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Wie du dir freie Zeitfenster schaffst und sie intensiver erlebst

„Im Jetzt leben“, „einfach sein“, „Zeitfenster für mich“ – das wünscht sich die vernetzte Tempo-Gesellschaft. Und tut sich doch schwer, das in ihren Alltag zu integrieren.

Online gibt es alles sofort, oder es wird spätestens morgen geliefert. Möchte man doch meinen, dass wir modernen Menschen viel mehr Zeit haben als beispielsweise in den Achtzigern. Damals musste man noch Berge von Akten sortieren, lange auf einen Brief warten, viele Kilometer zum Möbelhaus fahren oder Stunden in Bibliotheken verbringen. Dabei war sogar noch Zeit übrig, um Bücher wie “Momo” zu lesen –  doch dazu später mehr.

Die Beschleunigung unserer modernen Welt hat einen Haken: Alles, was kurzfristig und ohne Anstrengung verfügbar ist, verliert an Wert.

Was ist überhaupt noch wertvoll heutzutage? An was denkst du?
Neben Zeit kommen dir vielleicht noch Gesundheit und echte Freundschaft in den Sinn.

Der Haken: Alles Wertvolle braucht Zeit

zeitfenster-FreundschaftTiefe Freundschaften sind Balsam für die Seele. Da können wir uns in unserer Essenz ganz authentisch zeigen, genauso wie wir sind. Nur, für eine gute Freundschaft braucht man nicht nur Zeit, sondern sollte auch die Muße mitbringen, dem anderen wirklich zuzuhören.

Die ersten Worte bei einem Treffen sind oft: „Sorry, aber ich hab nur so-und-so viel Zeit.” Und dann verbringen wir das Gespräch damit, was uns gerade alles stresst.

Dass Stress krank macht und meist durch Zeitdruck bedingt wird, wissen wir auch. Es ist uns eigentlich klar, dass wir auf die Zeichen unseres Körpers hören und gut für ihn sorgen sollten. Nur leider handeln wir oft erst dann, wenn es zu spät ist.

Die Lösung: Körper, Geist und Seele in Einklang bringen.
Nur wann, bitte schön?

Der Körper sagt laut, was er braucht. Nur hören wir oft nicht zu und glauben tatsächlich, dass Vitamine und Superfoods besser helfen als Ruhe, Pausen und Regelmäßigkeit.

Kurz: Im Prinzip wissen wir doch alle ganz genau wie wichtig es ist, Körper, Geist und Seele als integrale Lebenspraxis in Einklang zu bringen, um die wertvollen Dinge in unser Leben zu integrieren.

Nur wann um Gottes willen sollen wir es bitte schaffen, alle diese Komponenten in unseren Alltag zu integrieren? In dem keine Minute Zeit übrig ist – neben der Familie, dem Job, dem Unterwegssein, neben dem Organisationswust eines ganz normalen Lebens.

Dieser Artikel inspiriert dich dazu, die Dinge mit Leichtigkeit zu schaffen

Dein Herzensweg: Wie du viel schaffst, ohne auszubrennen

Der Plan: 3 Punkte, wie du Zeitfenster schaffst und positive Emotionen in dein Leben integrierst

1-Mit Bewusst-sein für den Autopilot und die Gefühle die Zeit „dehnen“

Per wissenschaftlicher Definition ist Achtsamkeit ein „Zustand der Aufmerksamkeit, in dem der Geist klar und dennoch entspannt gerichtet ist.“ Achtsamkeit heißt nicht zwingend Meditation oder Konzentration auf einen bestimmten Gegenstand. Achtsamkeit bedeutet genauso Bewusst-sein für den Tagesablauf bei den Routinearbeiten zu bekommen. Der Trick dabei aus der positiven Psychologie: Achte gleichzeitig darauf wie du fühlst!

Beobachte dich bewusst selbst in deinem Alltag:

  • Wo bin ich gehetzt, genervt oder immer zu spät?
  • Was frisst Zeit?
  • Wann bin ich im Autopilot und wo funktioniere ich einfach nur?
  • Wobei bin ich entspannt und was macht mir Freude?

Ziel ist es zum einen, die stressigen und zum anderen die positiven Erlebnisse im Tagesablauf festzuhalten  – am besten schriftlich – und sich zu überlegen welche Gefühle hier dahinterstecken.

Fakt ist, wenn du bewusst Positives wahrnimmst, dehnt sich deine Aufmerksamkeit und gleichzeitig die Zeitwahrnehmung aus.

zeitfenster-KaffeeUnsere subjektive Wahrnehmung von Zeit hat nämlich damit zu tun, wie viel Aufmerksamkeit und damit neue Informationen unser Gehirn gerade zu verarbeiten hat.

