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Wie Dankbarkeit deine Gesundheit pusht

Wenn deine Gesundheit dir Probleme bereitet, dann überprüfe doch einmal deine Dankbarkeit. Das klingt merkwürdig für dich? Bevor du jetzt kopfschüttelnd weiterziehst, mache dir selbst ein Geschenk und denke über die folgende Frage nach: Kannst du mir spontan zehn Dinge nennen, für die du dankbar bist?

Wenn du das nicht kannst: Geht dir vielleicht gerade eher durch den Kopf, was du alles nicht hast, wo es dir mangelt – und wo dein Körper dir seine Grenzen aufzeigt?

Was wollen dein Körper und deine Gesundheit dir sagen?

Die meisten Beschwerden – ob körperlich oder emotional – entstehen durch Stress. Wir sind heute ständig reizüberflutet. Durch die tägliche Flut an E-Mails, Social Media und die zigtausend Eindrücke. Und durch zu wenig Pausen, in denen der Kopf einfach mal abschalten kann.

Innere Prozesse, wie zum Beispiel negative Glaubenssätze und Denkstrukturen, die dich unter Stress setzen, kommen noch dazu. Gedanken wie ‚Wie soll ich das nur alles schaffen’, ‚Ich bin nicht gut genug’, ‚Es ist alles so anstrengend’, ‚Ich habe keine Zeit’ oder ‚Was sollen die anderen denken’ versetzen dich allein durchs Denken in einen Stress-Zustand.

Und dann hätten wir da noch all die unverarbeiteten negativen Erlebnisse und Traumata, die ein Durchschnittsmensch mit sich rumschleppt.  Sie laufen in einer Dauerschleife in deinem Unterbewusstsein ab und versetzen dein Nervensystem in einen chronischen Stress-Modus.

Wie chronischer Stress krank macht

Wenn du in den Stress-Modus kommst, wird dein sympathisches Nervensystem (Sympathikus) aktiviert. Das ist der Fight-Flight-Freeze-Anteil deines Nervensystems, der dich dafür aktivieren soll, in einer bedrohlichen Situation schnell reagieren zu können. Bevor du groß darüber nachdenkst, sorgt er bei Bedrohung dafür, dass du zum Beispiel schnell wegläufst, kämpfst oder in eine Schockstarre verfällst. Damit das alles schnell möglich ist und genügend Energie hierfür bereitsteht, sorgt der Sympathikus auch dafür, dass dein Immunsystem herunterfährt, die Organfunktionen sich verändern und viele Mineralstoffe für die schnellen Körperreaktionen bereitgestellt werden. Mal kann der Körper es verkraften, dass wichtige Funktionen vernachlässigt werden, weniger Mineralstoffe zur Verfügung stehen und das Immunsystem auf Sparflamme läuft. Doch passiert das dauernd, entstehen Beschwerden.

3 Varianten, wie wir auf Stress reagieren

Nicht jeder geht gleich mit Stress um, doch grundsätzlich können wir die Reaktionen den drei Möglichkeiten “Fight”, “Flight” und “Freeze” zuordnen. Vielleicht hast du eine der folgenden Reaktionen auch schon bei dir selbst erlebt, wenn du viel Stress hattest: 

  • Der Fight-Typ wird eher aggressiv – auch gerne innerlich und/oder gegen sich selbst gerichtet. Menschen im Kampfmodus haben eine starke Körperspannung, wirken verbissen und man möchte ihnen nicht zu nahe kommen. Wenn ihre Aggressivität nach innen und gegen sie selbst gerichtet ist, neigen sie zu Schmerzen, Gelenkbeschwerden, Muskelverspannungen.
  • Der Flight-Typ reagiert bei chronischem Stress mit innerer Unruhe, Herzrasen und Herzstolpern, Schwindel. Menschen, die im Fluchtmodus sind, laufen wie ein ‚aufgescheuchtes Huhn’ herum, nichts kann für sie schnell genug gehen.
  • Der Freeze-Typ fällt in eine Art Handlungsunfähigkeit. Folge können Lethargie bis hin zu Depressionen sein. Dieser Typ möchte einfach gar nichts mehr sehen, hören und sich am liebsten nur unter der Bettdecke verkriechen.

Erkennst du dich in einem der Typen wieder? Oder bist du ein ausgewogener Mix und kennst das alles?

Wie kommt hier nun die Dankbarkeit ins Spiel?

dankbarkeit-gesundheitDankbarkeit ist DAS Tool, um aus dem Fight-Flight-Freeze-Modus herauszukommen. Denn wenn du dankbar bist, öffnet sich dein Herz, dein Nervensystem wird heruntergefahren und dein Körper entspannt sich.

Internationale Forschungen ergaben, dass Dankbarkeit ganz wundervolle Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit hat. Sie entstresst dein Nervensystem und aktiviert den Vagus. Er ist an der Regulation der Tätigkeit fast aller inneren Organe beteiligt und zugleich der größte Nerv des Parasympathikus. Dieser wiederum ist auch bekannt als “Erholungsnerv”: Er dient der Erholung und dem Aufbau körpereigener Reserven. Aktivierst du Vagus und Parasympathikus, weckst du damit also den Regenerations- und Heilungsanteil deines Nervensystems. 

