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Königin oder Dienstmagd? Du entscheidest darüber, wie du behandelt wirst!

Fragst du dich als erwachsener Mensch auch manchmal: „Warum behandelt meine Mutter mich wie ein unmündiges Kind?“ Oder als Angestellter: „Warum behandelt mein Chef mich wie seinen persönlichen Sklaven?“ Oder als Vorgesetzter: „Warum behandeln meine Mitarbeiter mich wie einen Geldautomaten auf zwei Beinen?“ Oder als Partnerin: „Warum behandelt mein Mann mich wie seine persönliche Dienstmagd?“

Dann hast du dich, ohne dass es dir wahrscheinlich bewusst ist, genauso verhalten. Denn nicht dein Wunschdenken, sondern dein tatsächliches Verhalten ist für andere der Maßstab dafür, wie man mit dir umgeht.

Dazu gebe ich dir einige Beispiele: Sabine will zwar nicht mehr der „seelische Mülleimer“ der Firma sein, fragt aber jeden Kollegen, der an ihrem Arbeitsplatz vorbeigeht, nach seinem persönlichen Befinden. Vor ihrem Schreibtisch steht ein Stuhl und auf ihrer Arbeitsfläche eine Schale mit süßen Leckerein. Damit hat sie sowohl nonverbal als auch direkt eine Einladung ausgesprochen. Nur war ihr das nicht bewusst. Jetzt erkannte sie ihren eigenen Anteil daran, wie andere mit ihr umgehen und fühlte sich nicht mehr als Opfer.

Ein weiteres Beispiel ist Lydia: Im Coaching beschwert sie sich, dass sie von ihren Kolleginnen und Kollegen respektlos behandelt wird und dass man siewie-eine-maus-behandelt-wirstweder wahr – noch ernst nimmt. Auf meine provokante Frage, wie sie es denn geschafft habe, sich so erfolgreich unsichtbar und unwichtig zu machen, antwortete sie, dass sie sich in den Meetings stillschweigend zurückhalte, sie sei angepasst, wolle nicht anecken, kämpfe nicht für ihre Ideen, sondern sage stattdessen zu allem „Ja und Amen.“ Ist es da ein Wunder, dass sie übersehen wird? Für mich nicht! In dem Moment, wo ihr das klar wurde, konnte sie ihr Verhalten anpassen.

Möchtest du, dass dein Partner dich wie eine Königin behandelt?

Stattdessen hast du das Gefühl, seine persönliche Dienstmagd zu sein? Dann beobachte dein Verhalten. Dazu gehört auch deine körperliche Haltung, deine Kleidung, deine Sprache und auch das, was du nicht sagst.

Oder du willst als Mann, dass deine Partnerin dich wie einen König und nicht wie ein unmündiges Kind behandelt, du aber deine eigene Konfektionsgröße nicht kennst, weil deine Partnerin für dich einkaufen geht, du an die Geburtstage deiner Kinder erinnert werden musst oder dich aus wichtigen familiären Entscheidungen raushältst, weil du Konflikte vermeiden oder deine Ruhe haben willst? Dann hast du dich auch als Kind qualifiziert, aber nicht als König.

Die Position als Königin oder König soll hier nicht verstanden werden als jemand, der andere beherrscht oder sich bedienen lässt. Vielmehr ist damit ein Mensch gemeint, der Entscheidungen trifft und auch dazu steht, der sich nicht rechtfertigt oder klein macht, der weiß, was er will und dafür auch einsteht, der sich seiner eigenen Wahrheit stellt, der sich nicht abspeisen lässt, der sich selbst liebt und auch für wertvoll hält.

wie-ein-könig-behandelt-werdenEs geht um Achtung und Respekt – vor sich selbst und vor anderen Menschen

Und das strahlst du aus! Deine Einstellung bestimmt deine Haltung. Deine Haltung bestimmt dein Verhalten und das, was andere Menschen von dir halten. Stehe doch morgen früh einmal in dem Bewusstsein auf, du seiest die Königin/der König der Nation. Du wirst anders aus dem Bett steigen, du wirst schon anders in den Spiegel schauen. Dein/e Partner/in wird sich freuen!

Eine Königin/ein König weicht auch bei Konflikten nicht aus, wird trotzig oder geht in die Opferrolle. Angenommen, die englische Königin würde aus Versehen eine Tasse Tee verschütten und ihr Butler würde sich darüber beklagen. Wie würde die englische Königin reagieren? Würde Sie in die Opferrolle gehen und sagen: „Aber ich kann doch nichts dafür? Was haben Sie bloß gegen mich?“ Wohl kaum. Sie würde auch nicht wie ein trotziges Kind reagieren und sagen. „Ich bin die Königin und ich kann so viele Tassen Tee umschmeißen, wie ich will!“

Oder wie wäre diese Variante: „James, was ist bloß mit Ihnen los? Sie sind so verspannt?“ Das wäre die Therapeutenrolle. Nein! Die Queen würde einen befremdlichen Blick auf ihren Butler werfen und in all ihrer königlichen Würde und Gelassenheit sagen: „Auch wenn es Ihnen nicht gefällt, aber das ist Ihre Aufgabe.“ Sie diskutiert nicht. Sie rechtfertigt sich nicht. Sie macht sich nicht klein. Sie kann Disharmonie aushalten, weil sie weiß, dass sie es nicht allen recht machen kann. Kannst du das auch von dir behaupten?

Wenn du z. B. nicht länger das schwarze Schaf, der Packesel, das Problemkind, der mit dem Helfersyndrom, die Leidende, der Einzelkämpfer oder das „Mädchen für alles“ sein willst, dann verhalte dich ab sofort nicht mehr so.

Respekt bekommst du nur, wenn auch du dich respektvoll verhältst

Und das lässt sich erlernen. Dazu kannst du diese Anleitung befolgen, die du unbedingt schriftlich machen solltest:

1. Schritt  – In welchen Bereichen deines Lebens wirst du nicht so behandelt, wie du es willst? 

2. Schritt  – Schreibe dein Verhalten dazu detailliert auf.

3. Schritt  – Wie willst du zukünftig behandelt werden?

4. Schritt  – Wie musst du dich dann verhalten? Was darfst du nicht mehr tun?

Mit dieser Strategie fängst du bei dir an, etwas zu verändern. Damit hast du den Wandel eingeleitet. Ich vergleiche das gerne mit einem Mobilè. Wenn sich ein Teil des Mobilés bewegt und seine „Haltung“ verändert, schwingen sich alle anderen Teile automatisch mit ein und nehmen ihrerseits eine neue Position/Haltung ein. Gleiches kann auch in deinem Leben passieren. Selbst wenn du dich bislang so verhalten hast wie eine Dienstmagd.

Für die Zukunft spielt es keine Rolle, wer du warst, sondern wer du sein willst. Entscheide dich neu!

Erna Hüls

www.ernahuels.de

Mehr zum Thema Haltung, Selbstbewusstsein, Partnerschaft und vielen anderen spannenden Lösungen fürs Leben findet ihr in dem Buch von Erna Hüls „Ein Coach für alle Fälle“.

 

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