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Was Großzügigkeit mit deinem Vermögen zu tun hat

Großzügigkeit ist ein wichtiger Faktor, wenn du mehr Geld, Freiheit und Erfolg in deinem Leben haben möchtest.

Hallo liebe Leserin, lieber Leser,

immer wieder stoße ich auf eine Eigenschaft von finanziell erfolgreichen Menschen: Großzügigkeit. Menschen, die großzügig mit Geld und mit ihren Mitmenschen umgehen, sind nicht nur vermögender, sondern auch glücklicher als die Erbsenzähler dieser Welt.

Großzügigkeit ist eine Erfolgsstrategie, von der wir viel lernen können und über die ich dir in diesem Artikel berichten möchte.

Das Wort „großzügig“ begegnet uns in vielen Zusammenhängen: Da wird im Immobilienteil der Zeitung eine großzügige Villa angepriesen. Oder ein Chef wird gelobt, weil er großzügig über einen Fehler des Lehrlings hinweg gesehen hat. Manchmal ist der Obsthändler an der Ecke großzügig, wenn er der guten Kundin noch eine Banane extra einpackt – ohne sie zu berechnen. Dann wiederum treffen wir auf Firmen, die großzügig Geld und Gegenstände spenden, um beispielsweise Wohltätigkeitsorganisationen aus der Region zu unterstützen.

großzügigkeit- geldAristoteles sieht in der „Charaktertugend der Großzügigkeit (eleutheriotes) die rechte Mitte zwischen Verschwendungssucht (asotia) und Knausrigkeit bzw. Geiz“. Ich habe immer wieder erlebt, dass Großzügigkeit weit mehr ist als ein Mittelweg. Ganz oft treffe ich auf Menschen, für die gerade diese Charaktereigenschaft das Geheimnis ihres Erfolges ausmacht.

Wir bestreiten unseren Lebensunterhalt mit dem, was wir bekommen, und wir leben von dem, was wir geben. (Winston Churchill)

Wer großzügig ist, ist gelassen und vertraut darauf, dass von allem genug da sein wird.

Denn schließlich gibt sie oder er ja erst einmal etwas vom eigenen Vermögen weg. Erst einmal weniger zu haben – das wird keine negativen Auswirkungen haben, denn es wird viel Positives zurückkommen durch die eigene Großzügigkeit: Ein erleichterter Lehrling zum Beispiel, der sich doppelt anstrengen wird, um den Fehler wieder gut zu machen. Eine Kundin, die immer wieder zum Obsthändler kommt, oder Geschäftsleute, die sich den Spendern von Wohltätigkeitsorganisationen verbunden fühlen und lieber mit ihnen Business machen, als mit Firmen, die nie etwas spenden.

Doch Großzügigkeit ist nicht nur ein Magnet für gute Kunden- oder Mitarbeiterbeziehungen. Sie macht auch die Großzügigen selbst glücklich. Eine Studie eines internationalen Forscherteams von der Uni Lübeck, die im Jahr 2017 veröffentlicht wurde, zeigte: Großzügige Handlungen wie Schenken oder Spenden lösen im Gehirn Glücksgefühle aus.

„Man braucht nicht gleich aufopfernd selbstlos zu werden, um glücklicher zu sein. Ein bisschen großzügiger zu werden reicht bereits aus“, so Philippe Tobler, einer der beteiligten Wissenschaftler.

Dass Menschen großzügig Geld verschenken, um Menschen, die in Not geraten sind, zu unterstützen – das passiert sehr oft ganz leise, im Hintergrund. Manchmal sogar wird die Hilfe anonym geleistet, um die Beschenkten nicht in Bedrängnis zu bringen.

Doch es müssen nicht immer große Summen über den Tisch gehen, um das Prinzip Großzügigkeit zu leben. Mich fasziniert vor allem die Großzügigkeit in den kleinen Dingen: Ich kenne Menschen, die ganz wenig Geld haben, es aber sehr bewusst einteilen und ausgeben. Sie haben zwei Paar Schuhe statt 20, wenn sie einen Ausflug mit Freunden organisieren, teilen sie sich das Bayernticket. Sie gönnen sich Lebensfreude und sind überglücklich, wenn das Monatsbudget noch eine neue Jacke für den Enkel hergibt.

Ich finde, es ist ganz leicht, großzügig zu sein. Schauen wir uns diese Beispiele an:

Investition 1: 200 Kuchen. Stephanie Quitterer lebt in Berlin und will nach der Geburt ihrer Tochter die Elternzeit nutzen, um ihre Nachbarschaft näher kennenzulernen. Also packt sie Kuchen und anderes Zubehör für einen Kaffeeklatsch ein und klingelt Tag für Tag spontan und unangemeldet an fremden Wohnungstüren.

Eine Großzügigkeit, die sich gelohnt hat, denn endlich lernt sie die Menschen kennen, die um sie herum leben. Was sie in diesen 200 Tagen an fremden Küchentischen erlebte, erzählt sie in ihrem Buch „Hausbesuche“ und in ihrem Blog.

