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Warum du vor dem Urlaub Urlaub machen solltest

Jeder 15. Deutsche wird im Urlaub krank! Knapp die Hälfte laboriert dabei mit Erkältungs-Symptomen herum, fand die Krankenkasse DAK im Urlaubsreport heraus. Warum sind wir aber genau dann krank, wenn es doch eigentlich ruhiger zugeht? Und was können wir vor dem Urlaub dagegen tun?

Gehörst du auch zu den Menschen, die im Alltag „on fire“ sind? Und kaum kommt das Wochenende, oder der „wohlverdiente“ Urlaub, juckt die Nase, kratzt der Hals, gehst du in die Knie?

„Post-Stress-Symptom“ oder „Leisure Sickness“ (Freizeit-Krankheit) nennen Forscher diese Art von Erschöpfung, Schmerzen oder Wochenendmigräne. Meist trifft es Menschen mit einer hohen Stressbelastung, aber auch Menschen mit ausgeprägtem Verantwortungsgefühl, die sich schuldig fühlen, wenn sie mal „faul“ sind. Sie werden in der Freizeit viermal häufiger krank als Nicht-Gestresste, berichtet die Apotheken-Umschau 

Der Grund:

Unter Stress schüttet unser Körper Kortisol aus, das eine „Immunantwort“ auf Bakterien oder Viren wie Husten, Naselaufen & Co unterdrückt. Alle Anstrengungen des Körpers, um die bösen Feinde wieder loszuwerden, werden also unterbunden – äußerlich gesehen bleiben wir „gesund“.

vor-dem-urlaub-entspannungSobald wir jedoch entspannen, sinkt der Kortisolspiegel und die Kampftrupps legen los – wir werden krank. Der Ausweg? Bereits im normalen Alltag und vor allem in den Tagen vor dem Urlaub Stress reduzieren, mehr Pausen machen, sich an der frischen Luft bewegen. Je weniger gestresst du ins Wochenende oder in den Urlaub startest, desto gesünder kannst du deine Freizeit erleben.

Und das heißt konkret:

  • Beobachte dich, wie emotional du sich belastet fühlst – und sorge frühzeitig immer wieder für Phasen, in den du positive Gefühle hast. Im meinem Buch “111 Lifehacks” habe ich dazu die To-Feel-Liste geschrieben.

So geht´s: Nimm ein Blatt Papier (oder eine Seite in deiner Reisenden To-Do-Sammlung/My Could-Do-Collection) und schreibe auf, welche Gefühle du erleben willst (glücklich sein, herzhaft lachen, einen Motivationsschub spüren, sich mit anderen freuen, …)

Das Schöne an dieser Liste ist, dass sie abends meist ganz von allein abgearbeitet ist, ohne dass du viel dafür tun musstest. Allein der Gedanke an diese positiven Gefühle macht dich achtsamer dafür, und du nimmst sie dadurch ganz bewusst wahr, wenn du sie erlebst. Abends kannst du dann die schönen Momente mithilfe der Liste nochmals Revue passieren lassen.

  • vor-dem-urlaub-pause

     

    Mache im normalen Alltag regelmäßig Pausen. Ja, ich weiß, gerade DAS ist ja das Schwierige. Aber beobachte dich mal: wir sind deutlich schneller und besser im Tun, wenn wir erholt und ausgeruht sind.

Das heißt, die Zeit, die du für Pausen investierst, die holst du danach super-schnell auch wieder rein. Streue regelmäßig 5 Minuten im Laufe des Tages ein, in denen du bewusst atmest, in Ruhe etwas trinkst, entspannst.

  • Am schnellsten bauen wir Kortisol ab, wenn wir uns bewegen. Und das heißt jetzt nicht Joggen im Höchsttempo, sondern Bewegung in moderater Geschwindigkeit: zügig spazieren gehen, bewusst stramm in der Arbeit von einem Stockwerk ins andere, walken in der Natur.

Experten zufolge reichen dreimal pro Woche 30 Minuten solcher Bewegungseinheiten aus, damit wir deutlich Stress reduzieren – und schon vor dem Urlaub fit für den Urlaub sind.

Denkst du gerade: „Haben wir uns den Urlaub dann aber überhaupt ,verdient‘? Wenn wir doch gar nicht ,urlaubsreif‘ sind?“ Lange waren das auch meine Gedanken. Und ich hörte aus meinem Umfeld: „Ihr fahrt schon wieder in Urlaub – Ihr seid doch noch erholt vom letzten!“ Oder aber: „Ja, du hast echt geackert, bist ganz blass, jetzt erhol dich mal, das hast du dir jetzt wirklich verdient!“

Mein Weltbild, wann ich mir was wirklich verdient habe, geriet erst vor wenigen Jahren ins Wanken. Getrieben von Adrenalin und dem Wunsch nach Anerkennung ging ich weit über meine Kräfte hinaus, trieb ich mich und meinen Körper unerbittlich an, zu funktionieren.

Selbst als ich einen Bandscheibenvorfall im Nacken hatte und den linken Arm nicht mehr heben konnte, ließ ich mich schmerzfrei spritzen und lieferte ab. Pause? Keine Option. Ging ja noch.

Bis eines Tages ein Physiotherapeut zu mir sagte: „Frau Nussbaum, was muss Ihr Körper noch alles tun, damit Sie endlich kapieren, dass es reicht?“

Noch heute bin ich ihm dankbar für diese Worte.

Ich erkannte, was mein Körper schon lange wusste: Wir müssen uns unsere Pausen nicht verdienen!

Es liegt in der Natur unseres Seins, dass wir Ruhephasen machen. Sportler wissen das: Nach dem Training kommt die Regeneration – nur dann wird man besser. Die Natur weiß das: Nach der Ernte muss der Boden brach liegen, sonst kann man bald überhaupt nicht mehr ernten!

Wir müssen uns Pausen und Erholung nicht „verdienen“. Wir dürfen sie einfach machen. Punkt.

Übrigens: mehr Tipps zu „Gesund im Urlaub“ findest du in der gleichnamigen Podcast-Folge. Du kennst meinen Podcast „Kreatives Zeitmanagement“ noch nicht? Dann aber los – Du findest ihn via itunes oder auch hier: https://www.gluexx-factory.de/tipps/podcast/. Ganz aktuell habe ich hier ein Interview mit John Strelecky geführt, dem Autor von „Das Café am Rande der Welt“ 🙂

checklisten-ExpertinIch wünsche dir einen gesunden Start in deinen Urlaub!

Deine Cordula

 

Hier findest du alle Artikel zum Thema Zeitmanagement für kreative Chaoten von Cordula.

 

 

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