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Verantwortung in der Familie: Wo übernimmst du zu viel oder zu wenig?

Wenn es mal zu Hause knallt, stellt sich die Frage, wer denn gerade die Verantwortung in der Familie hat und übernimmt…

Bei uns fangen bald die Ferien an. Dies nutzen wir in unserer Familie auch, um gemeinsam in die Familienenergie einzutauchen und die Verantwortlichkeiten in unserer Familie zu klären.

Ich möchte dich in diesem Artikel einladen,  bei deiner Familie genauer hinzuschauen und dich inspirieren zu lassen,  gemeinsam mit deiner Familie neue Lösungen zu finden.  Und natürlich auch zu klären, wer in eurem Verbund welche Verantwortlichkeit übernimmt und welche Bedürfnisse hat.

Denn das bringt Entspannung in die ganze Familie.

«Ich glaube, daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemanden empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Genschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung.»

Virgina Satir

Unsere Beziehung mit den uns anvertrauen Kindern ist ein stetiger Prozess. Wir dürfen unsere Kinder von der vollständigen Abhängigkeit (Baby) in die Eigenverantwortlichkeit und Selbstverantwortung begleiten.

Dies ist ein stetiger Wachstumsprozess von uns Eltern mit den Kindern. Es ist ein Weg. Der oft ein Innehalten braucht. Was mir am meisten hilft, ist der Perspektivenwechsel.

Ich wechsle wie von der Bühne ins Publikum. Dann bin ich nicht mehr die Mitspielerin, sondern die Beobachterin.

Ich schaue mir das Ganze von oben, unten, hinten und vorne an. Ich schaue mir die Situation aus allen möglichen Perspektiven an. Zoome hin und wieder zurück. Dann kann ich mich klar fragen:

  • Was passiert? Was beobachte ich?
  • Wenn ich es von allen Seiten betrachte, was sehe ich?
  • Wie fühlt sich jeder einzelne in dieser Situation?
  • Wie könnte eine neue Lösung aussehen zum Wohle von allen?

Die schönen Worte von Virgina Satir helfen mir zu verstehen, welches Bedürfnis bei meinen Liebsten und mir zu wenig Beachtung bekommt. Wo ich ansetzen kann.

Genauso kannst du es mit den Verantwortungen in deiner Familie machen. Wo übernehme ich zu wenig oder zu viel Verantwortung für mich, meinen Partner und meine Kinder?

Wer trägt welche Verantwortung in der Familie? Darf ich mehr Verantwortung abgeben oder darf ich mehr Verantwortung übernehmen?

Wenn wir unseren Kinder zu viel Verantwortung abnehmen, nehmen wir ihnen viele Erfahrungen ab, die sie stärker und selbstsicherer machen.

In dem ich als Erwachsener schaue, dass die Grundbedürfnisse gedeckt sind, traue ich meinem Kind Eigenverantwortung zu. Die Kinder haben aus meiner Sicht ein Anrecht auf Vertrauensvorschuss von uns Erwachsenen. Ich traue dir das zu…

Oft kommen wir als Eltern ins Dilemma, weil wir nicht sicher sind, wessen Verantwortung in der Familie es ist. Unsere Ängste und eigenen Kindheitserlebnisse funken uns dazwischen.

Mit diesem Tool möchte ich dir eine Möglichkeit geben, damit du herauszufinden kannst, wessen Verantwortung es ist.

Überleg dir eine Situation, wo du unsicher bist:

  1. Perspektivenwechsel/Beobachterrolle einnehmen 
  2. Ist das Kind zu jung, um die Verantwortung zu übernehmen? Bist du dir nicht sicher, spreche dich mit andern Eltern und Fachpersonen ab.
  3. Könnte jemand ernsthaft und schwerwiegend verletzt werden? (Zum Beispiel, Kleinkind springt auf die Straße, ein Kind schlägt das andere Kind mit einem gefährlichen Gegenstand)
  4. Wessen Problem ist es? Kann ich dieser Person diese Erfahrung zutrauen? 
  5. Wenn ich meinem Kind diese Erfahrung nicht zutraue, vor was möchte ich mich und mein Kind schützen?

 

Hier ein häufiges Beispiel aus meiner Praxis:

Das Schulkind wird am Morgen pünktlich geweckt und trödelt herum. Die Mutter ist schon ziemlich genervt, weil ihr klar ist, dass das Kind zu spät in die Schule kommt.

Punkt 1:

1: Wir wechseln als Mutter die Perspektive und fragen uns: Ist das Kind zu jung, um die Verantwortung zu übernehmen pünktlich in der Schule zu sein?

– Nein, es ist nicht zu jung, wenn ich als Mutter genügend früh wecke und es den Ablauf kennt, bis es Zeit ist in die Schule zu gehen.

2: Könnte jemand ernsthaft und schwerwiegend verletzt werden?

– Nein.

3: Wessen Problem ist es, wenn das Kind zu spät kommt? Kann ich dem Kind diese Erfahrung zutrauen?

– Es ist das Problem des Kindes. Ja, ich kann meinem Kind diese Erfahrung zu trauen.

4: Wenn bei dir ein Nein kommt, darfst du dich fragen, vor was du dich und dein Kind schützen möchtest:

– Ich möchte mein Kind von den Konsequenzen des Lehrers schützen. Ich möchte mich schützen vor….

Wenn ich meinem Kind Verantwortung übergebe, wird es frei und selbstständig…

Wenn ich ihm die Verantwortung kappe, bleibt es in der Abhängigkeit und fängt sich an zu wehren oder resigniert.

verantwortung-in-der-familie-freiheitDeshalb finde ich es wichtig, von Zeit zu Zeit die Verantwortlichkeiten zu prüfen. Dies hilft auch in den Partnerschaften.

Wenn ich merke, ich habe in einem Punkt zu viel Verantwortung übernommen, hilft ein klärendes Gespräch und das gemeinsame Herausfinden von neuen Lösungen.

Manche Verantwortungen in der Familie werden sich sofort an den richtigen Platz bewegen und andere brauchen Zeit und ein Dranbleiben.

Im Vertrauen, dass wir alle auf dem Familienweg gemeinsam unterwegs sind.

Hast du einen Punkt, wo du dir unsicher bist, wessen Verantwortung es ist, schreibe ihn doch ins Kommentarfeld und nutze das Schwarmwissen und die Vielfalt der Leser*innen.

 

Ich weiß, dies braucht Mut. Aber dein Mut hilft auch ganz vielen anderen mitlesenden Eltern. Hier übernimmst du Verantwortung für dich. Wir haben schließlich alle Punkte, wo wir unsicher sind.

In der Menschenkind-Begleiterinnen Gruppe im humantrust suchen wir immer wieder gemeinsam nach Lösungen. Fühle dich herzlich eingeladen.

Ich wünsche euch eine bunte Herbstzeit mit vielen klärenden Verantwortungen.

Sonnige Grüße

Sandra Burri
www.sandra-burri.ch

Mamas- und Frauenbegleitung mit warmherziger Menschlichkeit

 

Alle Artikel von Sandra Burri findest du hier.

 


teaser-verantwortung-in-der-familie Dieser Artikel über Tochter-Mutter Probleme wird dich auch inspirieren….

 

 

 

 

 

 

 

 

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