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Typisch du, typisch ich? Die Enneagramm Herztypen

Das Enneagramm als Lichtblick und Tor zur Freiheit. Heute geht es um den SelbstWERT bei den HERZTYPEN 2, 3 und 4

Warum die Liebe in allen Facetten dein Leben bestimmt

Das Enneagramm als Lichtblick und Tor zur Freiheit – eine Archetypenlehre. In diesem Teil meiner Serie beschäftigen wir uns mit den Herztypen Zwei, Drei und Vier und ihrer zentralen Motivation des Liebens.

Bitte lies den Artikel achtsam und achte dabei auf die Reaktionen deines Körpers oder deine Empfindung. Es kann sein, dass sich dein Ego ertappt fühlt und rebelliert, mit Widerstand oder sogar mit einer starken Sympathie auf einen Herztypen reagiert. In einem solchen Fall kann es sein, dass deine Persönlichkeitsstruktur dem beschriebenen Typen aus dem Enneagramm angehört.

freiheit-1Wenn du magst, lies dir gern vorab die Artikel zu den Herztypen durch

– hier findest du sie: Typ Zwei, Typ Drei und Typ Vier.

Ich wünsche dir gute Erkenntnisse,

deine Lidia Schladt.

Es kann sein, dass dir bereits bei der Überschrift warm ums Herz geworden ist, als du von der Liebe gelesen hast. Während Kopf- und Bauchtypen dieses Wort mitunter als Sentimentalität abtun könnten, gehen bei den Herztypen 2, 3 und 4 aus dem Enneagramm im wahrsten Sinne des Wortes die Herzen auf. Vielleicht sogar mit einem leichten Seufzer verbunden, der am liebsten sagen würde: „Das ist es doch, worum es hier geht.“

 

Die Herztypen ziehen die Motivation für ihre Handlungen aus dem Herzzentrum und somit aus dem Sitz der Gefühle. Vieles, was sie tun, ist betont gefühlsbezogen und kommt in der eher mental orientierten deutschen Gesellschaft teilweise als übertrieben oder kitschig rüber.

Ein Mentaltyp kann einer Zwei – dem Helfer – mitunter schwer abnehmen, dass sie es wirklich ernst mit ihrer fürsorglichen bedingungslosen Liebe meint und steht dieser oft misstrauisch gegenüber.

Die Herztypen sind anders als die Bauchtypen sehr auf die Außenwelt bezogen und nehmen sich selbst kaum wahr, insbesondere die Typen 2 und 3. Sie sind sich selbst am fernsten und orientieren sich stark an anderen Menschen, so dass eigene Bedürfnisse und Wünsche vernachlässigt werden.

Alle Herztypen haben mit einer Selbstwertthematik zu tun, jeder Typ auf seine eigene Art und Weise. Sie messen ihren Selbstwert oft an der Verbindung und Bindung zu anderen Menschen, ob Partnern, Kindern, Kollegen und anderen Personen in ihrem Umfeld.

-herztypen.freiheit-baumSich selber nehmen sie oft nicht wahr und nicht ernst genug. Doch in Wahrheit steht das Motiv geliebt zu werden, auf der Prioritätenliste ganz oben. Am Minuspol einer weniger entwickelten Struktur eines Herztypen möchte dieser geliebt werden.

Dieser Typ orientiert sich dabei an anderen Menschen, um Anerkennung, Dankbarkeit oder Liebe zu bekommen…

Das tut er deshalb, weil er sich selber nicht spürt und sich selbst nicht liebt. Wie kann er sich selbst lieben, wenn er sich selbst nicht spürt oder im Falle der Vier zu sehr spürt und in den Gefühlen ertrinkt?

 

Typ Zwei: Der „Helfer“ und „barmherzige Samariter“ ist die verkörperte Liebe.

Am Minuspol nicht bedingungslos, wie das Ego es gerne hätte und darzustellen versucht. Die Zwei hilft, um zu bekommen. Das, was sie erwartet, ist der rückströmende Fluss der Dankbarkeit und Liebe, den sie dem eigenen Empfinden nach so sehr verdient.

Ohne zu merken, dass sie das von anderen erwartet, was sie sich selbst geben müsste. So kann sie in ihrem Hunger nach Liebe von außen anfangen zu betteln und zu manipulieren. Es kann eine Dominanz aus ihr sprechen, die im Grunde einer Achter-Energie eines Bauchtypen ähnelt. Ihr Machtanspruch auf die Liebe ist groß und sie erhöht sich vor anderen gerne in ihrer Liebesfähigkeit.

