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Wie bedingungslose Freundlichkeit die Welt verändert

Achtsamkeit und Meditation sind rundum gut für dich – das belegen mittlerweile sogar wissenschaftliche Studien. Doch wenn du die Haltung der “bedingungslosen Freundlichkeit” kultivierst, dann ist das sogar revolutionärer Zündstoff, wie dir der Meditationstrainer René Stein in diesem Gastartikel nahelegt…

Wenn wir jedem 8-jährigen Kind Meditation beibringen würden,
könnten wir die Gewalt in der Welt innerhalb von einer Generation beenden.”
(Dalai Lama)

Das klingt doch großartig, oder nicht?!

Irgendwie auch einleuchtend und plausibel. Und was bedeutet das?

Für mich bedeutet es nichts weniger als die nächste friedlichen Revolution.

Eine Revolution, die darin besteht, dass du simpel erkennst, dass du so, wie du bist, richtig bist – und alle anderen auch.

Auch wenn ich jemand bin, der Meditation sehr praktisch, bodenständig und ohne großes Gedöns lehrt, ist es genau dieser Zauber in ihr, den ich so sehr liebe, da er dich genau das erfahren lassen kann.

Dabei möchte ich gleich vorweg betonen, dass ‘einfach sitzen’ die Welt nicht besser macht. Dafür bedarf es ganz klar auch deiner Handlung. Doch wenn dein Agieren nicht mehr davon motiviert ist, dich und die anderen ‘richtig’ machen zu müssen. Wenn du dir erlaubst groß von dir zu denken. Wenn du aus der Freiheit kommst, selbst ein königliches Wesen zu sein und deine Umwelt als Geschenk erkennst, dann wird das in deinen Taten spürbar sein.

Das Geschenk täglicher Meditation

freundlichkeit-MeditationWir wissen um die vielfältigen Geschenke, die eine tägliche Meditationspraxis für uns bereithält:

Innerer Frieden. Gelassenheit. Zentriertheit. Das Gefühl der Verbundenheit. Sogar Heilung.

Um diese Geschenke wirklich genießen zu können, bedarf es zweierlei:

  • zum einen einer täglichen Meditationspraxis – hierfür brauchst du Willenskraft und / oder einen guten Trainer.
  • zum anderen die Bereitschaft zu vergeben, vor allem dir selbst.

Das ist für mich das Geschenkpapier, die Schleife drumherum und gleichzeitig das größte Geschenk an dich selbst und die Welt. In der Meditation lässt es sich das wunderbar üben.

Pema Chödrön schreibt:

In der Meditation lernen wir, uns selbst gegenüber freundlich, liebevoll und mitfühlend zu sein.’

Kurz und prägnant – wir lernen bedingungslose Freundlichkeit.

Eine Haltung, die ich in meinen Seminaren immer wieder in den Fokus rücke und von der ich mir wünsche, dass sie meinen Teilnehmer*innen ein Leben lang erhalten bleibt.

Sie bedeutet sich darin zu schulen, mit sich selbst gut zurechtzukommen.

Ohne Kategorien von ‘gut’ oder ‘schlecht’, mich genauso zu akzeptieren, wie ich jetzt gerade bin.

Und wie könnte frau/man damit die Gewalt in der Welt beenden?

Freundlichkeit-katzeIch glaube, jede*r von uns hat schon die Erfahrung gemacht, dass sich Dinge erst zu ändern beginnen, wenn ich aufhöre dagegen zu kämpfen.

Wenn ich bereit bin sie zuzulassen, zu fühlen, anzuerkennen.

Wir könnten auch sagen: ihnen mit bedingungsloser Freundlichkeit zu begegnen.

In dem Maße, in dem mir das bei mir selber gelingt, fällt es leichter, auch andere sein zu lassen, wie sie sind.

In der Essenz: Je mehr ich mich selbst lieben kann, umso leichter kann ich auch andere lieben.

Und dann wird auch klar, was das dem Frieden zu tun hat.

