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Wie du in 60 Sekunden wieder lachst – Lachen, die beste Medizin der Welt

Eines der schönste Geräusche in unseren Ohren ist, wenn kleine Kinder vor lauter Freude herzlich und vollkommen frei lachen. Glaubst du nicht? Dann schau dir einfach das Video an, was macht es mit dir?

Kinder lachen viel, haben einen feinen Sinn dafür, jeden erdenklichen Mist zu produzieren, der ihnen Freude bereitet. Lachen ist uns angeboren. Wer kann sich nicht daran erinnern, an die Lachflashs am Abendbrotstisch zu Hause, wenn eine Situation so urkomisch war, dass wir anschließend unsere Bauchmuskeln deutlich zu spüren bekommen haben 😉

Lachen ist gesund, es ist die beste, kostenlose, überall frei verfügbare Medizin. Sie ist frei von Nebenwirkungen (Bauchmuskelkater ausgenommen). Mittlerweile gibt es einige Forschungen, Gelotologie nennt sich das neue Fachgebiet, das die Auswirkungen des Lachens auf die körperliche und psychische Gesundheit untersucht. Dabei wird auch deutlich tiefer geatmet als sonst. Logisch, dass sich das im ganzen Körper positiv auswirkt, von den Bronchien bis hin zum Kreislauf.

Ich zitiere hier einen Ausschnitt eines Artikels in der Welt:

„Lachen unterstützt Heilungsprozesse im Körper. So bremst beispielsweise das Gehirn beim Lachen die Produktion von Stresshormonen wie Adrenalin und Kortison. Anspannung und Stress werden wie durch ein Sicherheitsventil abgelassen. Und: „Beim Lachen wird verstärkt Serotonin ausgeschüttet. Dies wird plakativ auch als Glückshormon bezeichnet. Wer viel lacht, fühlt sich also besser“, sagt Humanbiologe Niemitz. Menschen, die unter Depressionen leiden, könnten gezieltes Lachen gewissermaßen zur Selbstmedikation nutzen.

 

@ Timm Korth

Neben den wunderbar gesundheitlich positiven Eigenschaften hat Lachen ja auch noch äußerlich angenehme Aspekte: Es wurde beobachtet, dass Menschen die viel Lachen, um die Augenpartie Lachfalten bilden. Diese seien äußerst angenehm anzusehen. Außerdem seien Menschen, die als humorvoll gelten, angenehme Zeitgenossen.

Doch wie ist es möglich, eine Dosis Lachen einzunehmen?

Besonders, wenn wir vielleicht gerade stinksauer sind oder miese Laune haben?
Wie können wir diese heilsame Wirkung de Lachens im Alltag etablieren?

Gute Frage, wie ich finde. Was uns zum Lachen bringt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. In jedem Fall sind es bestimmte Reize, auf die wir reagieren.

Wenn unser Gehirn einen solchen anregenden Reiz empfängt, löst es das eigene Lachen aus. Beim Lachen sind mehrere Muskeln beteiligt – von der Gesichts-, Bauch- bis zur Atemmuskulatur. Prof. Carsten Niemitz, Leiter des Instituts für Humanbiologie und Anthropologie an der Freien Universität Berlin erklärt. „Bei vollem Lachen wird der ganze Körper erfasst: Der Kopf wird bewegt, der Körper biegt und krümmt sich.“

Was für Reize sorgen dafür, dass sich deine Mundwinkel nach oben bewegen und diese wunderbaren Geräusche aus deinem Körper schallen, ist absolut unterschiedlich.

Hier einige lachfreundlich Unterstüztungstipps:

  • Durchkitzeln: Besonders, wenn du Kinder hast, bringt das in jedem Fall ein Lachen hervor
  • Comedy Shows besuchen oder im Web / Fernsehen anschauen
  • Sich gegenseitig Witze erzählen
  • Lustige Gedichte von Heinz Erhard rezitieren
  • Lach-Yoga-Kurse besuchen
  • Eine Karaoke Party machen
  • Spielerbend mit Pantomime spielen
  • Humorseminare besuchen
  • Mit Wasserballons eine Wasserschlacht machen
  • Kinder beobachten, was sie zum Lachen bringt und genau dasselbe tun

Oder einfach der Strategie von Vera Birkenbiel folgen, die erklärt, wie man in 60 Sekunden wieder lacht:

 

Was bringt dich zum Lachen? Teil es gern hier mit uns.

 


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