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Wer Klartext redet, riskiert verstanden zu werden.

Selbst-Coaching durch deine eigene Wortwahl. Einfach mal Klartext sprechen, aber wie?

Wann hast du das letzte Mal deine Worte mit Sorgfalt und Bedacht gewählt?

Deine Wortwahl sagt sehr viel über dich aus. Unsere innere Einstellung/Geisteshaltung spiegelt sich in unserer Sprache, Körperhaltung und Tonlage wieder, ob wir es wollen oder nicht.

Sprache bewusst wahrzunehmen erfordert Achtsamkeit und ein waches BewusstSEIN.

Bist du dir im Klaren darüber, wie und was du sprichst, ausdrückst, also aussprichst und wie du damit auf deine Mitmenschen wirkst?

Oft versuchen wir dies aus dem Verhalten unserer Mitmenschen abzulesen, wir achten darauf, wie diese auf uns reagieren. Unsere Kommunikation basiert stets auf Aktion und Reaktion und bedingt sich gegenseitig.

Jeder Mensch geht anders mit Worten um, seien es Komplimente, kritische Äußerungen, Plaudereien etc. Der eine ist von härterer Schale umgeben und braucht manchmal eine klare Ansage, während  der andere hoch sensibel ist und in Watte gepackt werden möchte. Die Kunst ist es, sich seiner Sprache bewusst zu sein und seine Worte bedacht und mit voller Absicht zu wählen. Denn nur dafür kannst und bist du verantwortlich – deine Absicht! Dein Gesprächspartner ist für seine Emotionen/Gefühle selbst verantwortlich, so weit ihn deine Äußerungen nicht absichtlich schmerzhaft treffen sollen. Werden deine Worte missverstanden, dann schau bitte sehr genau, was sich hinter deinen Worten oder zwischen den Zeilen verbirgt. Hilf ggf. deinem Gegenüber, sich seines Empfängerohres bzw. seine persönliche Sicht/Annahme zu hinterfragen.

 

Selbst kleine Wörter, Verneinungen oder auch Lückenfüller verändern deine Wirkung immens. Diese sind so schnell dahergesagt, oft schon automatisch.

Ist dir in diesem Satz von mir das NICHT (automatische Verneinung/Negative) aufgefallen: “Dein Gesprächspartner ist für seine Emotionen/Gefühle selbst verantwortlich, so weit ihn deine Äußerungen NICHT absichtlich schmerzhaft treffen sollen. ” Und wie klingt dies? Dein Gesprächspartner ist für seine Emotionen/Gefühle selbst verantwortlich, so weit du ihm wohlgesonnen begegnest.

Verneinungen schleichen sich immer häufiger in unsere Gesellschaft ein. Ist es nicht seltsam, dass es uns schon schwerfällt etwas Positives zu sagen?

Die Verneinungen verdrehen den Zweck unserer Absicht.

Wir sind schon so weit, dass wir sagen „gar nicht schlecht“ anstatt „das hast du gut gemacht“.

Manchmal wollen wir höflich sein, die gute Kinderstube zeigen. Benutzt du Wörter wie „vielleicht“, „eventuell“ usw.? – Dies zeigt zum Beispiel, dass wir innerlich unsicher und unklar im Sinne von nicht so festgelegt sind – für die Kinderstube altersgerecht, doch nun dürfen wir in der jeweiligen Situation als Erwachsene unsere Standpunkte/Ziele klar formulieren. Bedenke: Für den Gesprächspartner stellt es keine eindeutige Aussage oder Antwort dar, weil in „vielleicht“ und „eventuell“ immer eine gewisse Skepsis mitschwingt. Wir gebrauchen solche Wörter deshalb lieber, weil es noch Optionen sowie Handlungsspielräume freihält. Mit klaren Aussagen bist du authentisch und vertrittst deine eigene Meinung.

Beliebt sind auch die Wörter „können“, „müssen“ und „sollen“. Hast du schon einmal diese Hilfsverben wortwörtlich betrachtet? Zum Beispiel:

  • Kannst du mir bitte beim Tragen helfen? – Natürlich kannst du das, die Frage ist doch, ob du willst.
  • Ich muss noch für die Klausur lernen. – Sagt wer? Die Entscheidung liegt bei dir, welchen Anspruch du an dich hast.
  • Ich würde gerne mehr Zeit für meine Familie haben. – Was hindert dich daran? Wenn du ein festes Ziel hast und daran glaubst, dann verwirklichst du das auch.

Es sind vielleicht nur Worte, doch diese Wörter können deine Annahmen und deinen Glaubensansatz beeinflussen, wodurch du dich anders ausrichten kannst, wenn du möchtest – es braucht einfach nur Disziplin für dich.

Unser Ausdruck beeinflusst die Wirkung auf andere Menschen und auch unser eigenes Innenleben.

Kennst du Menschen, die andauernd jammern oder klagen?

Energie folgt der Aufmerksamkeit – jedes Mal, wenn du etwas Negatives äußerst, gibst du der Sache Energie.

Dabei ist die Wortwahl sehr entscheidend. Sätze, die anfangen mit „Ich hoffe, dass nicht …“ oder „Ich habe Angst, dass …“ verstärken die entgegengesetzte Wirkung.

Oft ist es uns nicht bewusst, wie häufig wir selbst jammern oder etwas Negatives sagen.

Fordere dich heraus und nimm die „21-Tage-Herausforderung“ an.

Dafür benötigst du lediglich ein Armband, welches du einfach an- und abnehmen kannst. Sobald du wahrnimmst, dass du über etwas jammerst oder negativ redest, wechselst du das Armband von dem einen auf das andere Handgelenk. Die Herausforderung besteht darin, dass du das Armband 21 Tage nicht wechseln darfst. Auch wenn du nach dem 20. Tag etwas Negatives sagst, zählst du wieder von vorne. Jedes noch so für dich berechtigte Fluchen, weil du z.B. gerade im Stau stehst, bedeutet Armbandwechsel. Mach dir Luft mit einem feststellenden „AHA“ oder „INTERESSANT“. Viel Erfolg dabei!

PS: Es zählen nur laut ausgesprochene Gedanken.

Expertin fuer Klartext

Auf dass wir einander verstehen.

Herzlicher Gruß,

Gabriele Gärtner

Gabriele Gärtner – Expertin für Selbst- und Fremdwahrnehmung, Körpersprache und Rhetorik

www.institut-gaertner.de

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