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Vier Ebenen, auf denen wir das Leben wirklich genießen

Lebst du nur oder genießt du auch? Das Leben zu genießen, ist eine Kunst und in unserer schnelllebigen und von Reizen überfluteten Welt immer schwieriger umzusetzen. Voll auskosten werden wir unser Dasein aber erst dann, wenn wir nicht nur die großen Highlights feiern. Sondern auch die Kleinigkeiten unseres Alltags bewusst und regelmäßig auf allen Ebenen zelebrieren.

Ein Artikel von Sacha Hübner

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Häufig höre ich von Menschen, dass sie erst noch dies und jenes erreichen oder bewältigen müssen – und dann, ja dann werden sie ihr Leben auch mal für einen Moment genießen können. Vielleicht erkennst du dich in solchen Gedanken ja auch wieder. Doch es geht nicht darum, sich ständig nur auf den Genuss vorzubereiten und dafür ideale Bedingungen zu schaffen. Es geht darum, alles voll auszukosten.

Genuss als sinnliches Vergnügen

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Musik als purer Genuss

Nehmen wir ein Beispiel: Magst du Musik? Falls ja, hörst du sie nur oder tauchst du richtig in ihr ein? Das mag sich seltsam anhören, doch es macht einen riesigen Unterschied, ob du etwas einfach nur tust. Oder ob du es tatsächlich zelebrierst und voll auskostest – sprich: es in vollen Zügen genießt. Der Unterschied liegt darin, wie bewusst du die Musik hörst. Oder sagen wir besser: ihr lauschst und die damit verbundenen Emotionen wahrnimmst.

Bei der Kunst des Genießens geht es vor allem darum, zu spüren, was das Erlebnis des Musikhörens mit dir macht. Was es in dir auslöst. Was geschieht in oder mit dir, wenn du ein bestimmtes Lied hörst? Vielleicht macht es dich fröhlich. Oder du fühlst dich inspiriert. Oder es wirkt einfach nur entspannend auf dich. Also, was bewegt dich, ein bestimmtes Stück immer und immer wieder anzuhören. Weshalb zählt es zu deinen Lieblingsliedern?

Dieselbe Frage kannst du dir natürlich auch für alle anderen Lieblingsaktivitäten stellen, wie z.B. Essen, Trinken, Wellness, Sport, Lesen, Spielen oder was auch immer dir selbst guttut.

 

Wirklich das Leben genießen geht über die Sinne hinaus

Häufig verbinden wir mit Genuss das Hören von Musik, unsere Trink- und Esskultur oder körperliche Anwendungen wie eine Massage. Diese Ebene des Genusses ist uns also relativ geläufig. Für mich war es ein Aha-Erlebnis, als ich erfahren habe, dass Genießen weit mehr als eine rein sinnliche Erfahrung ist. „Richtiges“ Genießen beinhaltet viel mehr als nur die bewusste Wahrnehmung von Sinnesreizen. Zart schmelzende Schokolade und wohltuende Berührungen sind das eine, doch wir können unser Leben noch auf drei anderen Ebenen auskosten. Lass mich dies anhand von drei Beispielen verdeutlichen:

  • Du kannst dankbar eine lebendige Erinnerung genießen, z.B. eine bereichernde Begegnung mit einem wundervollen Menschen beim letzten Urlaub.
  • Du kannst voller Bewunderung ganz in die Weite einer tollen Aussicht eintauchen. Etwa am Ziel deiner Bergtour, wenn sich dir ein grandioses Panorama eröffnet.
  • Und du kannst auch den Stolz auf eine großartige Leistung ganz präsent in dir spüren. Zum Beispiel, wenn du dir deine Kinder anschaust und siehst, was für großartige Menschen sie auch durch deine Erziehung geworden sind.

Wer im Leben regelmäßig auf all diesen Ebenen genießt, beschert sich einige erstrebenswerte Wirkungen. Studien unter der Leitung des Wissenschaftlers Jordi Quoidbach haben gezeigt, dass wir dank des bewussten Genießens sowohl unsere Lebenszufriedenheit steigern, als auch das Erleben von positiven Emotionen fördern.

 

Das Genusserlebnis verstärken statt unterdrücken

Genuss ist deine individuelle Reaktion auf ein angenehmes Ereignis. Er wird auch deshalb als Kunst bezeichnet, weil deine Reaktion das Erleben von positiven Emotionen entweder verstärken oder aber unterdrücken kann.

Folgende Reaktionen werden dein Genusserlebnis ziemlich sicher schmälern:

  • Fehlersuche: Heißt, was könnte noch besser sein als das, was ich im Moment erfahre. Ich kenne das beim Essengehen: „Oh Mann, die Pommes könnten ruhig etwas mehr Biss haben.“
  • Ablenkung: Trinkst du manchmal ein richtig gutes Glas Wein, während du in das Smartphone oder in den Fernseher schaust?
  • Eigenkritik: Gedanken, die aktiv deine Freude verhindern. Zum Beispiel, wenn du überlegst, wie du etwas hättest besser oder anders machen können.

