Human Trust
Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Brot-Titelbild

Gesunde Ernährung: Unser täglich Giftbrot gib uns heute…

Unser tägliches Brot – das früher großen Wert hatte, täglich dafür gedankt wurde und eine sättigende Abendmahlzeit war – ist heute zu einem nicht nur wertlosen, sondern sogar gesundheitsgefährdenden Produkt verkommen. Wie kann das sein? Hier ein Kapitel dazu aus meinem Buch „Der Nahrungs-WAHN-SINN“:

Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 1,8 Millionen Tonnen Brot gekauft – d.h. nach wie vor wird viel Brot täglich verzehrt, es ist ein Grundnahrungsmittel. Ob jedem bewusst ist, WAS er da isst? Brötchenduft haben wir heutzutage auf Schritt und Tritt, in den Tankstellen, Supermärkten, Bahnhöfen, überall stehen die Backstationen mit den sog. „frischen“ Backwaren. Zumindest denken wir das. Tatsächlich hat das aber nichts mehr mit frischgebackenen Brötchen oder Brezen zu tun.

brotDie Teiglinge sind monatelang tiefgefrorener Fertigteig aus der Fabrik (oft aus dem Ausland) und der leckere Duft, der uns anlockt, ist nur ein chemischer Stoff. Die Backmischungen müssen nur noch mit Wasser angerührt werden und bestehen u.a. aus Emulgatoren, Backenzymen, Verdickungsmitteln, Maltodextrin, Malz, Phosphaten, Zitronensäure usw. In einem konventionellen Brot können bis zu 150 Backmittel und chemische Stoffe enthalten sein. Für jedes Backproblem gibt es ein passendes Mittel, z.B. für die dunkle Farbe, den typischen Brötchengeruch, die aromatische Kruste, für eine Verkürzung der Knetzeit, Volumenvergrößerung oder längere Frische. Jedes Gebäckstück muss aussehen wie das andere – der Verbraucher will das so. Das erreicht man nicht durch Handwerk, sondern nur noch durch Chemie und Maschinen.

Die Liste an Giftstoffen ist aber leider noch viel länger:
sowohl Glyphosat, als auch genmanipulierte Enzyme, die allergiefördernd sind, können in den Backwaren enthalten sein und müssen v.a. nicht deklariert werden. Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt, mind. 40 % unserer Ackerflächen werden mit Glyphosat behandelt, auch bekannt als „Roundup“. Es wird deshalb so umschweifend verwendet, weil es nicht nur Unkraut vernichtet, sondern das Getreide damit auch schneller erntereif wird.

Jährlich werden in Deutschland 8000 Tonnen Glyphosat ausgebracht. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) schätzt das Unkrautvernichtungsmittel als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Der WDR hat 2015 (Patricia Metz, WDR) einen Test mit 20 Mehrkornbroten und -brötchen auf Weizen- und Roggenbasis durchgeführt. „Die Proben kamen aus Supermärkten, Discountern, SB-Backshops, Bäckereien und Biomärkten. Die Analyse ergab, dass sämtliche untersuchten Bio-Produkte frei von Glyphosat waren. Auch in fünf konventionellen Produkten fanden die Lebensmittelexperten kein Glyphosat. Fündig wurden sie bei elf der 16 konventionellen Produkte. Diese wiesen Glyphosatspuren unterhalb der Rückstandshöchstmenge auf. Knapp dreiviertel der konventionellen Produkte in unserer Stichprobe enthielten also Glyphosat.“

Die Höchstmengen werden geregelt durch die „Rückstandshöchstmengenverordnung“. Bei Glyphosat sind das z.B. 10 mg/kg für Weizen und Roggen, bei Milchprodukten 0,05 mg/kg. Finden jetzt Lebensmittelüberwacher verstärkt höhere Werte, dürfen diese Höchstwerte „unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Verzehrmenge des jeweiligen Lebensmittels nach oben korrigiert werden“. Das heißt, die Verzehrmenge wird nach unten korrigiert. Das ist ganz legal, nur der Verbraucher weiß davon nichts.

