Human Trust
Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

tod lehrmeister jobs

Lebenskunst à la Steve Jobs: Der Tod als Lehrmeister

Die wichtigste Rede des Applegründers, die sicher auch dich inspiriert

Hast du heute 15 Minuten Zeit? Okay, sagen wir 20 Minuten. Dann lies dir diesen einleitenden Text durch und schau dir die wohl wichtigste und berührendste Rede an, die Applegründer Steve Jobs jemals gehalten hat. Im Jahr 2005 war er an der Stanford University in Palo Alto eingeladen, vor den damaligen Absolventen eine Ansprache zu halten. Sie fiel so bewegend aus, dass noch heute vielfach aus ihr zitiert wird. Zumindest ein Kern-Zitat wird immer wieder hervorgehoben:

Niemand will sterben. … Und doch ist der Tod das Schicksal, das wir alle teilen. … Und so soll es auch sein: Denn der Tod ist wohl die mit Abstand beste Erfindung des Lebens. Er ist der Katalysator des Wandels. Er räumt das Alte weg, damit Platz für Neues geschaffen wird. … Eines Tages in nicht allzu ferner Zukunft werden Sie das Alte sein … Bitte entschuldigen Sie, dass ich so dramatisch werde, aber es ist so. Ihre Zeit ist begrenzt, verschwenden Sie sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben.

Doch auch die ganze mit 15 Minuten sehr knackige Rede ist sehr hörenswert. Steve Jobs erzählt darin drei Geschichten, die jeweils eine zentrale Kernbotschaft enthalten:

  • Die erste Geschichte handelt von der Suche nach seiner beruflichen Bestimmung, die ihn wie zufällig unter anderem zu einem Kalligraphie-Kurs führte. Damals schien das keinen Sinn zu machen. Kalligraphie schien nur schön – ohne praktischen beruflichen Nutzen. Und doch war sich Steve Jobs im Nachhinein sicher, dass ohne diesen Kalligraphie-Kurs Apple nicht diese Ästhetik entwickelt hätte und vor allen die Schriften nicht in dieser Form integriert worden wären.

Steve Jobs Kernbotschaft zu Geschichte 1:
Lass dich von deiner Leidenschaft führen und vertraue, dass alles im Leben einen Sinn macht.
Vermeintliche Umwege lassen sich im Nachhinein erst als notwendige Wegstationen erkennen.

  • In der zweiten Geschichte berichtet Steve Jobs, wie hilfreich es für ihn war, dass er zehn Jahre nach der Gründung von Apple gefeuert wurde. Damals kam ihm das völlig absurd vor. Er stand erneut vor dem beruflichen Nichts, sein Ruf war im Eimer. Doch damit einher ging eine Leichtigkeit, eine Haltung: “Tiefer kannst du nicht fallen.” Er gründete die beiden Firmen Next und Pixar. Mit Pixar porduzierte er den ersten computeranimierten Film – der Beginn einer erneuten Erfolgsgeschichte. Zehn Jahre später wurden Pixar und Next von Apple aufgekauft; Steve Jobs wurde wieder zu einem der zentralen Entscheidungsträger des Apple-Imperiums.

Steve Jobs Kernbotschaft zu Geschichte 2 lautet wiederum:
Auch wenn das Leben dich zu verarschen scheint, bleib deinen Leidenschaften treu.
Tu, was du liebst, es wird sich alles fügen.

  • Das obige Zitat ist aus der dritten Geschichte in Steve Jobs Rede, und die handelt vom Tod als Lehrmeister: Im Jahr 2004, ein Jahr bevor Steve Jobs diese Rede hielt, bekam er eine Krebsdiagnose – zunächst mit der Aussage verbunden, dass er nur noch wenige Monate zu leben habe. Glücklicherweise war der Krebs heilbar. Außerdem hatte Steve Jobs bereits vor vielen Jahren für sich ein tägliches Morgen-Ritual eingeführt – nämlich jeden Morgen sein Spiegelbild zu fragen: “Wenn heute der letzte Tag meines Lebens ist, würde ich dann gern das tun, was ich heute tun werde?” Und wenn die Antwort an zu vielen Tagen hintereinander Nein lautete, wäre es Zeit etwas zu ändern.

Steve Jobs Kernbotschaft zu Geschichte 3 ist genau diese:
Lebe intensiv, lebe jeden Tag so, als wäre es dein letzter Tag.
Frag dich jeden Morgen, ob du noch Freude an dem hast, was du tust und wenn nicht, dann ändere was. 

 

Wie du den Tod als Lehrmeister in deine Entscheidungsfindung integrieren kannst, beschreibt übrigens Veit Lindau in seinem Artikel “Wie du endlich festlegst” und gibt dir dazu auch eine Übung an die Hand.

Und jetzt schau die Rede von Steve Jobs an und lass dich berühren:

 

Wenn dich dieser Beitrag und das Video berührt haben,
ist der folgende Artikel unserer Expertin Gina Schöler vielleicht auch interessant für dich:

 

Abschied und Veränderung – Was ich vom Tod über das Leben gelernt habe

Gefällt mir 813 Personen gefällt das

Diskussion

fan

Wir suchen: Online Redakteur (m/w)
Online Redakteur

 

 

Pin It on Pinterest

Share This