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Weibliche Sexualität: Es tut so gut, berührbar zu werden

Warum es eine sehr veraltete Sichtweise ist, das männlich-dienende-Prinzip und das weibliche zu trennen – und warum es so gut tut, berührbar zu sein…

Seit dem letzten Artikel wollte ich so unbedingt etwas über das männlich Dienende schreiben, um eine wiederkehrende Erfahrung zu teilen. Denn ich erlebe in den letzten Jahren unermesslich viel Dankbarkeit von Frauen und auch von Männern, weil sie mir den Raum geben, ihnen zu dienen.

Wieso sollte ich dann über das männlich Dienende schreiben?

Also doch der kurze historische Abriss: Ein Mann bat mich darum, mit ihm zu arbeiten. Da er einen echten Auftrag für mich hatte, willigte ich gerne ein. Die Terminfindung lief perfekt und in den ersten fünf Minuten des Coachings ging es gleich richtig ans Eingemachte – so wie ich das liebe. Was mir dabei besonders auffiel war, dass er sich vertraute und er vertraute darauf, dass ich ihn liebevoll führe. Dadurch erreichten wir gemeinsam eine enorme Tiefe in der Arbeit und erschufen einen wahrlich völlig neuen Zustand für ihn.

Aus dieser Dankbarkeit heraus bot er mir an, dass er für mich gerne Werbung machen möchte.

Männlich-weiblich ist so old school

Irgendwie geschah es, dass ich auf eine andere Wahrnehmungsebene sprang und die weiblichen und männlichen Kräfte deutlich spürte. Der Mann vor mir stellte mir seine Fähigkeiten und Ressourcen in meine Dienste, nachdem ich das gleiche für ihn getan hatte.

Und dann bröckelte der Putz: männliches Dienen oder weibliches Dienen. Total old school. Es geht gar nicht ernsthaft darum. Es geht darum, offen zu sein für Berührung! Denn Dienen entsteht in seiner gesunden und aus dem Herz kommenden Form allein dadurch, dass man berührt ist.

Sexuell berührbar werden

Viele Männer und Frauen sind sexuell nicht oder wenig berührbar. Deshalb wirken viele Liebesbeziehungen im Bett irgendwann mechanisch oder zwanghaft kreativ. Wenn ich hier über Berührbarkeit im Sinne des Dienens spreche, haben wir die Ebene der körperlichen Basis nicht verlassen. Wir erweitern sie um das Feld des absichtslosen Herzens.

Was heißt das?

berührbarMit wachsender Erfahrung und Gewöhnung ziehen wir sexuell oft gleiche oder ähnliche Register. „Darauf steht er/sie, also machen wir das so.“ Und das ist völlig gut. Denn wieso sollten wir etwas anderes tun?

Doch manchmal braucht eine Liebesbeziehung oder ein Mensch für sich eine neue Erfahrung. Man kann es auch als neues Commitment bezeichnen. Das ist der Moment, in dem man sich wünscht „es könnt ja auch mal was anderes sein.“

Manchmal reicht es dafür, dass man sein Herz öffnet und sich von seinem Gegenüber tief innen berühren lässt. Dann aktiviert sich eine Instanz, die absichtslos geben möchte. Nur weil der andere da ist. Und dann geschieht, dass man wirklich das Gegenüber mit der eigenen Berührung meint. Damit dient man ihm oder ihr ohne sich zu versklaven, sondern weil man es fühlt.

Berührbar werden

Diese Qualität trifft für beide Geschlechter zu. Deshalb kam ich zu dem Schluss, dass es völlig veraltet ist, darüber zu sprechen, welches Geschlechte welchem dient. Berühren wir uns gegenseitig, schaffen wir uns gegenseitig Raum für unsere Potenziale. Öffnen wir uns für die äußeren Berührungen auch im Inneren, erleben wir völlig neue Welten.

Der Mann im oberen Beispiel hatte sich für die Berührung von mir geöffnet und das diente ihm, sich selbst neu zu finden. Das ermöglichte ihm, mir wieder auf seine Weise zu dienen.

Ein anderes Beispiel

Um das noch einmal deutlicher zu machen, noch ein kurzes Beispiel. Vor einigen Wochen hatte ich mit einer Frau mittleren Alters eine intensive Sitzung. Sie berichtete, sie hätte wohl noch nie einen Orgasmus gehabt. Ich half ihr dabei, ihren Körper zu entdecken, Bewertungen loszulassen und das, was da war, zuzulassen.

Vor wenigen Tagen schrieb sie mir eine Mail, in der sie sich bedankte und meinte: „Und an einem Punkt bin ich einfach drüber gegangen und hab es zugelassen. Dann ging alles durch meinen Körper und ich hab 5 Minuten nur vor Freude geweint.“

Sie hatte nichts anders gemacht als vorher – nur zugelassen, berührbar zu sein. So konnte ihr Mann ihr einfach dienen. Kein Hexenwerk, nur berührbar sein.

In diesem Sinne wünsche ich dir viele Berührungen und ein offenes Herz!

Deine Claudia

www.claudia-elizabeth-huber.de

 


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