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Verbundenheit

Verbundenheit – So fühlst du dich EINS mit dem, was ist

In diesem Gastartikel von Claudia Heipertz erfährst du, was es braucht, um mehr Verbundenheit mit dem Leben und allem, was dich umgibt zu erlangen…

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Kennst du den Moment, wenn du morgens langsam erwachst? Du bist noch nicht ganz da – irgendwie in einer Welt zwischen Gestern und Heute, zwischen schlafen und wachen.

Du liegst in den Armen eines geliebten Menschen und spürst eine kostbare Süße. Sie lädt dich ein, sie zu genießen und einfach nur wahrzunehmen, was gerade ist. Du spürst hinein und nimmst wahr, wie dieser Arm schwer auf deiner Taille liegt.

Ganz plötzlich kommen dir Tränen vor Glück. Du bist tief berührt von dem Vertrauen – von dem Loslassen des Anderen. Vielleicht schläft er oder sie noch. Du gehst in Resonanz damit und fühlst dich eingeladen, dich noch mehr in diesen Moment hinein zu entspannen.

Die Welt ist gerade nicht wichtig, all die Aufgaben des Tages haben dich noch nicht erreicht. Du bist ganz da. Jetzt! In diesem Moment! Mit diesem Menschen!

Du lässt noch weiter los und spürst deinen und den Atem des Anderen. Die Wärme seines Körpers ist dir sehr bewusst. Du entscheidest dich, es in dir noch stiller werden zu lassen, um ja nichts zu verpassen. Um diesen köstlichen Moment ganz auszukosten.

Da ist Glückseligkeit und tiefer Frieden in dir.

Vollständige Entspannung.

Unendliche Geborgenheit.

In diesem Moment fühlst du dich sicher und getragen. All die Alltagsprobleme sind gerade unbedeutend. Wie schön es wäre, wenn du immer so fühlen würdest.

Rausgefallen aus der Verbundenheit

Dann, von einem Moment auf den anderen, erwacht der Mensch neben dir. Seine Energie beginnt aktiver zu werden. Er taucht auf aus der Welt des Loslassens und sein Denken setzt ein. Auch in dir beginnt dein Geist aktiv zu werden.

Der kostbare Moment ist vorbei.
Du spürst ein leises Bedauern, den Wunsch, wieder an diesen Ort zurückzukehren. Aber es geht nicht mehr.

Wenn du nun diesen Wunsch an den anderen Menschen bindest, wird es wehtun. Es wird dich zu diesem Menschen hinziehen, um das immer wieder erleben zu dürfen. Vielleicht nimmst du an, dass du diese Köstlichkeit nur mit ihm oder ihr erfahren kannst. Dein Denken hat wieder die Regie übernommen.

Es führt dich nicht in die ureinheitliche Geborgenheit, sondern in die Trennung hinein. Die, die wir alle täglich mehrfach erfahren. Das muss nicht so sein.

Sein ist Verbundenheit mit allem

Du kannst diesen Zustand herstellen, wo und mit wem auch immer du gerade bist. Es ist der Zustand des SEINS.
Der des sich auf alles einlassen, was im Augenblick da ist.

Der des Loslassens und des sich hinein entspannen in das, was das Leben dir bietet.

Wenn dir das gelingt, tritt diese kostbare Süße, diese Stille, dieser Moment des Einswerdens ganz von selbst ein. Es ist egal, ob die Empfindungen die gerade da sind unangenehm oder angenehm sind. Solange du nicht gegen sie ankämpfst, darfst du von dieser Süße kosten.

Dann erlaubt dir das Leben, mit all dem Schmerz, mit der Freude, mit Krankheit oder was auch immer gerade da ist, vollständig loszulassen und zu spüren, dass du sicher und getragen bist.

Wenn du versuchst, diese süße Köstlichkeit bewusst herbeizuführen, wird es dir nicht gelingen. Weil das Streben nach etwas Bestimmtem genau das verhindert.

Das Geheimnis liegt in der Absicht

VerbundenheitWenn deine Absicht eine andere ist, als genau das wahrzunehmen, was jetzt gerade ist, findest du dich in Gedanken wieder. Nicht in dieser tiefen Verbundenheit mit allem. Untersuchen wir mal gemeinsam, was an dem oben beschriebenen Moment so besonders war.

Was hast du anders gemacht, als sonst? Schaue zunächst auf deine Absicht.

In dem Moment, als du erwachtest und dieser köstlichen Süße begegnet bist, hast du eine Entscheidung getroffen. Du hast dich entschieden, diese Süße noch etwas mehr zu SPÜREN. Du wolltest diesen Moment genießen und hast dich ganz auf ihn eingelassen. Das ist etwas anderes, als wolltest du ihn festhalten. In diesem Augenblick hast du dich gegen alle anderen Optionen deines Alltages entschieden. Du wolltest nur eins:

Ganz in diesem Moment sein – NUR SEIN UND WAHRNEHMEN!
Du hast losgelassen, dich in den Moment hinein entspannt.
Du hast angenommen, was in diesem Augenblick in dir präsent war.

