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Umweltschutz im Alltag – Mach mit, es kann so einfach sein

Beim letzten Artikel ging es um die Notwendigkeit von mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit in unserem Alltag. Dazu gab es konkrete Beispiele aus dem Bereich der Ernährung.

Dieses Mal möchte ich mich den Themen Verpackungen und Müll widmen, damit du mit wenig Aufwand und Mühe unseren Planeten schützen kannst.

Umweltschutz im Alltag: Verpackungen und Müll

Dieses Thema ist sehr eng mit dem Thema Ernährung verbunden. Fast alle Lebensmittel, die wir kaufen, sind verpackt. Es ist für uns völlig normal geworden. Dabei war das nicht immer so und wer wie ich ein 70er ist, kann sich noch an die Zeit erinnern, als deutlich weniger Lebensmittel verpackt waren.

umweltschutz-im-alltag-brotUnd für die Generation meiner Eltern ist manches, was uns heute als Lösung verkommt, etwas, das sie schlicht an früher erinnert.

Letztens war ich beim Bäcker und habe mir ein Brot direkt ein eine mitgebrachte Stofftasche legen lassen. Die ältere Dame hinterm Tresen war entzückt und sagte, dass das früher ganz normal war.

Warum ist das bloß in den letzten Jahrzehnten so schiefgelaufen?

Zum Glück tut sich hier in letzter Zeit einiges Positives, so dass die Flut an Verpackungen weniger wird. Aber es liegt natürlich auch an uns Verbrauchern, das einzufordern. Und das ist sehr wichtig.

Wir sind in Deutschland zwar Weltmeister im Recyceln. Aber wir sind auch Vize-Europameister im Müllaufkommen. Das Problem beim Recyceln ist, dass es leider schön gerechnet wird. Denn in die Statistik zähl alles rein, was durch eine Sortieranlage läuft.

umweltschutz-im-alltag-meerOb es am Ende tatsächlich recycelt wird, oder doch ins Ausland verschifft wird, spielt dabei keine Rolle mehr.

Und so landet UNSER Plastikmüll dann doch auf Deponien in Asien und von dort teilweise in Flüssen und Meeren. Der beste Müll ist also definitiv der, der gar nicht anfällt. Zum Recycling sei noch angemerkt, dass Papier und Glas tatsächlich zu über 80% wiederverwertet werden und damit deutlich unbedenklicher sind als Plastik.

Plastik im Meer

Besonders in den Meeren ist Plastik gefährlich. Und das nicht nur für die Meeresbewohner, auch wenn es die als erstes trifft. Jeder hat wohl schon Bilder gesehen oder darüber gelesen, was in den Bäuchen verendeter Wale und Seevögel gefunden wurde. Oder Schildkröten mit deformierten Panzern, die in einem Plastikträger von einem Dosen-Sixpack feststeckten.

Es geht aber noch weiter. Im Laufe der Zeit zersetzt sich das Plastik zu Mikroplastik und kommt so über die Fische dann auch auf unsere Teller. Zumindest bei denen, die Fisch essen.

Aber auch im Salz, wenn es aus dem Meer kommt, gelangt es in unsere Speisen. Das Thema ist nicht zu unterschätzen. Und auch unsere Luft zum Atmen ist in die Problematik involviert.

sauerstoff-umweltschutz-im-alltagMindestens 50% des Sauerstoffs in der Atmosphäre, manche Quellen gehen sogar von bis zu 80% aus, kommen aus den Meeren, produziert von Algen und Mikroorganismen. Nicht auszudenken, was passiert, wenn wir diese Quellen weiterhin so massiv gefährden!

Die Wichtigkeit der Problematik „Plastik“ hat nun auch die EU erkannt. Erst kürzlich hat das EU-Parlament für ein weitreichendes Verbot von Wegwerf-Artikeln aus Kunststoffen gestimmt. Es bewegt sich also etwas. Sicher auch ein Verdienst des massiven Einsatzes der Umweltverbände und einiger Petitionen.

Das kannst DU tun, um das Müllaufkommen zu reduzieren

Da gibt es zum Beispiel die sechs R (auf Deutsch klappt es mit der Rs nicht ganz):

  • Reduce – Reduzieren – wir benutzen und besitzen viel zu viel.
  • Reuse – Wiederverwenden – viele Dinge können mehrfach verwendet werden, oder sogar für etwas Höherwertiges (Upcycling).
  • Recycle – Recyceln – so bleibt das Rohmaterial im Verwertungskreislauf
  • Refuse – Ablehnen – ein schönes Beispiel sind die Strohhalme, die einem aufgenötigt werden. Am besten gleich ohne bestellen.
  • Repair – Reparieren – viele Dinge lassen sich reparieren und sind dann noch mal sehr lange nutzbar.
  • Rot – Kompostieren – ohne Zweifel sinnvoll für alle organischen Abfälle und einige kompostierbare Materialien.

Mit diesen sechs Grundregeln kommt man schon recht weit und kann einen großen Unterschied bewirken.

Weitere Tipps zum Umweltschutz im Alltag:

  • Beim Einkaufen wiederverwendbare Stofftaschen benutzen. Für Obst und Gemüse gibt es Netztaschen. Und an Fleisch- und Käsetheken kann man immer öfter mitgebrachte Behälter nutzen.
  • Keine Strohhalme verwenden und beim Bestellen von Drinks diese gezielt abbestellen, wenn sie aus Plastik sind.
  • Unterwegs eine wiederverwendbare Glas- oder Edelstahlflasche dabeihaben und mit Leitungswasser wieder auffüllen, wenn dieses trinkbar ist. Ansonsten findet man oft Wasserstationen, an denen man seine Flaschen kostenlos mit gefiltertem Wasser füllen kann.
  • Coffee-to-go: Eigenen Becher mitbringen, den man sich dann füllen lässt. Oft gibt es dafür sogar einen Preisnachlass. Vielerorts sind auch schon Pfandbecher-Systeme zu finden.
  • Eis im Becher zum Mitnehmen? Warum nicht einen mitgebrachten Löffel benutzen? Wieder ein Stück Plastik weniger! Oder gleich das Hörnchen aus der der voll biologisch verdaubaren Waffel bestellen.
  • Picknick im Park? Die Umwelt genießt dieses Event, wenn du Besteck und Geschirr verwendest, das danach nicht in den Müll muss. Ähnlich sieht es auf Reisen aus.
  • Wasser aus der Leitung trinken und sonstige Getränke in Mehrwegflaschen kaufen. Keine Einweg-Pfandflaschen benutzen. Manches kann man auch verpackungsfrei selbst machen, das gilt für erfrischende Sommerlimo wie auch für den Hafer- oder Mandeldrink.

umweltschutz im alltag-muellOder in einem Punkt zusammengefasst: alles, was nur einer einmaligen Nutzung dient und dann in den Müll wandert, gehört auf den Prüfstand und wird möglichst vermieden.

Natürlich gibt es sinnvolle Ausnahmen, speziell im medizinischen Bereich. Aber im Alltag der meisten von uns ist da sehr viel möglich. Vor allem, wenn wir alle an einem Strang ziehen! Machst du mit? Ich danke dir sehr.

Dein Martin

Probiere es doch mal aus. Ich freue mich auf deinen Kommentar und deine guten Ideen hierzu 🙂

Dein Martin Maurer

humantrust

 

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