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Wahres Glück – pures Fühlen jenseits von Bewertung

In diesem Artikel geht es um die Essenz des wahren Glücks, jenseits von Bewertung. Nehmen wir beispielsweise einmal den Liebeskummer. Für die meisten Menschen, bedeutet er vor allem eins: ein quälendes Gefühl mit scharfen Zähnen, welches das Liebeskummeropfer (LKO) so schnell wie möglich zu vertreiben sucht. Liebeskummer ist ein Gefühl aus einem reichen Malkasten an Emotionen, der sich für viele Inkarnationskumpel in erwünschte und unerwünschte Emotionen teilt. Wir malen unser Bild des Tages am liebsten mit den erwünschten Emotionen aus. Gegen die unerwünschten Emotionen  kämpfen wir dagegen Tag um Tag mit unseren Superkräften. Wie einst Don Quijote. Bis die Superkräfte schwinden. Wenn ich meine Klienten frage, was sie sich sehnlichst wünschen, lautet die Antwort meistens „Glück“. Glück in der Liebe, Glück in den Finanzen, Glück im Leben. Was das konkret bedeutet, das kann kaum jemand beschreiben. Der Kummer muss weg, dafür soll Liebesglück in der XXL-Familienpackung her. Doch was bedeutet GLÜCK?

Wirkliche „Glücks-Ekstase“: 2 Beispiele jenseits von Bewertung

Beispiel 1:

Du fährst mal wieder Achterbahn. Ein bisschen flau ist dir im Magen und du hast große Lust auf Abenteuer. Die Fahrt geht los. Nach oben. Ein paar Sekunden später ist es dann soweit: Die Gondel, in der du sitzt, ist auf dem Höhepunkt. Gleich wird sie in die Tiefe fallen und der Spaß geht richtig los. Du holst tief Luft. Nach 3 Metern Sturzfahrt hält die Bahn ganz unvermittelt an. Du stehst. Machst keinen Ruck. Und alle anderen stehen auch. Festgenagelt auf dem Höhepunkt der Gefühle.

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Eine Achterbahnfahrt ist pures Fühlen – der Kopf und sein Bewertungssystem haben Pause

Beispiel 2:

Deine Fußball-Lieblingsmannschaft spielt. Und natürlich willst du,  dass sie gewinnt. Du bist schon total aufgeregt. Deine Mannschaft spielt gegen den Tabellen-Ersten. Ein Pfiff – das Spiel geht los. Ein paar Sekunden später pfeift der Schiedsrichter wieder ab. 10 : 0 für deinen Verein. Du hast, was du willst. Deine Mannschaft hat gewonnen. Du kannst nach Hause gehen.

Mal ganz ehrlich: Bezeichnest du das als Glück? Glaubst du, dass du dein Leben liebst, wenn du Ziel um Ziel im Sauseschritt erreichst? Du schwingst den Zauberstab und dein Ego kriegt, was es gerade will? Ich glaube nicht. Denn das ist es ja, was du seit Jahren und Jahrzehnten schon probierst. Du steckst dir ein Ziel. Wenn du es erreichst, wie lange hält der Freudentaumel an? Ein paar Stunden, Wochen, Monate?

 

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Wie viel Glück empfindest du, wenn deine Mannschaft schon nach wenigen Sekunden haushoch führt – bei jedem Spiel?

