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Trotz Angst zum Erfolg

Ein Gastbeitrag von  Robert Kraxner, Erfolg-mit-Sinn.

Heute ist der Tag gekommen, an dem ich endlich das Gespräch mit meinem Chef suche und meine Kündigung einreiche.

Im Moment fühle ich mich gelähmt vor Angst!

– Wie werden meine Kollegen reagieren, wenn ich das Handtuch werfe?

– Ist es wirklich die richtige Entscheidung, diesen gut bezahlten Job aufzugeben?

– Was wird meine Familie sagen? Was werden meine Freunde denken?

Alle Ängste der letzten Monate und Wochen scheinen in diesem Moment zusammen zu kommen und mit gebündelter Power auf mich einzuwirken.

Völlig aufgelöst und unfähig zum Arbeiten nahm ich all meinen Mut zusammen und fragte meinen Chef: „Hast du heute eine Stunde Zeit für mich? Ich möchte etwas mit dir besprechen.“

Heute, 3 Jahre später, sitze ich in einem netten Kaffee in Graz und frage mich, wo ich heute wohl wäre, hätte ich mich damals von meiner Angst einschüchtern lassen und nicht gehandelt.

Erfolgsbremse Angst – Was es mit dieser auf sich hat

In den letzten 3 Jahren, in denen ich meinen Träumen immer treuer geworden bin, hatte ich oft Angst. Ja, manchmal machte sich auch Panik breit, sodass mir aus Verzweiflung die Tränen über die Wangen liefen.

Auf Basis dieser Erfahrungen und aus den vielen Gesprächen die ich mit Leserinnen und Coaching-Kunden führen durfte, bin ich heute überzeugt:

 Angst ist der Nummer-1-Grund, wieso so viele Menschen einer Arbeit nachgehen, die sie nicht lieben! – Eine Arbeit die sie im wahrsten Sinne des Wortes ausbrennt.

Die Angst vor finanziellem Verlust, der Meinung anderer, Selbstzweifel usw. lähmt und scheint die Tür des Hamsterrades geschlossen zu halten.

Ich schreibe hier ganz offen über Ängste, weil ich aufzeigen möchte, das Angst auf dem Weg zu einem erfüllten Leben dazugehört! Du bist mit deinen Ängsten nicht alleine, wir alle haben sie.

Angst – Ein Indikator deines persönlichen Wachstum?

Um uns weiterzuentwickeln, ist es für uns Menschen notwendig, immer wieder aus unserem gewohnten Handlungsspielraum auszubrechen und neue Dinge umzusetzen. Nur so können wir neue Erfahrungen, an denen wir wachsen können, sammeln.

 Was das mit Angst zu tun hat?

Das verlassen deines gewohnten Handlungsspielraum ist ein Grund, wieso Angst auftreten kann. Sie ist dein inneres Alarmsystem, dass dich vor unbekannter Gefahr schützen möchte und mit bedacht handeln lässt.

Also keine Panik! – Angst ist kein Indikator dafür, dass du am falschen Weg bist.

Vielmehr ist Angst ein Indikator, der dir zu verstehen gibt, dass du dich persönlich weiterentwickelst und es möglicherweise an der Zeit ist, die nächste Entwicklungsebene zu betreten. 😉

Wieso es wichtig ist, Angst unter die Lupe zu nehmen

Kannst du dich noch an deine Kindheit erinnern, als du wach im Bett gelegen hast und große Angst vor dem Monster unter deinem Bett hattest?

Wie lange hast du schweißgebadet gewartet, bis du endlich deinen ganzen Mut zusammengenommen hast, um einen Blick unter das Bett zu werfen, um festzustellen, dass deine Angst unbegründet war?

Diese Erinnerung hat mir gelehrt, dass Angst durch das Unbekannte entsteht. Immer dann, wenn wir nicht genau wissen, was uns erwartet.

So kommen wir auf unserem Lebensweg immer wieder an geschlossenen Türen vorbei.

Doch was erwartet mich hinter dieser Tür?

Zu viele Menschen bekommen es bei den ersten geschlossenen Türen mit der Angst zu tun und drehen zurück in ihr altes Leben.

Ja, wir alle haben schon mehrmals in unserem Leben so gehandelt!

Heute möchte ich dich dazu einladen, von diesen geschlossenen Türen nicht einfach wegzulaufen, sondern diese zumindest zu öffnen, um einen Blick durch den Türspalt zu werfen.

Öffne die Tür, ich glaube an dich

Gehe einen kleinen Schritt auf deine Angst zu. Betrachte sie völlig entspannt, ohne handeln zu müssen. Du kannst noch immer umkehren, wenn du deine Angst in die Augen geblickt hast, dir kann nichts passieren.

1. Was kann dir im schlimmsten Fall passieren?

  • Male dir aus,  was im schlimmsten Fall passieren kann, wenn du die Tür öffnest und weiterhin deinen Weg gehst.

2. Was erwartet dich im besten Fall hinter der Tür?

  •  Wie werden deine Beziehungen aussehen?
  •  Mit welchen Menschen umgibst du dich?
  •  Wo und wie verbringst du deine Zeit?

3. Sprich mit deinen Freunden über deine Ängste.

Du musst nicht immer die Starke spielen! Es ist völlig in Ordnung, offen zuzugeben, dass du im Moment die Hose voll hast, weil du Angst vor einer bestimmten Handlungen oder Konsequenzen hast.

Sprichst du deine Angst offen aus, wirkt diese im Anschluss oft viel kleiner.

Ich glaube an dich.

Robert Kraxner

P.P.S. Um dich auf deinem Weg, im Umgang mit deinen Ängsten, zu unterstützen, möchte ich dir die Aufzeichnung meines Online-Vortrag „Erfolgsbremse Angst – wie du diese lösen kannst“ und das dazugehörige Worksheet „10 Power-Fragen für den Umgang mit Angst“ schenken.

Klicke hier und hol dir das Geschenk. 

Robert Kraxner unterstützt Menschen, die bisher für die Erwartungen ihrer Mitmenschen gelebt haben und endlich von ihren Herzens-Projekten leben möchten.

————

Wovor hast du Angst und wie können wir hier im humantrust dich noch besser unterstützen? 

 

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