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Gutes Leben 2019: Zwei Unternehmer*innen für eine bessere Welt

Der Jahresbeginn ist nicht nur für gute Vorsätze, sondern auch dafür gemacht, den Nährboden für die Vorhaben zu bereiten, die dazu beitragen, die Welt zu einem besseren Platz zu machen. Da ist es gut, sich an Vorbildern, an beispielhaften Unternehmer*innen, zu orientieren und sich von ihnen inspirieren zu lassen, an Menschen, die das bereits mit ihren Projekten geschafft haben.

In diesem Artikel möchte ich dir zwei dieser Vorbilder vorstellen, die aus ihren Herzensanliegen für eine bessere Welt bekannte Unternehmen geboren haben. Sie sind dabei unkonventionelle Wege gegangen, haben die „So-geht-es-aber-garantiert-nicht“s einfach ignoriert, sind für ihre Werte und ihre Vorstellungen eines guten Unternehmer*innentums, das die Menschenwürde und die Ressourcen unserer Mitwelt achtet, eingestanden. Diese Werte gelten für sie mehr als monetärer Profit. Und sie sind trotzdem erfolgreich und prominent. Zur Nachahmung empfohlen!

Beispiel 1: Milena Glimbovski

Von der Zero-Waste-Aktivistin zur preisgekrönten Gründerin des ersten Unverpackt-Ladens „Original Unverpackt“, Speakerin und Autorin

Foto: Jan Michalko/re:publica

Lebensmittel kommen nun mal aus dem Supermarkt oder – okay, ja vielleicht auch: Bioladen. Und daran, dass sie in dieses ganze Plastikzeugs eingepackt sind, lässt sich nichts ändern, auch wenn es schier bescheuert ist, Apfelsinen zu schälen, nur um sie dann wieder in Plastik zu hüllen. Für die Studentin Milena Glimbovski waren diese Tatsachen, die in Stein gemeißelt schienen, kein Hindernis, nach alternativen Lösungen zu suchen.

Schon zu Zeiten, als noch keine Bilder und Nachrichten im Netz herumschwirrten darüber, was Plastik im Meer mit seinen dortigen Bewohner*innen anstellen kann und dass mittlerweile auch unser Körper von Mikroplastik geflutet wird, wurde sie zur Zero-Waste-Aktivistin.

Nach längerer Planungsphase startete Milena Glimbovski gemeinsam mit Sarah Wolf im Jahr 2014 ein Crowdfunding – mit dem Vorhaben, den allerersten verpackungsfreien Laden in Deutschland in Berlin-Kreuzberg an den Start zu bringen. Die Kampagne war ein voller Erfolg, “Original Unverpackt” wurde Realität. Mittlerweile gibt im deutschsprachigen Raum mehr als 100 Läden, die verpackungsfreie Waren anbieten – hier hat die Plattform Utopia eine Liste erstellt, die kontinuierlich aktualisiert wird.

Milena Glimbovski hat den Hype um verpackungsfreie  Läden mit ausgelöst. Deshalb ist sie auch zu Recht mehrfach als Unternehmerin ausgezeichnet worden – zuletzt u.a. von der IHK Berlin.

Die Jungunternehmerin ist mittlerweile auch als Speakerin zu den Themen Nachhaltigkeit und Zero Waste international gefragt, außerdem hat sie das Buch „Ohne Wenn und Abfall: Wie ich dem Verpackungswahn entkam“ veröffentlicht. Zudem gibt sie gemeinsam mit Jan Lenarz das Kalenderbuch „Ein guter Plan“ heraus, einen achtsamen Lebensplaner.

Hier kannst du Milena Glimbovski im Interview erleben:

Weitere Infos:

www.original-unverpackt.de 

 

Beispiel 2: Raphael Fellmer

Vom Gründer der Foodsharing-Bewegung zum Gründer des ersten Lebensmittelrettermarktes Sirplus

Fotoquelle: Blog von Sirplus.