Genauso verhält es sich mit dem ADI-Wert (acceptable daily intake), d.h. wieviel wir von dem Produkt brot-giftstoffetäglich verzehren dürfen ohne Schaden zu nehmen. Bei Glyphosat sind das 0,3 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Doch hier ist es genauso wie bei Zusatzstoffen: wie ist es, wenn du nicht nur Glyphosat, sondern noch viele andere Giftstoffe parallel aufnimmst?

Wie wirkt sich das Zusammenspiel von Schwermetallen, Aluminium, Quecksilber, Blei, Nitrat, Glyphosat in deinem Körper aus? Verstärken sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung? Und woher weißt du, wieviel Glyphosat du am Tag zu dir nimmst? Das wurde noch nie untersucht.

Interessant ist, woher die Zahlen kommen und wer welche Studien erstellt:
Bei unabhängigen Studien sind 70 % der Meinung, dass Glyphosat krebserregend ist, bei den Industriestudien sind es nur 7 %. Wie heißt es so schön? „Ein Schelm, wer dabei Böses denkt“…..

Nach heftigen Protesten der Bevölkerung bekam Glyphosat im Sommer 2016 keine Wiederzulassung, die Entscheidung wurde um 18 Monate vertagt.

Nachtrag im Juli 2017: die EU-Kommission hat einen Vorschlag zur Wiederzulassung von Glyphosat eingereicht. Dieser Entwurf soll dem EU-Agrarausschuss zur Abstimmung vorgelegt werden. Es werden die negativen Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen völlig missachtet, es gibt kein Verbot von der Privatanwendung, noch im landwirtschaftlichen Bereich. Allen Untersuchungen und Protesten zum Trotz, wird weiter dafür gekämpft, dass ein offensichtlich stark gesundheitsschädliches Mittel zugelassen wird und wirtschaftliche Interessen haben den Vorrang!

Nachtrag September 2017: Das Umweltinstitut München teilt in einem Bericht mit, dass die britische Zeitung „The Guardian“, das österreichische Wochenmagazin „News“ und weitere Medien berichten, dass das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seine „Bewertung über Glyphosat über viele Seiten aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben hätte“.   Diese Bewertung wäre die Grundlage der Abstimmung über die weitere Zulassung oder dem Verbot von Glyphosat (www.umweltinstitut.org vom 15.09.2017

Doch Glyphosat ist nicht das einzige Gift in unseren Backwaren.
Auch das Problem Enzyme ist gravierend und niemandem bekannt. Bei einer spannenden Backstuben-Führung in der Augsburger Biobäckerei „Schubert“ habe ich vom Bäckermeister diese interessanten Informationen über die Verwendung von Enzymen in konventionellen Bäckereien bekommen:

Die natürliche Enzymausstattung von Mehlen ist für eine optimale Teig- und Gebäckqualität nicht ideal. Damit die Backwaren lange frisch bleiben, locker sind, gut aussehen und “rösch” schmecken, werden Enzympräparate verwendet. Dadurch lassen sich Ergebnisse erzielen, die mit einem natürlichen Rohstoff nicht erreichbar wären. Z.B. werden die Teigführung und die Geschmacksbildung beschleunigt.“

Durch dieses Verfahren werden eine lockere Krume und ein größeres Volumen erreicht. Auch dass das Brot nach 8 Wochen noch wie frisch schmeckt, hat seine Ursache in der Verwendung von Enzymen und dass der Teig von Tiefkühlbrötchen nach Monaten noch in Ordnung ist, liegt dem zugrunde.

Wie dies funktioniert beschreibt er so: „Enzyme aus Mikroorganismen lassen sich punktgenau im Labor konstruieren, produzieren und beliebig zusammenstellen, das geschieht mit Hilfe von GENTECHNIK! Da der Produktionsorganismus nach der Enzymherstellung abgetrennt wird, ist eine Gentechnik-Kennzeichnung NICHT erforderlich (= weiße Gentechnik). 

Da kannst du also noch so sehr auf Zusatzstoffe achten, wenn Enzyme nicht gekennzeichnet werden müssen, weißt du nicht, wo sie enthalten sind und das Allergiepotential wird gefördert. Welche Nebenwirkungen sich auf Dauer entwickeln, weiß niemand.

