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Warum wir eine Welt ohne „Likes“ brauchen

Wie wichtig sind dir Likes? In diesem Artikel erfährst du, wie du in deiner Welt die Oberflächlichkeit abschaffst und authentisch wirst.

Nach Glück außerhalb von uns zu suchen ist, wie auf Sonnenschein zu warten in einer Höhle, die nach Norden schaut.“

(Tibetisches Sprichwort)

Das Internet ist die großartigste Erfindung des 20. Jahrhunderts, wenn nicht der Geschichte überhaupt.

likesNoch nie zuvor konnten wir auf einen Knopfdruck das gesamte Wissen der Menschheit abrufen.

Wir können uns über sämtliche Beschränkungen von Raum und Zeit hinwegsetzen und uns mit der gesamten Menschheit verbinden.

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten für Künstler, Unternehmer und Visionäre, ihre Schaffenskraft und Ideen auf den Weg zu bringen. Und wir stehen erst am Anfang der virtuellen Revolution.

Was passiert, wenn Reize zu viel werden

Genau diese Tatsache macht uns auch ein wenig zu schaffen. Denn es sieht ganz so aus, als wüssten wir nicht so recht, wie wir mit dieser Lawine an Möglichkeiten adäquat umgehen sollten.

Dabei möchte ich gar nicht auf die teilweise skurrilen Regulierungsversuche von Seiten der Politik eingehen. Nein, es geht mir – wie immer – um die Beziehungsebene. Aber genau bei der tun wir uns im virtuellen Raum nicht immer so leicht.

Denn einerseits schaffen wir es, uns mit der gesamten Welt in Sekundenschnelle zu verbinden. Erst heute habe ich an einer internationalen Gemeinschaftsmeditation mit Menschen aus allen Erdteilen teilgenommen.

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Andererseits können wir die Flut an Reizen und Informationen, die auf uns einströmt, nicht wirklich aufnehmen.

Und so kommt es zu Oberflächlichkeit und Isolation.

 

Warum wir oberflächlich werden

Du kennst das sicher:

ohne-likes-gluecklichDein 3-jähriges Kind kommt ganz aufgeregt zu dir, um dir ein Meisterwerk zu zeigen, das in etwa einer wilden Ansammlung von Strichen gleicht, also eher ein klassischer Arnulf Rainer.

Du bist beschäftigt und ohne hinzusehen, sagst du nur: „Oh, wie schön!“ Genau dasselbe passiert in den sozialen Medien. Wir wollen und können uns gar nicht mehr die Zeit nehmen für alles, was da angeboten wird.

Die Folge ist, dass alles und jeder „geliked“ wird, schließlich gehört sich das so.

Das geht schließlich so weit, dass dir letztendlich Seiten „gefallen“, die du nicht einmal zu Gesicht bekommen hast.

Jetzt könntest du natürlich sagen: „Das ist doch nett!“ Und da hast du auch recht. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille.

likes-bekommenAber wenn du ehrlich bist, geht es vor allem in den sozialen Medien schon längst mehr um Quantität als um Qualität.

So gesehen muss ich Kanye West zustimmen, der auch kein Fan von „Likes“ mehr ist und gemeint hat, dass das Ganze schon langsam in Richtung männlicher Längenvergleiche geht.

Ganz unrecht hat er ja damit nicht, oder hast du noch nie die Zahl deiner „Likes“ oder Follower mit der von anderen verglichen?

Wie ständiges Bewerten und Liken zu Ausgrenzung führt

Außerdem gibt es ja auch diejenigen, die nicht einmal diese Form der Zuwendung bekommen, also eben keine „Likes“ erhalten, oder nur wenige.

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Auch diese Menschen erhalten eine Botschaft, die sich für sie selbst oft darauf reduziert, nicht genug zu sein, nicht gemocht zu werden; und das selbst wenn sie intellektuell wissen, dass das Schwachsinn ist.

Ihr Herz fühlt sich trotzdem verletzt.

