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Brauch ich das alles? War das wirklich schon alles? Mit 64 Jahren in ein neues, freies Leben…

Sybille will ein freies Leben und nochmal neu beginnen. Nicht direkt ein neues Leben, sondern vielmehr eine neue Lebensform. Was viele träumen, aber sich nie zu leben trauen – Sybille wagt es. Sie lebt jetzt ihren Traum.

Sie hat ihr Haus verkauft, um fortan frei wie ein Vogel zu sein und fortan in einem Wohnmobil zu leben und die Welt zu erkunden.

Ja, das kann dir passieren, wenn du dich auf die Suche nach DEINEM Leben machst: Plötzlich werden DEINE Träume Realität. Da gibt es kein Alter, keine bessere Gelegenheit, keine…das mach ich dann später mal…Wenn du wirklich leben willst, dann höre auf deine Träume.

Also Grund genug, sich mal mit seinem eigenen, echten Leben auseinanderzusetzen und hinzuspüren, was da noch alles für dich möglich ist. Es gehört vielleicht ein kleines bisschen Mut und eine gesunde Portion Verrücktsein dazu, um nicht angepasst der Schafsherde hinterzulaufen. Aber es lohnt sich. Ganz sicher!

Deshalb möchten wir der lieben Sybille hier eine Stimme geben, um auch dir Mut zu machen; DEINE Träume in die Welt zu bringen. Und wenn nicht jetzt, wann dann?


Mein neues Leben

Ende letzten Jahres schrieb ich hier den ersten Artikel über die Pläne und Verwirklichung meines Traumes: Mein festes Leben auflösen und der Umzug in ein Wohnmobil und ein freies Leben mit Hund auf Reisen.

Nun, zwei große Etappenziele sind erreicht: Ich habe das Wohnmobil und ich lebe mit meiner geliebten Hündin in ihm! Fridel findets obertoll. Die Worte: “Wir wollen los” lassen sie geschwind in den Bus auf ihren Platz hüpfen.

freies-leben-1Der Weg dahin allein war schon so bereichernd, dass ich häufig inne hielt und ihn voller Dankbarkeit betrachtet habe. Es war der Weg des Loslassens, des Reduzierens und des Findens der Essenz.

Es fing im Außen an: Was von dieser Überfülle, die in meinem Häuschen herrschte, will ich überhaupt noch? Was brauche ich? Und was davon liebe ich? Was kann ich mit Leichtigkeit loslassen?

Ich ging Schrank für Schrank, Schublade für Schublade durch und immer, wenn der Wäschekorb und ein paar Taschen gefüllt waren, fuhr ich zum Sozialkaufhaus und lud es dort ab. Anfangs einfach nur so, bis ich mir erlaubte, bewusst die Leere zu feiern, das Loslassen zu würdigen.

Plötzlich kamen Luft, Licht und Leichtigkeit in mein Leben! Ich spürte genau, welchen Klotz, welche Gewichte diese Anhäufungen in meinem Leben verursachten!

Und es nahm schier kein Ende! Unglaublich, was ich alles in den 30 Jahren, die ich hier lebte, angesammelt habe. Ich kam mir teilweise vor wie ein Messie! Mir wurde klar, wie unglücklich ich eigentlich gewesen sein musste und wie unbewusst ich gelebt hatte.

Die Fragen, die mich begleiteten:

Was brauche ich wirklich?

Was macht mich glücklich?

Und was macht ein Leben zufrieden und lebenswert?

Sie sind nicht mit Materiellem zu beantworten…

Aber ich brauchte und brauche häufig immer noch viel Mut, sie mir überhaupt zu stellen und auf die Antworten zu warten und zu lauschen.

freies-leben-sybilleJetzt lebe ich schon ganz im WoMo, demnächst werden die Möbel abgeholt, die ich im Container aufbewahren will. Dort drin stehen auch schon diverse Kartons mit Kunstbüchern, die ich heute vielleicht sogar verschenken würde…und ich habe auch beschlossen und teilweise schon praktiziert, auch hier im Bus mir immer wieder die Fragen zu stellen:

Brauche ich das wirklich? Macht mich dieser Besitz glücklich? Macht er mein Leben zufrieden und lebenswerter? Denn ich bin noch lange nicht bei der Essenz angekommen!

Der größte Genuss ist gerade, hier in meinem kleinen, beheizten Tippi auf Rädern zu sitzen und dem Sturm nachzuspüren, der um den Wagen braust und ihn rüttelt, und dem Regen zu lauschen, der auf das Dach trommelt. So wohlig und so beheimatet habe ich mich schon lange nicht gefühlt!

Und ich freue mich auf die Abenteuer, die noch vor mir liegen…

freies-leben-elbeMeine Jungfernfahrt führte mich an den Ursprungsort der Idee: Nach Kisslegg, für meinen letzten Block der Menschenlehrerausbildung. Und schon auf dieser kurzen Reise durfte ich all das erleben, was für mich das wahre, freie Leben ausmacht.

Ich sammelte Wissen, war dann auch “deutschen Stonehenge” im Ringheiligtum Pömmelte bei Magdeburg. Es ist ein Ringbau aus Holzpfählen, der die Sonnenwenden markiert, der mich sehr inspiriert hat.

Ich traf Freunde in Hannover und Meißen und lebte spontan den Moment.

Ich stand an der Elbe in der ersten Reihe und wurde abends von 60er flower-power Musik und morgens von massiven Trommeln überrascht.

Und ich sah flammende Wälder, genoss die übersatten Farben des Herbstes.

All dies hört sich in seiner Aufzählung als völlig normal und nichts besonders an und doch fühlte ich eine solche Lebendigkeit, eine Leichtigkeit des Seins, ich war jeder Zeit im Moment jetzt – hier – präsent.

Dieses freie Leben verfolge ich, wenn ich ganz im WoMo leben will: Ich will jeder Zeit ganz hier, jetzt und präsent sein.

Weitere Abenteuer und Gedanken auf www.frauontour.com – Immer wieder Sonntags…ich freue mich, wenn du mich virtuell begleitest und mir ab und zu schreibst.

 

Herzlich,

Deine Sybille. Und Fridel 🙂

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humantrust

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Hier findest du Sybilles ersten Artikel:

Sybille: Mit 64 Jahren neu rein in’s Abenteuer Leben

 

 

 

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