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Widerstände auflösen: Wie du von der Abwehr zur Annahme kommst

Widerstände in sich zu spüren, ist gar nicht so ungewöhnlich, und der Wunsch, sie auflösen zu wollen, hat durchaus seine Berechtigung. Sicherlich gibt (oder gab) es auch in deinem Leben Situationen, in denen du mit dem, was du gerade erlebst, nicht konform gehst? Dann haderst du womöglich damit, bist wütend oder mürrisch und sträubst dich dagegen; immer wieder denkst du negativ darüber und ärgerst dich.

Genau diese inneren Widerstände möchte unsere Gastautorin Carmen Hintermüller in ihrem neuen Artikel für uns näher beleuchten. Sie erklärt uns, worin grundsätzliche Unterschiede dieses unangenehmen Gefühls bestehen, warum es uns schadet und wie wir schrittweise die innere Abwehrhaltung in Annahme verwandeln können.

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Widerstände spürst du immer dann, wenn du etwas nicht ändern kannst oder willst, es aber anders haben möchtest. Natürlich kannst du auch Widerstände spüren, wenn dir etwas nicht passt oder nicht recht ist, aber du selbst dafür verantwortlich bist. Die Frage ist immer: Geht es um mich oder um jemand anderen?

Was du also zuallererst tun kannst, wenn dir etwas nicht passt und du einen Widerstand in dir spürst: Sieh genau hin und frage dich:

„Kann ich es ändern? Betrifft es mich oder den anderen?“

Welcher Art sind deine Widerstände?

Wenn es dich betrifft, dann kannst du es auch ändern und so aus deinem Widerstand herauskommen. Hier geht es nun aber darum, welche Möglichkeiten du hast, wenn du etwas nicht ändern kannst, weil es nicht dein Leben ist.

Womöglich denkst du zum Beispiel gerade, dass du unmöglich akzeptieren kannst, was für einen Halunken deine Tochter zum Freund hat. Oder du findest unverständlich, dass dein Partner 20 Kilogramm zugenommen hat. Vielleicht ärgerst du dich auch über deinen Nachbarn, der jede Woche noch jüngere Mädchen mit nach Hause nimmt. Es gibt zahlreiche Begebenheiten, die in uns Widerstände wecken, und es wird immer wieder welche in unserem Leben geben, die unseren Weg kreuzen. Nun kannst du dich darüber aufregen, wütend werden, Groll hegen …

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Eine Variante mit deinen Widerständen umzugehen: Du könntest dich weiter in Missmut üben … nicht sehr erwachsen

Du kannst Widerstände auflösen – oder dir mit ihnen selbst weiter schaden

Du kannst aber auch diesen Frust und deine Nichtakzeptanz in Annahme verwandeln, sofern du dir bewusst machst, worin dein Widerstand besteht und dass er dir nichts bringt, sondern dir nur schadet. Mach dir bitte klar: Widerstände sind immer dein selbsterzeugtes Leid. Es ist von dir allein hausgemacht. Du wehrst dich gegen etwas, weil du es nicht haben willst!

Widerstände sind natürlich immer mit negativen Emotionen und Gedanken verbunden. Weißt du, was in dir passiert, wenn du Widerstand leistest? Deine negativen Gedanken machen dich sauer. Sie erzeugen in dir ein saures Milieu, welches der Nährboden vieler Krankheiten ist. Die meisten Menschen unterschätzen den maßgeblichen Anteil ihrer eigenen Gedanken, wenn sie erkranken.

Jeder Mensch entwickelt sich so weiter, wie er es für sich gewählt hat

Mach dir bitte bewusst, dass du nicht das Recht hast, in das Leben eines anderen einzugreifen (außer natürlich, wenn dein Kind minderjährig ist). Jeder Mensch wählt das, was für ihn gerade stimmig ist, passend zu seinem Lebensplan. Das heißt, du kannst niemals wissen, warum jemand etwas für sich selbst erwählt, denn du kennst die Lebensaufgabe und den Seelenplan dieses Menschen nicht. Auch wenn es offensichtlich nicht gut für diesen Menschen ist, kann es doch großes Wachstum für diese Person, für diese Seele bedeuten.

Denn: Wir alle sind hier, um uns weiter zu entwickeln, um zu wachsen und vor allem haben wir hier einen Körper, damit wir Erfahrungen mit Emotionen machen können.

Was in deiner Macht liegt

Was kannst du nun tun, wenn da etwas in deinem Leben auftaucht, das du nicht ändern können wirst? Schauen wir uns dafür ein Beispiel von oben an: Deine Tochter hat sich in einen Mann verliebt, bei dem du als Mutter oder Vater sofort siehst, dass er keinen guten Einfluss auf sie hat. Du spürst, dass diese Verbindung schlecht ist, vielleicht, weil er sie nur ausnutzt oder sie in schlechte Kreise zieht.

Du kannst nun

  • versuchen, das Ganze zu ignorieren, zu vergessen und nicht daran denken zu wollen. (Das wird allerdings nicht helfen.)
  • auf sie einreden, ihr gut zureden. (Auch das wird nicht helfen.)
  • versuchen, sie zu erpressen, zu enterben … (Aber das wird schon gar nicht helfen.)

