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Sexualität und Verbundenheit – dein Zuhause finden: eine starke Übung

Beim Brainstormen, über welches Thema ich schreiben möchte, spüre ich in mich hinein. Ich sitze an einem anderen Platz als üblich, in einer anderen Stadt, in einer mittlerweile bekannt gewordenen Wohnung, bei Menschen, die ich mit der Zeit wohl mehr als nur liebgewonnen habe. Es fühlt sich ein kleines bisschen an, wie zu Hause sein.

Was hat das jetzt mit Sexualität zu tun?

Vor drei Jahren hatte ich eine Sexological Bodywork Session mit einem jungen Mann. Zu der Zeit war ich manchmal noch nicht ganz so genau mit der Zieldefinition bei solchen Sitzungen. Deshalb vereinbarten wir einen Forschungsauftrag: Er wollte etwas anderes erleben als das, was er sexuell bisher kannte. Ich erklärte ihm die Regeln und schlug ihm vor, dass wir mit Atem und Berührung experimentieren könnten.

Er war einverstanden und ich bat ihn darum, immer gut bei sich zu bleiben, da es um sein Erleben und sein Lernen ging. Also gut, dann machten wir uns an die Arbeit.

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Ganz genau kann ich nicht mehr sagen, was wir im Einzelnen getan haben. Doch es gelang ihm, sich über seinen Atem, über die Berührungen und über meine Fragen, die ihn immer wieder zu seinem Empfinden zurückführten, sich ganz auf sich und seine sexuelle Empfindung zu fokussieren.

Als wir an einem sehr angeregten Punkt in der Arbeit waren, bat ich ihn, den Atem zu verstärken, laut und tief und schnell zu atmen. Ich gab ihm dann ein Atemmuster vor, das dazu führt, dass ein „Kanalisieren“ und ein „Ausweiten“ danach möglich ist. Dann trat ich von der Massagebank zurück, deckte ihn zu und setzte mich in einen Sessel, um ihm Raum für sich zu geben.

Irgendwann legte er seine Hände auf seinen Körper.

Ich bin ganz bei mir

Im Nachgespräch teilte er mit mir sein Erleben: „Ich war erst einmal verwirrt, weil du meintest, du trittst jetzt zurück und löst die Hände von mir. Doch dann fing alles an zu kribbeln. Es hat sich angefühlt, als würde ich gerade laden wie ein Computerprogramm.“ Ich wollte wissen, was er damit meinte. „Ich bin jetzt so richtig da, total im Kontakt mit mir. Und irgendwie fühl ich mich richtig stark und könnte alle umarmen.“ Er schilderte mir noch ein bisschen sein Erleben, und ich beendete die Session.

Im Kontakt sein

Wochen später meldete er sich und berichtete, was sich verändert hatte im Zusammensein mit seiner Freundin. „Ich fühl mich ihr viel verbundener, obwohl ich nichts anders mache. Und ich spüre meinen Körper ganz anders. Es ist als wäre meine Aufmerksamkeit da. Alles ist intensiver.“ Manchmal wiederholte er die Atemübung noch und er bat mich um eine Übung, die ihn noch mehr an sich heranbrachte.

Sich spüren

Ich schickte ihm folgende Übung:

“Hände auf deinen Penis legen und sie dort ruhen lassen. Dann atme in deinen Penis und nimm ihn wahr. Lege dann eine Hand auf dein Herz, während die andere Hand auf deinem Penis bleibt und verbinde mit dem Atem deine Hände und damit auch Herz und Penis. Spüre einfach nur rein ohne zu denken oder zu interpretieren.”

Er bedankte sich.

Viele Monate später

verbundenheitDie Übung machte er für sich und irgendwann berichtete er mir, dass er angefangen hatte, mit seiner Freundin auch immer wieder diese Übung zu machen. Zunächst berührten sie nur die Hände, während sie sich dabei in die Augen sahen. Das war ziemlich ungewohnt am Anfang. Und irgendwann setzte sie sich auf ihn und nahm seinen Penis in sich auf und sie blieben ruhig und atmeten miteinander.

Er fühlte sich ihr über die Zeit so viel näher. Und er machte die Übung mit seinem Penis mittlerweile auch immer, bevor er bei der Arbeit zu einem wichtigen Meeting ging, um ganz bei sich zu sein und aus diesem Kontakt heraus, auch in Kontakt mit den anderen Menschen zu gehen.

Verbundenheit

Seit der Zeit gebe ich die Übung vielen Menschen an die Hand, um sich mit sich und ihrem Körper zu verbinden. Aus dieser Haltung heraus fällt es den meisten leichter, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse besser zu fühlen. Das ist so wichtig für ein gutes Miteinander und eine sexuelle Zufriedenheit.

Ich selbst nutze sie für alles Mögliche: Wenn ich mich erden möchte, wenn ich ruhig werden möchte, wenn ich mich zentrieren will oder wenn ich mich auf eine Begegnung mit anderen Menschen einlassen möchte, die aus meinem tiefsten Inneren kommt.

Sie ist leicht und je häufiger ich sie anwende, desto schneller und einfacher tritt die Wirkung ein.

 

 

In diesem Sinne wünsche ich dir Verbundenheit mit dir und wünsche dir eine gute Zeit!

Claudia

www.claudia-elizabeth-huber.de

 

 

 

 

 

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Was bedeutet Hingabe in der Sexualität?

 

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