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Vom Glück anders zu wirtschaften

Wenn wir fairer, gerechter und ressourcenschonender Wirtschaften bedeutet das dann wirklich, dass wir den Gürtel enger schnallen müssen, dass wir ein Weniger an Freude, Luxus und Entspannung genießen dürfen?
Bedeutet ein geringeres oder gar kein Wirtschaftswachstum, dass die Arbeitslosenquote logischerweise wieder steigen muss – ein beliebtes Mantra vieler konservativer Politiker*innen?
Ist ein nachhaltiger Lebensstil Verzichtsprogramm?
Bedeutet es, dass es uns damit schlechter gehen wird?

Unsere Wirtschaftsweise MUSS sich ändern!

wirtschaften-ChangeVeränderungen bereiten oft Angst, Veränderungen sind immer herausfordernd, Veränderungen führen in der Regel ins Neuland, ins Ungewisse. Das gilt für Veränderungen im individuellen wie auch im großen Ganzen in unserer Gesellschaft. Natürlich lässt sich nicht exakt voraussagen, ob Veränderungen wirklich zum Guten führen oder in einem Desaster enden.

Aber du kennst ja sicherlich den schlauen Spruch von Oscar Wilde:

“Am Ende wir alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.”

Was die Veränderung unseres derzeitigen vorherrschenden Wirtschaftssystems angeht, liegt es auf der Hand, dass wir sie angehen MÜSSEN (Es gibt kein anderes Verb dafür. Punkt.). Wir wirtschaften weit über die Ressourcen unseres Planeten, aber auch unsere eigenen Ressourcen hinaus – siehe die rasant steigenden Burnout-Raten. Wir wirtschaften außerdem falsch und ineffizient, verschwenderisch. Das kann nicht im Sinne einer langfristig funktionierenden Ökonomie sein. Wir haben uns selbstgewählte Gedanken- und Verhaltens-Gefängnisse konstruiert. Ihre Mauern nennen sich: Konsum- und Wachstumszwang, äußere Statussymbole und “Höher-Schneller-Weiter-Wahn”.

Ja! Es geht auch anders!

wirtschaften-SchatzkarteLangsam begreifen wir: Anstatt vermehrt externe Ressourcen und Quellen zu ge- und verbrauchen, sollten wir besser nach Innen schauen, die in uns schlummernden Resourcen und Potenziale nutzen. Immer mehr Menschen erkennen das. Und sie und wir ahnen, dass dieser neue Weg uns vielleicht viel mehr Freude, Entspannung und Reichtum bringen kann als uns der Weg von Kapitalismus und Gewinnmaximierung jemals erreichen kann.

Heldenreise 2018: Wir sind im Aufbruch, …

… es werden immer mehr, die nach neuen Wegen und Aktionsformen suchen und sie ausprobieren, um zu einer achtsamen, ressourcenschonenenden, fairen und solidarischen Wirtschaftsweise zu finden, die uns allen und dem Gemeinwohl dient. Und uns vermutlich glücklicher macht.

“Wir müssen zu Geschichtenerzählern einer neuen Welt werden.
Wir erzählen nicht nur in Worten,
sondern auch in Taten,
die diesen Geschichten entspringen.
Jede dieser Taten zeigt allen, dass es da draußen eine andere Welt gibt,
einen anderen Weg, zu sehen und zu sein –
und dass wir nicht verrückt sind, zu denken, dass es sie gibt.”

– so beschreibt der Kulturphilosoph Charles Eisenstein, einer der wichtigsten Theoretiker der Occupy-Bewegung und Autor des sehr lesenswerten Buches “Ökonomie der Verbundenheit” und von – gerade erst im Dezember 2017 in deutscher Übersetzung erschienen – “Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich”, die gegenwärtige Aufbruchsstimmung.

Transition Towns als Probe-Labore für gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen

Auch Rob Hopkins, Begründer der internationalen Transition Town-Bewegung (übersetzt: Stadt im Wandel”-Bewegung), findet ähnliche Worte. Er skizziert in seinen Büchern “Einfach. Jetzt. Machen. Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen.” und “21 Stories of Transition” (derzeit vergriffen)  auch ganz plastische Beispiele wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Alternativen.

Viele der weiteren Medien und Projekte, die die tausenden lokalen Initiativen rund um das Transition Network in den vergangenen Jahren entwickelt haben,  hat Autor*innen und Filmemacher*innen zu eigenen Medien inspiriert. Sie haben teilweise bereits eine große Resonanz gefunden – bspw. die Dokumentation “Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen”, eine französische Dokumentation aus dem Jahr 2016, die in Frankreich den begehrten Filmpreis César ergattern konnte.

Versammelt euch

Zum Beginn des Jahres 2018 mag ich dir erneut Lust darauf machen, aktiv daran mitzuwirken, gesellschaftliche Alternativen auszuprobieren und zu manifestieren. Es gibt schon so viele gute Beispiele! Wir dürfen die Augen offen halten, staunen, mitmachen, nachmachen, neu machen – bis wir die Welt so geschaffen haben, wie sie uns allen gerecht wird. Wir sind doch schließlich nicht auf der Welt, um uns damit zu arrangieren, wie es ist, es auszuhalten und uns darüber zu beklagen. Wir sind dazu auf der Welt, es anders besser zu machen.

“Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei. Versammelt euch!

Verbannt das Wort »Streit« aus eurem Verhalten und Eurem Wortschatz. Alles, was wir jetzt tun, muss auf geheiligte und feierliche Weise getan werden. Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben.”

heißt es in einem Gedicht der Hopi-Indianer. So ist es! Es ist an der Zeit aufzubrechen!

Plan B goes Mainstream-Medien:
Machs nach, macht mit, machs neu! 

Sehr ermutigend finde ich, dass auch immer mehr Mainstream-Medien auch mitgehen, den konstruktiven Journalismus für sich entdecken, aus dem Fundus der vielen gesammelten Beispiele zu schöpfen beginnen und daraus eigene Medien kreieren. Eine dieser filmischen Dokumentationen möchte ich heute mit euch teilen und feiern: Das ZDF ist im Herbst 2017 mit einer neuen, sehr sehenswerten Dokumentationsreihe gestartet: Das Format Plan B zeigt  gesellschaftliche Alternativen. In diesem Rahmen hat das ZDF am 06.01.2018 die Serie “Weniger ist mehr: Vom Glück, anders zu wirtschaften” ausgestrahlt, die ich hier gerne teile. Sie ist ein komplettes Jahr bis zum 06.01.2019 in der Mediathek verfügbar.

 

Also, lasst uns 2018 gemeinsam 2018 nutzen,
eine Welt zu schaffen, in der es sich für uns ALLE zu leben lohnt!
Es ist schon so viel da – viel, viel mehr, als es auf den ersten Blick zu sehen gibt!

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Artikel dazu motivieren mitzugehen. Teile gerne in den Kommentaren, was DU bereits jetzt tust, um die Welt zu einem besseren Platz zu machen.

Herzliche Grüße

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

Hier gelangst du zum Video:

 

 

Weiterführendes

Wenn dich die Dokumentation berührt hat, empfehle ich dir folgende Bücher & Medien, die Lust machen loszulegen, und viele weitere Beispiele aufzeigen:

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Wenn dieser Artikel dich inspiriert hat, lies doch in folgenden Artikel zum Thema Wirtschaftswandel hinein:

Gemeinwohl-Ökonomie: Eine Wirtschaft für den Menschen und die Mitwelt

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