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Umgang mit negativen Emotionen – So findest du deine Buddha-Natur

Wie du deine negativen Emotionen loswirst und das Glück entdeckst, das vor deiner Nase liegt. In unserem heutigen Gastartikel möchte dir die Autorin Isabella Hof einige mächtige Werkzeuge aus dem Buddhismus an die Hand geben. Diese können dir helfen, besser mit deinen negativen Emotionen und Erfahrungen umzugehen

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Hältst du dich für rational? Wahrscheinlich bist du emotionaler als du glaubst. Jeder Mensch handelt auf die eine oder andere Weise emotional. Das ist ganz natürlich. Dennoch muss man kein Psychologe sein um zu erkennen, dass emotionales Handeln erhebliche, teilweise zerstörerische Auswirkungen auf das eigene Leben haben kann.

Wer beispielsweise neidisch ist, wütend und vereinnahmend, der wird es schwierig haben, langfristige und glückliche Beziehungen aufzubauen. Er wird immer glauben, dass er um die Wahrung seiner Interessen kämpfen muss. Und weil ihn die Menschen als unangenehm empfinden und es nicht lange bei ihm aushalten, ist das am Ende wahrscheinlich auch die Realität seines Lebens. Er fühlt sich bestätigt in dem Unglück, das er sich selbst geschaffen hat.

Das muss aber nicht so sein! Das Geheimnis innerer Zufriedenheit heißt Gelassenheit, Freude und Vermeidung von destruktiven Gedanken und Handlungen. Wer ruhig ist und ausgeglichen, wer anderen mit liebevoller Güte und Großzügigkeit begegnet, der findet schnell Freunde und wird geliebt.

keine-negativen-emotionenWie schön wäre es, wenn du so ein Mensch sein könntest!

Wenn du der Grund dafür wärst, dass es in unserer Gesellschaft mehr Glück und Zufriedenheit gibt

Du benötigst dafür nur etwas Achtsamkeit und den Mut, dir selbst zu begegnen. Finde in dir die Gelassenheit und Güte eines Buddhas. Lass das Glück zu dir kommen!

Das Geheimnis des karmischen Prinzips

Im Zusammenhang mit Wut, Hass oder Gier spricht man nach buddhistischer Lehre von „Leid verursachenden Emotionen“, also Emotionen, die den Empfänger wie den Verursacher gleicherma.en verletzen. Nach der karmischen Lehre, dem Ursache-Wirkungs-Prinzip, fällt das von dir verursachte Leid nämlich am Ende wieder auf dich zurück.

Mit einem deutschen Sprichwort ausgedrückt: „Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es wieder heraus!“

alle-negativen-emotionen-verwandelnWenn du schon einmal richtig wütend warst, dann weißt du, dass du in diesem Zustand keinen klaren Gedanken fassen kannst. Wütende Menschen handeln ungerecht und allzu oft ausgerechnet gegenüber den Menschen, die sie eigentlich am meisten lieben: Ihren Eltern, Kindern und Lebenspartnern.

Wenn eine Frau beispielsweise das Gefühl hat, dass ihr Ehemann ihr nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt, dann brüllt sie ihn an: “Kümmere dich mehr um mich!“ Was erreicht sie aber damit? Der Ehemann weicht noch weiter zurück. Wiederholt das die Frau mehrfach, wird sich ihr Mann vielleicht irgendwann von ihr trennen. Dann hat sie am Ende genau das Gegenteil von dem erreicht, was sie eigentlich wollte. Sie hat alles verloren.

Auf jemanden böse zu werden führt also nicht zu größerer Zuneigung! Das kann nicht funktionieren! Viele der impulsiven Handlungen, die wir anwenden, um unsere negativen Emotionen loszuwerden, machen alles nur noch schlimmer.

Negatives zieht Negatives an. Positives provoziert Positives. Das ist die wahre Bedeutung von Karma

Entscheide dich, glücklich zu sein! “Ob man das Leben lachend oder weinend verbringt, es ist dieselbe Zeitspanne!” 

(Weisheit aus dem Zen-Buddhismus)

Als ich begann mich mit dem Buddhismus zu beschäftigen, war ich auf einem emotionalen Tiefpunkt. Ich hatte gerade den Selbstmord eines Freundes miterlebt und wurde die traumatischen Bilder dieses Erlebnisses nicht mehr los. Angesichts des Wissens, dass ich jeden Mensch, den ich liebe, eines Tages auf die eine oder andere Weise verlieren würde, begann ich starke Verlustängste zu entwickeln. Ich agierte eifersüchtig gegenüber meinem Mann und meinen Freunden. Ich hatte Schwierigkeiten, bei gemeinsamen schönen Erlebnissen Freude zu empfinden.

Es war so sinnlos. Es würde ohnehin bald alles zerbrechen. Meine negativen Emotionen übernahmen die Kontrolle über mein Leben und führten mich Stück für Stück in eine handfeste Depression.

