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Was macht Frauen wirklich stark und gibt Selbstvertrauen?

Hallo liebe Frau, hast du wirklich genug Selbstvertrauen? Wer willst du sein in diesem Leben und warum fällt es Frauen schwer, ihre natürliche Kraft zu leben?  Darum geht es im heutigen Gastartikel von der Autorin Gwynnefer Sylvia Kinne.

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Lass uns ein wenig über das Wort „Dominanz“ sprechen, zu dem viele Frauen keine positive Beziehung haben.

Meine Interviewpartnerin saß in ihren Gedanken versunken mit mir am Küchentisch. Ich mochte sie, denn sie war hilfsbereit und sehr aufopferungsbereit. Doch etwas bedrückte sie; ich konnte es fühlen. Sie saß mit verschränkten Armen vor mir. Ich schaute sie an.

Plötzlich flossen diese Worte: „Gestern Abend, nachdem ich mir deine Fragen noch einmal durchgelesen habe, fragte ich meinen Mann, ob ich dominant sei. „Nein, du doch nicht. Du bist eine Frau, die gütig ist, die sich immer sehr liebevoll um alle kümmert“ antwortete er mir.“

Völlig erstaunt über seine und ihre Ablehnung und das körperlich schon erkennbare „Nein, ich bin doch nicht dominant“, frage ich sie „Hast du Kinder?“ 

„Ja, zwei“, antwortet sie mir.

„Wenn ich mich richtig erinnere, warst du eine Zeit lang alleinerziehend?“, hake ich weiter nach.

„Ja, einige Jahre. Das war nicht immer leicht für mich. Ich hatte einige Herausforderungen zu meistern. Aber heute lebe ich wieder in einer glücklichen, erfüllenden Beziehung.“ Dabei lockert sich ihre Körperhaltung. Die Arme liegen jetzt entspannt auf dem Küchentisch.

„Sicherlich wolltest du deine Kinder immer zu selbstbewussten und selbstbestimmten Menschen voller Selbstvertrauen erziehen, gute Werte an sie weiter geben?“, frage ich hartnäckig nach.

„Ja, das wollte ich auf jeden Fall.“ Ihre Augen leuchten dabei freudig.

„Du hast auf ihre Erziehung Einfluss genommen. Als Mutter sitzt du an einem mächtigen Hebel und hast Macht über ein anderes Wesen. Mit dem, was du vorlebst, getan oder auch nicht getan hast, hinterlässt du bei deinen Kindern eine starke Wirkung. Als Mutter übernimmst du Verantwortung nicht mehr nur für dich, sondern auch für dein Kind. Wenn ein kleines, zartes Wesen in unser Leben tritt, bringt es zwar schon einen eigenen Charakter und bestimmte Anlagen mit, aber es ist auch noch so beeinflussbar und formbar.“

„Ja“, erwidert sie mir ganz stolz, aber auch verwundert.

„Na siehst du. Dominant sein ist doch gar nicht so schlimm und schlecht wie du am Anfang dachtest. Im Gegenteil. Du kannst stolz auf deine wunderbaren Kinder sein.

Das hast du mit deiner großen Vision von Mutterschaft erschaffen. Du kannst allem, immer, alle möglichen Bedeutungen geben. Es ist deiner weiblichen Dominanz zu verdanken, dass die Menschheit weiterbesteht. Es gibt nichts Wichtigeres als das Leben selbst. Hier ist die Quelle. Jetzt gibt es nur noch das Leben pur. Frau sein heißt Leben spüren, immer und jetzt“ erkläre ich ihr. 

„Ja, wenn Dominanz so zu verstehen ist, dann bin ich es gern“, antwortet sie mir zum Schluss mit einem breiten Lächeln im Gesicht und einer aufgerichteten Körperhaltung.

