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Wie du auf natürliche Weise deinen Raum einnimmst

Eine meiner ältesten und tiefsten Fragen lautet „Darf ich mir Raum nehmen?“

Aufgewachsen in einer Familie, in der ich gefühlt oft zwischen Stühlen stand, und die Schwierigkeiten andere machten – ich war in der Regel der Sonnenschein, die Unkomplizierte – war ich es nicht gewohnt, mich sonderlich stark auszudehnen, in welche Richtung auch immer. An mangelndem Selbstbewusstsein litt ich nicht, doch heutzutage spüre ich, dass da viel mehr Kraft und Dominanzbedürfnis in mir wohnen, als ich je annahm, geschweige denn lebte.

Ein Schatztruhe, die erst noch richtig geöffnet werden will

raum-SchatztruheEin Freund und Schamane sagte mir in einer astrologischen Sitzung zu meinem Geburtshoroskop, dass ich eine Schatztruhe mitbekommen hätte, vor dessen Öffnen ich mich vermutlich fürchte. Immer mehr verstehe ich diese Bilder, insbesondere auch die, die ich aus mir selbst schöpfe: Da sind Kräfte und Gaben in mir, die mehr und mehr gelebt werden wollen. Kreativ-Sein – in der Schriftsprache, der Musik(therapie), während des Fotografierens und Gestaltens – und darüber hinaus das Anstecken anderer durch mein Tun und Wirken sind offenbar genau mein Ding. Mein Problem besteht vielmehr darin, dass ich mich oft nicht rechtzeitig traue, mit dem, was in mir steckt, rauszukommen. Ich lerne: Ich darf mich eher trauen – es ist genügend Tiefe da.

Nimm auch du deinen Raum ein

Daher möchte ich auch dich ermutigen, natürlicherweise deinen Raum einzunehmen, dich zu trauen, an bestehenden Grenzen zu rütteln: Wo möchtest du dir innerlich und äußerlich mehr Raum gönnen? Wann tut es gut, deinem Körper das Gefühl zu geben, sich auszubreiten? Probiere es mal aus, deine Energie in den ganzen Raum hinein strahlen zu lassen. Von Yogi Bhajan stammt der Satz:

„Wenn deine Gegenwart nichts bewirkt, bewirkt dein Wort auch nichts.“

So spüre ich nun öfter in meinen Körper hinein, mache mich weit, atme tief, egal, wo ich gerade bin.

Raum-Experimente

raum-LeuchtturmIch werde mir nun immer bewusster, wo in meinem Leben ich mehr Raum einnehmen möchte, und wo und wann ich auch dem anderen den Vortritt geben kann: Mein Blog zum Beispiel wächst, an Resonanz und Reichweite. In Gesprächen ist es oft so, dass ich meinem Gegenüber deutlich mehr Wort und Raum gebe, als ich selbst für mich beanspruche. Ich behaupte, ich bin meistens eine gute Zuhörerin und find das sehr schön; auch bin ich extrem neugierig und höre mir gerne schräge Geschichten an. Gleichzeitig sucht auch meine Innenwelt einen Kanal: Möglichkeiten, Raum einzunehmen, Wissen und Erfahrungen zu teilen. Im Schreiben gelingt mir das sehr gut. Das Raum-Einnehmen kann bei Kleinigkeiten beginnen: Bei meiner Schwester und ihrer Freundin wurde es neulich bei einem gemeinsamen Fastenurlaub Thema: Wer bekommt die rote Suppenschüssel, wenn beide sie gerade bevorzugen, und wer bestimmt die Farbe der Tischdecke?

Dein Leben ist kein Mittelmaß, oder?

Zurück zu den größeren Zusammenhängen: Ich habe den Eindruck, dass die Mehrheit hierzulande eine Form von Mittelmaß lebt: „Geht schon“, „Passt schon. “Wie geht’s? Muss ja“, „Das Leben ist kein Ponyhof“. Ein gewisses Einschwingen in kollektives Jammern, Nörgeln, Schlechtreden scheint bei vielen Usus. Das finde ich persönlich schade. Zum Glück lerne ich zunehmend mehr Menschen und insbesondere Frauen kennen, die sehr authentisch in ihrem Selbstausdruck sind, die ihre natürliche Größe und ihr Leuchten nicht verbergen. Zu diesen Menschen fühle ich mich immer stärker hingezogen. Das Strahlen, das sie aussenden, hat auch etwas mit Raum-Einnehmen zu tun: Sich erlauben, sich aufzurichten und dem Leben mit offenem Herzen zu begegnen, ohne sich zu ducken oder zu deckeln.

Darf ich das?

So lautet meine Frage seltener „Bin ich gut genug?“, sondern „Darf ich das?“ Darf ich mein Potential mehr und mehr entfalten, meine Texte immer weiter streuen, Bilder von mir posten und somit Räume einnehmen, die ich früher nicht zu betreten wagte? Darf ich darüber hinaus unbequem sein, auch mal die Diva raushängen lassen, unverdauliche Thesen aufstellen? Meine Schreib-Spezialität sind tatsächlich die Tiefen und Abgründe des Lebens, „Triggerthemen“, wie oben genannter Schamanenfreund diese meine Themen bezeichnet. Somit ecke ich in mehrfacher Weise an: Derart, dass ich mich zunehmend traue, mit meinen Projekten auf die Straße zu gehen, und darüber hinaus, indem ich mir auch immer wieder „knackige Themen“ vornehme, vor welchen wir gerne mal die Augen verschließen, da sie unsere dunklen Seiten berühren.

Fang auch du an zu leuchten!

raum-WundervollVielleicht fragst auch du dich hin und wieder „Darf ich das?“ Entscheidend ist, sich selbst die Erlaubnis zu geben, genauso zu leben, wie ich es für richtig halte. Je mehr du dies tust und je häufiger du dich darin übst, umso weniger störst du dich am Widerstand, am Zweifel der anderen. Natürlich dürfen wir offen und berührbar bleiben für Kritik, Ängste und Widerstand. Doch sollten wir dabei auch bedenken, dass starke, leuchtende Zeitgenossen auch erst einmal von ihrem Umfeld ausgehalten werden müssen: Erinnert es manch anderen wohl möglich daran, dass auch in seinem Leben mehr möglich ist, dass er mehr Potential entfalten darf, ich wage zu behaupten, dass es vielleicht sogar seine Pflicht dem kostbaren Geschenk Leben gegenüber ist, innerlich weiter zu werden und Herzensprojekte zu verwirklichen.

Also frage dich ruhig öfter mal: Wann sollte ich sicheres Terrain verlassen und mehr Ekstase, mehr Wagnis leben? Wo möchte ich mehr Wirkung hinterlassen? Wo und wann muss ich auch klare Grenzen setzen, nein sagen, ganz klar für mich einstehen, um dann auch so leben zu können, wie es mir entspricht? Es geht keineswegs darum, sich aufzublähen – dies hat nichts mit klugem und auch feinjustiertem Raum-Einnehmen zu tun. In die eigene Kraft und Größe zu wachsen, geht einher mit dem Zeigen der eigenen Verletzbarkeit – auch dies wird mir immer bewusster. Und Verletzbarkeit-Zeigen ist vom Sich-Aufblähen weit entfernt.

Trau dich, mit deinen Räumen und Grenzen zu spielen!

Ich wünsch dir, dass du die für dich stimmigen Antworten findest,

Carolin Stark

seisofrei-lebenskunst.de

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