Buddhismus-gegen-negativen-emotionenDann las ich ein Buch. Es hieß: „Der furchtlose Buddha“, verfasst von Zen-Meister Titch Nhat Hanh und handelte vom Umgang mit Ängsten. Es öffnete mir schlagartig die Augen. Die Erkenntnis, dass ich selbst meine Emotionen, Gedanken und Handlungen beeinflussen konnte, dass ich kein Beifahrer meiner Gefühle war, ist für mich bis heute eines der einschneidendsten Erlebnisse meines Lebens.

Das Geheimnis:

Lass nicht zu, dass Dinge aus der Vergangenheit dein Leben in der Gegenwart vergiften. Es ist dir etwas Schlimmes geschehen – damals. Aber jetzt ist es vorbei. Kehre in die Gegenwart zurück. Atme und schenk dir mehr Zeit und Verständnis. Lass die Gespenster der Vergangenheit ruhen. Erkenne das Glück, das vor deiner Nase ist. Das ist die Antwort.

Achtsamkeit und Meditation

Wie kannst du also glücklicher werden? Betrachte doch deine eigenen Emotionen zunächst kritisch und erkenne sie (an).  Dabei kann dir die Achtsamkeit ein mächtiges Instrument sein. Wie fühlt es sich an, wenn negative Emotionen in dir aufsteigen?

Beobachte deinen Körper und lerne die Anzeichen zu deuten. Betrachte dich selbst ohne zu bewerten – nur so kannst du geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen. Damit du im Ernstfall ruhig bleiben kannst, wenn deine Emotionen verrückt spielen, musst du trainieren. Das kannst du mit Hilfe der Meditation. 

Nur 10 Minuten Meditation am Tag werden deinen Geist verändern! Der Psychologe Richard Davidson von der University Wisconsin belegte bereits 2007, dass Meditation grundlegende Strukturen im Gehirn beeinflusst, die an der Steuerung von Angst und Mitgefühl beteiligt sind. Diese Studien wurden später in der Hirnforschung mehrfach bestätigt:

Meditation verändert das Hirn und zwar physisch und sichtbar!

Lass dir Zeit zum Durchatmen

Wenn du wütend wirst, dann widerstehe dem Impuls, deinem Ärger gleich Luft zu machen. Ziehe dich zurück und unterbreche den Dialog, in dem du dich befindest. Sag einfach: „Lass uns später fortfahren, wenn wir uns beruhigt haben“. Geh spazieren oder meditiere etwas und gib dir Zeit zum beruhigen. Es braucht etwa dreissig Minuten, bis eine starke Emotion wieder vergeht.

Gönn dir diese Zeit. Komm zur Ruhe! Sprich erst wieder mit anderen Menschen, wenn du deine Fassung zurück gewonnen hast.

Zeige liebevolle Güte

Erinnere dich daran, dass du umgeben bist von Menschen, die dir positiv zugewandt sind. Lerne deinem Gegenüber zuzuhören und kultiviere dein Verständnis für andere Ansichten. Sei offen im Geist und bereit deine Meinung zu korrigieren. Der Dalai Lama sagt:

„Wer immer redet, wiederholt nur, was er schon weiß.  Nur wer zuhört, kann etwas Neues lernen.“

negativen-emotionen-verlierenBelaste deine Umgebung nicht mit langen Monologen. Nimm dich selbst etwas weniger wichtig und trainiere deine Achtsamkeit. Schenke deinem Partner, deinen Kindern oder Eltern deine volle Aufmerksamkeit, wenn du mit ihnen sprichst. Schau sie an und leg das Handy weg!

Wenn dich deine Kinder nerven oder deine alten Eltern zu langsam sind, dann erinnere dich daran, dass sie durch ihr Lebensalter deine Hilfe benötigen. Begegne ihnen gütig und liebevoll. Ändere nicht deinen Standpunkt oder deine Erziehungsmethoden, bleib einfach nur ruhig und kultiviere dein Verständnis.

Der Kern der buddhistischen Lehren ist eine Veränderung des eigenen Blickwinkels hin zum gelebten Mitgefühl. Wenn du verlangst, dass sich Andere ändern, wird sich niemals etwas ändern. Nur wenn du bereit bist, dich selbst zu ändern, dann .ändert sich die Welt um dich herum.

Liebe Grüße,

Isabella Hof

Autorin des Buchs „Karma Happens! – Mit der Achtsamkeit des Zen in sechs Schritten zu Glück und

Gelassenheit finden.“

Ich bin Sängerin, Schauspielerin und Schriftstellerin und besitze einen Abschluss als Diplom-

Betriebswirtin (BA). Ich befinde mich zur Zeit im weiterführenden Diplom-Studiengang “Buddhistische

Psychologie” des Tibetzentrum Instituts Kärnten und der Universität für Tibetische Studien Varanasi

(Indien) unter der Schirmherrschaft seiner Heiligkeit des Dalai Lama.

Weitere Infos auf www.karmahappens.de

 


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