Doch es gibt auch Reaktionen, die deine positiven Emotionen verstärken oder verlängern:

  • Dankbarkeit: Mache dir bewusst, dass viele Dinge ein Privileg sind, das sich im Verhältnis zur Weltbevölkerung nur wenige Menschen leisten können.
  • Ehrfurcht: Staune öfter mal wieder über die Wunder des Lebens oder der Natur. So, wie du es sicher als Kind getan hast.
  • Aufmerksamkeit: Schenke dem Hier und Jetzt deinen vollen Fokus und zwar mit all deinen Sinnen.

 

So schaffst du dir mehr Genusserlebnisse

Damit du dir mehr Gelegenheiten für die unterschiedlichen Genussebenen und deren positive Wirkungen schaffen kannst, möchte ich dir gerne zwei Möglichkeiten dafür an die Hand geben.

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Atmen, die Schönheit im Außen wahrnehmen – und im Innen genießen

Der Genuss-Spaziergang:

Diese Übung verbindet Bewegung mit der bewussten Wahrnehmung schöner Eindrücke bei einem Spaziergang. Es ist nicht entscheidend, in welcher Umgebung, sondern mit welcher inneren Haltung du unterwegs bist. Achte bewusst auf das Schöne, Neue und Besondere. Vielleicht auch in vertrauter Umgebung.

  • Plane einen Spaziergang von mindestens 20 Minuten ein, damit du dich innerlich auf das bewusste Genießen umstellen kannst. Wähle dabei ein Tempo, das es dir ermöglicht, deine Umgebung bewusst wahrzunehmen.
  • Der Fokus liegt auf dem Schönen im Außen und dem Genießen im Innen. Du kannst die Wirkung des Spaziergangs noch erhöhen, indem du deine Eindrücke anschließend schriftlich reflektierst. Rufe dir dafür die Besonderheiten des Spaziergangs nochmal ins Bewusstsein.
  • Das Ziel der Übung ist, die Grundhaltung des Spaziergangs als innere Einstellung zu kultivieren und jeden Weg im Alltag – sei es zur Bushaltestelle oder zum Bäcker – als einen Genuss-Spaziergang zu nutzen.

Mini-Urlaub:

  • Zunächst erstellst du dir eine Liste positiver Aktivitäten. Auf der Liste sollten kürzere und längere Aktivitäten stehen. Solche, die alleine oder mit anderen Menschen zusammen, und die spontan oder geplant stattfinden können. Ziel ist es, eine Liste von mindestens 30 Dingen zu erstellen, die Erlebnisse umfasst, denen du dich gerne widmest. (Anregungen: Einen Mittagsschlaf halten, Musik hören, einen Film anschauen, tanzen oder spazieren gehen, sich massieren lassen oder einen Kaffee/Tee trinken).
  • Dann planst du dir diese Mini-Urlaube ein. Mache dir einen Wochenplan, in dem die verschiedenen Mini-Urlaube explizit gekennzeichnet und terminiert sind.
  • Konkretes Tun: Nun geht es darum, die geplanten Mini-Urlaube zu nutzen und bewusst zu genießen.
  • Rückschau: Nach der ersten Woche ist es womöglich sinnvoll, sich Zeit für eine Rückschau zu nehmen und zu beleuchten, wie die geplanten Mini-Urlaube in die Tat umgesetzt werden konnten. Bei dieser Reflexion geht es einerseits um das emotionale Wiedererleben und Genießen der Erfahrungen und andererseits um Pläne für die nächste Zukunft. Aus der Reflexion können auch neue Ideen entstehen.
  • Das Ziel dabei ist, die Grundhaltung eines „Mini-Urlaubs“ als selbstverständlichen Bestandteil des eigenen Tagesablaufs zu integrieren.

Wir wünschen dir viel Spaß und Genuss beim Ausprobieren der Übungen und hoffen, unser Beitrag kann dich dazu inspirieren und einladen, dein Leben so richtig zu genießen – zumindest immer mal wieder.

Über Sacha:

leben-genießen-sachaMeine Herzensangelegenheit? Wohlglückheit für die Menschen – heißt, Konzepte zur Entdeckung der authentischen Potenziale in Menschen kreieren, damit diese ihren Zweck der Existenz erkennen, im Leben verwirklichen und ein gelingendes Leben führen können, vor allem auch in schwierigen Situationen.

Für mich ist jeder Mensch ein einzigartiges Wunder. Heißt, in jedem schlummert ein riesiges Potenzial, das wiedergefunden, voll entdeckt und sich in der richtigen Umwelt entfaltet und lebendig zum Ausdruck gebracht werden will. Oder anders gesagt: Finde dein Samenkorn (das Wunder), entdecke seine einzigartige Natur (das Potenzial), suche die richtigen Umweltbedingungen (den Platz im Leben) unter denen es wachsen und gedeihen kann (deine Persönlichkeitsentwicklung), und pflege das zarte Pflänzlein richtig (gehe gut mit dir um), damit es sich zur vollen Blüte entfalten kann (deine Potenzialentfaltung).

Mehr Informationen zu Sacha findest du auf der Homepage: www.wohlglueckheit.de

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Übrigens: Glückliche Menschen kosten ihr Leben nicht nur auf diesen Ebenen aus, sie machen auch ein paar andere Dinge anders. Hast du Lust, zu erfahren, welche das sind? In unserem Artikel “10 Dinge, die glückliche Menschen anders machen” erfährst du mehr!

 

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