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Warum Empathie so wichtig ist

Warum ist Empathie so wichtig? Empathie ist die Grundlage eines gelingenden Miteinanders in der Familie, in Paarbeziehungen, in der Nachbarschaft, unter Freunden, am Arbeitsplatz, einfach überall. Aber es gibt eben  noch eine andere Empathie, die sogenannte Selbstempathie.  Ina Rodewald ist Empathie- und  Kommunikationstrainerin, und weil sie so oft gefragt wird, warum diese Eigenschaft so wichtig ist, wird sie in dem heutigen Gastartikel diese Fähigkeit für uns einmal genauer beleuchten.

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Empathie ist Kindern schon angeboren und es hängt dann von ihrer Umgebung, von der Familie und der Gesellschaft ab, wie sehr diese Fähigkeit gefördert oder auch unterdrückt wird.

Die gute Nachricht:

Wenn später als Jugendlicher oder auch als Erwachsener ein empathisches Miteinander schwerfällt, kann Empathie wieder erlernt und geübt werden.

Für mich bedeutet Empathie die Fähigkeit, mich in einen anderen Menschen hinein zu fühlen. Mit ihm herausfinden, wie er oder sie sich gerade fühlt, und herausfinden, was er oder sie gerade braucht, um wieder zufrieden zu sein.

In einfachen Worten ausgedrückt, und hier zitiere ich aus dem Buch: „Mut ist keine Zauberei“, das ich für Kinder und Jugendliche geschrieben habe:

„Wenn es dir nicht gut geht und du sauer oder traurig bist, kannst du überlegen, was es ist, das dir gerade fehlt. Wenn du das herausgefunden hast, kannst du die Augen schließen und in dich hinein fühlen. Und dann kannst du verstehen, woher deine Wut oder deine Trauer kommt. So kannst du dich selbst besser verstehen. Du hast Verständnis mit dir selbst, Mitgefühl mit dir selbst. Dieses Mitgefühl nennt man auch Selbstempathie!

Wenn du mit jemandem einen Streit hast, kannst du dir dann überlegen, welches Gefühl die andere Person hat und was die Person gerade braucht. Wenn du das herausfindest, wenn du dich ein bisschen in den anderen hinein fühlen kannst, dann hast du für diesen Menschen Empathie.“

Was ist also Empathie?

Ich beschreibe Empathie am liebsten folgendermaßen:

Empathie ist die Fähigkeit wahrzunehmen, was in einer anderen Person vorgeht, ohne diese Person zu bewerten, dieser Person zuzuhören und für diese Person da zu sein.

empathie-mutterEmpathie für andere setzt Mitgefühl mit mir selbst voraus. Es ist sehr wichtig,  Mitgefühl für sich selbst zu haben, liebevoll und achtsam mit sich selbst umzugehen. So ist es beispielsweise für eine Mutter schwierig, ihren Kindern oder ihrem Partner gegenüber mit Verständnis und Mitgefühl zu handeln, wenn sie selbst gerade Empathie braucht und keine erhält, wenn ihre Bedürfnisse gerade nicht erfüllt sind. Wenn sie selbst gerade eine Pause oder Ruhe braucht, und sich diese nicht nimmt, oder wenn sie sich, für das, was sie für die anderen tut, gesehen und respektiert werden möchte.

So soll sie ihre Familie unterstützen, den Kindern helfen, dass sie alles haben, was sie brauchen, und sie selbst hat das Gefühl „sie komme zu kurz.“ Das fällt schwer. Da braucht sie dann erst mal eine Tonne Selbstempathie. Wenn Sie danach durchatmen kann, sich selbst fragen kann, was sie braucht und sie einen Weg sucht, sich das zu erfüllen, z.B. indem sie eine Pause macht, die Arbeit ruhen lässt, eine Tasse Tee trinkt oder einen Spaziergang macht, kann sie danach vielleicht auch wieder für andere da sein.

