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Warum du Teens als deine Lehrer*innen anerkennen darfst

Eine Lobeshymne auf so viele großartige, sehr junge und inspirierende Menschen & unseren gemeinsam Weg zur Weltrettung…

Lieber Mensch,

du kennst sicherlich auch 1.001 Spruch, der sich über die Jugend beklagt. Die Jugendlichen, die nichts mehr Ernst nehmen, die nur Feiern wollen, die sich um nichts Gedanken machen. Ich muss feststellen: Mir geht es umgekehrt. Ich habe gerade in den letzten Jahren so viele engagierte, inspirierende, weise und wundervolle sehr junge Menschen kennengelernt.

Junge Menschen, die mir ein Vorbild sind, Menschen, die mich inspirieren, mein Leben zu überdenken. Junge Menschen, die meine Lehrer*innen sind – auch und gerade, wenn es dabei darum geht, sich für eine bessere Welt zu einzusetzen.

Teens, die mir ein Vorbild sind

teens-Xiuhtezcatl_Martinez_2016Dabei sind es nicht nur „Prominente“ wie Xiahtezcatl Martinez (hier Link zu einem Talk, den Veit Lindau gemeinsam mit Xiahtezcatl im November 2017 hatte, leider nur auf facebook verfügbar), den gerade einmal 17-jährigen Youth Director der Earth Guardiance. Er setzt sich als Umweltaktivist für die Bewahrung unserer Schöpfung ein und hat bereits vor den Vereinten Nationen gesprochen. Nein, es sind sehr oft auch Jugendliche aus meinem persönlichen Umfeld, denen ich begegnen darf.

Häufig muss ich beispielsweise staunen, wie weise mein 14-jähriger Sohn sich ausdrückt, wie sehr er Dinge hinterfragt. Dinge, die ich als gegeben hingenommen habe, als ich in seinem Alter war – muss ich ja zugeben. Ich erlebe ihn in manchen Situationen derart reflektiert und konstruktiv, dass ich dann wirklich sehr stolz auf ihn bin.

Und damit meine ich nicht nur, dass er mir in Sachen Internet und Smartphone voraus ist, sondern auch, dass seine Haltung zum Leben, seine Toleranz, seine Eigenverantwortlichkeit, seine Liebes-, Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit so sehr bemerkenswert sind.

Übrigens nehme ich das nicht nur bei meinem Sohn wahr, sondern auch bei vielen weiteren jungen Menschen, die mir begegnen – etwa in der großen Online-Community humantrust oder wenn ich als Aktivistin unterwegs bin. Ich erlebe schon bei im Schnitt 15 Jahre jüngeren Menschen einen Quantensprung. Sie sind von vornherein so viel bewusster, entschiedener und kompromissloser unterwegs – wie beispielsweise der Aktivist Tobi Rosswog, den ich vor einiger Zeit für den Compassioner porträtiert habe.

Teens, die selbstverständlich teilen

teens-HiphopIch stelle fest, von jüngeren Menschen kann ich noch sehr viel lernen – wie freilich auch von älteren Menschen (die sich mit ihrem Garten selbst versorgt oder noch „eingekocht“ haben). Doch bei jungen Menschen erlebe ich oft besonders schön, wie selbstverständlich sie ihren Wissensschatz teilen. Ohne eine Besserwisser-Miene anzunehmen oder ihren Zeigefinger erheben zu müssen.

Danke für so viele wundervolle junge Menschen!

Deswegen ist es mir ein Bedürfnis, mich heute einmal bei allen jungen Menschen zu bedanken, die so wach und „jugendweise“ unterwegs sind. Danke für so viele junge Menschen, die für diese Welt einen Unterschied machen und Kraft ihrer Jugendpower dafür vorwärts gehen, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Danke etwa für…

… den bereits genannten Xiahtezcatl Martinez und sein Engagement mit den Earth Guardiance.

