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Umweltschutz to go – Mach mit, es kann so einfach sein

Umweltschutz im Alltag ist wirklich einfach umzusetzen. Die Welt braucht dich und mich gerade sehr.

Ich bin Martin, Umweltschützer und Buchautor, und möchte dir hier die Hand reichen und dir Lust auf coolen Umweltschutz in deiner Welt machen.

Erst kürzlich hat der Weltklimarat IPCC vor den Auswirkungen der Erderwärmung gewarnt. Jedoch: Eine Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5°C ist möglich!

umweltschutzDas bedingt aber einen raschen Wandel in allen relevanten Bereichen! Es bleiben 12 Jahre, um das Ruder herumzureißen und die Emission von Treibausgasen um 45% zu senken. Es ist nun dringend ein energisches Handeln der Politik gefordert, auch wenn schnelles Reagieren bisher nicht gerade ihre Stärke war.

Und von der Wirtschaft ist natürlich gleiches gefragt! Und von dir. Ja, genau. Von dir und mir und uns allen. Denn jeder Schritt zählt und für Politik und Wirtschaft ist es ein großer Ansporn, wenn sie sehen, dass das Wahlvolk und die Verbraucher diesen Wandel wirklich wollen.

Und das Gute ist, dass uns niemand daran hindert, es sei denn, wir stehen uns selbst im Weg. Leider tun wir das nur allzu oft.

Was hält uns ab?

Es gibt viele Möglichkeiten, etwas zu tun und die meisten von uns kennen einige davon. Aber oft hält uns etwas ab und wir verhalten uns doch nicht so nachhaltig, wie wir es eigentlich tun wollten. Die Macht der Gewohnheit? Unsere Bequemlichkeit? Klar, die spielen eine große Rolle.

Es gibt zwei Aussagen, die das Problem gut beschreiben. Die erste stammt aus dem Buddhismus und besagt, dass die Ursache allen Leids das Begehren ist.

Die Zweite ist von Leo Tolstoi:

„Die Menschen gehen lieber zugrunde, als ihre Gewohnheiten zu ändern.”

umweltschutzAber nicht zu unterschätzen ist auch unsere Bindung zur Natur.

Fast alle von uns haben sie, auch wenn sie unterschiedlich ausgeprägt ist und sich bei dem Einen mehr in der Liebe zum Wald äußert, während es beim Nächsten eher das Meer ist.

Aber allzu oft nehmen wir das als gegeben hin, ohne uns wirklich klar zumachen, wie wichtig die Natur für uns ist und, dass das reichhaltige Angebot der Natur vergänglich ist.

Und an dieser Vergänglichkeit hat der Mensch zu einem großen Teil die Schuld. Wenn wir uns das bewusstmachen, fällt es uns deutlich leichter, unser tägliches Handeln nachhaltiger zu gestalten und den Umweltschutz in unseren Alltag einzubauen.

Wo fangen wir an?

Bei den meisten von uns finden sich im Alltag viele Möglichkeiten für ein nachhaltigeres und umweltschonenderes Verhalten. In den folgenden Bereichen können wir sehr viel bewirken: Ernährung, Kleidung, Verpackungen und Müll, Verkehr, Energie und Haushalt, Reisen.

Unser Konsumverhalten spiel eine große Rolle, das lässt sich an der Aufzählung schon ablesen. Dazu kommt noch mehr, zum Beispiel unser Wunsch nach immer mehr elektronischen Geräten und Gadgets. Ob wir etwas wirklich brauchen, wird leider allzu oft nicht berücksichtigt.

Ich möchte dich einladen, dir einige Bereiche mal genauer anzusehen.  Denn ich möchte dir Lust machen, aktive*r Umweltschützer*in zu werden.

Ernährung

Unsere Ernährung hat nicht nur direkten Einfluss auf unseren Körper und unsere Gesundheit, sondern beeinflusst auch andere Menschen sowie die Natur und ihre Gesundheit.

Die Beispiele dafür sind vielzählig. So leben 82% der hungernden Kinder auf dieser Welt in Ländern, die Futter für die Tiermast anbauen.

Das Fleisch landet dann aber auf den Tellern der Reichen. Dazu wird in vielen Ländern Wald gerodet, um Anbauflächen für das Tierfutter zu schaffen. Oft ist es artenreicher Regenwald, der weichen muss.

Das Beispiel zeigt, dass unsere Entscheidungen teilweise weitreichende Folgen haben, bis hin zum anderen Ende der Welt.