Die Probleme, die wir derzeit global zu lösen haben, können wir nur gemeinsam lösen.

Nur wenn wir jeden Menschen, in ihrer und seiner ganzen Vielfalt zulassen, als Bereicherung und Geschenk erkennen, kann auch jede*r ihr und sein volles Potenzial in unsere Menschengemeinschaft einbringen. Ein Gedanke der so alt ist, wie Menschen meditieren und in unserer Zeit von Forscher*innen wie Prof. Gerald Hüther unter Subjekt-Beziehungen auch wissenschaftlich belegt wurde.

In der Meditation kann ich ihn praktisch erfahren.

Eine Geschichte aus der Praxis

Ein schönes Beispiel dafür ist Jan* (*seinen Namen habe ich geändert). Ein junger Mann, der aus Neugier an meinem Seminar teilnahm. Er berichtete in der ersten Ankommensrunde von einer Kollegin, die ihn mit ihrer leicht rechtspopulistischen Einstellung regelmäßig auf die Palme brachte. Er nannte sie scherzhaft Nazi-Mandy* (*ihren Namen habe ich ebenfalls geändert).

Im Verlauf des Seminars war Nazi-Mandy immer mal wieder Anlass zum Schmunzeln, wenn Jan von seiner Arbeit berichtete.

Als ich ihn nach der letzten Session fragte, was er für sich aus den sechs Lektionen mitnehmen möchte, antwortete er:

‘Wisst ihr, ich bin ruhiger und entspannter geworden. Der Atemanker hilft mir sehr. Doch am meisten beeindruckt mich, dass ich Nazi-Mandy ein klein wenig besser verstehe. Wir wechseln inzwischen immer mal ein paar Worte und sie hört mir zu! Ich hätte nie geglaubt, dass wir dazu in der Lage sein werden. Ich weiß, das klingt nicht viel. Dennoch löst schon dieses kleine bisschen, jedesmal echte Glücksgefühle in mir aus.’

Kriegst du zu fassen, welche Power in bedingungsloser Freundlichkeit steckt?

freundlichkeit-Dalai, LamaDer Dalai Lama spricht in seinem sehr bewegendem Appell an die Jugend auf globaler Ebene von nichts weniger als DER Revolution des 21. Jahrhunderts.

Der Revolution des Mitgefühls.

Er spricht auch davon, dass die Zeit drängt. Ein Gefühl, das du vielleicht kennst, wenn du dir die sich derzeit häufenden Herausforderungen weltweit anschaust.

Also lass uns praktisch werden. Jetzt.

Ich bleibe dabei, dass die Basis für alles weitere Handeln bedingungslose Freundlichkeit zuerst einmal zu mir selber ist.

 

 

Hier schenken wir die sieben Achtsamkeitsübungen, die du ganz unkompliziert in deinen Alltag integrieren kannst:

Achtsamkeit im Alltag integrieren – 7 wunderbare Übungen für zwischendurch

Um diese Haltung gedeihen zu lassen möchte ich dich zu zwei Wegen einladen.

  • Der Erste: Beginne zu meditieren.

    Täglich. Ich weiß, es tauchen Fragen im Kopf nach dem ‘Wie’ und dem ‘Drumherum’ auf. Ich lade dich ein, einfach den festen Entschluss zu fassen und es dann zu MACHEN. Ein paar Minuten am Morgen, in der für Dich passenden Form.

    Bringe die Willenskraft auf und/oder finde die/den passende*n Trainer*in für dich. Mache kleine Schritte.

    So viele Menschen vor dir haben es geschafft, du kannst das auch.

    Aus meiner Sicht gibt es keine bessere Trainingsarena um bedingungslose Freundlichkeit zu sich selber zu schulen als die Stille beim Sitzen und Meditieren.

  • Der Zweite: Etabliere bedingungslose Freundlichkeit als eine neue Haltung in deinem Leben.