Für Eltern gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich Kindern gegenüber zu verhalten

Der Druck in der Gesellschaft wächst, „das Richtige“ für die Kinder zu tun. Von autoritärem, über kontrollierendem, oder machtvollem Verhalten bis hin zu gleichberechtigtem oder anti-autoritärem Stil besteht eine große Bandbreite.

Die meisten Eltern versuchen das vermeintlich „Beste“ für ihre Kinder zu tun. Doch Hilflosigkeit und Orientierungslosigkeit haben sich verbreitet, angesichts all der verschiedenen Einstellungen, den Empfehlungen und Ratschlägen in der Gesellschaft, und der Angst etwas „falsch“ zu tun.

Zur ‚Kindererziehung’ folgendes: ich versuche das Wort ‚Erziehung’ zu vermeiden. Ich möchte Kinder nicht ‚erziehen’, irgendwo ‚hinziehen’, zurechtbiegen, ihnen weiß machen, was richtig oder falsch, gut oder böse ist. Nein, ich möchte ihnen zeigen, welche Möglichkeiten sie haben, und vielleicht noch, mit welchen ich die besten Erfahrungen gemacht habe. Das bedeutet nicht, dass meine gemachten Erfahrungen für andere Menschen genauso relevant sind.

Egal wie du deine Kinder begleitest,  das Wichtigste ist meiner Meinung nach, eine liebevolle und respektvolle Bindung zu deinen Kindern aufzubauen.

Nach dem Motto:

Wenn Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel

Wenn Menschen von klein auf Liebe, Geborgenheit und Anerkennung erhalten, werden sie stark werden. Ein gut verwurzelter Baum kann auch von einem starken Sturm nicht so leicht ins Wanken geraten.

 

Gleichsam brauchen Kinder Vertrauen in ihr eigenes Tun. Sie brauchen viele Gelegenheiten, Dinge selbst auszuprobieren, ihren eigenen Weg zu finden, sie brauchen Freiräume und Respekt für sich und ihr Tun, um kreativ zu werden, Dinge zu erforschen und ihre eigenen Stärken und Grenzen zu erfahren.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass Kinder lernen, respektvoll und achtsam mit sich selbst und ihren Mitmenschen umzugehen.

Um diese Aspekte zu stärken:

Vertrauen, sich selbst etwas zutrauen, sich gegenseitig unterstützen, eine gute Verbindung in der Familie zu bewahren, und Freude daran haben, haben wir uns etwas Aussergewöhnliches ausgedacht.

Wir, das sind die Turnlehrerin Elisabeth Groß, und ich, Empathie-Trainerin Ina Rodewald, möchten ein Empathie-Zirkel-Training in  Oftersheim anbieten. Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren sind mit ihren Eltern eingeladen, an dieser Weltneuheit teilzunehmen!

empathie-trainerinHier die Info dazu. Anmeldeschluß ist am Dienstag, den 17. Oktober.
www.EmpathieTraining.net/courses

Ich freue mich sehr, wenn sich noch ein paar Familien anmelden!

Ina Rodewald

Ina Rodewald ist Autorin des Buches: “Mut ist keine Zauberei: Stark werden mit Gewaltfreier Kommunikation“, ein Buch für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren (im Dezember 2016) das sie in in Eigenregie publiziert hat. „Mut ist keine Zauberei“ handelt von einem Jungen, der gemobbt wird und völlig verzweifelt ist, bis seine Tante Emma Pathia ihn anhört und ihm zur Seite steht. Sie bringt ihm Wertschätzende Kommunikation bei. Henry wird stärker und lernt seine Probleme selbst zu lösen. Ein Buch, das Kindern und Jugendlichen Mut und Selbstvertrauen geben soll, und zu meiner Freude auch von vielen Erwachsenen gelesen wird, weil es die Lehren der Gewaltfreien Kommunikation auf kurzweilige Art erklärt.

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