Indem dein Nervensystem diesen Switch macht, wird ganz automatisch die Zellteilung und -regeneration angekurbelt. dein Immunsystem wird stärker, die Arbeit deiner Organe läuft wieder harmonischer und deine Muskeln sind entspannter. So können sich körperliche Symptome wie Bauch- und Kopfschmerzen, Muskelverspannungen und Schwindelgefühle reduzieren. Eine schulmedizinische klinische Studie ergab sogar, dass sich die Symptome von Herzpatienten durch eine Dankbarkeitspraxis besserten. Zusätzlich zeigten ihre Werte, dass sich durch die Dankbarkeitspraxis Entzündungsmarker reduzierten und der Blutdruck sank.

Dein Geist profitiert ebenfalls von Dankbarkeit

Ebenfalls wurde nachgewiesen, dass das regelmäßige Empfinden von Dankbarkeit dazu führt, dass die Probanden weniger grübeln und sich weniger Sorgen machen. Dass ihre Lebensfreude steigt, sie optimistischer sind und motivierter werden. Doch das ist noch nicht alles.

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Selbst Wasser spürt unsere Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ein absolutes Wunder-Gefühl. Es ist in der Lage, Wasser zu harmonisieren und wunderschöne harmonische Kristallstrukturen im Wasser bilden. Dr. Masaru Emoto, ein japanischer Arzt und Forscher, hat in seiner jahrelangen Forschung herausgefunden, dass die Strukturen des Wassers sich verändern – je nachdem, welcher äußere Einfluss auf sie wirkt. Laut seinen Erkenntnissen ist Wasser in der Lage, Informationen zu speichern, wenn es mit Klang, mit Worten, aber auch mit Gedanken und Gefühlen in Kontakt kommt. Und so bildet es ganz unterschiedliche Strukturen.

Der menschliche Körper besteht zu ungefähr 70 Prozent aus Wasser. Die Strukturen in diesem Wasser werden ständig durch die äußeren Einflüsse, Gedanken und Gefühle beeinflusst und in Disharmonie gebracht. Das Gefühl von Dankbarkeit kann hier wieder eine Harmonie herstellen.

Wie kannst du Dankbarkeit bewusst für deine Gesundheit einsetzen?

Indem du eine Dankbarkeitspraxis etablierst. Alles fängt damit an, dass du deine Eigenverantwortung für deine Gesundheit erkennst und siehst, dass du sie mithilfe deiner inneren Einstellung, deinem Denken und Fühlen beeinflussen kannst.

Im nächsten Schritt geht es darum, dass du es dir zur Gewohnheit machst, dich dankbar zu fühlen. Jedes Gefühl entsteht aufgrund eines Gedankens, den du aus deinem Gehirn durch dein Nervensystem in jede deiner Körperzellen schickst. Also:  Übe dich darin, Dankbarkeit zu denken, und du wirst sie immer mehr fühlen.

Das kann am Anfang ein wenig Übung benötigen. Ich kenne das. Vor ein paar Jahren war ich selbst noch dauergestresst, unzufrieden und unglücklich. Ich stand am Rande eines Burnout und kam in dieser Zeit zum ersten Mal mit dem Thema Dankbarkeit in Kontakt. So gefangen in meinem eigenen Drama, fiel es mir wirklich schwer, für überhaupt irgendetwas dankbar zu sein. Ich konnte es einfach nicht spüren! Mein Leben war gefühlt eine Katastrophe und ich hing voll in meinem negativen Denken fest.

Doch ich ließ mich auf dieses Projekt ein. Ich übte mich darin, dankbar zu sein. Zu sehen, was es Gutes in meinem Leben gab. Denn auch wenn du es gerade nicht sehen kannst: Das Gute ist immer da.

Wir, die in Deutschland leben, können dankbar dafür sein, dass wir fließendes Wasser und genug zu essen haben. Dass wir in Frieden leben und in Demokratie. Dass wir frei sind. Selbst wenn du krank bist, gibt es in deinem Körper noch mehr Gesundheit als Krankheit. Sonst wärest du nicht mehr hier. Fokussiere dich darauf, dafür dankbar zu sein, dass dein Herz schlägt und deine Zellen in jedem Moment ihr bestes für dich geben.

Probiere es aus! Du kannst nur gewinnen!

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Schreib’s auf: Wofür bist du dankbar?

Wie wäre es, wenn du dem Ganzen für zwei Wochen eine Chance gibst und es einfach mal ausprobierst? Bist du dabei? Dann nimm dir Papier (oder ein schönes Notizbuch) und einen Stift und fang direkt an. Schreibe dir ab jetzt jeden Tag mindestens 10 Dinge auf, für die du dankbar sein kannst. Und während du schreibst, versuche zu fühlen, wie dein Brustkorb weiter wird und dein Nervensystem sich entstresst. Wie deine Muskeln sich entspannen und du immer mehr in ein Gefühl von ‚alles ist gut’ kommst.

Tue das zwei Wochen lang jeden Tag – und schau was passiert!

 

 

Wenn du mehr Inspiration haben möchtest darüber, wie dein Denken, dein Fühlen und dein Körper zusammenhängen, schaue auf meiner Homepage projecthappiness.de vorbei und lade dir kostenlos mein E-Book “Psychosomatik – wie Körper, Geist und Seele aus der Balance geraten” herunter: www.projecthappiness.de/ebookpsychosomatik

Alles Liebe & Shine on,

deine Martina

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