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Wie du Herzens-Projekte erfolgreich finanzierst und manifestierst

Komm‘ wir machen ein Projekt! Ist so eine Aufforderung für dich leichter gesagt als getan? Oder gehörst du zu denen, die mit Leichtigkeit und Freude Projekte starten, und es zum Erfolg führen? Du hast so ein großes Herzens-Projekt, doch du hast noch keine Idee, wie du die Finanzen dazu beschaffen könntest?

Von der Kutsche, die eigentlich schon da war

Für mich haben Projekte seit jeher eine starke Anziehungskraft. Immerhin projiziere ich eine Vorstellung oder Idee auf die Leinwand meiner Zukunft. In meiner Familie wurde gern von meinem Urgroßvater berichtet und von seiner Fähigkeit sehr bildhaft zu planen. So auch den Kauf einer Kutsche für sonntägliche Ausfahrten. Alle bestaunten die fast schon anwesende prachtvolle Kutsche, als bereits Rangeleien zwischen den Kindern einsetzten, wer wo sitzen durfte. „‘Runter vom Kutschbock, brüllte der Vater seine Kinderschar an, „da oben ist mein Platz und damit holla!“ Das herrische Beenden seiner lebendig gewordenen Kutschfahrt am Mittagstisch, tat der Vorfreude auf das neue Gefährt keinen Abbruch. Er konnte selbstbestimmt planen und kaufen. Er war der Chef und hatte das Geld.

Projekte sind Prüfsteine

ProjekteJedes Projekt beginnt mit der Idee.  Bis zur Umsetzung braucht es klare Bilder von der Idee, eine Vision in Form von Zeichnungen, Modellen oder Konzepten. Je konkreter sie sind, desto eher ziehe ich das Interesse genau von denen an, mit denen eine Zusammenarbeit erfolgversprechend ist. Ich kann ein Projekt auch ganz für mich allein entwickeln, tüfteln und zur Umsetzungsreife bringen.

Doch in der Regel wirkt für ein Projekt ein Team oder sogar eine Arbeitsgemeinschaft. Projekte sind Prüfsteine auf dem Weg zur Gründung oder Wandlung von Unternehmen. Innerhalb von Politik, Staat und Wirtschaft werden hohe Summen für Planungsaufgaben bereit gestellt. Ob Forschungs- oder Entwicklungsprojekte, sie werden bei entsprechender wirtschaftlicher Erfolgsaussicht finanziert. Hier wird das Vertrauen in die Fähigkeiten und Zielstrebigkeit der Projektmitglieder finanziert. Nicht anders sollte es bei sozial-ökologischen, bei Herzens-Projekten sein, da ihre Erfolgsformel gleich lautet:

Idee + Vertrauen = Erfolg

Doch wenn für einen Kredit (lat. credere=Vertrauen) die Aussicht auf Gewinnmaximierung fehlt, bleibt im bestehenden System nur mehr die staatliche Subvention um sozial-ökologische Alternativprojekte zu finanzieren, oder?

Geld wird im Zusammenhang mit Kreditnahme häufig als Träger von Misstrauen und Schuld gesehen. Diese Projektion hat ihre Ursache in der Art der Geldschöpfung und einem arbeitslosen Einkommen, das über die Funktion des Zinses entsteht. Doch wir können den Euro genau so gut für Projekte nutzen, die nach ethischen, ökologisch-sozialen Grundsätzen entstehen sollen. Dabei zeigt Geld seine andere Projektionsfläche, nämlich die für Vertrauen und Kreativität.

Es ist eine Sache ein Projekt zu gründen und eine andere, diese zu finanzieren.

projekte-euro-447210__340-1Auch wenn die Erfüllung von Idealen bei Projekten sehr stark nach außen wirken, steht die Frage einer stabilen Ökonomie immer mit im Raum. Die Resonanz auf eine Idee sagt zunächst nichts über die Qualität eines Projektes aus, aber ich erfahre ob ich einen Markt bedienen kann, Mitspieler*innen finde und Käufer*innen oder Financiers. Die Begeisterung für ein Vorhaben ist schnell ansteckend, doch wenn es um Geld geht wird der Kreis derer, die verantwortlich dabei bleiben wollen, kleiner.