Wenn du also in der Pause bewusst einen Kaffee genießt und aufmerksam deine Schokolade isst und dir überlegst, warum die gerade so gut schmeckt und die positiven Gefühle und Sinneseindrücke dabei bewusst wahrnimmst – dann können 10 Minuten richtig lang sein.

Deshalb: Schenke dir öfters ganz bewusst ein inneres Lächeln. 

Und bleib dran: Es erfordert Durchhaltevermögen. Unser Gehirn ist ein Gewohnheitstier und plant gerne voraus. Es im gegenwärtigen Moment zu halten, ist aufwendig – wie einen Muskel zu trainieren, der durch eine falsche Haltung verkürzt ist.

2-In kleinen Schritten zu mehr Zeit: Mit Momo und dem Straßenfeger Beppo

Du kennst doch sicher die Geschichte von “Momo” und den grauen, rauchenden Herren. Der Untertitel von Michaels Endes Roman lautet:  „Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte.“

Daraus eine unglaublich schöne und starke Metapher.

Momo fragt den Straßenfeger Beppo:

Wie schaffst du das angesichts der ewig langen Straße vor dir, die du kehren musst, nicht zu verzweifeln?

„Man darf nie an die ganze Straße denken, verstehst du?“, sagt Beppo zu Momo. „Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. (…) Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut.“

Wie alles online sofort verfügbar ist, wollen wir auch, dass unser Zeitproblem am besten morgen und per Mausklick gelöst wird. Wir lesen Blogs, Ratgeber, haben gute Vorsätze – und scheitern.

Der Anspruch an uns selbst in dieser perfekten Welt wird immer größer. Unsere Erwartungshaltung auch. Und damit unsere Enttäuschung über uns selbst. Das bringt uns immer tiefer in die Abwärtsspirale und das ist Gift für unsere Seele.

Deshalb:

  • Nimm dir kleine Dinge vor.
  • Diese können winzig sein und ganz kurz.
  • Sie sollten nur angenehm sein und mit einem positiven Gefühl enden.

3-Plane Mini-Urlaube – in jeder Woche

zeitfenster-Urlaub

Die Positive Psychologie hat wissenschaftlich bestätigt, dass auch winzig kleine und schöne Erlebnisse unsere Motivation erhöhen, wir glücklicher und bereit sind den nächsten Schritt zu tun.

Probiere es aus:

Schreibe 20 kleine Aktivitäten auf ein Blatt Papier, die dir im Alltag wirklich (!) ein gutes Gefühl geben.

Inspiration: 3-mal tief durchatmen, ins Grüne Schauen, gute Freunde anrufen, Lieblingslied hören, singen, durch die Wohnung tanzen, Cabrio fahren, Bier trinken, Kaffee/Mittagspause mit einem netten Menschen verbringen, sich selbst Blumen schenken, Kinderlieblingsessen essen

Plane jeden Tag eine dieser positiven Mini-Aktivitäten ein.

  • Überlege dir auch längere positive Aktivitäten gemeinsam mit anderen, wenn du am Wochenende oder zwischendurch mehr Zeit hast
  • Nutze das Zauberwort mit drei Buchstaben: TUN. Und genieße dabei bewusst.
    Tun, es einfach mal ausprobieren, ist ein mächtiger Schlüssel zum Erfolg. Wir wissen alle aus eigener Erfahrung, wie gern wir weise Ratschläge und Tipps lesen, der innere Schweinehund aber zu groß ist, diese umzusetzen.

Trick: Erlebe positive Dinge wieder und wieder in der Rückschau, das macht Lust auf mehr.

So gerne unser Hirn vorausplant, so gerne schaut es auch zurück. Allerdings ist es konditioniert auf negative Dinge. Das kannst du ändern. Umso öfter du dich an schöne Dinge zurückerinnerst, desto öfter wird dir dein Geist in Zukunft schöne Gedanken schicken. Genau gleich verhält es sich mit der Vorfreude.

Auch ein kurzer, schöner Gedanke kann etwas sehr Wertvolles sein. Und uns ein gutes Gefühl geben. So hilft unser Geist unserem Körper und unserem Immunsystem, uns gesund zu halten. Der meldet sich prompt und sorgt für ein warmes, angenehmes Gefühl im Bauch. Darüber freut sich die Seele und und ruft nach mehr.

Wir von Wohlglückheit wünschen dir gutes Gelingen, Geduld mit dir selbst und viele positive Gefühle beim neugierigen Ausprobieren.

Wir laden dich ein: Teile gerne deine Erfahrung mit anderen Leser*innen und uns.

Alles Liebe

Nina, Sascha und Thomas von Wohlglückheit

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