Raphael Fellmer hat über einen langen Zeitraum etwas durchgezogen – und zwar als Familienvater mit zwei Kindern -, das für die meisten von uns völlig unvorstellbar ist: Raphael Fellmer hat über fünf Jahre komplett geldfrei gelebt. Da gilt es, kreativ zu werden, wenn es bspw. um die Beschaffung von Lebensmitteln geht. So begann Raphael Fellmer zu containern – und stellte dabei fest, wie gut erhalten die weggeworfenen Lebensmittel tatsächlich noch sind.

Die Zahlen sind erschreckend: 18 Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland pro Jahr weggeschmissen – rund 50 Prozent aller Lebensmittel. Mit der Menge an Lebensmitteln, die weggeworfen werden, könnte die hungernde Weltbevölkerung vier Mal ernährt werden. Nur wir bekommen es offenbar nicht hin.

Raphael Fellmer wollte durch seinen Geldboykott auch auf diese Missstände aufmerksam machen. Und Raphael blieb nicht allein dabei, für sich und seine Familie zu containern, sondern gründete wie nebenbei die Foodsharing-Bewegung, der sich mittlerweile knapp 50.000 Lebensmittelretter*innen angeschlossen haben. 5.000 Betriebe kooperieren mit Foodsharing und geben ihre Lebensmittel ab. Über 20.000 Tonnen Lebensmittel konnte die Initiative bereits retten.

Doch Foodsharing war erst das Vorglühen: Mittlerweile ist Raphael Fellmer zum Sozialunternehmer geworden. Im September 2017 eröffnete Raphael Fellmer, gemeinsam mit zwei Partnern, nach erfolgreicher Crowdfunding-Kampagne mit SIRPLUS den ersten Supermarkt für gerettete Lebensmittel in Berlin-Charlottenburg. Inzwischen sind zwei weitere Läden in Berlin-Kreuzberg und Berlin-Steglitz sowie ein Onlineshop hinzu gekommen.

Sirplus rettet Lebensmittel, führt sie zurück in den Kreislauf, will das Lebensmittelretten zum mainstream machen und damit die Wertschätzung von Lebensmitteln steigern.

Das kommt an. Sirplus hat bereits mehrere Preise gewonnen – darunter den Preis „Zu gut für die Tonne“, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft jährlich vergibt. Zudem gewann Sirplus vor kurzem den NextEconomy-Award im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Hier kannst du Raphael Fellmer im Interview mit Markus Lanz erleben:

Weitere Infos:

www.foodsharing.de

www.sirplus.de

 

Das sind doch spannende, nachahmenswerte Geschichten, oder?

Lass sie einfach mal in Ruhe auf dich wirken. Gibt es Bereiche in deinem Leben, mit denen DU unzufrieden bist und bei denen du denkst, dass es anders viel besser laufen könnte? Dass es nachhaltiger, liebevoller, achtsamer, schöner ginge? Dann bleib dran – und wer weiß, vielleicht wirst du irgendwann mit diesem Thema die/der nächste Sozialunternehmer*in und machst die Welt damit zu einem besseren Ort. Und bist auch noch richtig erfolgreich

Ich wünsche dir viel Inspiration und beste Eingebungen!

Und: Glaub nie, dass mit den “Dingen, wie sie nun mal sind” schon das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

Alles Liebe,

Stephanie Ristig-Bresser.

PS:

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie “Gutes Leben 2019”. In ihr möchte ich mir und dir in 12 Aspekten einen nachhaltigen Lebensstil näher bringen. Der Monat Januar dreht sich dabei rund um Visionen. Hier gelangst du zum ersten Artikel, in dem ich dir einen Überblick gebe und das Themenspektrum vorstelle. Auf meinem Blog teile ich in dieser Serie meine Vision von einer besseren Welt mit dir.

Weiterer Tipp: Auf meiner Facebookseite poste ich in diesem Jahr täglich eine gute Tat, mit der du ganz einfach in deinem Alltag dazu beitragen kannst, diese Welt ein wenig besser, wahrer und schöner zu machen. Hier ergänze ich die guten Taten sukzessive.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.  

Zu Stephanies Website geht´s hier lang.

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