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Weibliche Sexualität: Dein sexuelles Bewusstsein erweitern

Vier wichtige Tipps, die dir als Frau helfen, deine weibliche Sexualität zu vertiefen und deine sexuellen Wünsche zu erkunden.

Liebe Frau, hat dich schon einmal jemand gefragt, was du sexuell brauchst und du hattest keine Antwort parat? Oder stellte dir dein Partner die Frage, wie du jetzt am liebsten berührt werden möchtest und du dachtest: „Hä? Keine Ahnung. Mach halt mal.“

Dann lohnt es sich, diesen Artikel zu Ende zu lesen, denn er zeigt dir einen Weg, wie du mehr Selbstsicherheit bezüglich deiner Sexualität bekommst.

„Ich weiß nicht, was ich mir sexuell wünsche“

sexuelle-Ich erlebe es häufig, dass Frauen sich unsicher fühlen, wenn es um Sex geht. Andere Frauen sind gelangweilt und wieder andere haben das Thema Sex für sich schon abgehakt. Oberflächlich betrachtet, verbindet diese Frauen nichts. Doch schaue ich dann mit ihnen gemeinsam in die Tiefe, kommen wir häufig auf den gleichen Nenner: Sie wissen nicht, was sie sich sexuell wünschen und kennen ihren Körper kaum.

Sex ist erlernbar

Vielleicht kennst du das ja auch? Und vielleicht kennst du auch die ganz weit verbreitete Auffassung, dass Sex einfach „funktionieren“ muss und wenn es nicht „der Bringer“ ist, dann kann „man“ daran auch nichts ändern?

Dann habe ich für dich jetzt eine tolle Nachricht:

Sex ist wie eine Fremdsprache oder eine neue Sportart – Übung macht den Meister und Sicherheit und Kompetenz kommen durch das Erlernen neuer Fähigkeiten.

Wie? Sex lässt sich üben? Ja!

Hier vier Tipps, die dir helfen, deine Sexualität zu erweitern und zu vertiefen.

  1. Lerne deinen Körper kennen

Um zu wissen, was du brauchst, führt kein Weg daran vorbei, herauszufinden, was dir gefällt! Deshalb ist es essenziell, dass du deinen Körper kennenlernst.

Wenn du wissen willst, wo du in einer fremden Stadt einen fabulösen Kaffee trinken kannst, informierst du dich und probierst die Empfehlungen aus. In der Regel lernst du dadurch die Stadt besser kennen. Ähnlich ist das bei deinem Körper. Du hast vielleicht schon einiges gehört oder gelesen und jetzt probierst du es einfach aus. Ja, ich weiß, der Vergleich hinkt ein wenig, denn anders als beim tollen Kaffee, lohnt es sich beim Sex ein zweites, drittes oder viertes Mal das gleiche zu tun, bis sich herausstellt, ob du damit zufrieden bist oder nicht.

sexualitaet-selbstbefriedigungWenn du deinen Körper sexuell kennenlernst, geht es darum, dass du deinen Körper erlebst und spürst. Wie fühlt er sich an unterschiedlichen Körperstellen an, wo magst du die Berührungen sehr gerne? Welche Berührungen findest du erregend und welche machen Lust auf mehr?

Soll es lieber ganz sanft oder deutlich und fest sein? Ist es lustvoll, wenn du dich mit einem trockenen, rauen Handtuch abrubbelst oder findest du es erregend, wenn flauschiger Stoff über deine Haut streichelt?

Die Königsdisziplin ist deine Vagina und deine Vulva: Wie bringst du dich selbst auf Touren? Reibst du deine Klitoris oder umkreist du sie? Spielt sie keine Rolle, sondern widmest du dich ausschließlich deiner Vagina? Wie viele Finger verwendest du? Welchen Druck verwendest du, welche Bewegungen? Atmest du oder hältst du die Luft an?

Kurz: Wie ist der aktuelle Stand deines Körpers und wie bringst du dich, Stand heute, so richtig in Fahrt? Was genießt du JETZT?

  1. Informiere dich

Egal, ob du schon erfahren bist oder noch absolut keine Ahnung hast, was du schön findest, lies dir im Internet Foren und Blogs zum Thema Sexualität durch. Dort findest du sicher die eine oder andere Anregung, an die du bisher noch nicht gedacht hast.

Du kannst dir auch Bücher ausleihen oder kaufen, die sich mit Sex beschäftigen. Es müssen nicht die Groschenromane vom Kiosk sein. Investiere lieber etwas Zeit in die Recherche. Bücher, die ich empfehle, sind „Auf den Schwingen weiblicher Sexualität. Eine Liebesschule für Frauen“ von Doris Christinger oder „Sex: So machens Frauen“ von Melinda Gallagher und Emily Kramer. Auch „Weibliche Ejakulation & G-Punkt“ von Deborah Sundahl ist sehr zu empfehlen.

Wenn du dich traust, frage deine Freundinnen, was sie beim Sex und bei der Masturbation besonders toll finden.

