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Weibliche Archetypen – Teil 5: Die Königin

Welcher der zahlreichen weiblichen Archetypen bist du, liebe Frau?  Vielleicht bist oder wirst du die Königin?

Wir möchten dich auf die spannende Reise einladen, dich selbst noch viel besser kennen zu lernen, um deine ganzen Kräfte und Möglichkeiten zu finden. Ein Weg dahin ist, deine weiblichen Archetypen zu integrieren. Heute geht es darum, wie du die kluge Kriegerin in dir aktivierst.

koenigin-geliebteEin Gastartikel der Buchautorin Sabine Groth, Lehrerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Die Königin

Der Archetyp der Königin verkörpert das klassisch Weibliche in seinen verschiedenen Erscheinungsformen. Die Königin erscheint gleichzeitig als Herrscherin und Weise, als Geliebte und Mutter. Ihre Stärke und ihre besondere Ausstrahlung beruhen auf der Entwicklung und Vereinigung ihrer weiblichen und männlichen Persönlichkeitsanteile.

Sie hat ihren irdisch-sinnlichen Ausdruck, das Feuer ihrer Weiblichkeit, ihre Liebe und Lebenslust ebenso stark entfaltet wie ihre männlichen Qualitäten: Sie ist energisch, zielgerichtet, willensstark und gewinnend.

Ihre Gestalt und ihr Schloss sind von vollkommener Schönheit geprägt, die sich nicht auf ihre äußere Erscheinung beschränkt, sondern auch ihre innere Anmut zum Ausdruck bringt.

Die Königin in uns hilft uns, unsere Welt nach unseren Vorstellungen zu gestalten und Herrscherin über unser Reich zu sein. Mit dem Zepter als Symbol ihrer Macht in der Hand mahnt sie uns, unsere Macht nicht an andere abzugeben, sondern sie zu unserem eigenen Wohl und dem Wohle anderer einzusetzen.

Die Macht der Königin kommt von »machen« – es ist ihre Fähigkeit, in der Welt tatsächlich etwas zu bewirken

koenigin-heiltMit ihrem kraftvollen Ausruf »Ich will!« traut sie sich zu handeln und ihren Willen sowie ihre Energie so zu bündeln, dass sie damit Berge versetzen kann.

Die starke Königin missbraucht ihre Macht nicht, um sich persönliche Vorteile zu verschaffen. Immer hat sie auch das Wohl des Ganzen im Auge und fällt dementsprechend ihre Entscheidungen. Sie ist Symbol für ein Leben, das von Gleichberechtigung, Gerechtigkeit, Wachstum und Ganzheit geprägt ist.

Dadurch gewinnt sie die Verehrung und die Liebe ihres Volkes. Ihre Autorität erhält sie auch dadurch, dass sie anderen auf Augenhöhe gegenübertritt, anstatt ihnen das Gefühl zu vermitteln, selbst überlegen zu sein. Im Gegenteil: ihr ernsthafter Respekt und die Achtung vor ihrem Gegenüber erhöhen ihre natürliche Autorität und erinnern andere an die Königin, die in ihrem eigenen Inneren wohnt. Ein skandinavisches Sprichwort fasst dies zusammen:

»In jedem von uns steckt eine Königin. Sprich zu ihr und sie wird hervorkommen.«

Auf ihrem Weg begegnet die Königin auch Hindernissen und Widerständen. Doch selbst wenn es manchmal am einfachsten scheint, sie zu ignorieren oder einfach beiseite zu fegen, hütet sie sich doch davor.

Wenn andere Menschen ihr ihre empfindlichen Stellen aufzeigen, findet sie den Mut, solchen Schwächen und den damit verbundenen Ängsten ins Auge zu blicken. Ihre Fähigkeit zur kritischen Selbstreflektion in Verbindung mit einem ausgeprägten Selbstwertgefühl machen sie unwiderstehlich.

Die Königin ermutigt und bestätigt uns, wenn es darum geht, unser Reich zu verteidigen oder wenn es jemand wagt, uns nicht mit dem gebührenden Respekt gegenüber zu treten. Sie ist diejenige, die uns auffordert, das Zepter in die Hand zu nehmen, die inneren Dämonen in ihre Schranken zu weisen und selbst über unser Leben zu regieren.

Ihr könnt sie mit donnernder Stimme von ihrem Thron rufen hören, wenn ihr nicht eure Werte verteidigt, eure Grenzen setzt und auf euer Wohlergehen achtet. Hört auf ihren Ruf, denn sie hat nur das Beste für euch im Sinn!

Werte machen unser Leben wertvoll

Selbstwert hat – wie es das Wort schon sagt – damit zu tun, dass wir unsere Werte selbst kennen und leben und dass wir uns in unseren Taten treu sind. Werte sind unsere Definition dessen, was wertvoll ist im Leben. Die Einhaltung unserer Werte ist die Grundlage unseres Selbstwerts.

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Eine Sammlung wohldurchdachter Wertvorstellungen, nach denen wir uns selbst und andere einschätzen können, nennen wir »Ethik«. Ethik ist die Kunst, ein guter Mensch zu sein – in unseren Augen und in den Augen anderer.