    Such dir ein schönes Foto von dir heraus, auf dem du richtig freundlich schaust. Klebe es auf farbiges Papier deiner Lieblingsfarbe. Schreibe darüber (oder darunter oder daneben):  ‘Ich bin bedingungslos freundlich zu mir. Was auch immer ich getan habe, jetzt bin ich freundlich zu mir.’
    (Bitte fühl dich frei, diesen Satz für dich stimmig anzupassen.) Platziere das Ganze so, dass du gut davor stehen und seine Wirkung empfangen kannst (am besten mehrmals täglich). Fertig.

    Als kleinen Bonus könntest du noch sieben farbige Zettel an sieben verschiedenen Stellen deines Wirkungsbereiches platzieren, die dich immer mal wieder erinnern dürfen, bedingungslos freundlich zu dir zu sein. Und du könntest sieben Menschen davon berichten, dass du ab jetzt bedingungslos freundlich zu dir sein möchtest.

    Dann lehn dich zurück und lass es wirken.

    Was für eine großartige Handlung!

Für beide Wege möchte ich dich zu ein wenig Geduld einladen.

Die Geschenke der Meditation entfalten ihre Schönheit und Kraft sanft…

freundlichkeit-kerzen… kaum wahrnehmbar von Tag zu Tag, doch verblüffend mächtig von Monat zu Monat.

Und um eine neue Haltung zu etablieren, zumal eine von der der Dalai Lama sagt, sie ist DIE Revolution des 21. Jahrhunderts, braucht es einiges an Mut. Und auch Zeit.

Dafür müssen neue neuronale Vernetzungen in deinem Neocortex angelegt werden, und du wirst ein paar Dinge anders sehen dürfen. Das ist ein echtes Abenteuer. Das Abenteuer einer sanften, friedlichen Revolution in dir und in uns allen.

Und vielleicht, wenn wir uns das alle schenken, durchleben wir die erste Revolution der Menschheit nicht nur friedlich und sanft, sondern sogar freundlich.

Dann werden unsere Kinder nicht die letzte Generation auf diesem Planeten sein, sondern die erste, die sich wirklich menschlich nennen durfte. Die ihr Mensch-Sein bedingungslos freundlich zur vollen co-kreativen Größe erhoben hat.

…die die Gewalt in der Welt innerhalb von einer Generation beendet hat.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du noch weitere Inspirationen mit uns teilen möchtest, wie man/frau die Haltung der bedingungslosen Freundlichkeit zu sich selber schulen könnte und lade dich ein, sie direkt hier unter den Artikel zu schreiben.

Mit freundlichem Dank,

Dein René

 

Hier gelangst du zu Renés Website

Über René Stein

René Stein, Jahrgang 1973, ist Gründer von ‘Du bist richtig.’ und Meditationstrainer.

Wenn Du weißt, was Du tust, kannst Du tun, was Du willst. Moshé Feldenkrais

Um zu erkennen und zu verstehen (wie Gerald Hüther es so schön präzisiert hat) was ich tue, ist es hilfreich eine Perspektive von ‘außen’ einnehmen zu können. Die Beobachterposition. Dies habe ich sowohl in meiner langjährigen Arbeit mit Kindern, als auch als Coach mit Erwachsenen immer wieder live erfahren dürfen.

Diese Perspektive schulen wir in der Meditation. Aus dieser Perspektive kann ich gut erkennen, dass ich richtig bin und alle Menschen um mich herum ebenfalls. Und ich kann gut erkennen, was ‘das Richtige’ zu tun ist.

Meditation löst keineswegs unsere Herausforderungen. Das dürfen und müssen wir ganz alleine. Doch sie bildet eine wunderbare Basis, um die Herausforderungen gemeinsam mit anderen lösen zu können. In Co-Kreation zu gehen. Das Wunder des Lebens zu erfassen. Deswegen ist es meine Mission, möglichst viele Menschen, zu einer eigenen täglichen Meditationspraxis zu inspirieren.

 

Meditation und Achtsamkeit spielen auch im humantrust eine große Rolle:

humantrust

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