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Wenn du deine natürliche Anziehungskraft sabotierst

Die natürliche Anziehungskraft ist nichts, das die Frauenzeitschriften dieser Welt erfunden haben. Auch wenn es vielleicht den Anschein haben mag, das höchstens die anderen Frauen so etwas besitzen. Die Wahrheit ist: Wir alle haben eine ziemlich umwerfende natürliche Anziehungskraft. Allerdings gibt es ziemlich viele unter uns, die wahre Meister darin sind, sie selbst zu sabotieren. Von ihnen hört man dann Sätze wie:

„Ich gerate immer an die falschen Männer …“

„Alle bindungsfähigen Männer sind schon weg vom Markt …“

„Es lief wieder alles cool, er war voll bemüht, hat angerufen. Doch immer in dem Moment, in dem ich mich entspanne und mir vorstellen kann, dass es diesmal der Richtige ist, kommt der Wurm rein …“

Von den Männern, um die es hierbei geht, kommen dagegen Aussagen wie:

„Ich verstehe überhaupt nicht, was plötzlich mit ihr los ist. Anfangs war sie total cool!“

„Obwohl ich überhaupt nichts gemacht habe, werde ich das Gefühl nicht los, dass sie mich ständig kontrollieren will.“

„Ich mag sie sehr, aber ich habe das Gefühl, dass ich ihr nicht geben kann, was sie braucht …“

Kommt dir das irgendwie bekannt vor?

Von Beziehungsunfähigkeit und Bindungsunlust

Die meisten Frauen glauben, es sei schwer, einen tollen, bindungswilligen Mann zu finden. Jede dritte Singlefrau ist sogar davon überzeugt, nur deshalb noch ohne Partner zu sein, weil sie immer an beziehungsunfähige Männer gerät. Ein fataler Irrtum! Den meisten Frauen ist nämlich nicht bewusst, dass ihr eigentliches Kunststück darin liegt, einen interessierten und bindungswilligen Mann erfolgreich zu vertreiben.

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Leider sind es manchmal unsere eigenen Signale, die aus eigentlich bindungswilligen Männern flüchtende Männer machen

 

Klingt im ersten Moment schräg, oder? „Bitte? ICH vertreibe die Männer?“, fragst du dich jetzt vielleicht. Die klare, wenn auch unbequeme Antwort: ja. Unbewusst, aber sehr aktiv.

An dieser Stelle möchte ich kurz sagen: Lieber Mann, ich bin mir sicher, du profitierst davon, dass ich mich zugunsten des Schreibflusses direkt an die Frauen wende und sie anspreche. Und du profitierst auch, wenn du trotzdem weiterliest.

Und nun zurück zu dir, liebe Frau: Ja, du vertreibst die Männer. Gerade, wenn es im ersten Moment so aussieht, als wäre das Gegenteil der Fall. Oder wenn du bislang immer eher die Erfahrung gemacht hast, dich aktiv – aber vergeblich – darum bemüht zu haben, eine Beziehung zu erhalten.

Willst du wissen, an welcher Stelle Frauen unbewusst ihre natürliche Anziehungskraft sabotieren? Und wie sich das ändern lässt, damit dein nächstes Kennenlernen mit dem Partner deiner Wahl auch wirklich in einer ernsthaften Liebesbeziehung mündet?

Die Wahrheit ist: Du besitzt unglaublich viel natürliche Anziehungskraft

Was Männern wie Frauen oft nicht klar ist: Die Frau wählt den Mann. Die Einladung zur Annäherung geht von der Frau aus. In Sekundenbruchteilen und völlig unbewusst wählt eine Frau unter allen zur Verfügung stehenden Männern den aus, der sich ihr nähern darf. Schneller als du „Der gefällt mir!“ auch nur denken kannst, hat dein Köper ihm schon signalisiert, dass dieser Mann sich nähern und mit dir in Kontakt treten darf. Es gibt also keine Ausreden – der Mann, der sich nähert, passt zu 100 Prozent zu dir. Und vor allem zu deinen unbewussten Mustern und Programmierungen.

Solltest du also jemals von irgendeinem Mann angesprochen oder angeschrieben, zu einem Drink eingeladen oder um eine Verabredung gebeten worden sein, dann kannst du dir sicher sein: Mit deiner natürlichen Anziehungskraft ist alles in Ordnung. Du bist anziehend!

