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Wege aus der Krise: Die innere Stimme entdecken

Wie du  einen Weg aus der Krise findest und gestärkt aus ihr hervorgehst, beschreibt dir Veit Lindau in seinem gerade erschienen Buch “Fucked up – Wie du aus Sch… Kompost machst” sehr eindrücklich und gibt dir auch konkrete Übungen dazu an die Hand. Auch unsere Gastautorin Ursula Maria Ruf hat in einer heftigen Krise gesteckt – so dramatisch, dass sie auf Dauer bettlägerig war. Die Ärzte wollten sie schon in ein Pflegeheim “abschieben”. Doch Ursula Maria glaubte an ihre Heilung. Was ihre innere Stimme damit zu tun hat und wie es Ursula gelungen ist, wieder auf eigenen Beinen zu stehen, liest du in diesem Artikel. Viel Inspiration dabei!

*****

„Ich glaube, dass wir in die Schweiz ziehen, weil du dort wieder fit werden wirst.“

Das waren die Worte meines Mannes als wir am 01.01.2009 in die Schweiz auswanderten. Wieder fit zu werden, wirklich buchstäblich auf eigenen Beinen zu stehen – das war für mich damals nicht vorstellbar. Es war Fakt, dass ich ein Lip Lymphödem Stadium 3 hatte.  Ich war nicht nur schwerstgewichtig, sondern konnte kaum noch gehen. Jeder Schritt war eine Qual und ich hatte permanent große Schmerzen. Und doch: Es ist mir gelungen! Ich habe über 100 Kilogramm meines Körpergewichts verloren und kann jetzt wieder selbst laufen. Daher mag ich meine Geschichte mit dir teilen – vielleicht inspiriert sie dich ja:

1-Wo stehst du? Komm´ in Kontakt mit deiner inneren Stimme

Kurios war, dass alle Menschen die wir in unserer neuen Heimat kennen lernten, spirituelle Lehrer, Coaches und Heiler waren. Bis dato hatten wir mit Spiritualität nichts zu tun, wir kamen beide aus der IT, sind Programmierer, bzw. Unternehmer. Diese Menschen sagten mir, wenn ich meine Spiritualität leben würde, würde sich mein Handicap erledigen. Das klang für mich alles ziemlich ver-rückt. Diese Welt verstand ich nicht.

So begann ich, Seminare zu besuchen, spirituelle Bücher zu lesen und mich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Im Februar 2011 besuchte ich mein erstes spirituelles Seminar, das zum Ziel hatte, dass man in Kontakt mit der geistigen Welt kommt. Das machten wir mit Hilfe eines Schreibbrettes. Am nächsten Abend, dachte ich bei mir, dass es doch auch möglich sein muss, ohne Schreibbrett, nur mit einem Stift, Kontakt aufzunehmen. Ich meditierte, und als ich die Energie im Raum spürte, nahm ich den Stift ganz locker in die Hand.

2-Wer fragt, wird geführt!

stimme-schreibenUnd tatsächlich! Es funktionierte! Mein Stift bekam ein Eigenleben und antwortete auf meine Fragen. Es kamen Worte und Sätze, die ich so niemals sagen würde. Ich kann mir vorstellen, der ein oder andere wird jetzt den Kopf schütteln und mich für verrückt halten. Aber ich schwöre es, es war genauso, wie ich es hier beschreibe. Es war einfach unglaublich. Da antwortete mir jemand und schrieb in einer Schrift, die auf keinen Fall meine war. Ich stellte Fragen und bekam Antworten.

Meine ersten Fragen waren: „Warum bin ich wie ich bin? Warum habe ich diesen Körper? Was ist meine Lebensaufgabe?“

3-Bleib im Vertrauen, auch wenn alles in eine ganz andere Richtung zu gehen scheint

Eine der Antworten lautete, dass die Zeit jetzt gekommen sei, meine Berufung zu leben. Ich würde abnehmen und wieder so mobil werden, dass ich meine Berufung als Lehrerin leben könnte. Ich würde Bücher schreiben, um die Welt reisen und Seminare und Vorträge halten. Das sei meine Aufgabe – und alles, was ich in meinem bisherigen Leben erlebt hatte, hätte meiner Ausbildung gedient. Doch wie sollte das geschehen? Ich hatte keine Ahnung. In dem Zustand in dem ich damals war, konnte ich keine 10 Meter gehen. Wie sollte ich da um die Welt reisen und Vorträge halten?