Oder du kannst

  • dir bewusst machen, dass es gerade dieser Mann ist, der deiner Tochter dazu verhilft, Wichtiges zu lernen – wie zum Beispiel sich zu behaupten, Nein zu sagen und für sich einzustehen.

Betrachte es doch einmal aus diesem Blickwinkel. So gesehen darfst du dem jetzigen Partner deiner Tochter sogar dankbar sein, denn er bietet ihr die Möglichkeit zu wachsen.

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Es gibt immer einen Grund, warum paare zueinander finden. Du musst das nicht gut finden, aber sieh das Potenzial darin und nimm an, was ist

Entwickle schrittweise immer mehr Annahme

Toleranz bedeutet für mich, dass ich es stehen lassen kann – aber mit Unmut. Akzeptanz geht da schon etwas weiter. Akzeptieren bedeutet für mich auch, es stehen lassen zu können, doch es fühlt sich schon eher neutral an. Annahme ist das, was wir wollen, denn hier kommst du aus der Neutralität heraus und gehst langsam in Richtung Wohlwollen.

Was dir bleibt, um deinen Frieden zu finden, ist, zuerst in die Toleranz, dann in die Akzeptanz und zuletzt in die Annahme zu kommen. Hingabe wäre noch die Steigerung, doch wir sind schon froh, wenn die Annahme klappt. Also:

  1. Sieh dir die Situation an. Schau auf das, was da gerade ist, als wäre es ein Film im Kino.

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    Betrachte die Situation wie eine Filmszene. So wird es dir leichter fallen, deine Perspektive zu ändern.

  2. Atme dabei bewusst ruhig und nimm wahr, was da für Gedanken und Gefühle in dir kommen.
  3. Lass alles da sein.
  4. Mach dir bewusst, dass du das, was in dir hochkommt, ändern kannst, wenn du nicht weiter leiden willst. Sag zu dir: „Ich ändere das jetzt!“
  5. Lächle nun die Situation an, lächle hin zu dem, was du dir gerade wie einen Film ansiehst, und nimm wahr, was sich verändert in deinen Gedanken und Gefühlen.
  6. Du kannst nicht negativ sein, wenn du lächelst. Unterstütze das nun, indem du die vorigen negativen Gedanken bewusst anders denkst. Zum Beispiel machst du aus „Der Mann ist unmöglich“„Der Mann ist okay“, „Das hat meine Tochter nicht verdient“ wird zu „Es ist ihre Wahl. Die Situation dient ihrem Wachstum“ usw. Ersetze alle deine bisherigen negativen Gedanken durch positive, während du lächelst.
  7. Du siehst jetzt gerade den Film, lächelst und denkst gute Gedanken. Nun sag immer wieder laut: „Ich nehme die Situation jetzt so an, wie sie ist“ In weiterer Folge kannst du noch tiefer einsteigen und den Partner deiner Tochter annehmen: „Ich nehme X jetzt so an, wie er ist. Er tut meiner Tochter langfristig gut. Durch ihn kann sie sich weiterentwickeln.“

Diese Schritte kannst du auf alle Situationen anwenden.

Zum Schluss: Solltest du gerade noch gedanklich bei dem anderen Beispiel hängen und dich fragen, worin das Wachstum bei deinem Partner besteht, der 20 Kilogramm zugenommen hat, dann betrachte ihn, spüre die Liebe zu seiner Seele und nicht zu seiner Hülle. Dadurch wirst du ihn auch mit dem Extra an Gewicht annehmen können. Schrittweise.

Ich wünsche dir viel Freude beim Üben. Du schaffst das!

Deine Carmen

 

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Über Carmen:

Als Bewusstseinstrainerin sowie Selbstliebe- und Selbstwertcoach unterstütze ich seit 2006 Menschen dabei, in ihre Verbindung zu sich selbst zu gelangen, ihre Liebe zu sich, ihrem Körper und der Schöpferkraft zu spüren und sich wieder selbst zu vertrauen. Mein Schwerpunkt ist alles rund ums Selbst: Von Selbstbewusstsein, Selbstliebe, Selbstvertrauen bis zum Selbstwertgefühl.

Nach zahlreichen Ausbildungen im Bereich der energetischen Psychologie und geistigem Heilen, arbeite ich mittlerweile rein intuitiv mit dem, was sich gerade im Moment öffnet und zeigt. So können alte emotionale Verletzungen und dein inneres Kind heilen und neue positive Glaubensmuster verankert werden. Ich zeige dir, wie du ohne Schuldgefühle Nein sagen kannst, zu dir selbst und deinen Gefühlen stehst, deinen eigenen Wert fühlst und vieles mehr. Durch viele einfache effektive Übungen kannst du dir so im Alltag selbst helfen. Mehr dazu erfährst du zum Beispiel in meiner Facebook-Gruppe Selbstliebe & Selbstwert Community

Vom 11. Oktober bis 1. November 2019 findet außerdem mein Online-Kongress „Verbunden mit deiner Quelle“ statt. Hier interviewe ich 21 Speaker dazu, wie sie wieder in ihre Verbindung zu sich selbst und der Schöpferkraft kommen. Mehr dazu erfährst du auf meiner Homepage unter www.selbstwertgefuehl-staerken.at/online-kongress/

 

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