Erst wenn du diese Seite sozialer Medien betrachtest, merkst du, wie sehr wir in die Sackgasse ständiger Beurteilung geraten sind.

Eigentlich sollten wir aus der Schulkatastrophe längst wissen, wie fatal ein ständiges Bewerten ist. Denk nur daran, wie aussagekräftig deine Schulnoten waren. Also meine „Likes“ von Seiten der Lehrpersonen hielten sich gegen Ende meiner Schulzeit sehr in Grenzen.

Wichtige Fragen, die wir uns alle stellen sollten

Die Fragen, die sich nun stellen, lauten:

  • Wollen wir wirklich zunehmend in einer Gesellschaft leben, die uns ständig oberflächlich bewertet und somit vorgibt, das Glück könne im Außen gefunden werden, wenn du nur genügend Aufmerksamkeit generierst, schön genug bist, oder weißt, welche Filter du benutzen sollst, um gemocht zu werden?
  • Schaffen wir es, die Kinderkrankheiten der globalen Vernetzung abzuschütteln und einander auch virtuell tatsächlich auf Augenhöhe zu begegnen, indem wir uns wieder auf die unglaublichen Ideen und Visionen besinnen?
  • Sollten wir nicht endlich aufhören, infantil auf Knöpfe zu drücken, damit wir im Umgang mit sozialen Medien und dem Internet die Reife an den Tag legen, die sich dieses Medium aufgrund seiner unglaublichen Möglichkeiten eigentlich verdient hat?
  • Sollten wir nicht langsam unserer Jugend zeigen, dass Seelenhygiene genauso wichtig ist wie körperliche Reinlichkeit?

Das Gute ist, es gibt Lösungen, wir sollten sie nur mehr in den Vordergrund rücken.

 

ohne.likesWie die virtuelle Welt ein Ort für Ideen und Beziehung werden kann

 

Die erste Chance besteht in den wunderbaren Ideen, die sich durch das Internet weltweit verbreiten lassen. Wir haben hier die großartige Möglichkeit, global über wirklich wichtige Themen zu diskutieren.

Wenn wir gleichzeitig beweisen können, dass wir auch andere Argumente gelten lassen können, ohne sie zu bewerten, dann können hier die interessantesten Diskurse entstehen. Ich finde jeden Kommentar, der sich mit meinen Inhalten auseinandersetzt, spannend und oft auch sehr berührend.

 

likes-im-internetDie zweite große Errungenschaft von sozialen Plattformen, Blogs und Medien besteht zweifellos in der Möglichkeit, Beziehungen aufzubauen, die auf wirklichem Interesse, echtem Respekt und aufrichtiger Wertschätzung fußen.

Dies kann schließlich soweit gehen, dass im Internet wunderbare Bewegungen entstehen, die getragen werden von visionären Ideen.

Die amerikanische Publizistin Lynne Mc Taggart hat in einer wissenschaftlichen Studie dazu eindrucksvoll gezeigt, dass positive und liebevolle Intentionen einer Gemeinschaft, selbst im virtuellen Raum, eine nachhaltige Wirkung für alle Beteiligten erzeugen und somit tatsächlich die Welt verändern können.

 

Du siehst, es ist möglich, einen Beitrag zu deinem Glück und dem der anderen zu leisten, auch im virtuellen Raum.

Nur geht das eben nicht mit „Like“ Buttons, sondern eben mit Hingabe, Zuwendung, Interesse, Respekt und echter Wertschätzung in Form von Kommentaren, Rückmeldungen, Diskussionen, Kooperationen, Visionen und Ko-kreationen; ein gutes Beispiel ist Stephanie Ristig-Bressers Make.World.Wonder-Bewegung

Ich wünsche dir eine spannende, echte Zeit mit tollen Menschen im Internet und freue mich immer über Berichte deiner Erfahrungen.

 

In Liebe, Wolfgang Neigenfind

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Hier triffst du auf viele Menschen, die sich für echte, menschliche und tiefe Begegnungen entschieden haben:

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