Der Geist bewertet ständig 

Wenn du dein Leben ganz genau unter die Lupe deines Scharfsinns nimmst, dann stellst du fest: Welches Ziel auch immer du erreichst, wenn du dort angekommen bist, ist das Glücksgefühl oft schal und kurz. Ein neues Ziel muss her. Wenn du Single bist, dann wünschst du dir vielleicht sehnlichst einen Partner. Hast du einen Partner, dann wünschst du dir, dass diese Beziehung ewig hält. Hält diese Beziehung ewig, dann merkst du, dass nun die Luft raus ist. Dein Partner soll sich verändern, weil dir die Schmetterlinge und die Glücksgefühle fehlen. Fehlen dir die Glücksgefühle und dein Partner ändert sich nicht für dich, dann sehnst du dich nach einem neuen Knutschkumpel: Kaffee und Glückskeks ans Bett inklusive. Hast du diesen Menschen dann getroffen, willst du, dass er sich für dich entscheidet, damit du deinen Partner (den, den du dir einst so sehnlichst wünschtest) endlich verlassen kannst. Hast du deinen Partner verlassen und der neue Lieblingsmensch hat sich für dich entschieden, wünschst du dir erneut, dass die Beziehung ewig hält.

Die Bewertung der Gefühle aufgeben: der Baum der Erkenntnis

Dein wunderbares Wesen strebt nicht nach dem Sieg, nach der Trophäe und nach der Anerkennung. Dein wunderbares Wesen strebt nach einem Cocktail an Gefühlen. An jedem einzelnen Tag. Nur wenn du alles fühlst, bist du lebendig.

Es gab eine Zeit, da war „Bewertung“ ein Wort ohne Inhalt. Im Paradiesgarten langweilte ein Baum mit vielen Äpfeln so vor sich hin. Niemand kam, um in seine Äpfel zu beißen. Facebook und Instagram gab es noch nicht. Und so blieb dem Baum nichts weiter übrig, als seine treue Freundin, die Schlange, anzuheuern, damit sie etwas Werbung für ihn macht. Die Schlange machte ihre Arbeit gut und schleppte nicht irgendwelche Kunden an. Sie brachte Adam und Eva höchstpersönlich. Nun, wie die Sache ausgegangen ist, das ist bekannt. Die beiden haben herzhaft in den Apfel gebissen und von nun an war nichts mehr, wie es einmal war. Die Bewertung war geboren, der direkte Pfad zur Hölle. Wir alle haben vom Baum der Erkenntnis gegessen. Denn irgendwann kriegt jedes Baby seinen ersten Apfel: hübsch püriert, mit Zimt und Zucker abgeschmeckt. Und so lernen wir, Gedanken, Worte und Gefühle in gut und böse einzuteilen.

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Der Baum der Erkenntnis brachte uns unser heutiges Bewertungssystem von gut und böse

Das „Hochregallager“ der Emotionen lagert Glück

Wir haben ein ganzes Hochregallager an Gefühlen und Empfindungen geschaffen. Jedes Gefühl bekommt ein Einweckglas plus Etikett. Weißes Etikett bedeutet: „beliebtes Gefühl“. Schwarzes Etikett bedeutet „unbeliebtes Gefühl“. Wir bewerten rigoros: Angst, Zweifel, Eifersucht, Unsicherheit, Schuld, Traurigkeit und Scham  – alles schlecht. Das will kaum einer fühlen. Freude, Ekstase, Stolz, Faszination, Leidenschaft, Neugier und Verbundenheit? Aber klar doch, immer her damit. Solange wir die Stempel „Positiv“ und „Negativ“ aufdrücken, wird Glück in uns selbst nur äußerst selten zu finden sein. Erinnere dich an ein besonderes Fußballspiel und an eine Achterbahnfahrt, die du niemals vergisst. Was haben beide Ereignisse gemeinsam? Eine Sinfonie an mannigfaltigen Emotionen, die dein „Zentralcomputer Hirn“ mal ausnahmsweise unbewertet passieren lässt. Eine Achterbahnfahrt ist pures Fühlen. Ebenso ein dramatisches Fußballspiel. Nur fühlen und sonst nichts.

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Lagerhalle der Emotionen: Gefühle werden von uns zwecks Bewertung stets mit Etiketten versehen

 

Fühlen ohne Bewertung ist pures, unverfälschtes Glück.

 

Und das ist an jedem Tag, an jedem Ort, in jedem Menschen zu finden.

Wie geht es dir mit diesen Tipps? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine Margret

Website von Margret Marincolo

 

 

 

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