, getragen von tiefer gegenseitiger Liebe. Zu spüren, wie  sehr die Tiere ihre Menschen meist sehr behutsam, jedoch absolut zielsicher und immer liebevoll beeinflussen, stärken, leiten aufgrund ihres ungetrübten Sinnes für die echten Bedürfnisse.

Da Tieren menschliche Sachzwänge fremd sind, übermitteln sie Gefühle,  die den Menschen verdeutlichen, wie sehr sie von Konventionen manipuliert sind.  Zum Beispiel:  „Ich MUSS das doch machen, sonst …. „kann ich finanziell nicht überleben“ …. „erfülle ich die nicht die Vorstellungen anderer“ … „falle ich durch das gesellschaftliche Raster im Umfeld“.  – All diese zutiefst menschlichen Regungen – sind für Tiere schlicht nicht relevant. Sie spüreSelbstliebe zusammen mit anderenn jedoch unmittelbar und ungefiltert, wenn ihr Mensch unter Druck steht.

Menschen tun sich meist etwas schwer damit, gewohnte, jedoch ineffektive oder gar selbstzerstörerische Verhaltensmuster zu durchbrechen. Die Tiere helfen dabei, auf sehr subtile, jedoch wirkungsvolle  und in erster Linie liebevolle Weise. 

In den letzten 25 – 30 Jahren gab es immer mindestens drei Tiere in meinem Leben, meine Begründung ist (mit einem Augenzwinkern): Ein Tier alleine wäre völlig damit überfordert, mich zu spiegeln. Wir machen es uns allerdings viel zu einfach, wenn wir alle Eigenschaften und
Verhaltensweisen von Tieren undifferenziert als Spiegelung ihrer Menschen bezeichnen!
Das wäre bei weitem zu pauschal. Die Tiere haben ihre eigenen Persönlichkeitsmerkmale und Charaktereigenschaften und nur sehr wenige unter ihnen geben sich selbst völlig auf, nur um ihre Menschen zu spiegeln. Sie regen eher zur Selbstreflexion und Selbstliebe an und ermutigen dazu  …

So waren z.B. meine zwei langjährigen  Pferdefreunde sehr  unterschiedlich. Pankhri – der Rabauke,  dabei aber immer verlässlich und ein echter Freund, seine durchaus vorhandene Sensibilität zeigt er eher auf die herzhafte Art. Samahn – mein sanfter Gefährte, voller Güte und Großherzigkeit. Das waren ihre persönlichen Eigenschaften, ihre Charaktere. Ich kann mir lediglich wünschen, dass diese liebenswerten Persönlichkeitsmerkmale auch in mir schlummern. Es jedoch vorauszusetzen, wäre vermessen.

Die Hunde in  meinem Leben spiegeln oft mein Aggressions- oder Wutpotenzial – häufig verleugnet von uns Menschen, statt diese Kraft mit Schwung und Achtsamkeit in Kreativität und Effektivität zu transformieren.  Wenn ich diese Power früher unterdrücken wollte (meist beide profitieren von starker Selbstliebeunbewusst, wie mir mittlerweile klar ist), haben meine Hunde sich „deppert“ aufgeführt. Wenn ich mich ihr jedoch stelle und sie als Entwicklungschance nutze,  sind sie deutlich friedlicher.
Und die Katzen in meinem Leben – waren und sind  schlicht Heiler/innen. Für die Selbstliebe, den Körper, für die Seele.

So trägt jede Tierart (und dies sind nur drei Beispiele) spezielle Energien oder  bestimmte Aufgaben für uns mit. Dies bestätigt sich fast täglich in meiner Tätigkeit als Tierkommunikatorin in Kundengesprächen und bei Kursen.

Gewiss haben die Tiermenschen unter den Leser*innen dieses Magazins ähnliche Erfahrungen gemacht – ich freue mich über
Austausch!!

Eure Karina Heuzeroth

hier findest du Karina im humantrust

un hier:

www.tiergefuehle.de

und hier kannst du direkt mit Karina in Austausch gehen :https://www.facebook.com/profile.php?id=100009235946559

Hier noch eine DVD Empfehlung 

 

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