Es gibt in der Sexualität unwahrscheinlich viel zu erleben und zu entdecken. Bücher, Fachzeitschriften, Freundinnen, Foren, Erotikfachhandel und Fachfrauen/-männer sind immer gute Anlaufpunkte, um sich sexuell zu erweitern. Sie bieten viele Anregungen, die du für dich ausprobieren kannst oder auch nicht. Manchmal macht das Lesen und Informieren Lust auf mehr.

  1. Experimentiere

Wenn du deinen Status Quo kennst und deine Recherchen dir neues Futter geliefert haben, dann wird’s erst so richtig spannend. Probiere neue Dinge aus. Damit meine ich, dass du das, was du bisher getan hast, um kleine oder größere Veränderungen erweiterst.

sexuelle-befriedigungEin Beispiel: Wenn du dich bisher immer durch das schnelle, leichte Reiben der Klitoris mit zwei Fingern zum Orgasmus gebracht hast, beachte beim nächsten Mal auch deine Labien (Schamlippen), indem du sie streichelst, zupfst, ziehst, reibst. Dabei muss nichts passieren. Es geht ausschließlich darum, dass du etwas anders machst als sonst und beobachtest, wie es sich anfühlt. Oder variiere die Richtung, wie du deine Klitoris reibst. Variiere den Druck, berühre deine Labien oder den Scheideneingang während du deine Perle verwöhnst.

Atme vielleicht tiefer oder schneller. Streichle vielleicht deine Brüste.

Oder verändere den Ort, an dem du dich erkundest. Befriedigst du dich normalerweise im Bett, probiere es doch einmal auf dem Boden oder in der Dusche aus.

Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Beobachte einfach, was dabei passiert. Setze dich dabei nicht unter Druck. Es muss kein Orgasmus passieren, es kommt auf die neue Erfahrung an. Ganz wichtig dabei ist, dass es Spaß machen darf!

  1. Selbstliebe – wieso Masturbation auch in einer Partnerschaft wichtig ist

Wieso schreibe ich die ganze Zeit über Masturbation, wenn es doch um Sex geht?

Das ist ganz leicht zu erklären: Je besser du dich selbst kennst und je mehr Erfahrung du mit dir selbst sammelst, desto sicherer bist du auch im Kontakt mit einer anderen Person. Je besser du dich kennst, desto klarer kannst du mitteilen, was dir gefällt. Es wird dementsprechend weniger wahrscheinlich, dass du unangenehme Überraschungen erlebst. Im Gegenteil, dein Körper wird neue Impulse viel selbstverständlicher und interessierter aufnehmen können.

Außerdem ist Selbstliebe (oder Masturbation) eine tolle Möglichkeit, sich so viele Orgasmen zu bescheren, dass der Druck beim Sex geringer wird. Viele Frauen sind nämlich deswegen von ihrem Sexleben frustriert, weil sie sich vom Orgasmus mit ihrem Partner abhängig machen.

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass ich viel entspannter beim Sex mit einer anderen Person bin, wenn ich mir selbst genügend Aufmerksamkeit und Orgasmen schenke. Dann kann ich die Berührungen und alles andere, was während der Begegnung mit einer anderen Person passiert, viel gelassener und offener genießen, weil ich nicht dauernd darauf konzentriert sein muss, UNBEDINGT einen Orgasmus  zu haben. Das Positive daran ist, dass ich dadurch viel leichter zum Orgasmus komme 😉

Diese Erfahrung haben auch andere Frauen gemacht.

Deshalb hat das Thema Selbstbefriedigung aus meiner Sicht sowohl in einer Beziehung,  als auch außerhalb einen hohen Stellenwert. Vor allem auch deswegen, weil du dabei in Übung bleibst, deinen Körper immer besser kennenlernst und dadurch immer geschulter wirst, Sex und alle anderen Formen von Berührungen zu genießen.

Also noch einmal in Kurzform:

Was hilft dir dabei, sicherer mit dem Thema Sexualität umzugehen und herauszufinden, was du willst?

  1. Lerne deinen Körper durch Berührung und Masturbation kennen, um zu wissen, wie du funktionierst und was du genießt.
  2. Recherchiere und informiere dich, um deinen sexuellen Wissens- und Erlebenshorizont zu erweitern. Das gibt dir neue Anregungen und lässt dich sicherer werden.
  3. Experimentiere immer wieder und probiere Neues aus. Kleine Veränderungen reichen dabei aus. Doch wenn du große Veränderungen möchtest, lass dich nicht bremsen. 😉 
  4. Masturbiere, um dich orgastisch satt zu machen. Je mehr Orgasmen du hast, desto sicherer und entspannter bist du im Kontakt mit einer anderen Person.

Es lohnt sich, denn dadurch wirst du immer genauer wissen, was dir Spaß macht und was nicht. Du wirst unabhängig von einer eingefahrenen Routine, weil du selbst immer wieder experimentierst und neue Varianten lernst, dich zu befriedigen.

Außerdem wirst du zufriedener werden und unterm Strich mehr Lust empfinden können, weil dein Körper lernt, dass Berührung lustvoll ist.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß dabei, dein sexuelles Bewusstsein zu erweitern.

 

www.claudia-elizabeth-huber.de

Alle Artikel von Claudia Elizabeth Huber gibt es hier

 

 


 

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