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Was ist Intelligenz und wofür brauchen wir Un-Intelligenz?

Es gibt auf unserer Erde zwei Formen der Intelligenz: die materialistische und die spirituelle.

In diesem Artikel will  dir der Physiker Sigwart Zeidler zeigen, wie die Schöpfung auch das nicht Intelligente nutzt.

Es geht hierbei darum, uns an die Intelligenz zu erinnern, um mit deren Hilfe stets das Wohl des gesamten Lebens zu fördern. Damit du wirklich begreifen kannst, was ich mitzuteilen habe, bitte ich dich, mit allen Sinnen, mit deinem Herzen und deinem Verstand zu lesen. Lasse dich auf meine Worte ein und spüre, wie sie auf dich wirken und was sie anrühren.

Vorab möchte ich noch meine Vision vom (intelligenten) Menschen mit dir teilen:

Er lebt in innerer und äußerer Fülle.
Er ist frei und eigenverantwortlich.
Er wirkt synergetisch durch Kooperation mit Mensch und Natur.
Er erlebt sich als Bereicherung der Menschheit.
Er verschenkt die aus Freude an der Arbeit entstehenden Früchte.
Er entfaltet seine Individualität und kehrt das Wesen seiner Seele nach außen.
Er hat Freude am Sein.

Erkenne das Unerwünschte an

intelligenzBevor du dir eine Meinung zu dem Thema Intelligenz und Unintelligenz bildest, lies bitte bis zu Ende und lass es dann erst eine Nacht ruhen. Lass sich alles, was dich möglicherweise aufwühlt und bewegt, erst setzen und klären. Nur so kannst du eine Einstellung gewinnen, die frei von sozialen, erzieherischen, religiösen und anderen Einflüsse und somit einseitig ist. Dies gelingt dir vermutlich besser, wenn du zuvor die Geschichte vom alten Mann [1] liest, der sein einziges Pferd nicht verkaufen will.

Die Psychologie und die Weisheitslehrer aller Zeiten und Länder weisen darauf hin, dass wir nur frei von unerwünschten Eigenschaften sein können, wenn wir sie anerkennen. Nur die wohlwollende und liebevolle Beachtung hilft uns dabei, ihren Wert für uns zu erkennen.

Genauso ist es mit allen gesellschaftlichen Erscheinungen. Wenn wir frei von ihnen sein wollen, müssen wir zunächst ihre Existenz anerkennen, sie beachten, und fragen, worauf sie hindeuten und was wir von ihnen lernen können. Das sind oft ganz individuelle Themen, aber auch kollektive.

Ich selbst stelle mir zu allem, was mir begegnet immer zwei Fragen: „Was hat diese Begegnung mit mir zu tun und was hat sie mit der Gesellschaft zu tun, in der ich lebe, und die sich daher manifestiert?“ Die Antworten darauf finde ich meistens durch weitere hinführende Fragen.

Diese Methode wende ich auch in Bezug auf das nicht Intelligente an, dem ich begegne, und stelle einige weitere Fragen, auf die ich jetzt meine Antwort gebe.

Was ist Intelligenz?

Intelligenz-verbessernIch meine, diese Frage ist grundlegend. Die Antwort darauf zeigt mir nämlich, was ich für ein Verständnis von Intelligenz habe, und dieses Verständnis wiederum zeigt mir, wie ich zum Leben stehe. So bekomme ich schließlich die Antwort darauf, was die Unintelligenz mit mir zu tun hat.

Es gibt vermutlich tausende von Seiten über diese Frage, die ich hier weder aufarbeiten kann noch will. Wie viele Ansichten, Forschungsarbeiten und philosophische Abhandlungen es auch immer über die Intelligenz gibt, sie alle lassen sich zwei grundsätzlichen Erklärungsmodellen zuordnen:

Materialistische Weltanschauung [2]

Die materialistische Erklärung sieht Intelligenz, Denken und Bewusstsein als Folge verschiedener Gehirnaktivitäten, also als Ausdruck materieller Prozesse. Auch das Leben ist aus dieser Sicht eine Folge materieller Prozesse. Diese Betrachtungsweise ist nicht neu, aber sie hat durch die Entwicklung der Technik und der technisierten Medizin sehr viele Befürworter gefunden.

Da diese Weltsicht die Materie als Grundlage geistiger Phänomene sieht, muss sie erklären können, wie Materie sich sozusagen selbst erschaffen hat. Genau das kann sie bisher nicht. Weitere Fragen, die der Materialismus nicht beantworten kann, sind zum Beispiel:

  • Welche materiellen Prozesse erzeugen wie Bewusstsein?
  • Wie ist dauerhaftes Glück möglich und erklärbar?
  • Welchen Sinn hat das Sein und speziell das Leben?
  • Wie entsteht aus nicht lebender Materie Leben?
  • Was ist Feinstofflichkeit, die z. B. Klaus Volkamer [3] wissenschaftlich untersucht?
  • Was ist Leben und was der sog. Tod?