Solange du konventionelle Backwaren kaufst, kannst du fast sicher sein, dass Enzyme enthalten sind. 90 – 95 % ALLER in Deutschland produzierten Backwaren werden mit Enzymen hergestellt – der Rest sind Biobackwaren. Viele Bäcker wissen gar nicht, dass sie Enzyme verwenden, da fast alle Bäckereien industrielle Backmittel verwenden, in denen diese bereits enthalten sind.“

Die Wirkung von Enzymen im Körper ist nicht erforscht, keiner weiß, wie sie uns auf Dauer schädigen. Viele Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Intoleranzen kommen z.B. nicht durch den Verzehr von Weizen/Gluten etc. (was viele glauben) sondern durch den Inhaltsstoff Enzyme im Brot (so die Aussage vom Bäckermeister der Biobäckerei). Das finde ich logisch und nachvollziehbar. (siehe auch meinen Artikel über Weizen )

Viele Biobäcker verwenden KEINE isolierten Enzyme, sondern haben andere Methoden und Möglichkeiten gutes Backwerk herzustellen – aber mit der “Einbuße” dass die Brötchen z.B. nicht so groß sind, nicht so lange frisch halten etc. Hier ist ein Umdenken dringend erforderlich, was dir als Verbraucher wichtiger ist!

Wie erkennst du ein richtiges Bio-Vollkornbrot?

Die Backriesen reagieren natürlich auf den Trend zu Vollkornbrot und bieten Vollkornbackmischungen an wie „Fünfkornbrot“, „Kraftkornbrot“, „Vitalbrot“, was der Verbraucher kauft in der Annahme etwas für seine Gesundheit zu tun und dafür auch mehr Geld hinlegt, letztendlich aber doch kein gesundes Produkt erworben hat. Ein wirkliches natürliches Brot enthält an Zutaten nur Getreide (frisch gemahlen), Wasser, Salz, ein Triebmittel wie Hefe oder Sauerteig und evtl. noch Gewürze. Am Aussehen kannst du das nicht erkennen, gerade besonders „dunkle“ Brote sind oft mit Malz (eine Zuckerart) eingefärbt. Ist das Brot nicht verpackt und somit keine Zutatenliste nachlesbar, frage nach einer Liste um diese einzusehen, jeder Bäcker muss diese greifbar haben. Und viele Bäcker schreiben dies inzwischen sogar auf ihre Website. Unterstützen wir doch die traditionellen Bäcker und Biobäcker in ihrem Handwerk und kaufen dort unser Vollkornbrot, sonst werden wir bald nur noch Chemiebrot zu kaufen bekommen! Bist du dabei?

 

Expertin für CholesterinIch wünsche dir einen vitalen Oktober,

herzlich, Alexandra

Holistische Gesundheitsberatung

www.alexandra-eideloth.de

oder bei facebook: https://www.facebook.com/gesundheitsberatung.eideloth/

 

Hier findest du alle Ernährungs-Artikel von Alexandra:

https://compassioner.com/author/alexandra-eideloth/

BUCHTIPP:

Alexandra’s Buch “ Der Nahrungs-Wahn-Sinn” ist eben erschienen:

In ihrem wachrüttelnden Buch beschreibt die Autorin Alexandra Eideloth unsere heutige Ernährungssituation und zeigt einfache Wege hin zu Gesundheit. In einem ausführlichen Informationsteil klärt sie auf über die Hintergründe und die Entstehung unserer Krankheiten, beschreibt die wichtigen Aufgaben der Entgiftungsorgane und zeigt welche Nahrungsmittel uns wirklich krank machen.

VERLOSUNG *** Verlosung***

wir freuen uns dass wir hier 3 Exemplare des Buches verlosen dürfen. Du musst nichts weiter tun, als einen Kommentar hier zu hinterlassen. Beantworte uns doch eine Frage:
Wie kümmerst du dich um deine gute Ernährung? 

Die Losfee wird am kommenden Freitag entscheiden 🙂

Gefällt mir 381 Personen gefällt das

Diskussion

Adventskalender

Adventskalender anzeigen

Hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



 

 

fan

Pin It on Pinterest

Share This