Trotz dieser Prophezeiung verschlechterte sich mein Gesundheitszustand rapide. Innerhalb kurzer Zeit hatte ich noch mehr Wasser eingelagert. Ich bekam eine Herzinsuffizienz, war inkontinent und das Aufstehen war noch mühsamer. Ich verstand gar nichts mehr. Da hatte ich nun den Sinn herausgefunden, aber anstatt, dass es mir besserging, wurde es immer schlimmer. Wie konnte das sein?

Eine Woche später, im November 2011, bat ich meinen Arzt, mich ins Spital zu bringen. Letztendlich habe ich mich von den Ärzten überzeugen lassen, dass die einzige Möglichkeit für mich, schnell abzunehmen eine Magenoperation sei. Sie sagten mir damals, dass ich sicher nicht mehr als 40 bis 50 kg abnehmen würde. Im Juni 2012 habe ich mich also einer Operation unterzogen.

4-Mein Retreat: Strick- und Schreib-Meditation

Mittlerweile konnte ich gar nicht mehr aufstehen. Das Spital schlug vor, mich in ein Heim einzuweisen. Das wollte ich auf keinen Fall. Ich fühlte mich gesund, ich konnte nur nicht laufen! Aufgeben war keine Option. So wurde ich im Juli 2012 nach Hause transportiert. Mein Mann ging morgens aus dem Haus und stellte mir ein Tablett mit allem was ich tagsüber benötigte, aufs Bett. So war ich auf mich allein gestellt – ich war sozusagen in meinem persönlichen, ganz besonderen Retreat, wie ich es heute nenne.

Die einzige Unterbrechung meines Alleinseins waren meine Physiotherapeutin und meine privat engagierte Personaltrainerin. Damit meine Muskeln trotz der Bettlägerigkeit erhalten blieben, trainierte ich auf dem Bett sitzend. Ansonsten lag ich 24 Stunden in meinem Bett, trug Windeln wie ein Baby und wurde von meinem Mann versorgt. Natürlich haderte ich, war traurig und wütend und vermutlich einer Depression recht nahe. Es musste etwas geschehen!

Eines von Ursulas Designs

Auf Empfehlung meiner Mutter begann ich, exzessiv zu stricken, eigene Designs zu entwerfen, Anleitungen zu schreiben und diese übers Internet zu verkaufen. Ich kam in Kontakt mit anderen Strickerinnen, bekam Anerkennung für meine Designs, genoss diese Erfolgserlebnisse. Mein Selbstwert stieg. Parallel dazu begann ich an meinem Buch zu schreiben. Ich spürte: Stricken und Schreiben sind für mich extrem wichtig, meine beste Meditation.

5-Gib niemals auf! Suche, bis du die Unterstützung findest, die du brauchst

Nach einem Jahr hatte ich entgegen aller ärztlichen Prognosen 100 kg abgenommen und somit das Gewicht, um in einen Rollstuhl transferiert zu werden. Da aus diversen Gründen das Risiko zu hoch war, lehnten die Ärzte allerdings ab zu operieren. Ich wusste dennoch ganz tief in mir, dass ich wieder laufen werde. Daher war ein Leben im Rollstuhl keine Option, und die Suche nach einem Arzt begann. Es sollte noch ein weiteres Jahr dauern, bis ich einen mutigen und kompetenten Orthopäden gefunden hatte, der bereit mich am Knie zu operieren. Zwei Wochen danach bin ich meine ersten Schritte gelaufen.

6-Danke für meine nächsten Schritte…

Ich hatte immer das unerschütterliche Vertrauen, dass alles gut wird. Ganz tief in meinem Herzen wusste ich, dass alles was ich damals aufgeschrieben hatte, genauso passieren wird. Das gab mir die Kraft, diese Zeit ohne Depression zu überstehen.
Da ich genug Gelegenheit hatte, mich selbst und das Leben in der Tiefe zu erforschen, hat sich jeder einzelne Tag für mich gelohnt. Das absolute Vertrauen und die Liebe zu mir und dem, was ich göttliche Essenz nenne, gibt mir die Geduld, alles seinen Weg gehen zu lassen, wie es sein soll.

Ich weiß heute ganz sicher,
dass ich (wie jeder andere Mensch auch) geführt werde.

 

Ja, auch du wirst geführt! Ich freue mich, wenn ich dich  mit meiner Geschichte berühre. Ich möchte dich dazu verführen und dir Mut machen, deine innere Stimme zu finden und ihr mit allen Konsequenzen zu vertrauen. Auch wenn eine Entwicklung auf den ersten Blick wie ein Rückschritt aussieht, bringt dich alles, was du erlebst weiter – wenn du deiner inneren Stimme vertraust.

www.ursula-maria-ruf.com

 

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