Das ist das Gegenteil von dem, was wir in unserem Alltag in der Regel tun. Die meiste Zeit sind wir damit beschäftigt, etwas nicht oder anders haben zu wollen. Oder wir planen unsere Zukunft. Oder wir wollen etwas Vergangenes ändern. Oder wir wollen etwas festhalten, was ganz besonders schön ist.

Verbundenheit – Der Zauber des Anfangs

Was war noch anders?

Durch deine Entscheidung hast du dich geöffnet. Du wolltest WAHRNEHMEN. Du wolltest den Moment ERFORSCHEN. Du warst NEUGIERIG auf das, was jetzt ist. Das hat deinen Geist geöffnet. In dir gab es keine Analysen.

Dein Geist war still.

In dem Moment, als Bewegung im Außen stattfand, setzte dein Verstand wieder ein. Du wurdest gestört in der reinen Wahrnehmung. Nicht durch diese Veränderung im Außen, sondern durch etwas, was sich in dir verändert hat.

Jetzt war dein Geist nicht mehr auf Wahrnehmen eingestellt. Er wollte nicht mehr erforschen. Er war nicht mehr neugierig und begann damit, die neue Situation zu analysieren. Seine Absicht war eine andere geworden.

Etwas hat dich aus der reinen Wahrnehmung heraus katapultiert. Du bist aus dem Moment heraus geplumpst.

Wenn du einen solchen Moment der Verbundenheit im Zusammensein mit einem anderen Menschen erfahren hast, hast du vielleicht gedacht, dass das nur mit diesem Menschen möglich ist. Das ist nachvollziehbar und geht uns allen so. Aber ist es auch wahr?

Du kannst das mit dir alleine, in einer Gruppe oder im Zusammensein mit jedem x-beliebigen Menschen erfahren. Einfach indem du dich wieder in den Moment hinein entspannst – auf Wahrnehmen umschaltest.

Du entscheidest dich wieder neu dafür, ganz präsent und wahrnehmend mit dem zu sein, was jetzt gerade da ist.

Was du dafür brauchst, ist das, was die Buddhisten den Anfängergeist nennen. Hier siehst du alle Qualitäten des Anfängergeistes auf einen Blick:

Verbundenheit

Kleine große Lehrmeister

Die besten Lehrmeister für diese Art, die Welt wahrzunehmen, sind kleine Kinder. Sie gehen völlig in dem auf, was ist. Kinder sind einfach nur da, offen, neugierig, auf entdecken ausgerichtet. Sie haben es noch nicht gelernt, die Welt in „gut“ und „schlecht“ einzuteilen.

Das macht sie so verletzlich.
So berührbar.
So lebendig.
So unschuldig rein und gleichzeitig so stark.

Sie unterdrücken nichts, lassen alles zu. Wenn Tränen kommen, weinen sie. Geschieht etwas, das sie erfreut, lachen sie. Im nächsten Moment sind sie wütend. Sie fließen mit dem mit, was ist. Sie sind reine Wahrnehmung. Noch denken sie nicht über diese Erfahrungen nach.

Wahrnehmen vs. Denken

Damit sage ich nicht, dass Denken generell falsch ist. Ehrlich gesagt bin ich froh über meine Fähigkeit zu denken, zu reflektieren und Ereignisse in einen Kontext zu setzen. Das erlaubt mir, nicht nur durch meine Emotionen gesteuert zu werden.

Da wir in der modernen Welt jedoch die meiste Zeit analysieren, vergleichen und einschätzen, ist es erlösend, sich regelmäßig Momente der reinen Wahrnehmung zu gönnen. Die Fähigkeit, sich in den Augenblick hinein zu entspannen, ohne zu bewerten, macht das Leben süß. Sie hilft dir dabei runterzukommen, den Frieden unter all den Bewegungen im Außen wahrzunehmen und Stress zu reduzieren.

Nicht umsonst haben wir zwei Gehirnhälften. Die Regel ist: Die linke analysiert. Die rechte nimmt wahr. Beides macht Sinn.

Entspannen wir uns immer wieder in den Augenblick hinein, erlaubt uns das, lebendiger und verbundener mit uns und der Welt zu sein.

Jeder Moment lädt dich dazu ein, diese köstliche Süße in dir zu spüren. Du bist nur eine Entscheidung davon entfernt.
Erlaube dem Moment, dich einzuladen.

Alles Liebe
Deine Claudia Heipertz – Wahrnehmungsguide

www.claudiaheipertz.de

 

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