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Wenn ein neues Baby kommt – so kannst du dich natürlich auf die Geburt vorbereiten

Auf die Schwangerschaft freuen sich viele Frauen, auch auf die Mutterschaft, aber die Geburt ist scheinbar etwas, wo wir „durch müssen“. Die Geburt selbst gehört meist nicht zu den positiven Berichten einer Mutter, aber ist das nicht ein grotesker Widerspruch? Mit Geburt assoziieren die meisten Menschen Schmerzen.

Warum ist das so? Und vor allem: Muss es so sein? Welche besondere Aufgabe haben wir, wenn wir einem Menschen das Leben schenken? 

Ein Gastartikel von Hypnose-Coach für Geburtsvorbereitung Kristin Graf

Geburt und Verbundenheit  – Weg von der Angst, hin zur inneren Kraft

vor-der-geburtOhne Frage ist die Geburt nichts, was wir „nebenbei“ machen können, unser Körper zwingt uns zu einer enorm hohen Aufmerksamkeit. Er zieht uns hinein in dieses Erleben, in diese Erfahrung, denn sie ist neben dem Sterben und der eigenen Geburt wohl das Erlebnis, das uns am stärksten körperlich und seelisch fordert, an eine Schwelle bringt von der einen in die andere Welt. Was geschieht, wenn wir frei von Angst diese Aufgabe annehmen und uns tief mit uns selbst verbinden während wir ein Kind gebären?

Wenn wir also nicht der allgemein verbreiteten Annahme folgen, dass Geburten schmerzhaft und schlimm sein müssen? Viele Frauen die meine Seminare besucht haben berichten, dass dann Raum entsteht für ein unfassbares und wundervolles Erlebnis. Das Erleben der inneren weiblichen Kraft, die kompromisslose Verbindung mit unserem urweiblichen Wissen. Versunken in einen inneren Raum, in der Verbundenheit mit unserem eigenen Körper, ist es möglich, eine bedeutsame und stärkende Erfahrung zu machen.

Geburt und Vorbereitung mal anders

Geburten sind immer Abenteuer, immer anders, neu, überwältigend. Und dennoch ähneln sich die Geburtsberichte der Frauen, die sich auf besondere Weise auf dieses Erlebnis vorbereitet haben. Die nicht nur mit einem großen Vertrauen in den Geburtsprozess gegangen sind, sondern aktiv geübt haben in eine Tiefenentspannung zu gehen, in einen Trance-Zustand, die geübt haben zu visualisieren und auf unterstützende Weise zu atmen. Manche dieser Frauen beginnen erst spät in der Schwangerschaft mit dem Üben, andere nutzen die Technik des „In-Sich-Versinkens“ bereits zu Beginn der Schwangerschaft, um auch die neun Monate vor der Geburt verbunden und positiv zu erleben.

Wären wir unvoreingenommen, hätten wir nicht schon so viel Schlimmes gehört oder gelesen über Geburten, bräuchten wir diese besondere Vorbereitung wahrscheinlich nicht. Aber das kollektive Bewusstsein ist leider in dieser Hinsicht größtenteils negativ geprägt.

Hirnforscher gehen davon aus, dass 90-98% unseres Erlebens von unserem Unbewussten geprägt wird. Und eine kollektiv angenommene „Wahrheit“ hat natürlich eine entsprechend machtvolle Auswirkung auf die meisten Schwangeren. Wenn wir uns das bewusst machen und nicht „hineinstolpern“ in die Geburt, die sich unheilvoll ankündigt, können wir aktiv etwas tun für eine andere Geburtserfahrung.

Unser Unbewusstes als Unterstützer

Es gibt viele Möglichkeiten, Einfluss auf das eigene Unbewusste zu nehmen und es so davon zu überzeugen, dass die Geburt ein wundervolles Erlebnis sein kann. Das ist meiner Meinung nach der erste wichtige Schritt in der Geburtsvorbereitung, und es bedeutet nicht, dass wir dadurch verbissen an dieser Vorstellung fethalten müssen. Jede Geburt ist anders, einzigartig, und es kann natürlich sein, dass die Frau trotz guter mentaler Vorbereitung durch eine Geburt-und-vertrauenVielzahl möglicher Gründe an einen Punkt kommt, an dem sie sich Hilfe von außen wünscht. Mir ist es wichtig, dass sie dann nicht verbissen den Weg weitergeht, sondern flexibel bleibt und sich in einer gefühlten oder realen Notsituation helfen lässt. Genau dafür sollte es die PDA geben, für eben diese Ausnahmesituationen. Wie wäre es, wenn eines Tages die Norm darin bestünde, die Geburt als kraftvoll und stärkend zu erleben?

Aber es gibt Möglichkeiten, hier selbst etwas dafür zu tun, denn durch Mentaltraining, Hypnose, Thetafloating und andere Methoden, die auf unser Unbewusstes wirken, können wir die von der Gesellschaft geprägte „Wahrheit“, dass Geburten schmerzhaft sind, tief in uns verändern und so den Weg bereiten für eine positive Geburtserfahrung.

Denn unser Körper zieht uns eigentlich automatisch in einen tiefenentspannten, tranceähnlichen Zustand, während wir gebären. Wären wir Tiere, würden wir uns einen ruhigen und sicheren Ort suchen, um dort ganz still und ruhig unser Kind zu bekommen.

Das ist eigentlich unser natürlicher Impuls. Durch die medizinische Überwachung dieses Prozesses und unser Wissen darüber, was hier gerade geschieht, gehen wir an einen sicheren Ort, der aber nicht unbedingt von unserem Unbewussten als sicher eingestuft wird. Hier hilft es, wenn wir gelernt haben, in jeder Situation und an jedem Ort in Tiefenentspannung zu gehen, in einen hypnotischen Zustand, in eine Trance. Denn dieser veränderte Bewusstseinszustand hat bemerkenswerte positive Auswirkungen auf unsere Geburtserfahrung.

