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Akzeptanz

Akzeptanz – Vier wertvolle Tipps, um Veränderung in deinem Leben anzunehmen

Wie du Akzeptanz für unabänderliche Dinge finden sowie Umstände, die dich kaputtmachen, ändern kannst.

Die Heilpraktikerin Martina Trampnau von projecthappiness.de zeigt dir, wie du erkennst, was richtig für dich ist und gibt dir vier einfache Tipps an die Hand, wie du falsche Dinge ändern kannst.

Frei nach dem Zitat, welches Franz von Assisi zugeschrieben wird:

Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.

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Akzeptieren, was ist, ist die Formel zu innerem Frieden. Sich mit dem Jetzt in seiner Vielfältigkeit, mit guten und weniger guten Situationen und Umständen aussöhnen. Einfach atmen und sein in der Erkenntnis, dass alles genau so ist wie es jetzt sein soll. Hört sich befreiend an, oder?

Ich habe beobachtet, dass dieses Akzeptieren oft missverstanden wird. Besonders wenn positives Denken missverstanden wird.

Akzeptanz ist die wertfreie Wahrnehmung von allem, was in dem Moment ist. Sie meint jedoch nicht, jede Situation, in der du unzufrieden bist und unglücklich einfach hinzunehmen. Zu allem Ja und Amen zu sagen und das dann Akzeptanz zu nennen, ist für mich eine feige Ausflucht. Akzeptanz bedeutet nicht, die Augen vor der Realität zu verschließen und sich einzureden, alles sei in Ordnung. Ganz im Gegenteil.

Was ist richtige Akzeptanz?

Echte Akzeptanz bedeutet, ganz tief in die Situation einzusteigen, echt zu fühlen und zu verstehen, was vor sich geht. Dem ganzen inneren Chaos direkt ins Auge zu blicken. Um dann anschließend Abstand von der Situation zu gewinnen, sie distanziert zu betrachten und mit einem ruhigen inneren Gefühl sagen zu können: Okay, so ist es jetzt. Ich akzeptiere den Moment, wie er ist und – aufpassen, jetzt kommt das WICHTIGE – öffne mich für die Veränderungen, die jetzt kommen mögen.

Denn das ist es, worum es bei der Akzeptanz wirklich geht: Sich für die darauf folgenden Veränderungen zu öffnen! 

Das, was ich falsches Akzeptieren nenne, ist ein Missbrauch des Grundgedankens der Akzeptanz zugunsten von Bequemlichkeit. Denn wenn man es schafft, eine miese Situation zu rechtfertigen und die eigenen wahren Gefühle zu verleugnen, muss der wichtige, aber häufig auch riskante Schritt in Richtung Veränderung (erstmal) nicht gegangen werden.

Beispiel: Wenn du unglücklich im Job bist, dich alles nervt, du von deinen To-Dos nicht runter kommst und jeden Tag Bauchschmerzen hast, dann kannst du versuchen, die Situation um dich herum schönzureden. Du kannst versuchen, den miesen Chef zu „akzeptieren“, dir einzureden ‘er ist nun mal so, jeder Mensch ist anders und ich muss mich jetzt eben anpassen’, du kannst dir einreden, dass alle Jobs heute stressig sind, es woanders auch nicht besser ist oder sogar, dass vielleicht mit DIR etwas nicht stimmt.

Akzeptanz

Fotolia.com / WindyNight

STOP!

Das ist der größte Fehler, den du machen kannst! Denn du verstößt damit gegen dein echtes Inneres. Gegen dein Herz, gegen deine wahren Gefühle, gegen deine wunderbare Persönlichkeit. Das hat nichts mit Akzeptanz und innerem Frieden zu tun. Du sagst dir damit nur sehr eindeutig, dass deine Gefühle und deine Einschätzung von der Situation weniger wert sind als die der anderen. Und was noch gefährlicher ist: Unterdrückst du deine Gefühle, wie Wut, Schmerz, Trauer, Aggression, sperrst du auch zwangsläufig all die positiven Gefühle wie Freude, Liebe und Spaß mit in die Zwangsjacke. Mit den Gefühlen ist es leider so: Unterdrückst du eins, unterdrückst du alle. Und dies kann dir wirklich den Kopf kosten. Und das Herz. Lebensfreude geht verloren, Trägheit stellt sich ein, die wunderbaren Chancen die auf dich warten gehen verloren.

Echte, gesunde Akzeptanz hat etwas mit Veränderung zu tun. Denn darauf läuft sie hinaus.

“Falsche” Umstände verändern

Dazu kommt, dass du sehr schwer eine Veränderung herbeiführen kannst ohne den Status Quo wirklich akzeptiert zu haben. Denn der innere Kampf gegen einen Umstand in deinem Leben hält dich in der Situation fest und bindet wichtige Lebensenergie, die du viel sinnvoller einsetzen könntest.

Möchtest du eine Situation verändern? Statt gegen sie anzukämpfen und mit dir selbst das Spielchen von emotionaler Unterdrückung zu spielen probiere dies: 

  1. führe dir die Situation vor Augen. Fühle sie ganz tief, identifiziere dich mit ihr. Atme tief und ruhig, lass die Gefühle, die in dir entstehen hochkommen.
  1. mache dir bewusst, dass das, was du jetzt wahrnimmst, deine Realität der Situation ist. Du brauchst nichts vor dir selbst verleugnen oder verstecken. Das was, du jetzt wahrnimmst ist echt. Je intensiver du die Gefühle hochkommen lassen kannst, desto stärker der Effekt. Hab keine Angst vor den Gefühlen. Das Unterbewusstsein lässt nur genau das zu, was du vertragen kannst.
  1. nun distanziere dich nach und von der Situation. Betrachte sie von außen. Versuche, die körperliche Empfindung, die mit dem Gefühl einhergeht, nach und nach loszulassen. Stelle dir vielleicht vor, wie sie deinen Körper verlassen oder durch leuchtendes, glitzernd-weißes Licht geheilt werden.
  1. mache dir nun die Tatsache bewusst, dass du um (noch) glücklicher zu sein, eine Veränderung brauchst. Spüre, wie sich dein Körper entspannt und die Veränderung, von der du noch nicht wissen musst, wie sie aussehen wird, in dein Leben einlädst. Sei offen dafür und wisse, dass alles nur besser werden kann. 

Wiederhole diese Übung so oft es dir gut tut. Spüre die Leichtigkeit, die sich danach in deinem Körper einstellt. Und warte ab, was passiert!

Von Herz zu Herz, Martina

www.projecthappiness.de

Hier geht es zu Martinas erstem Artikel über Angst und inneres Wachstum

 

 

(Titelbild: Fotolia.com)

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