Und, dass es schnell mehrere Bereiche der Nachhaltigkeit betrifft. In diesem Fall ist es die ökologische und die soziale Nachhaltigkeit. In Deutschland wird übrigens 50% der Nutzfläche für die Tiermast verwendet. Die klare Botschaft daraus ist, dass die vegetarische und noch mehr die vegane Ernährung einen riesigen Beitrag zum Schutz der Umwelt und gegen den Klimawandel leistet.

Ein weiteres Beispiel, vielen von uns mittlerweile als Problematik bekannt, ist das Palmöl.

umweltschutz-palmölEs sorgt auf Borneo und Sumatra dafür, dass der Lebensraum der Orang-Utans und der Elefanten immer weiter schrumpft.

Aber auch in anderen Regionen hat es schon für massive Rodungen gesorgt. Palmöl und -fett sind laut Greenpeace in jedem zweiten Supermarktprodukt enthalten.

Schlimm, wenn man bedenkt, dass es alles andere als ein gesundes Fett ist. Besonders schlimm, wenn es sogar in Produkten für Kinder verwendet wird. So zum Beispiel Schokoladenprodukte, die sich schon im Namen als Süßigkeiten für Kinder outen. Schau doch einfach beim nächsten Einkauf mal auf die Produkte, die du normalerweise kaufst. Es ist erschreckend, was man dabei feststellt.

Das beste Mittel dagegen: Selbst kochen mit frischen Zutaten.

Superfood ist ein weiterer kritischer Bereich

Avocado, Chia, Quinoa und wie sie alle heißen, werden immer beliebter. Das Problem: sie kommen von weit her, sind also ökologisch gesehen nicht sinnvoll. Dazu haben sie weitere Faktoren, die bedenklich sind. Bei der Avocado ist es der hohe Wasserverbrauch und ebenfalls das Roden von Wäldern für den Anbau.

Beim Wasser geht es so weit, dass Anwohner mit Wasser aus Tankwagen versorgt werden müssen, weil das Wasser der Flüsse komplett für die Bewässerung der Plantagen draufgeht.

Die Quinoa wächst in den Höhenlagen der Anden, in denen sonst nicht viel angebaut werden kann. Daher ist sie für die Anwohner dort, auf Grund der mangelnden Vielfalt im Nahrungsangebot, so wichtig. Für uns Europäer ist sie für eine ausgewogene Ernährung deutlich weniger wichtig, da wir genug Alternativen haben. Aber es klingt halt sexy.

Warum geben wir den heimischen Superfood, wie verschiedensten Beeren, Leinsaat, Brennnessel, Kürbiskernen und Hanf, nicht viel häufiger eine Chance? Ja, die Namen klingen langweilig, aber unser Planet freut sich darüber.

 

Nachfolgend eine paar Tipps für die nachhaltigere Ernährung:

  • Wenig Fleisch und Milchprodukte essen oder noch besser ganz darauf verzichten
  • Selbst kochen
  • Regionale und saisonale Produkte verwenden
  • Heimische Superfoods bevorzugen
  • Leitungswasser trinken, Plastikflaschen vermeiden
  • Möglichst Bio-Produkte verwenden
  • Unverpackte Ware bevorzugen und Einkaufsbeutel wiederverwenden
  • Mit Einkaufszettel einkaufen gehen (um durch bessere Planung der Lebensmittelverschwendung vorzubeugen)

 

Zum Abschluss noch ein Begriff, der mir sehr gut gefällt: Klimatarier

Klimatarier ernähren sich so, dass ihre Ernährung möglichst wenig schädlichen Einfluss auf die Umwelt hat. Veganismus und Vegetarismus sind so gesehen spezielle Formen des Klimatarismus, allerdings lässt dieser insgesamt mehr Freiheiten.

umweltschutz-martinUnd wenn wir das alle so praktizierten, wäre viel Tierleid überflüssig und die Ressourcen des Planeten würden ebenfalls deutlich weniger beansprucht.

Probiere es doch mal aus. Ich freue mich auf deinen Kommentar und deine guten Ideen hierzu 🙂

Dein Martin Maurer

humantrust

 

***Buchtipp:

 

KLEINE SCHRITTE FÜR DEN GROßEN WANDEL

Nicht darauf warten, dass andere es tun, sondern selbst für die Veränderung sorgen – nur so lässt sich etwas bewegen!

Wer seinen Alltag nachhaltiger gestalten möchte, aber nicht so recht weiß, wo er anfangen soll, findet in diesem Buch zahlreiche Anregungen, um für den Umweltschutz aktiv zu werden. Der Autor möchte ermutigen und aufzeigen, wo wir tatsächlich im Kleinen etwas tun können, um große Veränderungen anzustoßen.

 


Dieser Artikel wird dich sicher weiterbringen:

Ökologischer Fußabdruck: Dein Kontostand bei der Erde – und wie du ihn verbessern kannst

 

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