Die materialistische Sicht der Welt steht also auf sehr schwachem Fundament und ist aus meiner Sicht nur als Glaube haltbar, weil sie keine in die Tiefe gehende Frage beantworten kann. Weitere Beispiele dafür folgen im nächsten Absatz.

Idealistische (spirituelle) Weltanschauung [4]

intelligenzDie idealistische Erklärung sieht das Geistige und das Bewusstsein als Ursprung aller materiellen Erscheinungen. Aus dieser Sicht ist Intelligenz die schöpferische Fähigkeit des Geistes oder des Bewusstseins, die auch die Naturgesetze schafft und letztlich zielorientiert wirkt.

Abgesehen davon, dass sich aus dieser Perspektive die Fragen beantworten lassen, die der Materialismus nicht beantworten kann, gibt es einige Phänomene und Erkenntnisse, die sich nur erklären lassen, wenn wir das Geistige als Ursache des Materiellen voraussetzen:

  • Nahtoderfahrungen [5]
  • Berichte von Kindern über frühere Leben [6]
  • Menschen ohne oder mit sehr wenig Gehirn [7]

Hinzu kommt, dass ich sie fühlend wahrnehmen kann. So habe ich oft das Gefühl, dass mich ein Gedanke, eine Idee überfällt. Auch die Umgangssprache kennt Einfälle und weiß, dass Gedanken kommen.

Weitere, nur dem Fühlen zugängliche Erfahrungen sind die, dass ich mich vom Leben getragen fühle und von Liebe durchströmt, dass also nicht ich liebe, sondern es liebt durch mich.

In meinen weiteren Ausführungen setze ich daher die spirituelle Betrachtung als sinnvoll voraus.

Es gibt nur eine Intelligenz

Wir sind daran gewöhnt, die Wirklichkeit, das, was hinter dem Sichtbaren wirkt, begrifflich zu zerpflücken und zu zerlegen. Dies so sehr, dass es uns gar nicht mehr auffällt, wenn wir etwas, das eins ist, sprachlich in mehreres zerteilen. So reden wir ganz selbstverständlich von Bewusstsein, Unterbewusstsein, Unbewusstem und Überbewusstsein, und vergessen dabei, dass es nur ein Bewusstsein gibt.

Dass wir nur Teile davon wahrnehmen, ändert nichts an der tatsächlichen Einheit. Auch der Elefant, von dem die Blinden je nach ihrer Position nur Teile ertasten[8], bleibt ein Elefant.

Genauso ist es nach meiner Auffassung mit der Intelligenz. Es gibt nur eine Intelligenz. Diese mag sich unterschiedlich ausdrücken, z. B. als Körperintelligenz, als Lernfähigkeit, als Fähigkeit, sinnlich wahrzunehmen und zu erleben, als Denkfähigkeit bis hin zur Selbstbewusstheit.

Wer sich für alle Aspekte der Intelligenz interessiert, findet genügend Abhandlungen im weltweiten Netz [9].

Intelligenz, das sollte hiermit deutlich sein, ist also sehr viel mehr, als nur die Fähigkeit zu lernen.

In diesem Sinne herzliche Grüße von

Sigwart

Zeidler-IntelligenzÜber Sigwart Zeidler:

Ich studierte Physik und bin an gesellschaftlichen, religiösen, wirtschaftlichen, philosophischen Fragen genauso interessiert wie an naturwissenschaftlichen.

Deshalb habe ich mich, parallel zu meinen beruflichen Arbeiten, als Softwareentwickler intensiv mit diesen Themen beschäftigt.

Aus den bereits heute bestehenden Modellen und Möglichkeiten für neue gesellschaftliche Strukturen habe ich meine Vision freier, selbstbestimmter, in Frieden lebender Menschen entwickelt, deren wichtigstes Motiv für alles Handeln das Gemeinwohl ist und deren einzige Verantwortung die für das eigene Leben ist.

 

 

Noch mehr tolle Artikel hier im Compassioner:

Können wir Raum und Zeit aufheben? Die Tore ins unendliche Bewusstsein…

Hier weiterlesen

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Quellen:

 

[1]http://www.engelbrecht-media.de/s_das_weisse_pferd.html

[2]https://de.wikipedia.org/wiki/Materialismus

[3]www.klaus-volkamer.de

[4]Jörg Starkmuth: „Die Entstehung der Realität“ und http://bit.ly/MatEnde

[5]Eben Alexander: „Blick in die Ewigkeit“ und „Tore ins unendliche Bewusstsein“

[6]Dr. Jim B. Tucker: „Kinder erinnern sich“ und Ian Stephenson: „Reinkarnation in Europa“

[7]https://wissenschaft3000.wordpress.com/berichte-der-autorin/denken-ohne-gehirn/

[8]https://www.internet-maerchen.de/maerchen/blinde-elefant.htm

[9]z. B. https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/intelligenz/6137

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