Tiefenentspannung – die Verbindung mit unserem tiefsten Wissen

In einem tiefenentspannten Zustand schüttet unser Körper Endorphine aus, die ein körpereigenes Schmerzmittel sind. Das ist unter anderem auch der Grund, warum Hypnose mehr und mehr bei Operationen eingesetzt wird, wenn ein Patient beispielsweise keine Narkosemittel verträgt.

Hinzu kommt, dass Stresshormone und Endorphine Gegenspieler sind. Das bedeutet, wenn wir die Stresshormone gering halten, steigen automatisch die Endorphine an und umgekehrt. Tiefenentspannung und Stresshormone widersprechen sich, die „Hormonwippe“ ist dann also genau so eingestellt, wie sie uns nützt: Endorphine sind stark im Körper vorhanden und Stresshormone kaum oder gar nicht, und unser körpereigenes Schmerzmittel tut seine Arbeit.

Auch Tiefenentspannung und Angst widersprechen sich. In der Tiefenentspannung ist keine Angst möglich, und schon seit Anfang des 19. Jahrunderts ist bekannt, dass Angst, Schmerzen und die Geburt elementar zusammen hängen („Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Syndrom“).

Nicht zuletzt sind wir in diesem Zustand der Tiefenentspannung auf besondere Weise verbunden mit unseren Instinkten, unserer inneren Weisheit. Und wenn wir es zulassen sind wir auch verbunden mit einem Urwissen um schöne und bereichernde Geburten, die viele Frauen in allen Zeiten erlebten und erleben. Dieses Wissen wird gerade mehr und mehr reaktiviert. Jede Frau, die die Erfahrung einer stärkenden Geburt macht,  speist diesen „kollektiven Kraftkörper“, mit dem wir uns  während des Geburtsprozesses verbinden können.

Aus der inneren Stille und Versunkenheit heraus bekommen wir auch die richtigen Impulse, uns zu bewegen oder vielleicht einfach nur zu liegen und zu atmen. Natürlich stimmt es, dass es verschiedene Geburtspositionen gibt, die ein Baby unterstützen können, und es ist sicher auch gut, das einmal gehört zu haben. Aber aus der tiefen Verbundenheit mit sich selbst heraus kommen die Impulse ganz von allein, eine Position zu wechseln, das Becken zu bewegen oder vielleicht einfach still liegen zu bleiben.

Eine hilfreiche Geburtsbegleitung

Wenn wir uns die mentale Herausforderung der Gebärenden bewusst machen, in einer fremden Umgebung so „abzutauchen“ und sich mit sich selbst zu vor-der-Geburtverbinden verändert sich automatisch unser Verhalten im Kreissaal. Gespräche der Geburtsbegleiter werden leise geführt und nur wenn nötig, die in sich versunkene Frau wird nichts gefragt – weil sie sonst in ihren Verstand gehen müsste, was sie aus dem Trancezustand bringt – sie wird über Untersuchungen lediglich sanft informiert. Das Licht ist gedämpft, Türen werden leise geöffnet oder geschlossen. Und alle Kommunikation, die über den werdenden Vater laufen kann, läuft auch über ihn, damit die Frau in ihrem Prozess nicht unnötig gestört wird.

Das kann für Hebammen und Ärzte eine Herausforderung sein, denn natürlich entspricht das nicht dem Klinikalltag, dem Stress und der personellen Unterbesetzung. Aber wie viele Kaiserschnitte und Interventionen könnten so wohl verhindert werden?   

Vertrauen 

Das Vertrauen in sich selbst und die eigenen Instinkte ist bedeutend und hilft einer werdenden Mutter auch nach der Geburt. Die Erfahrung, dass die Kraft der Geburtskontraktionen aus ihr selbst entstanden ist, dass sie nichts braucht von außen. Und dass sie theoretisch in den allermeisten Fällen allein ihr Kind bekommen könnte und die Geburtshelfer nur zur Sicherheit um sie versammelt sind, ist ungemein stärkend für die gesamte Mutterschaft.

Ich selbst habe mein drittes Kind mit 4500g ganz ruhig und still aus mir „herausgeatmet“, ohne ein Gefühl von Schmerz und das, obwohl ich zuvor zwei traumatische und äußerst schmerzhafte Geburten erlebt hatte.

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, allen Frauen Mut zu machen, sich auf einen positiven Weg zu begeben, auf einen gesunden Weg, verbunden mit sich und der beeindruckenden und wunderbaren Erfahrung einer friedlichen Geburt. Wenn ich sie dabei unterstützen kann, ist das mein größtes Glück.

Mit herzlichen Grüßen,

Kristin Graf

www.geburt-in-hypnose.de

geburt-coach-kirstin GrafMein Name ist Kristin Graf, und ich bin Mutter von drei Kindern. Ich habe während meiner letzten Schwangerschaft eine Methode entwickelt, wie es für Frauen möglich werden kann, schöne Geburten zu erleben. Ich selbst hatte daraufhin sogar eine schmerzfreie, dritte Geburt. Es geht mir hier um die Stärke und Kraft, die in uns Frauen liegt und die durch unseren historischen Background auch heute noch oft viel zu wenig zur Entfaltung kommt. Gerade während der Geburt sind wir jedoch auf uns zurück geworfen und können aus unserem weiblichen Urwissen schöpfen.

Hast du auch schon solche tiefen Erfahrungen mit einer Geburt erlebt? Wir freuen uns, wenn du sie hier unten mit uns teilst! 

Dieser Artikel wird dich sicher auch inspirieren: Das Wunder der Hausgeburt

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