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Was Offenheit und Ehrlichkeit mit dem Loslassen von Menschen zu tun haben

Oft frage ich mich, wie ich mich im Kontakt zu Menschen ausrichten soll – langjährige Freunde zum Beispiel – die sich offensichtlich anders entwickeln als ich. In manch eine Beziehung kann ich mich hineinentspannen, in einer anderen wiederum wird irgendetwas in mir eng, unangenehm erregt.

Bei näherer Betrachtung fällt mir auf, dass ich die Verbindung zu Menschen schätze, die sich trauen, sich zu öffnen – in erster Linie sich selbst gegenüber.

Doch nicht ein jeder lebt radikale Ehrlichkeit zu sich selbst. Bei Veit Lindau las ich kürzlich den Satz:

„Du musst dich nicht dafür rechtfertigen, wenn du Menschen loslässt, die sich in eine andere Richtung entwickeln als du. Das nennt sich evolutionäre Integrität.“

Zunächst zum Zusammenhang von Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen in mich:

Ehrlichkeit ist ein Wert, der für mich eine hohe Bedeutung hat. Wenn ich genauer hinschaue, ist dies eine direkte „Begleiterscheinung“ eines sich vertrauenden und sich dadurch öffnenden Menschen.

Meine Ausführungen habe ich der karmischen Astrologin und Rückführungsleiterin Heidi Weiss zu verdanken. Sie machte mich auch darauf aufmerksam, dass mein Vertrauen in mich ausschlaggebend dafür ist, wie sehr ich mich auch traue, mich zu öffnen.

Diese Erfahrung mache ich immer wieder, wenn ich mich selbst oder andere genauer beobachte. Meine Fähigkeit, mir selbst zu vertrauen, entscheidet darüber, ob ich den Mut habe, mich ganz kennen zu lernen – mit allem, was dazu gehört, auch und gerade den dunklen Seiten:

“Ein Mensch, der zu sich selbst ehrlich ist, kann sich auch dem Gegenüber öffnen, weil er sich kennt.

Ein Mensch, der mit sich selbst nicht oder nur zum Teil ehrlich ist, also auch nicht oder wenig an sich gearbeitet hat und dadurch seiner selbst relativ unbewusst ist, seine Schattenseiten ausblendet, kann sich auch nur bis zu einem gewissen Grad anderen gegenüber wirklich öffnen/nähern, nämlich nur soweit, wie dieser sich selbst kennt. Entsprechend ist es auch mit der Offenheit bestellt” (Heidi Weiss).

Wenn all dies gegeben ist – dass ich vertraue, mich öffne – bin ich auch ehrlich.

offenheit-ehrlichkeitUnd wenn ich mir selbst gegenüber ehrlich bin, transportiert sich diese Ehrlichkeit auch nach außen. Im besten Fall spreche und agiere ich wohlwollend und wertschätzend, da ich mich ja kenne und um meiner Ecken, Kanten und Tiefen weiß und dementsprechend auch Verständnis für den anderen und seine Unzulänglichkeiten habe.

Sprich, dann sind wache, intime Begegnungen auch möglich, in denen sich ein jeder auch verletzlich zeigen kann.

Ich folgere daraus: Je mehr ich mich kenne und öffne, umso mehr kann ich auch aus dem Herzen kommunizieren, anstelle beispielsweise ein „hartes Urteil“ über einen anderen abzugeben.

Wenn ich wirklich radikal Verantwortung für mich, mein Denken, Sprechen und Handeln übernehme – sprich, wenn ich mir auch bewusst bin über die versteckten Absichten, vielleicht will ich den anderen ja auf Distanz halten – kann Begegnung auf Augenhöhe stattfinden, vorausgesetzt, mein Gegenüber ist ähnlich ehrlich unterwegs.

Ich muss mich, wenn ich mir wirklich bewusst bin, auch nicht darum kümmern, wie etwas beim anderen ankommt – es ist dann in seiner Verantwortung, zum Beispiel „stopp“ zu sagen.

Mit radikaler Ehrlichkeit ist wiederum nicht gemeint, das Recht zu haben, dem anderen alles unreflektiert vor die Füße schmeißen zu dürfen. Das passiert mit wachsender Ehrlichkeit sich selbst gegenüber jedoch auch immer seltener.