„Wenn Pippi (Langstrumpf) jemals eine Funktion gehabt hat, außer zu unterhalten, dann war es die, zu zeigen, dass man Macht haben kann und sie nicht missbraucht. Und das ist wohl das Schwerste, was es im Leben gibt.“

Dieses Zitat von Astrid Lindgren sagt so viel darüber aus, was wir fühlen und empfinden im Zusammenhang mit den Themen Macht und Dominanz. Sie eröffnen ganz unterschiedliche Felder und sind gleichzeitig mächtig starke Worte. Im Rückblick auf das eigene Leben werden uns viele Verhaltensweisen klarer.

Wenn man sich als Mädchen ohnmächtig und ausgeliefert fühlt, ist es ein gutes Mittel der Wahl, so zu tun als existiere man nicht. Lieb, brav, angepasst, nicht gesehen oder gehört werden und immer im vorauseilenden Gehorsam Leistung erbringen. Das kennen viele von uns Frauen. Von den Eltern das Gefühl vermittelt zu bekommen, nicht richtig zu sein, sorgte für Verunsicherungen in unserem Selbstverständnis. All das prägte unser Leben. 

In meiner Interviewserie fällt mir auf, dass Frauen Dominanz nicht objektiv betrachten können. Immer wieder beziehen sich Frauen dabei auf ihre Gefühle. Die Wellen schlagen hoch, begleitet von Glaubenssätzen und Mustern, die unglaublich alt sind.

Dominanz wird oft gleichbedeutend mit Gewalt oder Missbrauch gesehen.  Doch wie bei allem im Leben gibt es zwei Seiten der Medaille zu betrachten…

Ich frage mich: Wie kann ich zur Heilung des Schattenaspekts von Macht und Dominanz beitragen? 

Wir Frauen benötigen eine Umdeutung und eine klare Trennung von der gewaltbasierten Vorstellung. Das Zeitalter der Ohnmacht und Angst ist vorbei. Erkenne deine Macht und vertraue!

Solange du dich gegen etwas sträubst, solange kannst du nicht deine ganze Power erreichen. Der alte und negative Glaubenssatz „Dominant sein ist schlecht“ bremst dich aus, deine ganze weibliche Kraft einzunehmen. Er hindert dich daran, frei zu leben und ganz du selbst zu sein. 

Ich bin davon überzeugt, dass wir Frauen mit unseren weiblichen Qualitäten, Macht ausüben,  ohne sie zu missbrauchen, wenn wir unser Selbstvertrauen wiederfinden. 

Wenn wir Frauen in unserem vollen, weiblichen Bewusstsein stehen, in der Liebe zu uns selbst und mit all unseren Facetten, mit unserer Mütterlichkeit, Jungfräulichkeit und Sexualität, dann sind wir ein starker innerer Halt für das Leben selbst.

Aus einem „inneren Raum der Liebe“ können wir uns selbst und auch andere emporheben – ohne uns über andere zu erheben.

Ein Samenkorn ist gelegt. Darüber habe ich ein Buch veröffentlicht, denn ich brenne dafür, mich einem neuen, weiblichen Verständnis zu nähern.

In meinem Buch, Natürlich dominant: Impulse für deine kraftvolle Weiblichkeit kommen Frauen mit ihrer eigenen Geschichte zu Wort. 21 Frauen reichen dir in diesem Buch die Hand, um deine eigene, natürliche Stärke zu finden in eine neue Weiblichkeit hinein, die nicht unterdrückt, sondern freilässt.

Mit herzlichem Gruß,

Gwynnefer Sylvia Kinne

 

BUCHVERLOSUNG:  Wir verlosen heute hier im Compassioner drei der Bücher “Natürlich dominant” von Gwynnefer. Hinterlasse hier doch einen Kommentar mit einer Antwort von dir auf die Frage:

Was macht für dich echte Stärke von Frauen aus? 

(Die Verlosung endet am Mittwoch, den  24.4.2018. Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschossen. )

 

 

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