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Hast du jemals schon mal einen interessanten Mann in der Menge entdeckt, der dann auf dich zukam? Das war deine natürliche Anziehungskraft

 

Er steht nun also vor dir und ist von dir angezogen. Zu diesem Zeitpunkt hält er dich für die tollste Frau der Welt. Ein Mann, der sich dir nähert, freut sich über die Einladung und ist in diesem Moment interessiert. Er will mehr von dir wissen, dich besser kennenlernen und wittert – unbewusst, wenig romantisch, aber evolutionsbiologisch sehr sinnvoll – irgendwo in seinem Hinterkopf die Chance, bei dir zum Zug zu kommen. Er bemüht sich um dich, will mit dir reden, dich treffen, um herauszufinden, was mit dir möglich ist.

Und genau in dieser Phase fliegen die meisten Frauen aus der Kurve.

Damit aus einem Kennenlernen mehr wird

Eine Frau leistet im Falle der Fortpflanzung ein deutlich höheres Investment als ein Mann. Dafür hat eine Frau einen entscheidenden Vorteil: Sie kann sich immer sicher sein, dass das Kind, welches sie zur Welt bringt, auch wirklich von ihr ist.

Männer dagegen haben diese Sicherheit nie. Darum ist es für einen Mann – unbewusst – von großer Bedeutung, sich dagegen „abzusichern“, versehentlich das Kind eines anderen Mannes aufzuziehen. Deshalb braucht ein Mann das Gefühl und die Sicherheit, dass die Frau, für die er sich interessiert, nicht jeden in ihr Bett lässt. Er muss erleben, dass sie klar und wählerisch ist, nicht leicht zu haben und sich nur mit dem Besten – also mit ihm! – abgibt. Denn nur so kann er einigermaßen sicherstellen, dass ein mögliches Kind auch wirklich seines ist.

Das ist nicht besonders romantisch und wir leben nicht mehr in der Steinzeit. Wir sind sogar sehr zivilisiert und in aller Regel pflanzen sich Männer heutzutage auch nicht bei jeder Gelegenheit fort. Trotzdem haben diese Programme über Jahrtausende die erfolgreiche Fortpflanzung des Menschen garantiert und sind unbewusst noch immer aktiv. Auch die relativ junge Vorstellung der romantischen Liebe (die übrigens gerade mal ein paar hundert Jahre alt ist) konnte diesen altbewährten Programmen noch nichts anhaben.

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Romantische Liebe hin oder her: Ein Mann braucht das Gefühl, dass du ihn bewusst und mit bedacht an dich heran lässt – weil er der Beste ist.

Der Anfang vom Ende: Zu schnell zu viel!

Hier fahren jedoch so viele Frauen eine vielversprechende Beziehung gegen die Wand. Sehr vielen gelingt es nämlich nicht, einem Mann den Raum und die Zeit zu geben, sich als „der Beste“ zu bewähren. Stattdessen nehmen sie einem Mann unbewusst alle Möglichkeiten, sich wirklich anzustrengen, hervorzutun oder Ausdauer und Kreativität zu beweisen.

Diese Frauen sind dann „offen für alles“, stehen für jede Idee parat, machen alles mit, reagieren immer prompt auf seine Nachrichten, als hätten sie nur darauf gewartet oder sonst nichts anderes zu tun. Mit einem solchen verhalten rechnet ein Mann nicht bei einer begehrenswerten Frau – und es nimmt ihm die Freude und den Ansporn, sich mehr zu engagieren. Warum?

Bislang hielt der Mann dich noch immer für die Tollste; jetzt beginnt er sich zu wundern, wieso du es ihm so leicht machst. „Wieso kommt sie mir so entgegen? Traut sie mir nichts zu? Hat sie kein eigenes Leben?“ Und er macht ein bisschen langsamer und weniger… An dieser Stelle setzen manche Frauen noch einen drauf, reagieren prompt auf sein verändertes Verhalten und stellen dabei zugleich seine Motive oder sein Interesse infrage: „Warum ruft er nicht an?“, „Was hat es zu bedeuten, dass er keine Zeit für mich hat?“, „Wenn er wirklich interessiert wäre, würde er doch …“

Zweifel – hausgemacht!