Für viele bedeutet der nächste Schritt zur Finanzierung dann schlicht „Klinken putzen“. Das ist mit einem „Geschmäckle“ verbunden, mit innerer Überwindung, Zeit und Mühe. Tatsächlich kommt es dann auf mich an, als ganze Frau und nicht nur Projektvertreterin, ob eine Tür für mein Anliegen geöffnet wird. Meine Erfahrung ist es, genau an dem Punkt eine Beziehung einzugehen, auf die ich später bauen konnte. Ein anderer Umgang mit Geld beginnt mit der Auflösung der Anonymität zwischen Geldgeber*innen und Geldnehmer*innen. Darin liegt für mich die Zukunft einer mitmenschlichen Wirtschaft.

Für die Gemeinschaft: Ein neuer Umgang mit Geld

Was mein Urgroßvater repräsentierte gilt heute noch: Wer das Geld hat, hat die Macht. Wer frei und selbstbestimmt entscheiden kann, bestimmt das Marktgeschehen und das soziale Miteinander. Die Zeichen stehen auf Wandel im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Miteinander. Der Weg in ein „gutes Leben“  ist  mit einem gemeinschaftlichen Umgang mit Geld verbunden.

Banken, die in diesem Tenor Finanzierungen durchführen gibt es auf der ganzen Welt und es werden mehr. Auf ihren Instrumenten wie Mikrokredit, Credit Unions, Bürgschafts- und Kreditgemeinschaften, Crowdfunding, treuhänderischer Verwaltung, Schenkungen spielen sie erfolgreich und virtuos.

Beziehungen machen reich – und bringen Geld

projekte-handshake-2009195__340-1Falls du dich mit dem Gedanken der Selbständigkeit oder Projektentwicklung trägst, prüfe neben den alten von Risiko und Misstrauen geprägten Kreditmöglichkeiten, die der Kreditierung durch Beziehungsaufbau. Gewinne die Begeisterung, das Interesse und das Vertrauen von Menschen aus deinem Umfeld. Prüfe die Wirkung deiner Idee auf dich, dein Umfeld und die Umwelt. Definiere Begriffe einer Dir vielleicht nicht vertrauten Sprache wie Kredit, Bürgschaft, Vertrag, Profit, Rendite, Ertrag für dich neu – und zwar in dem Sinn, den er für dich macht.

Sieh es einmal so: Geld ist das Transportmittel, um dein Herzens-Projekt wahr zu machen. Und wisse auch: so viele Menschen mit vielleicht ähnlichen Herzens-Projekten unterwegs bei denen du Gleichgesinnte finden könntest. Der Online-Summit Pioneers of Change, der gerade in diesen Tagen stattfindet, vermittelt dir einen kleinen Eindruck davon.

Insbesondere wenn es um Finanzen geht, bedarf es schon eines feinen Einfühlungsvermögens den Begeisterungspegel für ein Projekt auf hohem Niveau zu halten und trotzdem sicher auf dem Plateau einer realistischen Finanzplanung anzukommen. Gelingt dies, besteht augenblicklich ein Selbstbewusstsein, eine WIR-Ausstrahlung, die jede Absage von geldgebenden Institutionen undenkbar macht.

 

 

Ich wünsche dir viel Freude beim Planen und Finanzieren deiner Herzensprojekte!

Deine Bri Sandtner.

PS: In meinem kommenden Artikel stelle ich dir das Forschungsprojekt und die Gemeinwohl-Währung Gradido vor.

 

Zu allen Artikeln von Bri Sandtner gelangst du hier.

 

 

 

 

Wenn dieser Artikel für dich spannend war, lies doch auch in folgendes Interview mit einem Bankchef hinein:

Interview mit Bank-Chef: Gemeinwohl-Ökonomie als Unternehmensstrategie

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