Diese Fähigkeit hat sie tatsächlich und wenn sie sich in den Pluspol ihrer Struktur entwickelt, ihren Selbstwert erkennt und anfängt, ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr nach außen zu projizieren, dann bekommt ihre Liebe eine wahrhaftig bedingungslose Natur, die jeder in ihrer Umgebung spüren kann. Dann gibt sie, ohne etwas zurück zu erwarten und strahlt aus sich selber heraus von innen nach außen.

Typ Drei: Der „Erfolgstyp“ oder „Macher“ spürt sich selbst am wenigsten

freiheit-erfolg-herztypenAm Minuspol fühlt er sich unbewusst als minderwertig und versucht, dieses Selbstwert-Loch durch Taten des Erfolgs zu stopfen. „Höher, schneller, weiter“ könnte von ihm erfunden worden sein, denn er rennt, tut und macht, um bewundert zu werden.

Er hungert nach der Anerkennung von anderen, die er sich selber nicht geben kann. Wie könnte er sie im Inneren suchen, wenn er sich selbbst kaum wahrnimmt? Wenn es sein muss, lügt und trickst er, um durch seinen Erfolgskurs Applaus zu ernten und gut dazustehen.

Oft geht er über seine Grenzen und merkt nicht, dass er diesen Wettkampf nie gewinnen wird. Er hält erst inne, wenn ihm eine ernsthafte Krankheit droht, weil die Impulse seines inneren Kindes nicht gehört werden und eine Kluft zwischen Innenwelt und Handlungen entsteht.

Erst wenn er tief am Boden liegt und eine Krankheit erlebt, die ihn im Kern erschüttert, ist er bereit, sich seiner Seelenwelt zu widmen. Wenn er sich dann in den Pluspol entwickelt, erkennt er, dass er lieben möchte, um zu dienen. Er erkennt das größere Bild, entdeckt seine Werte und fängt an, sich dem Dienen für eine bessere Welt und für seine Mitmenschen zu verschreiben.

Typ Vier: Der „Künstler“ oder der „Romantiker“

freiheit-fuehlen-herztypenEr ist im Vergleich zu den Typen Zwei und Drei sehr nahe an seinen Gefühlen dran. So sehr, dass er sich in ihnen zu verlieren droht. Ein Absturz ins Drama bis hin zur Depression kann die bittere Folge sein. Typ Vier empfindet ein tiefes Stigma in sich, einen Makel und macht aus der Not eine Tugend, indem er als der Besondere nach außen hin auftritt.

In Wahrheit findet er keine innere Heimat in sich und sehnt sich nach dieser, ohne sie jemals erreichen zu können. Dabei wartet sie in seinem Inneren darauf, entdeckt zu werden.

In Bilderreisen und Meditationen kann die Vier der inneren Heimat begegnen und wird am Pluspol feststellen, dass sie in ihrem Seelenhaus eine Wärme und Fülle antreffen wird, die sie vorher immer nur nach außen projizierte und diese so dort nie finden konnte.

Während sie ihren Selbstwert am Minuspol über das Produzieren ihres Dramas generierte, weil ihre Mitmenschen sie dann endlich beachteten, fühlt sie am Pluspol die innere Heimat in sich und somit auch ihren Selbstwert. So „nüchtert“ sie eine Opfermentalität aus und findet in ihrer Schöpferkraft wieder zurück in ihre Verantwortung für das eigene Glück.

Jedem Herztyp würde es gut tun, sich seiner Innenwelt zuzuwenden und sich folgende Fragen zu stellen:

  • Nehme ich meine Bedürfnisse und Impulse wirklich ernst?
  • Wie kann ich meiner Selbstliebe Ausdruck verleihen und darf diese auch ein „Nein“ als ein „Ja“ zu sich selbst bedeuten?
  • Wie diene ich der Welt, wenn ich mich selbst achte und bedingungslos lieben lerne?

 

Ich freue mich darüber, wenn mein Artikel Resonanz in dir findet und wenn du einen Kommentar hinterlassen magst, wie es dir mit den Herztypen-Beschreibung geht.

Deine Lidia

Über die Verfasserin:

Lidia Schladt ist Logotherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Integraler Coach der Praxis „Sinn und Werte“ in Bremen. Sie beschäftigt sich seit 2006 mit dem Enneagramm-Wissen und bietet Enneagramm-Coachings sowie Workshops und Seminare zum Enneagramm in Bremen und deutschlandweit an.

Im Februar 2015 gründete sie die Facebook-Gruppe „Typisch du, typisch ich – Das Enneagramm als Lichtblick“ zum Austausch über die neun Persönlichkeitstypen:

https://www.facebook.com/groups/384165761766053/

 

Homepage: www.logotherapie-bremen.com

Facebook: https://www.facebook.com/Lidia.Schladt/

Hier findest du alle Artikel über die verschiedenen Enneagramm-Typen von Lidia Schladt


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