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Investition 2: Ein Kaffee. Was in Italien ganz verbreitet ist, ist dieses wunderbare kleine Format für Großzügigkeit. Es heißt „Caffè sospenso“, auf Englisch „Suspended Coffee“, auf Deutsch: „ein Aufgeschobener“. Dabei bezahlt man zwei Kaffees, trinkt aber nur einen und gibt der Bedienung Bescheid, dass der Aufgeschobene für jemand ist, der sich keinen Kaffee leisten kann. Saskia Rüdiger aus Sachsen betreibt die deutsche Internetseite SuspendedCoffee.de, in der sie Café-Betreiber auflistet, die dieses Prinzip anbieten.

Das größte Vergnügen, das es gibt, ist eine gute Tat heimlich zu tun, die dann durch Zufall herauskommt. (Charles Lamb)

Investition 3: Eine gute Tat. Auf der Seite Random Acts of Kindness bekommt man ganz viele Ideen dafür, wie man mit kleinen guten Taten, die sich an niemand bestimmtes richten, Menschen eine Freude machen kann – und das ohne die Erwartung einer Gegenleistung.

Auf der Webseite kann man sich eine Vielzahl von Anregungen holen und es gibt sogar einen Kalender mit einem Vorschlag für eine neue gute Tat an jedem Tag des Jahres: Die Großeltern anrufen. Ein extra U-Bahn-Ticket kaufen und es im Automaten liegen lassen. Gelesene Bücher verschenken. Einen Hund spazieren führen. Jemandem ein Kompliment machen. Den Nachbarn eine gute Tafel Schokolade in den Briefkasten stecken. Wunderschöne Ideen für spontane Aktionen der Freundlichkeit hat auch der Autor Michael Tomoff in seinem Blog aufgezählt, vielen davon kosten – außer Zeit, Mühe und Kreativität – nichts und bereiten den Großzügigen und den Beschenkten eine Riesenfreude.

Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich (André Gide)

Investition 4: Ein Essen. Der Philosoph und Computer-Wissenschaftler Nipun Mehta hat in den USA die Organisation ServiceSpace gegründet, um Menschen Gelegenheiten zum Üben von Großzügigkeit anzubieten. Ein Teil davon ist das Restaurant „Karma Kitchen“, bei dem niemand für sein Essen zahlt, aber statt der Rechnung das Angebot bekommt, für das Gericht des nächsten Gastes zu bezahlen. Das faszinierende Konzept, das seit vielen Jahren funktioniert, kannst du im TED-Talk „Designing For Generosity“ kennenlernen.

Die wahre Großzügigkeit der Zukunft gegenüber besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben. (Albert Camus)

Investition 5: Ein frisch bezogenes Bett. Großzügigkeit anderen gegenüber ist eine Sache. Großzügigkeit sich selbst gegenüber eine andere – und genau so wichtig! Die Schriftstellerin Elisabeth Gilbert beschreibt in einem Blogartikel, wie sie als Kind ihrer Mutter zusieht, wie sie kurz vor der Abreise in den Urlaub noch das Bett frisch bezieht, damit sie sich selbst, sobald sie wieder heimkommt, wohlfühlen kann.

Sie war ganz fasziniert vom Ansatz ihrer Mutter, für die zukünftige Version ihrer selbst Sorge zu tragen. Seinem zukünftigen Selbst großzügig etwas Gutes tun – das Bett beziehen, die Gesundheit erhalten, finanzielle Vorsorge treffen – das finde ich sehr wichtig.

großzügigkeit-helfenDas Glück liegt im Handeln, sagt Karriereberaterin Gaby Regler in ihrem Blog: „Dass wir uns tatsächlich besser fühlen, wenn wir freundlich, hilfsbereit und großzügig sind, hat Sonja Lyubomirski in ihren Studien wissenschaftlich nachgewiesen und, ganz wichtig auch, worauf es dabei genau ankommt: auf das Timing und die Abwechslung.“

Sie zitiert Untersuchungsergebnisse, nach denen Großzügigkeit vor allem diejenigen glücklicher macht, die ihre Großzügigkeit auf einen einzigen Wochentag konzentrierten und die eine Vielfalt der guten Taten pflegen, denn immer die gleiche gute Tat wird einfach irgendwann langweilig.

Einmal pro Woche eine Aktion in Sachen Großzügigkeit – das klingt doch überschaubar. Und dass sie glücklich macht, das kann ich wirklich bestätigen. Und ich übe regelmäßig: Manchmal lade ich beispielsweise eine Freundin zum Essen ein. Immer wieder sammle ich zusammen mit meiner Netzwerkkollegin Annette Moench im Rahmen unserer WunderWertvoll-Initiative gebrauchte Brillen, Hörgeräte oder Orthesen, um sie an Bedürftige in Sri Lanka zu schicken.

Sehr gerne verteile ich Komplimente. Immer wieder empfinde ich Freude und Glück, wenn Großzügigkeit gelingt.

Hast du schon eine Idee für deinen Großzügigkeits-Tag nächste Woche? Was planst du- wir freuen uns wenn du es mit uns teilst…

Deine

Annegret Kitzmann-Schubert

Unabhängige Finanzexpertin

https://meinlebenmeingeld.com/

 

Hier gibt es weitere Tipps für genug Geld in deinem Leben

Wie du deinen Gelderfolg sabotierst und wie du damit aufhören kannst

 

 

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