Unbewusst – manchmal auch ganz offen – fragt sich ein Mann dann: „Wieso ist ihr so wichtig, was ich mache? Weshalb ist sie plötzlich so unsicher? Ist sie vielleicht doch nicht so toll, wie ich dachte? Gar nicht so souverän oder begehrenswert?“ Er folgert daraus: „Vielleicht bin ich gar nicht der Beste für sie … Womöglich kann sie gar nicht wählen und nimmt mich nur, weil sie gar keinen anderen bekommen könnte?“

Und plötzlich hat auch er Zweifel. Wenn er jetzt noch erlebt, dass eine Frau mit Abstand, Rückzug etc. nicht entspannt umgehen kann oder es ihr aufgrund seines Verhaltens schlecht geht, fühlt er sich ziemlich sicher schlecht. Zumindest geht es den meisten Männern in dieser Situation so und es gibt für sie nur eine gute Lösung: weg! Ohne es zu wollen hat eine Frau ihre Selbstzweifel ausagiert, auf den Mann übertragen und so unbewusst, aber aktiv dafür gesorgt, dass auch der Mann an ihr zweifelt.

Vom weiblichen Thron in die kindliche Bedürftigkeit

Das Dilemma dieser Frauen: Sie wünschen sich einen Partner, der ihnen im Außen bestätigt, wie wertvoll, liebenswert und besonders sie sind – weil sie es selbst nicht glauben. Und gerade weil sie selbst nicht mit ihrer wahren Größe und ihrem Wert verbunden sind, ihren göttlichen, weiblichen Thron verlassen und in kindliche Bedürftigkeit rutschen, wenden sich potentielle Partner wieder ab.

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Ein Mann möchte von einer selbstbewussten Königin erwählt werden – nicht von einem bedürftigen Mädchen

 

Ein Mann ist kein Rettungsboot aus einem unerfüllten oder uninspirierten Dasein. Es ist nicht seine Aufgabe, dich „ganz“ zu machen oder deinen Tagen Freude oder Glanz zu verleihen. Und kluge Männer sind ganz schnell wieder weg von der Bildfläche, wenn du das auch nur ansatzweise versuchst. Sicher gibt es auch ein paar Exemplare, denen derartige Aufmerksamkeit und Bedeutung schmeichelt und die das gar nicht anders haben wollen. Aber die werden immer weniger, weil die Zeit für solche Ausgleichsbeziehungen vorbei ist und zum Glück immer mehr Menschen echte Herzensverbindungen wollen.

Der Ausstieg aus dieser Abwärtsspirale

Es geht also niemals darum, deine natürliche Anziehungskraft neu zu lernen. Du darfst lernen, in deiner natürlichen Anziehungskraft zu BLEIBEN. Was es dazu braucht? Den tiefen, unerschütterlichen Kontakt mit dir selbst!

Dazu gehört, dass du

  • mit DIR in Kontakt bist anstatt mit dem Bild, das du von dir hast.
  • die Tonnen an Stories, Glaubenssätzen und Programmierungen aufspürst und über Bord wirfst, die du dir im Laufe deines Lebens angeeignet hast und die du dir immer wieder selbst auftischst.
  • in Frieden kommst mit deinen Wurzeln, deinen Ahnen und deinem Herkunftssystem.
  • dich traust, deinen Funktionsmodus zu unterbrechen, still zu werden und zu lauschen auf das, was ist.
  • den Mann deiner Wahl völlig aus der Verantwortung entlässt, für dich und dein Wohl oder Weh zuständig zu sein.
  • dein Herz offen hältst, auch wenn dein Ego Saltos schlägt.

Wertvolle Werkzeuge, die dir hierbei helfen können, sind beispielsweise Meditationen, die Aussöhnung mit dem inneren Kind oder Ahnenarbeit. Du brauchst Bewusstheit über deine Muster und die Bereitschaft, wirklich am Ball zu bleiben und dich deinen tiefsten Ängsten zu stellen. Wenn du allein nicht weiterkommst, dann nimm dir Unterstützung. Es wird sich für dich lohnen.

Denn du bist längst eine Königin. Du warst es schon immer, von Geburt an. Du bist längst die Traumfrau, die du zu sein wünschst – verhalte dich auch so!

Alles Liebe

Deine Jessica

Über Jessica:

Jessica Samuel ist Autorin des Buches „Sei dir selbst der Partner, den du dir wünschst“ und bezeichnet sich selbst gerne als Expertin für Nicht-Beziehung. Sie begleitet erfolgreich Frauen auf dem Weg raus aus der Single-Sackgasse hinein in ihre wahre Anziehungskraft. Hierzu mehr auf ihrer Homepage: jessicasamuel.de

 

Mehr Artikel von Jessica findest du in ihrem Autorenprofil.

 

 

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