Ich bin wie viele auf dem Weg, noch lange nicht irgendwo angekommen, und auch ich spreche nicht immer und ausschließlich aus dem Herzen. Auch ich parke meine ungeliebten Seiten noch irgendwo anders, doch je mehr ich mir vertraue und je länger ich mich kenne, umso seltener passiert es, dass ich projiziere oder mein eigenes Unvermögen dem anderen zuschiebe.

Das tiefe “Erkenne dich selbst” ist also Voraussetzung für ein “Erkenne was gerade geschieht”

offenheit-ehrlichkeit-gegenüberUnd bitte gehe bewusst-bedacht mit deinem Gegenüber um, ohne diesem vorschnell dein Unverdautes (Unreflektiertes) entgegenzuwerfen. Die sozialen Medien, und mit ihnen Facebook, sind „delikate“ Kanäle, da es sehr leicht passiert, dass uns etwas „unschön, verletzend“ Formuliertes herausrutscht, Worte unbedacht fallen.

Sehr sorgsam und bewusst mit Sprache umzugehen, ist insbesondere hier umso wichtiger.

Was haben Offenheit und Ehrlichkeit nun mit dem Loslassen von Menschen zu tun?

Ein Mensch, der auf dem Weg ist, sich kennen zu lernen, sich zu öffnen und sich selbst gegenüber ehrlich zu sein, ist weniger beeinfluss- und manipulierbar. Er kann und mag sich nicht mehr verbiegen und nach den Verletzungen der anderen richten. Viele Menschen können damit nicht umgehen. Sie können dich nicht greifen, beneiden dich unter Umständen, wenn auch unbewusst.

Der andere projiziert eventuell negativ auf dich oder teilt Spitzen in deine Richtung aus. Dies auszuhalten ist nicht leicht, erfordert Mut, Vertrauen und Gelassenheit.

Dein Umfeld verändert sich – wie innen so außen – und passt sich den neuen Gegebenheiten an. Du hast dank deiner inneren Entwicklung Wegstrecken zurückgelegt, die der andere noch nicht gegangen ist, noch nicht kennt. Wir spüren meiner Erfahrung nach – wenn wir auch hier wieder sehr ehrlich sind – sehr genau, wann uns eine Beziehung eher Kraft raubt und kein gemeinsamer, tragender Konsens mehr besteht – bei aller Liebe.

loslassen-offenheit-ehrlichkeitOft tragen wir die Entscheidung, diesen Menschen loszulassen, sehr lange mit uns herum – sicher auch, da wir stark von der gesellschaftlichen Norm geprägt sind und uns „nichts zu Schulden kommen lassen wollen“.

Die Frage, die sich hier stellt, ist die, inwieweit eine solche Beziehung ihre Aufgabe schlicht erfüllt hat.

Heidi Weiss zufolge, würden wir den Rahmen unserer Aufgabe, an der wir arbeiten wollen, festlegen, bevor wir in eine aktuelle Inkarnation gehen.

Ebenso würden wir das «Treffen» mit den Menschen vereinbaren, mit denen wir eine tiefere Beziehung eingehen, und vor allem die Lernaufgabe, welche wir gemeinsam angehen wollen.

So wüssten wir auch schon vor der Inkarnation, ob eine solche «beschlossene» Beziehung nur für ein paar Jahre bestehen soll, bis die Aufgabe erfüllt ist, oder ob sie eventuell auch das ganze physische Leben dauern soll. Ein sehr interessanter Gedanke, finde ich.

Manchmal kann auch eine Auszeit sehr heilsam sein, weil dann jeder der Partner auf sich und die eigenen Energien zurückgeworfen wird. Das hilft, sich wieder neu zu finden.

Wenn wir lernen, Menschen und Situationen, die nicht mehr zu unserem inneren So-Sein passen, loszulassen, können wir die dabei frei werdende Energie wunderbar für unsere eigene (Lebens-) Aufgabe nutzen.

Deine

Carolin Stark

seisofrei-lebenskunst.de

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