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Tochter – Mutter Probleme lösen mit The Work von Byron Katie

Fast alle Töchter haben einen lange gärenden Konflikt mit ihrer Mutter. Mit der richtigen Fragestellung an dich selbst, kannst du ihn lösen und für dich neuen Frieden mit deiner Mutter finden. Die Psychologin und zertifizierter “The Work”-Coach nach Byron Katie, Eva Nitschinger, zeigt dir hier, wie du das machen kannst.

….

Meine Mutter kritisiert mich!

Jahrzehnte lang hatte ich ein Problem mit ihr. Im Grunde war es kein wirkliches Problem mit „IHR“, sondern eher ein Problem mit den Worten, die sie zu mir sagte.

„Warum hast du das schon wieder so gemacht, Eva?“

„Das hättest du niemals tun dürfen, Eva“.

„Das wird dir diesmal den Hals brechen, Eva“.

„Warum machst du immer solche Sachen, Eva?“

Diese Sätze und viele mehr sind in unzähligen Gesprächen gefallen, und als ich Anfang der Neunziger Jahre meine ersten „esoterischen“ Bücher gekauft hatte, hoffte ich, meiner Mutter klar machen zu können, dass sie so nicht mit mir reden sollte, weil es mich verunsichert und mir ein Gefühl gibt, falsch zu sein.

Ich erklärte ihr hunderte Male, dass mich solche Sätze kränken und schwächen und mich total klein machen. Ich schob ihr die Schuld in die Schuhe, dass ich Ängste hatte und machte sie für mein unglückliches Leben verantwortlich.

„Du bist schuld, dass ich so bin, wie ich bin, Mama“, sagte ich einmal zu ihr.

2008, als ich The Work von Byron Katie für mich „entdeckte“ und meine ersten „Works“ machte, tauchte in fast jeder Work eine Geschichte mit meiner Mutter auf, die diesem Problem zu Grunde lag.

Vor allem auf die Unterfrage bei Frage 3: „Wann hast du diesen Gedanken das erste Mal geglaubt?“ antwortete ich in 98 % der Fälle: „Mit xy Jahren, in einer Situation mit meiner Mutter.“

Meine Mutter schien wirklich an allem, was in meinem Leben schief ging, schuld zu sein.

Ja, es schien sogar so zu sein, als wäre die Welt in meinem Kopf fast ausschließlich von meiner Mutter zusammengestellt worden!

Wie konnte mich The Work davon befreien?

2008 bis 2018 habe ich geschätzte 180 „Works“ über meine Mutter gemacht.

Das heißt, ich habe 180 Arbeitsblätter ausgefüllt, mit jeder aktuellen oder in der Vergangenheit liegenden Situation, die in mir auftauchte, und die vier Fragen gestellt und danach die Umkehrungen gemacht:

  1. Ist das wahr?
  2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  3. Wie reagierst du, wenn du diesen Gedanken glaubst?
  4. Wer wärst du ohne diesen Gedanken?

Kehre den Gedanken um! (www.thework.com/deutsch)

Immer wieder erkannte ich aufs Neue, was abläuft, wenn ich diese Gedanken glaube, und vor allem erkannte ich bei den Umkehrungen, dass ICH es bin, die diese Probleme in mein Leben bringt und nicht meine Mutter!

Denn jedes Mal, wenn ich denke, dass „sie“ mich geschwächt hat, durfte ich erkennen, dass ICH…

  • mich kritisiere
  • mich verunsichere
  • mir Angst mache
  • mich klein halte
  • mich beschimpfe

Irgendwann stellte ich entsetzt fest, dass ICH MEINE MUTTER BIN!

Denn alles, von dem ich denke, dass SIE es tut, tue ich!

Alles, was ich von ihr höre, interpretiere ich genau aus dieser inneren Haltung heraus:

  • ich bin klein und schwach
  • ich kann das nicht richtig
  • ich sollte es anders machen
  • ich brauche jemanden, der mir dabei hilft

Ich war also immer noch ein kleines Kind, das hoffte, dass die Mama ihm sagt, was es tun soll. Das zu erkennen, ist der erste und wichtigste Schritt raus aus den Mutter-Problemen!

Warum kam ich da nicht schon vorher drauf, frage ich mich heute.

Erstens lernt man „so etwas“ nicht in der Schule und sogar die Psychotherapeuten, die ich hatte, bestärkten diese „Glaubenssätze“ über meine Mutter:

Sie sagten: „Bei DER Mutter ist es ja kein Wunder, dass es Ihnen schlecht geht“. Oder: „Ihre Mutter hätte sie nicht so hart kritisieren dürfen“.

Oder: „Ihre Mutter hätte sie schützen müssen“ (diesen Glaubenssatz pflanzte sogar eine Therapeutin zusätzlich zu den anderen in mein Gehirn ein, den hatte ich nämlich vorher noch gar nicht 😉 ).

Zweitens erklärt uns eine Schuldzuweisung nach außen ganz einfach unsere Welt…

Niemand hatte mir je gesagt: „Sag mal, fällt dir auf, dass du genau DAS mit dir selbst anstellst, was du deiner Mutter unterstellst?“

Was kannst du nun tun, wenn du ein ähnliches „Mutter-Thema“ hast?

Ich zeige dir anhand des erwähnten Beispiels einige Möglichkeiten, dein Mutter-Problem anzupacken und möchte noch betonen, dass diese Vorgehensweise natürlich mit JEDEM Mutter-Problem, das es auf der Welt gibt, klappt.

