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Zur Lektion 3: (Kommunikation mit deiner) Zielgruppe

Wer im originären Rhythmus des Bootcamps “Erfolgreiche Selbständigkeit” unterwegs ist, der hat in den vergangenen Tagen die Lektion 3 abgeschlossen. Ihr Thema: Finde deine Zielgruppe. Da gerade eine Sequenz der Menschenlehrer-Ausbildung stattfindet, hänge ich im Stoff etwas zurück, denn unsere komplette Gruppe hat sich entschlossen, in dieser Woche auszusetzen. Doch auch ich hatte in diesen Tagen in zwei unterschiedlichen Aspekten mit dem Thema “Kommunikation mit deiner Zielgruppe” zu tun:

  1. Unsere Bootcamp-Aktion “Bewerbung für einen Logbuch-Eintrag”
  2. Die Resonanz auf einige meiner Artikel

Vielleicht inspirieren dich meine Gedanken dazu.

Sind so viele Bewerbungen – doch was macht eine Absage mit DIR?

AbsageGanz herzlichen Dank für die großartige Resonanz auf unseren Aufruf, einen Logbuch-Eintrag zu übernehmen. Wir haben darauf eine Flut an Bewerbungen erhalten. Nahezu alle Motivationsschreiben klingen total spannend. Doch wir werden nicht allen Menschen Raum geben können. Die Auswahl ist sogar bereits getroffen. Also wird es am Montag einige Absagen resp. allenfalls “Warteplatz-Optionen” geben, falls das eine oder andere ausgewählte Unternehmen abspringt.

Eine Absage zu bekommen, bei deiner Zielgruppe nicht landen zu können – das hast du sicherlich bereits das eine oder andere Mal erlebt. Wie bist du bisher damit umgegangen, wie wirst du das jetzt annehmen?

Auch ich habe natürlich mehrfach Absagen erhalten, habe Aufträge oder die neue Wunsch-Stelle eben nicht bekommen. Eine dieser Absagen /Ablehnungen ist mir besonders hängen geblieben, denn sie hat indirekt auch mit meiner Tätigkeit beim Compassioner zu tun.

Wie eine Absage mich zum Compassioner führte

Ich bin bereits seit einigen Jahren Mitglied im humantrust, auch als Teamleaderin unterwegs – und habe mich parallel für die Gemeinwohl-Ökonomie engagiert. Vom Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie war ich so begeistert, dass es mir ein Anliegen war, diese Idee Andrea Lindau und Veit Lindau vorzustellen. Also nahm ich noch einem Workshop mit Veit Lindau meinen ganz Mut zusammen, ging zur Bühne, berichtete Veits Assistenten davon – und stieß bei ihm sofort auf Granit. “Nein, kennen wir schon. Wir haben schlechte Erfahrungen damit gemacht. Einer eurer Berater war sehr unzuverlässig. Das war uns zu unprofessionell.” Die Antwort war ein Schlag ins Gesicht.

ZusageIn den vergangenen Wochen arbeitete es in mir. Ich wollte das nicht einfach so stehen lassen und entschloss mich, Veit Lindau nochmals zu kontaktieren. Ich entschuldigte mich für die Unzuverlässigkeit meines Kollegen, und stellte klar, dass das eigentlich nicht zu entschuldigen sei. Mir würde es aber viel bedeuten, dass die Gemeinwohl-Ökonomie noch eine zweite Chance bekäme. Nach einigem Hin und Her war das Ergebnis: Christian Felber, der Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie, wurde ins humantrust.TV eingeladen. Doch es kamen noch weitere Dinge ins Rollen: Vor etwas über einem Jahr wurde ich gefragt, für die Gemeinwohl-Ökonomie und weitere gesellschaftliche Alternativen regelmäßig monatlich für den Compassioner zu schreiben – für mich ein riesiges Geschenk, aus dem mittlerweile sogar eine freiberufliche Tätigkeit erwachsen ist.

Sicherlich hast du auch schon einmal die Geschichte der Harry Potter-Autorin Joanne K. Rowling gehört. Sie hatte von mehreren Verlagen Absagen erhalten, bevor sie beim Bloomsbery Verlag unterkam. Sie gab  nach mehreren Absagen einfach nicht auf, sondern glaubte weiter an ihren Roman.

Du merkst also: Mit einer Absage ist die Tür nicht automatisch verschlossen. Wenn du eine glasklare Intention hast, werden sich andere Wege finden. Der Kernpunkt ist sicherlich aus Absagen zu lernen, Kurskorrekturen vorzunehmen und an deiner klaren Intention zu arbeiten.

Bitte, bitte klick doch “Gefällt mir”

ZielgruppeMich beschäftigt das Thema “Ablehnung und Zustimmung – und wie gehe ich damit um?” immer mal wieder, eigentlich täglich. In den letzten Monaten habe ungefähr 50 Artikel (vielleicht auch mehr) im Compassioner veröffentlicht. Erhält ein Artikel große Resonanz, freut mich das natürlich sehr. Ich glaube, mein erfolgreichster Artikel im Compassioner hat 1.500 Likes erhalten. Doch es gibt auch Artikel, die floppen. Artikel, die ich selbst sehr originell finde, mit denen ich mir sehr viel Mühe gemacht habe, oder es für wichtig halte, dass sie eine gute Verbreitung erfahren – wie bspw. das Interview zum Thema Solidarische Landwirtschaft oder den Artikel “Deinen essenziellen Traum wachküssen”. Beide Artikel haben “abgekackt”.

Als meine ersten Artikel viele Likes bekamen, habe ich mich sehr gefreut, doch es trat dann wohl langsam ein Gewöhnungseffekt ein, der eine gewisse Erwartungshaltung mit sich zog. Wenn Artikel – zumindest, was die Likes angeht – “floppen”, schmerzt mich das. Ich frage mich dann:

  • War der Artikel nicht gut genug?
  • Ist das Thema nicht interessant?
  • Was kann ich tun, damit ich wieder mehr Resonanz bekomme?
  • Kann ich trotzdem weiterhin zu meinen Themen stehen? Welche neue Form brauchen sie, damit sie interessieren und gefallen?
  • Was könnte sich meine “Zielgruppe” wünschen?

Gerade ist mir das wieder passiert, mit einem Beitrag, der mir sehr wichtig ist, einem Artikel über die Gemeinwohl-Ökonomie, zu dem ich etra noch eine Literaturliste mit weiteren ökonomischen Alternativen erstellt habe. Jetzt kann ich stehen bleiben und weiter jammern. Das bringt mich aber nicht weiter. Was ich tue:

  • Ich tausche mich mit Freund*innen und Autoren-Kolleg*innen aus
  • Ich frage meine “Zielgruppe” direkt.
  • Dann lerne ich daraus und ziehe meine eigenen Schlüsse.
  • Außerdem bin ich fortwährend achtsam, hinterfrage und stärke mich gleichzeitig. 

Du liest: Ich bin genauso auf dem Weg, wie du. Und ich wünsche dir und mir, dass du und ich, dass wir Absagen und mangelnde Resonanz nicht als dauerhaft verschlossene Türen sondern als Lernmöglichkeit sehen können. Damit wir schließlich dort landen, wo wir es uns wünschen. Ich wünsche uns eine gute Reise!

Lernwillige Grüße

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

 

 

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Wenn dich folgender Artikel inspiriert hat, interessiert dich vielleich auch folgender Bootcamp-Artikel:

Meine sieben größten Fehler in der Selbstständigkeit

 

 

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