… die beiden Mädchen Melita und Isabel Wijsen, die die Kampagne „Bye, bye Plastic bags“ auf ihrer Heimatinsel Bali ins Leben gerufen haben.

Felix Finkbeiner, der bereits mit neun Jahren die Initiative „Plant for the Planet“ gründete, die durch Bäumepflanzen bei Menschen jeden Alters ein Bewusstsein für globale Gerechtigkeit und Klimawandel schafft.

Malala Yousafzai, die bisher jüngste Friedensnobelpreisträgerin, für ihren Kampf für die Kinderrechte.

… und für unzählige weitere wundervolle junge Menschen.

Die Zeichen der Zeit: Was wir unseren Teens zumuten

Freilich weiß ich auch, dass junge Menschen heute großen Herausforderungen gegenüberstehen. Leistungsdruck, Apokalypse-Drohungen, Sinnverlust, ein Schul- und Ausbildungssystem, das eher auf Maschinen denn auf Menschen ausgerichtet ist. Wir muten unseren Kindern so einiges zu, dass es mir selbst arg weh tut, wenn ich mir dies vergegenwärtige. Deswegen ist es unsere Aufgabe, uns gemeinsam mit ihnen diesen Aufgaben zu stellen. Unseren Erfahrungsschatz mit dem ihren konstruktiv zu teilen.

Lasst uns generationenübergreifende Bündnisse schmieden!

Lasst uns…
… all unsere jeweiligen Potenziale in einen Topf schmeißen, anstatt dumpf in altersgleichen Cliquen zu verharren!
gemeinsam für ein Leben gehen, das gut für uns alle ist!
… ihr ungestümes Voranpreschen nutzen, um selbst wieder richtig an Fahrtwind zu gewinnen!

Auch das: Unsere Kinder sind unser Spiegel

teens-SpiegelBei all den Baustellen, die wir unseren Kindern zweifelsohne zumuten, stimmt mich ihre „jugendweise“, anpackende und konstruktive Haltung hoffnungsfroh. Mich tröstet ein wenig, dass wir alle sicherlich genau dazu beigetragen haben, dass unsere Kinder so sind. Ihr Verhalten ist gewissermaßen ein Ergebnis unserer menschlichen Evolution, ein Produkt dessen, dass wir vor einigen Jahrzehnten begonnen haben, zu meditieren, uns selbst zu erforschen, uns zu vergeben, tiefer nach Innen zu schauen, wahrhaftiger, gewaltfreier und konstruktiver zu kommunizieren, …

Ich bin mir sicher, dass wir GEMEINSAM die Kurve kriegen und das Weltwunder Weltrettung möglich machen können.

Wenn wir …

… jetzt schlau sind.
… uns generationenübergreifend zusammentun.
uns wieder zu träumen getrauen und dafür einzustehen, was uns wirklich-wirklich wichtig ist.
… dafür ins Handeln kommen.

Gemeinsam mit vielen tollen Teens, wie zum Beispiel Xiahtezcatl Martinez.

Ich wünsche uns, dass wir uns die vielen wunderbaren jungen Menschen als Vorbilder nehmen.

Inspirierte Grüße

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.

 

PS: Als Lektüre in diesem Zusammenhang empfehle ich wärmstens das Buch der beiden Autoren Sven Böttcher und Mathias Brökers “Die ganze Wahrheit über alles – Wie wir unsere Zukunft doch noch retten können”.  Darin skizzieren Böttcher und Brökers von A wie Arbeit bis Z wie Zukunft die Phänomene unserer heutigen Gesellschaft und mutmaßen, was die junge Generation daraus machen werde, um unsere Welt zu retten. Sehr lesenswert!

 

 

 

 

 

 

Wenn dieser Artikel für dich inspirierend war, dann lies doch in folgenden Artikel unserer Exertin Ines Berger hinein:

Lasst uns mehr Freude und Entspannung in die Schule bringen

 

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