Hier sind vier Möglichkeiten, dein Mutter-Problem im Nu aufzulösen:

  1. Du kannst beginnen, Arbeitsblätter über deine Mutter zu schreiben. Eine Anleitung, wie das geht, findest du natürlich bei den Ressourcen von Byron Katie thework.com/deutsch und in YouTube Videos oder über dieses Thema „Mutter-Problem“ hier in einem meiner Podcasts. Dann kannst du mit der Überprüfung deiner Gedanken mit The Work von Byron Katie beginnen, damit du erkennst, was DEINE innerste Wahrheit hinter all den Filtern und unter all den Schablonen ist.
  1. Eine weitere Möglichkeit ist es, in die Stille zu gehen und darüber zu meditieren, wo deine Mutter aufgewachsen ist: Wann ist sie geboren? Wie ist sie erzogen worden? Welche Sätze wurden zu ihr gesagt? Wie war ihr Umfeld (Streit, klassische Rollenverteilung, Kriege, Hunger, Flucht, Gewalt, Übergriffe,….)?
  2. Gut klappt auch, von einer „Beobachter-Perspektive aus zu überlegen, wie sie ihre Sätze noch meinen könnte. Wenn es „kritisieren“ gar nicht gäbe, was könnte es sein, das sie tut oder sagt? z.B.: Hat sie Angst um dich? Sorgt sie sich? Möchte sie diese Dinge, die du ihr erzählst, vielleicht gar nicht hören und wehrt dich deswegen ab? Ist es einfach ihre Ausdrucksweise, und sie meint es gar nicht so, wie du es verstehst? usw.
  3. Die „Indianer-Methode“: steige in die Schuhe deiner Mutter und gehe 7 Jahre lang in ihnen, wie Indianer vorschlagen. Wie wärst DU dann heute? Fühle dich ganz in deine Mutter hinein, höre die Sätze, die sie sagt, fühle die Gefühle oder die Verschlossenheit über diese Gefühle, die Angst, die Unsicherheit, die sie fühlt. SEI deine Mutter für einige Augenblicke… blicke auf dich. Was fühlst du, wenn du das Verhalten deines Kindes vor dir siehst oder hörst, was sie zu dir sagt?

 

deine mutter

Ich wünsche dir, dass dir diese Ideen etwas bringen.

Denn frei zu sein von belastenden Gedanken über deine Mutter, befreit dich und öffnet dich für DEIN Leben.

Frei zu sein heißt nicht, dass du den Kontakt abbrichst und nicht mehr mit ihr sprichst. Auch das wird von einigen Kolleg*innen in Psychotherapie empfohlen. Es kann im „Notfall“ ein Weg sein, um dich zu stabilisieren oder „runter zu bringen“, doch es kann nie ein Dauerzustand sein. Du trennst dich auch von dir selbst, wenn du dich von deiner Mutter trennst. Die Probleme werden nicht gelöst, sondern nur ausgelagert oder zugedeckt.

Andererseits ist es meiner Erfahrung nach auch falsch, den Kontakt „künstlich“ (also nicht aus deinem Herzen heraus) aufrecht zu erhalten. Wir Kinder müssen nichts, und ihr Mütter müsst auch nichts. Alles DARF … nichts muss.

Mit “The Work” von Byron Katie wirst du deine Mutter in dir selbst entdecken. Zuerst natürlich ein Abbild von der „realen Mutter“ und danach immer mehr eine „Lieblingsmutter“.

Du wirst, wenn du The Work von Byron Katie als tägliche Meditation in dein Leben einlädst, über die „gelebten Umkehrungen“ – also über die Erkenntnisse, die du bekommst und die du in deinem Leben sofort umsetzen kannst – mehr und mehr zu DER Mutter werden, die du immer schon haben wolltest.

Denn die Wünsche, WIE sie sein sollte, stehen ja auf deinem Arbeitsblatt „Urteile über deinen Nächsten“…

Du wirst einen neuen Blickwinkel auf deine Mutter erhalten, du wirst – nachdem du deine Wunden geheilt hast – dein Herz für dich und deine Mutter öffnen können. Und du wirst FREI sein, mit deiner Mutter zu sein oder ohne deine Mutter zu sein. Du wirst unabhängig sein, eigenständig und die Verantwortung für dein Leben in deine Hände nehmen.

Unsere Mütter haben ihren Job gemacht: Sie haben uns geboren und aufgezogen.

Jetzt sind wir dran, uns selbst zu lieben!

Lass The Work von Byron Katie über deine Probleme auch DICH zu der allerbesten Mutter der Welt werden: für DICH SELBST <3

Eva

https://www.eva-nitschinger.de/onlinekurse

 

Über Eva:

Eva Nitschinger ist Psychologin & Heilpraktikerin für Psychotherapie und lernte The Work in einer tiefen Krise 2008 kennen. Sofort wußte sie, dass diese Methode nicht nur ihr Leben, sondern auch das vieler ihrer KlientInnen verändern wird, und so besuchte sie die vierjährige Ausbildung zur „zertifizierten Begleiterin für The Work (ITW)“ im Institute for the Work of Byron Katie und wurde vom Verband für The Work 2013 als Lehrcoach für The Work (vtw) anerkannt.
Diese beiden Titel gab sie aus freien Stücken 2017 zurück, um die von ihr entwickelte Traumatherapie-Methode „Die Heilreise des Inneren Kindes” mit The Work verbinden zu können und auch in ihre Online-Ausbildungen einfließen lassen zu dürfen: https://www.eva-nitschinger.de/onlinekurse
Offline gibt es immer wieder „Selbstliebe – Seminare” in ausgewählten Hotels (2019 erstmalig in Andalusien) und in ihrer Praxis in Saarbrücken.
Der Podcast „Selbstliebe & Vertrauen“ bietet Einblick in Eva´s Arbeit und ihre Erkenntnisse, die sie gerne mit euch allen teilt…  https://www.eva-nitschinger.de/podcast

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