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Warum Veränderungen so schwer sind

Und wie du es trotzdem schaffst.

Gelassener, selbstbewusster, glücklicher werden! Wer will das nicht? Gerade zum Jahresanfang nehmen wir uns vor, dass dieses Jahr anders wird. Wir wollen abnehmen, uns weniger ärgern oder mehr Leichtigkeit.

Wie schwer Veränderungen wirklich sind, weiß wahrscheinlich jeder, der schon einmal zu Silvester den Entschluss gefasst haben, um Mitternacht die letzte Zigarette zu rauchen oder regelmäßig Sport zu machen.

Mir ging es auch so. Unzählige Silvester habe ich mir fest vorgenommen, ab jetzt gelassener mit den Widrigkeiten des Lebens umzugehen. Ich habe es keine zwei Wochen durchgehalten. Noch im Januar bin ich zu meinem alten Verhalten zurückgekehrt.

Warum ist es so schwer sich zu ändern oder Veränderungen durchzuziehen?

Ich wollte Antworten auf diese Frage und habe mich auf die Suche gemacht.

Veränderung gelingtDie gute Nachricht vorab: Wir können uns grundsätzlich ändern. Wissenschaftler finden immer mehr über unsere Fähigkeit heraus, ein wenig anders oder gar ein anderer Mensch zu werden.

In einem Seminar habe ich Dr. Joe Dispenza kennengelernt. Er ist Hirnforscher und hat herausgefunden, dass unser Gehirn fast uneingeschränkt zu Veränderung fähig ist – vorausgesetzt man weiß wie es geht.

Veränderung bedeutet, sich in der gleichen Situation anders zu verhalten und nicht mit den gewohnten Gedanken und Gefühlen zu reagieren. Das ist erstmal leichter gesagt als getan.

Gleiche Gedanken – Gleiche Erfahrungen

Den größten Teil unseres Lebens denken wir die gleichen Gedanken. Wir treffen dieselben Entscheidungen, die uns zu unserem gewohnten Verhalten führen. Die bescheren uns wiederum die bekannten Erfahrungen, die zu den ständig selben Emotionen führen. Ein Kreislauf.

Wir kennen das: Wir stehen auf der gleichen Seite des Bettes auf, nehmen den gleichen Weg ins Büro, treffen dort auf den bekannten Kollegen, der uns zum Wahnsinn treibt, ärgern uns mal wieder über unseren Chef usw. Du weißt, was ich meine ☺

Von den 70.000 bis 80.000 Gedanken pro Tag, die durch unseren Kopf kreisen, sind 90% davon die gleichen wie am Vortag.  Zusammengefasst: Wir haben uns zu einer bestimmten Persönlichkeit entwickelt, die eine bestimmte Realität hervorbringt.

Der Blick ins Gehirn

Jedes Mal, wenn wir einen Gedanken denken, findet in bestimmten Bereichen des Gehirns ein elektrischer Stromfluss statt und eine Vielzahl von Neurochemikalien wird ausgeschüttet.

MindDurch die neuen Technologien zur Sichtbarmachung von Gehirnaktivitäten wissen wir heute, dass jeder Gedanke und jede Erfahrung bewirkt, dass sich unsere Gehirnzellen verbinden. Und je öfter wir etwas wiederholen, desto mehr werden die Gehirnareale verdrahtet. So erschaffen wir unsere Persönlichkeit.

Doch wenn wir etwas in unserem Leben ändern wollen, müssen wir das Gehirn dazu bringen, nicht mehr in den alten Sequenzen und Kombinationen zu arbeiten. Die alten neuronalen Muster müssen aufgebrochen und zu neuen Verbindungen zusammengesetzt werden.

Neue Gedanken – Neues Gehirn 

Die gute Nachricht: neue Gedanken und neue Überzeugungen können das eigene Gehirn buchstäblich neu vernetzen und damit das Verhalten, emotionale Reaktionen und Gewohnheitsmuster verändern. Wir können heute wissenschaftlich erkennen, wie der Geist die Materie beeinflusst.

So wie wir beginnen, unser Leben in einem besseren, positiveren Licht zu sehen, werden neue Neuronen-Schaltungen installiert. Und wenn wir das Gehirn dazu bringen, auf neue Weise zu arbeiten, dann verändert sich auch das Leben zum Positiven.

veränderungenHier drei Tipps dazu, wie du dein Gehirn dazu bringst, auf eine neue Weise zu funktionieren. 

1. Lernen

Immer, wenn wir etwas Neues dazulernen, entstehen andere neuronale Verbindung im Gehirn. Erinnern dagegen bedeutet, die alten Verbindungen zu bestärken und zu erhalten.

Mein Tipp: Welche Persönlichkeit verkörpert das, was du gerne sein möchtest?  Wen bewunderst du? Informiere dich über die Person. Welche Fähigkeiten hat diese Person, die du dazulernen kannst?

2. Schreiben 

Wer gerne schreibt, kann das für sich nutzen. Schreiben versetzt unser Gehirn in eine Welt der Phantasie, wo alles möglich ist.

Mein Tipp: Erschaffe dir schriftlich eine neue Persönlichkeit. Wer und wie wäre der Held, die Heldin deiner Geschichte? Welche Abenteuer meistert sie? Lass deiner Phantasie freien Lauf und erfinde ein großartiges Happy-End.

3. Mentales Üben

Mentales Üben ermöglicht uns, eine neue Ebene des Denkens zu erschaffen. Dazu müssen wir nichts anderes tun, als uns mentale Situationen mit allen Sinnen vorzustellen.

Mein Tipp: Stelle dir immer wieder vor, wie du sein möchtest. Wie würdest du stehen, gehen, atmen? Male dir neue Alternativen zu bekannten Situationen aus. Das Gehirn hat dann keine Muster, auf die es zurückgreifen kann und es schafft dadurch neue Verbindungen.

Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen innerer und äußerer Welt

Dazu ein spannendes Experiment: zwei Gruppen von Menschen, die nicht Klavier spielen konnten, wurden Klavierübungen beigebracht, die sie eine Woche lang üben sollten. Eine Gruppe führte die Übungen körperlich durch, während die zweite Gruppe sie nur mental ausführte, d.h. in Gedanken ohne die Finger zu bewegen.

Das Resultat: Beide Gruppen zeigten bei den Hirnscans die gleiche Menge an neuen neuronalen Verbindungen. Die Versuchspersonen, die mental geübt haben, waren so konzentriert, dass ihr Gehirn keinen Unterschied zwischen innerer und äußerer Welt wahrnahm. Sie aktivierten ihr Gehirn genauso wie jene, die tatsächlich Klavier gespielt haben.

Mein Fazit und was ich daraus gelernt habe

Mich hat dieser Ansatz so fasziniert, dass ich es für mich getestet habe. Vor allem das mentale Üben. Ich habe mir immer und immer wieder vorgestellt, wie mein IDEALES ICH wäre. Mit Erfolg.

Inzwischen habe ich meine eigene Methode daraus entwickelt und es ist zu meiner Geheimwaffe geworden. Ich bin viel gelassener geworden und mein Leben hat sich sehr zum Positiven verändert. Endlich kann ich Veränderungen locker angehen.

Und das kannst du auch.

Welche neuen Tricks möchtest du deinem Gehirn beibringen?

Liebe Grüße

Tatjana

Weitere Infos www.tatjanamagda.de

 

Hier findest du noch weitere Tipps:

Wie komme ich vom Wollen ins Tun? Veit Lindau

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