Ethik ist auch die Kunst, schwierige Entscheidungen sowie differenzierte Urteile darüber zu fällen, was angemessen und was unangemessen, was akzeptabel und was inakzeptabel ist.

Es geht um moralische Dilemmata in Beziehungen, Familie, Erziehung, Arbeit, Finanzen, Sexualität, Gesundheit und manchmal auch in Situationen auf Leben und Tod.

Dabei geht es immer darum, ob unser Verhalten durch aufrichtige Fürsorge für uns selbst und für andere motiviert ist oder durch die Angst vor möglichen Konsequenzen gesteuert wird. Es macht einen Unterschied, ob wir den Lippenstift nicht stehlen, weil wir Respekt vor dem Eigentum anderer haben, oder weil wir Angst vor einer Anzeige haben.

Eine gut durchdachte Ethik ist wie unser geistiges Rückgrat

Bei der Ethik geht es darum, die eigenen Impulse zu zähmen und sich selbstgesetzten höheren Richtlinien unterzuordnen. Dabei entwickeln wir grundlegende Fähigkeiten, die wir als »moralische Muskeln« bezeichnen können.

Wir brauchen klare Wertvorstellungen nicht nur für unsere Selbstachtung, sondern auch, um uns den Respekt anderer Menschen zu verdienen, wir brauchen sie für unsere geistige Gesundheit, für unseren Erfolg und für das Erblühen unserer Beziehungen.

Wenn uns zum Beispiel Kreativität und Unabhängigkeit sehr wichtig sind, wir aber 20 Jahre als Angestellte von den Launen unseres Chefs abhängig sind und eine gleichförmige Arbeit machen, dann verkörpern wir nicht unsere Werte – und das wird sich auf unseren Selbstwert auswirken.

koenigin-selbstwertOder wenn uns in einer Beziehung Austausch und das Mitteilen von unseren Gefühlen und tieferen Befindlichkeiten viel bedeuten, wir aber an einem besonders schweigsamen Partner festhalten, dann wird das Auswirkungen auf die Beziehung, unsere Selbstachtung und letztlich sogar auf unsere Gesundheit haben.

Jede Frau hat schon einmal die Erfahrung gemacht, dass sie sich für etwas entschieden und eingesetzt hat, das ihrer tiefsten Überzeugung entsprach, selbst, wenn sie dadurch die Beziehung aufs Spiel setzte, finanzielle Nachteile erfuhr oder den Arbeitsplatz verlor. Und habt ihr es nicht selbst erlebt? Immer wenn ihr euch für etwas entschieden habt, das euch im tiefsten Herzen wertvoll ist, dann hat es euren Selbstwert und eure Würde gestärkt.

Das Leben präsentiert uns auf seine Weise ständig überraschende Situationen, um unsere ethischen Einstellungen auf die Probe zu stellen. Klare Werte wirken dabei wie ein guter Kompass im Dschungel des Lebens. Durch sie finden wir unseren Weg leichter und schneller, sodass wir keine Zeit mehr in Situationen vergeuden, die für uns im wahrsten Sinne des Wortes wertlos geworden sind.

Experiment: Wertekonflikt

Wenn zwei Werte, wie zum Beispiel Freiheit und Verbindlichkeit, in dir miteinander ringen und du keine Möglichkeit siehst, beiden gerecht zu werden, stelle dir bildhaft vor, dass dein Leben an einem Scheideweg angekommen ist.

Eine Übung:

köenigin-archtyp Du kannst erspüren, wo der Weg dich hinführen wird, indem du für jeden Weg ein Seil oder ein langes Tuch auf die Erde legst. Es kann hilfreich sein, wenn dich eine Freundin oder eine Therapeutin bei diesem Experiment unterstützt.

Du kannst dich aber auch alleine auf den Weg machen. Jedes Seil steht für einen Lebensweg. Du gehst jeden Weg langsam entlang und stellst dir bei jedem Schritt vor, was du dabei erlebst und fühlst. Wenn du am Ende des Weges angekommen bist, gehe noch einen Schritt weiter: Nun stehst du am Ende deines Lebens und kannst einen Blick zurück in die Vergangenheit werfen.

Von dieser Position aus hast du Zugang zu deinem älteren, weiseren Ich. Du kannst dich fragen, welchen Rat dir die lebenserfahrene, weise Alte geben würde.

So kannst du auch mit den anderen Wegen verfahren. Am Ende befragst du immer die weise Alte in dir. Abschließend nimmst du die Vogelperspektive ein und schaust dir alle Wege von einem neutralen Standpunkt aus an. Meist stellen sich durch dieses Experiment Klarheit und Zuversicht ein.

Die ersten Artikel, der die Archetypen erklärt, findest du hier  und hier Teil 2.

Oder lies dir alles über den weiblichen Archetypen “Die Liebende” durch:

Die weiblichen Archetypen:

Die Liebende

Die Kriegerin

Sabine Groth, geboren 1966, studierte Pädagogik, Anglistik und Religionswissenschaften. Es folgte eine umfangreiche Ausbildung in humanistischer Psychotherapie.

Sie arbeitet als Lehrerin, Autorin und Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Willst du mehr über die weiblichen Archetypern  erfahren, dann wirst du hier fündig:

 Die Heldinnenreise von Sabine Groth.

 

 

 

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